Exhibitionist im Salonwald – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Auf einem Waldweg des Salonwaldes gegenüber der evangelischen Kirche auf der Karlshöhe ist am Mittwoch gegen 09:00 Uhr ein bislang unbekannter Mann gegenüber zwei Frauen als Exhibitionist aufgetreten. Bei dem Unbekannten handelte es sich um einen etwa 30 bis 35 Jahre alten, 180 cm großen Mann von normaler Statur. Er hatte kurzes, glattes, dunkles Haar und trug eine kurze, dunkelgraue Cargohose sowie ein weißes, etwas verwaschenes T-Shirt.

Noch vor Eintreffen der verständigten Polizei ergriff er die Flucht. Personen, die Hinweise zum dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, zu melden.

37-jähriger wird bei Arbeitsunfall in Ludwigsburg lebensgefährlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste am Dienstagabend ein 37-jähriger Mann nach einem Arbeitsunfall in Ludwigsburg mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Er war gegen 17:30 Uhr damit beschäftigt, Reparaturen an einer Starkstromleitung in der Hochdorfer Straße durchzuführen, als sich aus ungeklärter Ursache ein Lichtbogen bildete, der zu schweren Verbrennungen bei dem 37-Jährigen führte. Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Überprüfung musste die Stromversorgung für die Hochdorfer Straße für etwa eine Stunde unterbrochen werden

Familien geraten wegen falsch geparkten PKW aneinander

Erligheim: Streitigkeiten führten zu handfester Auseinandersetzung

Verbale Streitigkeiten führten am Montag gegen 20:50 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung in der Mauerackerstraße in Erligheim. Zwei Familien sind dort aneinandergeraten. Auslöser war offenbar ein falsch geparktes Auto, dass die Zufahrt zu einer Garage versperrt hatte. Insgesamt mussten drei Streifenwagenbesatzungen ausrücken, um die Streitigkeiten zu schlichten sowie die Parteien voneinander zu trennen. Vier Männer im Alter von 21, 38, 42 und 45 Jahren waren an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligt und einer von ihnen wurde mutmaßlich verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen zu den näheren Umständen des Geschehens dauern noch an.

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A81 – Schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten

Schwerer Lkw-Unfall auf der A81 bei Ludwigsburg.  Zwei Personen werden verletzt. Langer Stau in Fahrtrichtung Stuttgart.

Auf der Autobahn  A81 bei Ludwigsburg ist es heute Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Nach ersten Angaben der Polizei sind die drei Laster auf der Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord ineinander kollidiert.

Die Feuerwehren aus Pleidelsheim, Freiberg und Marbach sind derzeit im Einsatz. Auch der Notarzt und Rettungsdienst sind vor Ort.

Der Verkehr wird von der Polizei einspurig vorbeigeleitet.

 

„Ich sehe mich in der Rolle des Stadtvaters“ – Ludwigsburg24 trifft Matthias Knecht

Er ist mit 43 fast zwanzig Jahre jünger als Werner Spec, den er gerne als Oberbürgermeister in Ludwigsburg ablösen möchte. Matthias Knecht wirkt dabei völlig unaufgeregt und ausgeglichen. Während des eineinhalbstündigen Exklusiv-Interviews mit Ludwigsburg24.com antwortet Knecht, der derzeit noch als Professor und Dekan an der Hochschule Kempten arbeitet, offen auf alle Fragen und sorgt dabei für die eine oder andere Überraschung. Dem Wahlausgang am 30. Juni blickt er optimistisch entgegen.

 

Ludwigsburg24: Professor Knecht, wie hoch schätzen Sie Ihre Chancen ein, Ludwigsburgs nächster Oberbürgermeister zu werden?

Wenn ich von den Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger bei meinen unterschiedlichen Auftritten und Gesprächen ausgehe, würde ich meine Chancen als sehr lebendig und gut bezeichnen.

Aber….?

Vergleichen Sie es mit einem 100-Meter-Lauf: Der Amtsinhaber beginnt bei 50 Metern, der Herausforderer startet bei null. Von meinem Rückstand habe ich aufgeholt. Ob ich es aber bis zur Ziellinie schaffe, den Amtsinhaber zu überholen, das kann ich nicht einschätzen. Eine realistische Chance ist sicherlich da. Rechnerisch muss man aber fast von einem zweiten Wahlgang ausgehen, weil wir ja fünf Kandidaten sind. Deshalb glaube ich nicht, dass einer von uns direkt die absolute Mehrheit schafft.

