Jagdausflug endet für Ludwigsburger tödlich: Sohn in Untersuchungshaft

Ludwigsburg/Bad Windsheim – Ein 54-jähriger Mann aus Ludwigsburg wird in Mittelfranken erschossen. Sein 18-jähriger Sohn befindet sich nun in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf Totschlag. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann während eines Jagdausflugs von seinem eigenen Sohn erschossen wurde.

Nach einem tragischen Vorfall während eines Jagdausflugs südlich von Burgbernheim im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim ermittelt die Kriminalpolizei Ansbach wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts. Am Mittwochnachmittag entdeckten Spaziergänger im Bereich der Rückertsweiher die Leiche eines 54-jährigen Mannes. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann während des Jagdausflugs von seinem 18-jährigen Sohn erschossen wurde. Der Tatverdächtige stellte sich später selbstständig der Polizei in Esslingen.

Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber Ludwigsburg24 bestätigte, stammen Opfer und Tatverdächtiger aus dem Landkreis Ludwigsburg.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte die Untersuchungshaft für den Tatverdächtigen, der daraufhin einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 18-Jährigen. Der Tatverdächtige machte während seiner Vorführung keine Angaben zum Tatgeschehen.

Im Rahmen der Untersuchungen suchten die Ermittler nach einem weiteren Gewehr, das am Donnerstag von Polizeitauchern im Wasser der Rückertsweiher gefunden wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und der Motivlage des Tatverdächtigen dauern an und werden in Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und der Kriminalpolizei Ansbach fortgeführt.

red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Mittelfranken

Deutlicher Anstieg: Mehr Menschen profitieren von der Ludwigsburg-Card

Ludwigsburg – In Ludwigsburg hat sich seit Beginn des Jahres etwas getan: Die Tür zur sozialen Teilhabe steht nun für noch mehr Menschen offen, unabhängig von ihrem Alter oder Familienstand. Die Einkommensgrenzen für den Erhalt der Ludwigsburg Card wurden angepasst, wie die Stadtverwaltung mitteilt. In einem Ein-Personen-Haushalt liegt die Grenze nun bei 1.667 Euro netto, während es bei einem Zwei-Personen-Haushalt 2.245 Euro netto sind und bei einem Vier-Personen-Haushalt 3.760 Euro netto. Diese Maßnahme hat zu einem bemerkenswerten Anstieg bei den Anträgen für die Ludwigsburg Card geführt, denn im ersten Quartal wurden ganze 25 Prozent mehr Karten ausgegeben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies zeigt deutlich, dass die Stadt Ludwigsburg erfolgreich mehr Menschen erreicht, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Ludwigsburg Card ist ein wichtiger Schlüssel zur sozialen Teilhabe und fördert die Chancengleichheit in unserer Stadt. Durch die Anpassung der Einkommensgrenzen können nun mehr Kinder, Erwachsene und Bedürftige am kulturellen und sozialen Leben in Ludwigsburg teilhaben.“

Die Ludwigsburg Card ist bereits seit 13 Jahren ein fester Bestandteil des städtischen Angebots. Sie bietet zahlreiche Vergünstigungen und Zuschüsse für Bildungs-, Betreuungs-, Kultur- und Freizeitaktivitäten in Ludwigsburg. Inhaber der Ludwigsburg Card können beispielsweise zweimal kostenlos das Blühende Barock besuchen, im örtlichen Freibad schwimmen gehen, vergünstigte Kurse belegen und finanzielle Unterstützung für Mittagstische oder Secondhand-Läden in Anspruch nehmen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, über das städtische Programm „Klimabonus“ kostenfrei eine Balkonsolaranlage zu erhalten.