 

Meine Frau sagte: „Du solltest den Weg auf jeden Fall gehen.“

 

Sie wollten zunächst Erster Bürgermeister werden, nun greifen Sie direkt nach dem Chefposten. Warum?     

Ganz entscheidend für meine Zusage nach den Vorstellungsrunden bei SPD und CDU war meine Frau. Nach einem Wochenende intensiven Nachdenkens und Diskutierens sagte sie: Du wirst es auf jeden Fall probieren, Oberbürgermeister zu werden. Und ob du es jetzt probierst oder erst in sechs bis acht Jahren, das ist egal. Du solltest den Weg aber auf jeden Fall gehen, weil er Dich schon lange umtreibt. Diesen Zuspruch fand ich toll.

 

Was reizt Sie an dem Job?

Schon die Wahl meines Studium 1996 war geprägt vom Gedanken, in der Gesellschaft Verantwortung und dabei auch ein prägendes Amt in der Verwaltung zu übernehmen. In Bezug auf Ludwigsburg reizt es mich, für diese tolle Stadt Gestaltungsmöglichkeiten wahrzunehmen, neue, innovative Projekte voranzubringen und natürlich im Gegensatz zum Jetzt auch mit den Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen und zusammenzuarbeiten. Als Oberbürgermeister sehe ich mich in der Rolle des Stadtvaters. Nicht, weil ich so konservativ bin, sondern weil ich nah an den Bürgern sein will. Genau das ist mit einer der Hauptgründe für meine Bewerbung um dieses Amt.

 

Haben wir das richtig verstanden: Sie sprechen OB Spec die Bürgernähe ab?

Ludwigsburg hat zwar sehr viele Formate von Bürgerbeteiligung, die aber für mich nicht zwangsläufig gelebte Bürgernähe oder Bürgerdialog darstellen. Warum? Bei aller Wertschätzung für die Arbeit von Herrn Spec bekomme ich immer wieder den Eindruck, dass viele Dinge schon entschieden sind, bevor sie mit den Bürgern diskutiert werden, oder zumindest legt sich die Stadtspitze zu früh fest und die Bürgerinnen und Bürger werden nur noch mitgenommen, um die Entscheidung zu legitimieren.

 

„Ich will Bürgernähe und Transparenz.“

 

Was möchten Sie anders, besser machen?

Ich würde den Bürger lieber früher, ergebnisoffener mitnehmen als ich bisher den Eindruck hatte. Natürlich braucht eine Stadt klare Ziele und es kann nicht alles nach dem Willen der Bürger laufen. Aber gerade bei den großen Themen wie z.B. der Digitalisierung müssen deren Bedürfnisse unbedingt in die Überlegungen der Stadtverwaltung sowie in die letztliche Entscheidung des Gemeinderats einfließen. Anschließend müssen wir den Bürgern zurückspiegeln, warum wir wie entschieden haben. Diese Transparenz ist mir das Wichtigste im Zusammenwirken von Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgern.

 

Derzeit sind Sie Dekan an der Hochschule Kempten mit einer Verwaltung von rund 150 Personen. In Ludwigsburg würde sich Ihr Verantwortungsbereich mehr als verzehnfachen. Sind Sie dafür überhaupt gewappnet?

Als Verwaltungswirt und Jurist mit Schwerpunkt öffentliches Recht und durch meine vorherigen Tätigkeiten auf nationaler wie internationaler Ebene habe ich viele Erfahrungen gewonnen. Natürlich habe ich noch keine so große Verwaltung geleitet, aber dafür hätte ich ja auch ein gutes Team aus Erstem Bürgermeister und Fachbürgermeistern an meiner Seite. Auf diese Zusammenarbeit freue ich mich sehr. Dass ich ein Team führen und das Beste aus ihm rausholen kann, das habe ich schon mehrfach bewiesen. Mir ist jedenfalls vor dieser Aufgabe nicht bange!

 

Wo soll die Stadt in zehn bzw. zwanzig Jahren stehen? Haben Sie eine Vision?

Eine transparente, nah am Bürger arbeitende Stadtverwaltung ist bereits Teil meiner Vision. Dazu gehört auch, die Themen Mobilität und Wohnraum in den Griff zu bekommen. Ich sehe Ludwigsburg in den nächsten acht Jahren als eine Stadt, die über den reinen Stadtkern hinaus noch lebenswerter ist als heute. Ich möchte die Stadt verkehrsmäßig entlasten, ohne das Auto als Verkehrsmittel zu verbieten. Das könnte gelingen, wenn wir die Innenstadt zu einer kompletten Tempo-30-Zone machen und so Lärm und Abgase reduzieren. Oder dass wir den Arsenalplatz komplett autofrei bekommen könnten, wenn wir an anderer Stelle Parkersatz schaffen. Für Menschen mit Behinderung und alte Menschen müssen wir aber Wege zu Geschäften und Ärzten sichern. Auch müssen neue Radwege angelegt werden. In den Bereichen Digitalisierung, Mobilität, Bildung und Klimawandel sollten wir zu den Vorreitern gehören. Wichtig ist mir aber insbesondere, dass wir die kleinen und großen Anliegen unserer Bürger ernst nehmen und die Stadtteile nicht aus dem Blick verlieren.

 

„Ludwigsburg soll Vorreiter werden.“

 

Wo siedeln Sie Ludwigsburg auf einer Scala von null/Ghetto bis zehn/Traumstadt aktuell an?

Für mich liegt die Stadt aktuell bei achteinhalb. Was nicht bedeutet, dass wir uns ausruhen können.

 

Wie wollen Sie zum Beispiel den Hotspot Bahnhof wieder zu einem Glanzstück machen?

Wir müssen es hinbekommen, dass wirklich alle Menschen gleichermaßen gut und barrierefrei von einem Verkehrsmittel aufs andere umsteigen können und sich jederzeit sicher fühlen, weil Polizei und städtischer Ordnungsdienst Hand in Hand arbeiten. Dazu gehört aber auch eine gute Ausleuchtung, die so gesteuert ist, dass die LED-Lampen nachts immer nur dann anspringen, wenn sich jemand nähert, aber trotzdem ausreichend Licht vorhanden ist. Dann sollte sich die Stadt überlegen, ob sie es sich leisten kann, den Bahnhof wieder zurückzukaufen und mit dem Zentralen Omnibusbahnhof und der Musikhalle zu einem Ensemble als Visitenkarte für Besucher und Touristen zu entwickeln.

 

Stichwort Wohnungsbau: Ist Ihnen bekannt, wie viele Gesuche es in Ludwigsburg für eine Wohnung gibt?

Nein, genaue Zahlen kenne ich leider nicht. Ich weiß nur, dass es sehr viele sind.

 

„Die Wohnungsnot lösen wir nicht allein.“

 

Es sind aktuell über 1.800 Gesuche. Wie wollen Sie das Wohnraumproblem in den Griff bekommen?

Das werden wir nicht allein und auch nicht in kurzer Zeit schaffen. Vielleicht können wir absehbar jährlich 500 neue Wohnungen bauen, davon sollte mindestens ein Drittel preisgedämpfter und sozialer Wohnraum sein. Das schafft die Wohnungsbau Ludwigsburg aber nicht allein, dazu brauchen wir auch privates Engagement. Zudem sollten wir interkommunal denken und auch mit dem Landrat, dem Kreistag und der Kreissparkasse sprechen, ob es nicht in umliegenden Gemeinden Pläne geben könnte, um das Ludwigsburger Wohnraumproblem gemeinsam zu lösen.

 

In Ludwigsburg leben mehr als 40 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund, 22 Prozent der Gesamtbevölkerung haben noch einen ausländischen Pass: Was sagen Sie, wenn morgen nach Erfüllung aller Rahmenbedingungen und Voraussetzungen ein Antrag zum Bau einer Moschee auf Ihrem Tisch als OB liegt?