Wer von der Ludwigsburg Card profitieren möchte, kann diese entweder online unter www.ludwigsburg.de/ludwigsburgcard beantragen oder persönlich beim Fachbereich Gesellschaftliche Teilhabe, Soziales und Sport, Obere Marktstraße 1, Zimmer 114. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Montagnachmittag von 14 bis 16 Uhr und Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

red

Ludwigsburg: Über dem Durchschnitt – Menschen im Landkreis leben länger

Ludwigsburg – Menschen im Landkreis Ludwigsburg leben länger als im landesweiten Durchschnitt – eine erfreuliche Erkenntnis, die aus dem kürzlich veröffentlichten Gesundheitsbericht für den Landkreis Ludwigsburg hervorgeht. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80,1 Jahren für neugeborene Jungen und 84,4 Jahren für neugeborene Mädchen rangiert Ludwigsburg über dem Baden-Württemberg-Durchschnitt, der bereits als der höchste in Deutschland gilt. Im Ländle haben neugeborene Jungen eine Lebenserwartung von 79,7 Jahren, während neugeborene Mädchen mit durchschnittlich 84,1 Jahren rechnen können.

Hinter dieser ermutigenden Statistik stehen verschiedene Faktoren, die das Gesundheitswesen und die Lebensbedingungen im Landkreis prägen. Die Verringerung der Säuglingssterblichkeit, ein hohes Bildungsniveau und stabile Einkommensverhältnisse zählen zu den Schlüsselfaktoren. Zusätzlich wird die höhere Lebenserwartung der Frauen auf genetische Aspekte und eine gesündere Lebensweise zurückgeführt.

red

Polizeiradar Ludwigsburg: Sexuelle Belästigung, Trunkenheitsfahrt mit 3,6 Promille und weitere Vorfälle in der Region

Bietigheim-Bissingen: Zeugen nach mutmaßlicher sexueller Belästigung gesucht 

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung, zu der es am Mittwoch (01.05.2024), gegen 22.45 Uhr in Bietigheim-Bissingen kam. Eine 36 Jahre alte Frau war zu Fuß im Bürgergarten unterwegs. Sie lief einen geschotterten Weg an der Enz entlang in Richtung des Viadukts, als sich zunächst unbemerkt ein noch unbekannter Mann von hinten näherte. Als sie sich unter der Auwiesenbrücke befand, griff der Unbekannte ihr von hinten zwischen den Beinen hindurch und berührte sie am Oberschenkel. Als die 36-Jährige den Mann anschrie, flüchtete er in Richtung Innenstadt.

Es soll sich um einen etwa 160 bis 165 cm großen, zwischen 20 und 30 Jahre alten Mann gehandelt haben. Der Unbekannte hatte eine kräftige Statur, kurze Haare und war möglicherweise mit einer dunklen Hose und einem T-Shirt bekleidet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

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A81 Gemarkung Korntal-Münchingen: Unfall mit Volvo und Sattelzug – Fahrer leicht verletzt, Stau bis zu 6 km Länge

Am Dienstag, gegen 14.55 Uhr, befuhr ein 36 Jahre alter Mann mit seinem Volvo die Autobahn 81 in Richtung Heilbronn. Er nutzte den freigegebenen Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Als er auf einen Sattelzug mit Anhänger aufschloss, wollte er auf die linke Fahrbahn wechseln, um den Sattelzug zu überholen. Aufgrund eines Fahrfehlers stieß er mit seinem Pkw hinten links gegen die Ecke des Aufliegers vor ihm. Dadurch kam der Pkw ins Schleudern, prallte gegen die linke Betonleitwand und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen total beschädigt zum Stehen. Der Fahrer des Volvo wurde durch den Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden wurde mit 50.000 Euro angegeben. Die 58 Jahre alte Fahrerin des Lkw wurde nicht verletzt. Zur Unfallaufnahme wurde die Autobahn in diesem Teilstück kurzzeitig voll gesperrt, danach konnten der Standstreifen und die rechte Spur freigegeben werden. Die linke und die mittlere Spur mussten bis zur Beendigung der Fahrbahnreinigung bis gegen 18 Uhr voll gesperrt bleiben. Es bildete sich ein Stau von bis zu 6 km Länge.