Dann sage ich ganz klar: Ja! Und zwar, weil das ein ganz zentrales Element von Integration ist. Aber ich sage den Antragstellern dazu auch ganz deutlich, dass dann die Menschen hier mitgenommen und eingeladen werden müssen. Es darf auf keinen Fall eine Isolation, einen Aufbau einer Parallelwelt geben, zu der der Rest der Bürger keinen Zutritt hat. Parallelwelt erzeugt Angst und Angst verunsichert beide Seiten. Mit allem Nachdruck müssten die Antragsteller klar machen: Wir fühlen uns hier wohl, wir wollen das Miteinander ehrlich leben.

 

Wie würde Ihre Frau Ulrike Sie als First Lady der Stadt unterstützen?

Meine Frau hat Heilpraktikerin gelernt und verfügt über eine sehr soziale Ader. Viele Jahre hat sie ihre kranke Großmutter gepflegt. Sie hat ein großes Talent auf und für Menschen zu wirken und wird sicherlich in sozialen Projekten ihre Aufgaben finden.

 

Sie haben einen fünfjährigen Sohn Jakob. Was für ein Vater-Typ sind Sie?

Wir gehen gerne in die Wilhelma und spielen viel zusammen – Lego, Brio, Playmobil. Und wir malen und basteln. Ich bin durchaus streng und fordere ein, dass vorher ordentlich alles aufgeräumt und weggepackt wird, bevor wir das Spielzeug wechseln.  Ich glaube aber dennoch, dass Jakob eine sehr enge, auch kumpelhafte Beziehung zu mir hat.

 

Welche Werte möchten Sie Jakob mit auf den Weg geben?

Mir ist wichtig, dass er ehrlich und offen ist und seine Fragen mit uns bespricht. Er sollte zuverlässig sein und Zielstrebigkeit entwickeln. Er sollte sich nicht nur von anderen antreiben lassen, sondern sich selbst antreiben und sich eigene Ziele setzen.

 

Wer ist strenger mit Jakob, Sie oder Ihre Frau?

Gegenüber Jakob bin wohl ich der strengere Elternteil. Meine Frau hat aber auch ihre klaren Grundsätze. Sie diskutiert beispielsweise mit ihm nicht über Hygiene wie Zähneputzen oder Händewaschen vor dem Essen. Ansonsten ist sie aber deutlich strikter und klarer mir gegenüber als unserem Sohn. (lacht)

 

Wie dürfen wir das verstehen?

Wenn ich mir aus Lust und Laune heraus etwas kaufen möchte, dann bremst sie mich bisweilen: Überleg Dir, ob du es wirklich brauchst. Sie ermahnt mich aber auch, kleine Erholungsphasen einzulegen, wenn ich mein Pflichtbewusstsein mal wieder über das eigene Wohlergehen oder das der Familie stelle. Ich finde es aber gut, dass sie sich als unser „Hausminister“ mit einer klaren Linie um die häusliche Ordnung, das Budget und auch um mich kümmert.

 

„Daheim bin ich fürs Backen und Waschen zuständig“

 

Helfen Sie Ihrer Frau im Haushalt?

Meine Frau kocht die Alltagsgerichte, ich übernehme alles, was aufwändiger und ausgefallener ist. Fürs Backen bin komplett ich zuständig. Kochen und Backen ist für mich Genuss. Ansonsten übernehme ich überwiegend das Waschen und Aufhängen der Wäsche. Wenn ich morgens um kurz nach fünf aufstehe, fülle ich meist schon die erste Maschine und hänge sie anschließend auf.

 

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Luxus ist für mich weniger eine Frage von Geld, sondern von Zeit. Wenn, dann sind Reisen unser ganz persönlicher Luxus. An den Wochenenden fahren wir gerne mal mit dem TGV nach Straßburg oder gehen Wandern im Elsaß. Und für den Urlaub haben wir mit der Bretagne für uns ein kleines Stück noch sehr naturbelassene Welt zum perfekten Abschalten entdeckt. Wir gönnen uns immer ein größeres Ferienhaus, wenn möglich mit Blick aufs Meer. Frankreich liebe ich so sehr, dass ich irgendwann meine Französischkenntnisse noch vertiefen möchte. An der Freien Waldorfschule lag mein Schwerpunkt ja bei Englisch und Russisch. Wir lieben aber auch die Schweiz und Norditalien, vor allem die Gegenden um den Comer See, den Lago Maggiore und den Gardasee.

 

Sind Sie ein gläubiger Mensch?

Ich bin christlich geprägt, gehe gelegentlich gerne in die Kirche, mache jedoch Glaube oftmals auch mit mir selbst aus. Ja, ich glaube mit allen Fragen und Zweifeln, die man durchaus hat, weil manche Dinge im Leben nicht so laufen wie man sie sich vorstellt, wenn man an einen guten Gott glaubt. Allerdings schöpfe ich meine persönliche Kraft stärker aus dem Zusammensein mit meiner Familie als aus dem Glauben.

 

Zum Schluss noch eine Frage: Was machen Sie, sollten Sie die Wahl verlieren?

Ich würde die Niederlage akzeptieren, mir eingestehen, dass ich die Wähler in den letzten Monaten leider nicht genügend überzeugen konnte, würde mir eine kurze Erholung gönnen und mich danach wieder mit ganzer Kraft meinen Aufgaben für Hochschule, MTV und Stadtverband widmen.

 

Wäre dann das Kapitel Oberbürgermeister für Sie endgültig geschlossen?

Es ist für mich ein so großes Ziel hier in Ludwigsburg viel zu bewegen, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, es im Fall der Fälle in acht Jahren erneut zu probieren.

Interview: Ayhan Günes und Patricia Leßnerkraus

Meldungen aus Ludwigsburg

Ludwigsburg: E-Bike entwendet

Am Sonntagnachmittag musste ein 35-Jähriger aus der Moltkestraße in Ludwigsburg den Diebstahl seines E-Bikes feststellen. Dieses hatte er am Mittwochnachmittag mit einem Fahrradschloss an einem Baum in seinem Vorgarten angeschlossen. Der Akku befand sich jedoch nicht am Fahrrad. Der Wert des weißen E-Bikes der Firma Haibike wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter Telefon 07141/18-5353 entgegen.

Ludwigsburg-Eglosheim: Gaststätte aufgebrochen

Bislang unbekannte Täter machten sich am Sonntag zwischen 22.00 Uhr und 23.10 Uhr an einem Gebäude in der Seeschlossallee in Eglosheim zu schaffen. Sie schlugen eine Fensterscheibe einer Gaststätte ein, wodurch mutmaßlich die Alarmanlage ausgelöst wurde. Die Täter ergriffen daraufhin die Flucht, wohl ohne das Lokal betreten zu haben. Entwendet wurde vermutlich nichts. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Telefon 07141/18-5353, bittet Zeugen, denen etwas Verdächtiges auffiel, sich zu melden.

Ludwigsburg: Auffahrnfall

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am Sonntag gegen 13.55 Uhr in der Talallee in Ludwigsburg. Ein 35-jähriger BMW-Fahrer musste auf Höhe der Arndtstraße in Fahrtrichtung Kurfürstenstraße verkehrsbedingt warten. Ein 16-jähriger Motorradfahrer, der sich hinter dem BMW befand, erkannte dies zu spät, fuhr dem BMW auf und stürzte. Er wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro.

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 24. Juni 2019

Alter Oßweiler Weg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen den Hausnummern 28 und 32.

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Marderweg und der Hartwigstraße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung zwischen der Aldinger Straße und dem Marderweg sowie zwischen der Stettiner Straße und der Hartwigstraße.
 
Gartenstraße
Es besteht eine Einbahnstraßenregelung zwischen der Asperger Straße und der Schützenstraße.

Hochdorfer Straße
Zwischen der Droste-Hülshoff-Straße und der Hochberger Straße besteht eine Sperrung für den Durchgangsverkehr. Der Anlieger- und Linienverkehr ist frei. Eine Umleitung ab Hochdorf über Hochberg und die L1100 in beide Richtungen ist ausgeschildert.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.
 
Königinallee
Es besteht für circa vier bis sechs Wochen eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg. Anschließend besteht eine abschnittsweise halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung „Grüne Bettlade“.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Körnerstraße 13. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.
 
Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es besteht eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.

Rilkestraße
Es besteht eine Vollsperrung der Austraße im Einmündungsbereich Rilkestraße. Außerdem ist die Rilkestraße zwischen der Thomas-Mann-Straße und der Austraße voll
gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren in der Schwieberdinger Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder.

Siegesstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walcker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Solitudeallee
Zwischen der Hermann-Hagemeyer-Straße und der Siegesstraße sowie zwischen der Köhlstraße und dem Römerhügelweg bestehen halbseitige Sperrungen mit Einbahnregelung in Richtung Kornwestheim.

ZOB
Am Montag, 24. Juni ist zwischen 10 und 11 Uhr eine Spur des Tunnels am Südportal gesperrt.

Detektive im Breuningerland Ludwigsburg werden attackiert

Ludwigsburg: Rabiate Ladendiebe

Am Freitag gegen 20:00 Uhr konnten im Einkaufszentrum Breuningerland Ludwigsburg durch zwei Ladendetektive vier Personen beobachtet werden, welche eine größere Menge an T-Shirts in mitgeführte Papiertaschen packten und anschließend den Kassenbereich passierten. Hierbei wurden die 4 Männer von den Ladendetektiven angesprochen, woraufhin es im weiteren Verlauf zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Tätern und den Detektiven kam. Mehrfach stießen die Täter in abwechselnder Besetzung die beiden geschädigten Mitarbeiter, woraufhin es ihnen gelang, im Besitz des Diebesguts zu bleiben. Im Anschluss gelang den 4 Tätern die Flucht aus dem Einkaufszentrum über den Parkplatz. Einer der geschädigten Detektive konnte gute Fotoaufnahmen der Täterschaft fertigen. Es handelte sich bei den Tätern um vier männliche Personen, Mitte bis Ende 20 Jahre, südosteuropäisches Aussehen, alle von schlanker Statur. Einer der Täter trug ein schwarzes Basecap, ein dunkles T- Shirt mit auffälligen Blumenmotiven, eine kurze Jeanshose und weiße Turnschuhe. Ein zweiter Täter trug ein dunkles T- Shirt, eine helle, karierte ¾ Hose und schwarze Turnschuhe. Diese Person hat auffällig abstehende Ohren. Der dritte Täter war mit einer dunklen, kurzen Hose, einem blauen Nikeshirt und einem schwarzen Basecap mit einem Nike-Logo bekleidet. Außerdem trug er links einen Ohrring. Der vierte Täter kann darüber hinaus nicht näher beschrieben werden. Über die Höhe des Stehlgutes können bislang keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahles übernommen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahles aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07141/18-5353 entgegen.

Stadt Ludwigsburg übergibt Baugenehmigung für die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands

Übergabe der Baugenehmigung für die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands – Baubeginn ist Anfang Juli

Ludwigsburg. Nun steht dem Bau der größten Solarthermie-Anlage Deutschlands nichts mehr im Wege: Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim haben gestern, am 21. Juni 2019, von der Stadt Ludwigsburg die Baugenehmigung entgegen genommen. Damit steht dem baldigen Baubeginn des 14.800 Quadratmeter großen Kollektorfelds auf dem so genannten Römerhügel in Ludwigsburg nichts mehr entgegen. Die Oberbürgermeister der beiden Städte, Werner Spec (Ludwigsburg) und Ursula Keck (Kornwestheim), haben die Baugenehmigung an die Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigburg-Kornwestheim und das bauausführende Unternehmen Arcon-Sunmark GmbH aus Regensburg übergeben.

Werner Spec, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWLB und Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg

„Ich freue mich, dass wir mit diesem zukunftsweisenden Projekt nun offiziell starten können“, betont Werner Spec, Aufsichtsratsvorsitzender der SWLB und Oberbürgermeister von Ludwigsburg. „Der Bau der größten Solarthermie-Anlage Deutschlands ist ein wesentlicher Beitrag zum Thema Klimaschutz und zur Reduktion von CO2-Emissionen. Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir die Nutzung der Sonnenenergie deutlich intensivieren. Diesen Weg gehen wir hier auf dem Römerhügel.“

Ursula Keck, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der SWLB und Oberbürgermeistern der Stadt Kornwestheim

„Für Kornwestheim ist Klimaschutz sehr wichtig. Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Leuchtturmprojekt auf dem Römerhügel einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Energieversorgung gehen. Wir können uns als Stadtverwaltung konkret in solare Energieerzeugung einbringen, unsere Ziele in Sachen Energiepolitisches Arbeitsprogramm umsetzen und einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit erneuerbaren Energien leisten.“