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Ludwigsburg: Radfahrer bei Unfall mit Mitsubishi verletzt – Zeugen gesucht

Am Dienstag, gegen 17.15 Uhr, befuhr ein 78 Jahre alter Mann mit seinem weißen Mitsubishi Kleinwagen die rechte Spur der Frankfurter Straße in Ludwigsburg in Richtung Bietigheim. An der Einmündung mit der Straße “Mäurach” musste er an der Ampelanlage wegen des Rotlichts anhalten. Als die Lichtzeichenanlage für ihn wieder Grünlicht zeigte, bog er nach rechts Richtung Parkplatz des dortigen Möbelhauses ab. Beim Abbiegen übersah er den dortigen Radweg und stieß mit einem dort fahrenden Rennradfahrer zusammen, der vorfahrtsberechtigt war. Der Fahrradfahrer wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Das auffallend rot/weiße Fahrrad und die Windschutzscheibe des Pkw wurden durch den Verkehrsunfall beschädigt. Die Schadenshöhe wurde mit 2.000 Euro angegeben. Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, 07141 18-5353, in Verbindung zu setzen.

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Gemmrigheim: Chevrolet-Fahrer mit 3,6 Promille Alkohol im Blut verursacht Unfall – Führerschein beschlagnahmt

Ein 53 Jahre alter Chevrolet-Lenker fuhr am Mittwoch (01.05.2024), gegen 20.55 Uhr, die Kreisstraße 1625 zwischen Besigheim-Ottmarsheim und Gemmrigheim entlang. Als er nach rechts auf die Kreisstraße 1624 in Richtung Neckarwestheim abbiegen wollte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Mutmaßlich, da er unter Alkoholeinfluss stand, kam er nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer Verkehrsinsel sowie mehren Verkehrszeichen und landete schließlich in einem Graben. Ein Atemalkoholtest ergab im Zuge der Unfallaufnahme einen Wert von rund 3,6 Promille. Der 53-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 3.000 Euro belaufen. Der Chevrolet war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Lapp mit Rekordinvestition: Ludwigsburg wird zum Europäischen Logistik-Drehkreuz

LAPP startet Erweiterung seines Logistikzentrums in Ludwigsburg: Größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte

Stuttgart/ Ludwigsburg, 30. April 2024 – Nach langen Planungen und behördlichen Genehmigungen konnte LAPP heute den offiziellen Startschuss für die Erweiterung seines Logistik- und Dienstleistungszentrums in Ludwigsburg geben. Jan Ciliax, Finanzvorstand der Lapp Gruppe, und Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht nahmen symbolisch den Spatenstich vor, um den Baubeginn einzuläuten, welches auch gleichzeitig die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von Lapp markiert.

Bekenntnis zum Standort Ludwigsburg und zur Region Stuttgart

Die Erweiterung des Logistikzentrums ist nicht nur ein Meilenstein für LAPP, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort Ludwigsburg und zur Region Stuttgart. Jan Ciliax betonte die Bedeutung des Ausbaus und hob hervor, dass Ludwigsburg künftig als Dreh- und Angelpunkt der Logistik für ganz Europa dienen werde.

Freude über Standortentscheidung und Zusammenarbeit

Auch Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht äußerte sich erfreut über die Investition von LAPP in die Region Ludwigsburg. Er betonte die zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens und erklärte: „Mit der Erweiterung des Logistikzentrums bekennt sich die Firma LAPP in Zeiten von Kostensteigerungen in vielen Bereichen und globalen Unsicherheiten zum Wirtschaftsstandort Ludwigsburg.”

Inbetriebnahme im Jahr 2027 geplant

Die Bauarbeiten für das neue Gebäude sollen bis 2026 abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Die Investitionssumme beläuft sich auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Modernste Logistikanlage der Lapp Gruppe weltweit

Der Erweiterungsbau umfasst rund 14.000 Quadratmeter und wird direkt an das bestehende Logistikgebäude anschließen. Trotz einer kleineren Fläche wird durch den elf Meter tiefen Bau Platz für eine maximale Lagerhöhe von 21 Metern geschaffen. Dadurch wird das Ludwigsburger Logistik- und Dienstleistungszentrum das modernste der Lapp Gruppe weltweit sein.

Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung im Fokus

Die Erweiterung des Logistikzentrums geht auch mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit einher. Durch die Reduzierung von Transportwegen und die Erweiterung der Photovoltaikanlage wird der CO2-Ausstoß deutlich gesenkt und die Energiebilanz verbessert.

Ausblick auf die Zukunft

Aktuell beschäftigt LAPP in der Region Stuttgart fast 1.500 Mitarbeiter, davon knapp 200 in Ludwigsburg. Mit der Erweiterung des Logistikzentrums setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für die Zukunft und stärkt seine Position als einer der führenden Anbieter in der Branche.

red

Arbeitsmarkt in Ludwigsburg: Stagnation trotz Frühlingsbelebung

Ludwigsburg – Der Frühling hat den Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg bisher nicht aus seinem Winterschlaf gerissen. Trotz der üblichen saisonalen Belebung blieb die Zahl der Arbeitslosen im April nahezu unverändert hoch. Insgesamt waren nach Angaben der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg insgesamt 11.805 Personen ohne Beschäftigung registriert. Das entspricht einem leichten Anstieg von 19 Personen oder 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einem deutlichen Zuwachs von 886 Personen oder 8,1 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stagnierte zum vierten Mal in Folge bei 3,8 Prozent, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag sie bei 3,5 Prozent.

Auch auf Landesebene zeigt sich keine Veränderung: In Baden-Württemberg verharrte die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent, während sie im Vorjahr bei 3,8 Prozent lag. In der gesamten Region Stuttgart, zu der auch die Agenturbezirke Göppingen, Ludwigsburg, Stuttgart und Waiblingen gehören, stieg die Quote auf 4,4 Prozent, im Vorjahr waren es 3,9 Prozent.

„Von der schwachen Konjunktur gehen weiterhin keine zusätzlichen Beschäftigungsimpulse aus. Erfreulich ist, dass im April die Zahl der beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Ludwigsburg neu gemeldeten Arbeitsstellen gegenüber dem Vormonat wieder etwas angezogen hat und keine Anzeichen zu erkennen sind, die auf eine gravierende Verschlechterung der Lage in den nächsten Monaten hinweisen“, sieht Martin Scheel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, den Arbeitsmarkt weiterhin in einer stabilen Verfassung.

red

Verwendete Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg

Über 1.300 Besucher am Wochenende: Indoor-Spielplatz in Ludwigsburg startet erfolgreich

Ludwigsburg – Am vergangenen Wochenende wurde die Kunsteisbahn in Ludwigsburg/Kornwestheim in einen Indoor-Spielplatz umgewandelt und startete erfolgreich in die Sommersaison. Über 1.350 Besucherinnen und Besucher kamen vom 26. bis 28. April auf die 1.200 Quadratmeter große Fläche, wie die Betreiberin (SWLB) mitteilte. Neben den saisonalen Spielen gab es ein Glücksrad, an dem über 1.000 Gewinne ausgegeben wurden. Die beliebte Fotobox war so gefragt, dass zwischenzeitlich das Papier ausging. Aus diesem Grund bleibt sie eine weitere Woche aufgestellt, wie Waldemar Fehr, Abteilungsleiter der Kunsteisbahn der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB), erklärt.

Zusätzlich verteilten die Veranstalter über 800 SWLB-blaue Wassereise und freuen sich über die positive Resonanz auf ihre Idee des Indoor-Spielplatzes. Die Sommersaison ist bis in die Sommerferien geplant, voraussichtlich bis Mitte August.