Bodo Skaletz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH

„Mit der Baugenehmigung für das Solarfeld auf Ludwigsburger und Kornwestheimer Gemarkung können wir jetzt den wichtigsten Part des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes umsetzen. Großen Dank möchte ich aussprechen an alle an der Planung und dem Bau beteiligten Partner. Mit großartiger Unterstützung der Stadt Ludwigsburg, Kooperationspartnerin und den Gemeinderäten, Bürgern und zuständigen Ämtern haben wir die geplanten Termine einhalten können, so dass mit der Errichtung des Solarfelds und dem daraus resultierenden großen Beitrag zur lokalen Energiewende nichts mehr im Wege steht. Gleiches möchte ich an die Stadt Kornwestheim richten. Den Schulterschluss zur Realisierung des Solarfeldes teilweise auch auf Kornwestheimer Flächen haben wir – wenn auch mit Überzeugungsarbeit – sehr gut hinbekommen. Nun wünschen wir Arcon-Sunmark einen erfolgreichen Start, diese einzigartige Anlage auch baulich umzusetzen und freue mich auf tägliche Baufortschritte, die über eine Webcam von Jedermann mitverfolgt werden können.“

Bau des Solarfelds mit Flachkollektoren
Die Anlage auf dem Römerhügel kann nun gebaut werden. Nach umfangreicher Planungs- geht es jetzt in die Umsetzungsphase. Baubeginn ist Anfang Juli. Bis die schlüsselfertige Anlage montiert werden kann, bedarf es auf den Gemarkungsflächen am Römerhügel diverser Vorbereitungen. Die Produktion der 1.088 Kollektoren durch Arcon-Sunmark GmbH läuft auf Hochtouren. Mit der Fertigstellung der Anlage rechnen die Stadtwerke Ende dieses Jahres.

Die CO2-Einsparung des gesamten kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes ist beeindruckend! Sie beträgt 3.700 Tonnen pro Jahr – das entspricht rund 1,6 Millionen Liter Benzin oder einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern. Die Wärmeerzeugungsprognose der Solarthermie-Anlage liegt bei 5.500 Megawattstunden pro Jahr. Ungefähr 300 Durchschnittshaushalte können die Stadtwerke damit ein Jahr lang versorgen.

Die Ausschreibung für die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands wurde im Juni 2018 als europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestartet. Drei Bieter wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert, den Auftrag erhielt das Unternehmen Arcon-Sunmark GmbH, eine Tochter der dänischen Firma Arcon-Sunmark A/S, im Dezember 2018. Mit rund neun Megawatt (MW) Spitzenleistung bauen die Stadtwerke die größte Anlage Deutschlands. Arcon-Sunmark GmbH verbaut am Römerhügel Flachkollektoren auf den Gemarkungsflächen von Ludwigsburg und Kornwestheim.
In den vergangenen Monaten wurden – bauvorbereitend – zusätzliche Eidechsenhabitate errichtet. Die dafür notwendigen Flächen hat die SWLB an ihrem Wasserturm Fürstenhügel zur Verfügung gestellt.

Das Klimaschutz-Modellprojekt

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) setzen seit Mitte 2017 das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt des Bundesumweltministeriums SolarHeatGrid “Errichtung und Anbindung der größten Solarthermie-Anlage in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz” um, an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperationspartnerin beteiligt ist.
Das Projekt wird rund 15 Millionen Euro kosten und mit knapp zehn Millionen Euro seitens des Bundes gefördert. Seit Mitte 2018 bereitet das Stadtwerke-Projektteam die bauliche Umsetzung vor. Nach der intensiven Planungs- und Ausschreibungsphase wurde im November mit dem Legen der ersten Fernwärmeleitungstrassen begonnen, es folgten im März erste Bauvorbereitungen für den Wärmespeicher; im April wurde das Fundament des 20 Meter hohen Wärmespeichers gesetzt.