Das Spieleangebot umfasst elf Hüpfburgen für alle Altersklassen, einen 600 Quadratmeter großen Ninja-Parcours für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche, eine kleine Go-Kart-Bahn sowie eine iWall mit 12 interaktiven Spielen. Geburtstagsfeiern ohne Voranmeldung sind ebenfalls möglich.

Zu beachten ist, dass vom 24. bis 27. Mai der Ninja-Parcours nicht verfügbar sein wird. In dieser Zeit werden temporär andere Hüpfburgen aufgestellt.

red

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Symbol des Lebens und des Gedenkens: Ludwigsburg ehrt Corona-Opfer mit Erinnerungsbaum

Ludwigsburg – Baum der Erinnerung für Corona-Opfer: Nach fast vier Jahren des Kampfes gegen die Coronapandemie kehrt das Leben in Ludwigsburg größtenteils zur Normalität zurück. Doch während sich die Gesellschaft langsam erholt, trauern viele Familien immer noch um diejenigen, die sie durch das Virus verloren haben. Als Ort des Gedenkens wurde nun ein Erinnerungsbaum auf dem Neuen Friedhof in Ludwigsburg gepflanzt.

Seit Oktober 2022 setzt sich der „Runde Tisch“ aus Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften, der Hospizinitiative und anderen Akteuren dafür ein, den Opfern der Pandemie einen angemessenen Raum des Gedenkens zu schaffen. Neben einer eindrucksvollen Fotoausstellung mit Werken von Yakup Zeyrek in Kornwestheim organisierte der „Runde Tisch“ im November 2023 eine interreligiöse Gedenkveranstaltung in der Stadtkirche Ludwigsburg. Als jüngste Initiative wurde nun ein Baum der Erinnerung auf dem Neuen Friedhof in Ludwigsburg gepflanzt.

Mit den Worten “Ein Baum ist mehr als nur ein Stück Natur. Er ist ein Symbol des Lebens selbst” eröffnete Landrat Dietmar Allgaier die bewegende Pflanzaktion. Ein Baum als Erinnerungsort sei kaum treffender, betonte der Landrat weiter. Die Wahl der Baumart unterstreiche diese Symbolik besonders. Der Persische Seidenbaum, beheimatet im südlichen Asien, besitzt eine einzigartige Eigenschaft: Er schließt seine Blätter bei Nacht und entfaltet sie bei Morgenlicht wieder. “Was könnte uns besser daran erinnern, dass auf dunkle Stunden stets Licht folgt?”, fragte Allgaier die Anwesenden.

Auch Ludwigsburgs Bürgermeister Sebastian Mannl richtete bewegende Worte an die Versammelten. “Zwei Jahre lang dominierte die Pandemie das Leben der Menschen. Nun ist es an der Zeit, auch derer zu gedenken, die in dieser Zeit ihr Leben verloren haben”, sagte Mannl. “Der Baum soll zu einem zentralen Gedenkort in Ludwigsburg für die Opfer werden. Er bietet den Angehörigen einen Raum, um mit dem Geschehenen umzugehen und zu erinnern.”

Ein Zeichen der Hoffnung: Erinnerungsbaum für Kinder und Jugendliche

Anne Braun, Referentin des Katholischen Dekanats Ludwigsburg, ergänzte die bewegende Zeremonie: “Auch all der Kinder und Jugendlichen soll mit dem Baum gedacht werden, die in wichtigen Jahren ihrer Entwicklung bedeutsame Erfahrungen nicht machen konnten.” Sie betonte: “Sie sollen nun die Chancen bekommen, sich zu entfalten und zu reifen wie der Persische Seidenbaum.” Der Baum solle auch daran erinnern, wie gefährdet und zerbrechlich das Leben ist. “Wir setzen ein Zeichen: Das Leben ist wertvoll und schützenswert zugleich!”