Wärmespeicher

Die Errichtung der Solarthermie-Anlage in Verbindung mit dem Wärmespeicher hat zur Folge, dass qualitativ hochwertige, regenerativ erzeugte Wärme in das erweiterte Verbundnetz der Stadtwerke eingespeist wird. Damit kann die SWLB die Wärmemenge aus erneuerbaren Energien weiter erhöhen. Mittels Wärmespeicher steht die solar gewonnene Energie auch dann zur Verfügung, wenn es keine oder nur geringe Sonneneinstrahlung gibt. Zudem kann die Grundlastwärme der fossil befeuerten Heizzentralen der Einzelnetze durch die größtenteils regenerativ erzeugte Wärme des erweiterten Verbundnetzes ersetzt werden.

Das Unternehmen Kremsmüller Industrieanlagen aus Österreich wurde Mitte 2018 nach europaweitem Vergabeverfahren mit dem Bau beauftragt. Kremsmüller Industrieanlagen fertigt die Speicherelemente bereits seit Januar dieses Jahres.
Der Wärmespeicher entsteht auf der Stadtwerke-eigenen Fläche neben dem Holzheizkraftwerk in Ludwigsburg. Der runde Druckspeicher hat ein nutzbares Fassungsvermögen von 2.000 Kubikmetern und eine Höhe von 20 Metern. Er misst 14 Meter im Durchmesser. Im April fanden die Bohrarbeiten für die insgesamt 24 Bohrpfähle statt, die für das Wärmespeicher-Fundament notwendig sind. Die mit Beton ausgegossenen Bohrpfähle gründen in 13 Metern Tiefe und haben einen Durchmesser von 90 Zentimetern.

Die Betonage der Fundamentplatte ist Anfang Juni erfolgt. Nach vierwöchiger Aushärtungszeit des Betons kann voraussichtlich Anfang Juli mit der Montage des Wärmespeichers begonnen werden. Ab Ende September 2019 folgt die Isolierung des Speichers. Gegen Mitte Oktober wird das neue Konstrukt mit Wasser befüllt. Für die Kalenderwoche 49 ist die Inbetriebnahme geplant.

In konstruktiven Workshops wurden mit beteiligten Anwohnern bereits im Herbst 2018 Varianten der Außen- und Flächengestaltung erarbeitet. Die Planung der Außengestaltung mit Geländemodellierung und Bäumen erfolgte durch das Unternehmen Faktorgrün.


Wärmenetz-Zusammenschluss

Die SWLB schließt im Rahmen des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz an. Durch die Anbindung des Fernwärmenetzes – das schon heute die Wärme für große Teile der Stadt mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen bereitstellt – an die noch rein fossil befeuerten Netze Rotbäumlesfeld, Technische Dienste Ludwigsburg und Kornwestheim Nord, erhöhen die Stadtwerke die Wärmequalität in den neu angeschlossenen Netzen deutlich. Gleichzeitig können die Heizwerke optional als Standorte für weitere Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Erzeuger genutzt werden, die die Effizienz zusätzlich erhöhen und die CO2– Emissionen weiter senken können. Die Standorte arbeiten künftig in einem größeren Netzverbund – bei anstehenden Kesselerneuerungen können zum Beispiel die Kessel kleiner dimensioniert werden. Das bedeutet neben der Einsparung fossiler Energien auch einen wirtschaftlichen Vorteil. Im Rahmen des Netzzusammenschlusses verlegen die Stadtwerke rund fünf Kilometer Wärmenetztrasse. Erste Fernwärmeleitungen wurden im Rahmen des Projektes bereits im Sommer 2018 gelegt.


Historie

Offizieller Start dieses Förderprojektes war am 1. Juni 2017. Insgesamt nimmt das Modellprojekt drei Jahre Zeit in Anspruch. Die Fertigstellung ist für Mai 2020 geplant.
Ende 2016 hatten sich die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim beim Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin beteiligt und dort überzeugt. 2017 wurde der SWLB-Förderantrag für das Modellprojekt SolarHeatGrid zur ´Errichtung und Anbindung einer der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz´ bewilligt. Ziel des Modellprojektes ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Fernwärmenetz zu steigern und durch die so erzielte Verminderung des CO2-Ausstoßes aktiv den Klimaschutz vor Ort sowie die Energiewende auf lokaler Ebene voranzutreiben. Zudem soll die Energieeffizienz der Anlagen gesteigert werden.