Ein lebendiges Denkmal: Der Baum als Ort der Erinnerung

Dekan Michael Werner erinnerte in seiner bewegenden Rede an die interreligiöse Gedenkfeier des vergangenen Jahres, die unter dem Motto „Du bist nicht vergessen“ stattgefunden hatte. Er betonte die Wirkung der Berichte über die Pandemie und ihre Auswirkungen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen als “tiefgehend”. “Die Erfahrungen des Sterbens und Abschiednehmens waren in dieser Zeit besonders herausfordernd”, fügte der Dekan hinzu. Er unterstrich die Notwendigkeit eines festen Ankerpunktes für die Trauer, auch in der Öffentlichkeit. “Dieser Baum wird ein solcher Ort der Erinnerung und des Gedenkens sein. Ein lebendiges Symbol, das hoffentlich bald fest mit unserer Gemeinschaft verwurzelt ist und uns daran erinnert, wie kostbar und gleichzeitig fragil unser Leben ist”, sagte Werner.

Neben Dekanatsreferentin Braun und Dekan Werner waren auch Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften sowie von der Krankenhaus-Seelsorge, dem RKH-Klinikum und der Ökumenischen Hospizinitiative bei der Pflanzung vertreten.

red

Polizeiradar Ludwigsburg: Diebstähle und Unfallfluchten in der Region halten Ermittler auf Trab

Solarmodule von Obsthalle gestohlen: Unbekannte Diebe in Mundelsheim auf Beutezug

Über ein Gerüst verschafften sich noch unbekannte Täter zwischen Samstag (27.04.2024) 20.00 Uhr und Montag (29.04.2024) 06.00 Uhr Zugang zum Dach der Obsthalle parallel der Landesstraße 1115, zwischen der Großbottwarer Straße in Mundelsheim und der Autobahnanschlussstelle. Die Unbekannten demontierten anschließend sieben, erst vor Kurzem installierte Solarmodule, hievten diese vom Dach und entwendeten sie. Außerdem beschädigten die Unbekannte verlegte Kabel. Der entstandene Diebstahls- und Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 1.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07144 900-0 oder per E-Mail: marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de beim Polizeirevier Marbach am Neckar zu melden.

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Großbottwar: Quad entwendet: Großbottwar sucht Zeugen für nächtlichen Diebstahl

Am Montagmorgen (29.04.2024) gegen 02:55 Uhr entwendeten mutmaßlich zwei bislang unbekannte männliche Täter in der Alemannenstraße in Großbottwar ein geparktes Quad. Das Fahrzeug vom Hersteller “Bambardier” vom Typ “L Outländer Max XT 650” in der Farbe Blau wurde durch die Unbekannten aus einem Vorhof eines Wohngebäudes zunächst auf den Gehweg geschoben und im weiteren Verlauf in Richtung Frankenstraße abtransportiert. Das Quad hat einen Wert von rund 11.000 Euro. Der Polizeiposten Großbottwar bittet Zeugen, die das Geschehen beobachten konnten, sich unter der Tel. 07148 1625-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de, zu melden.

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Kornwestheim: Baumaschinen gestohlen 

Zwischen Freitag (26.04.2024) 13:30 Uhr und Montag (29.014.2024) 07:00 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter von einem Baustellengelände in der Karl-Joos-Straße in Kornwestheim mehrere Baumaschinen. Diese lagerten in einem Baucontainer, der mit einem Vorhängeschloss gesichert war. Vor dem Eingang des Containers wurde ein Radlader geparkt. Mutmaßlich fuhren die Täter mit einem Generalschlüssel den Radlader zur Seite, brachen das Schloss auf und entwendeten ein Kernbohrgerät der Marke “Hilti” sowie einen Trennschleifer der Marke “Stihl”. Das Diebesgut hat einen Wert von rund 4.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Vaihingen an der Enz: Metallpfeiler gestohlen

Während des vergangenen Wochenendes (26.04. – 29.04.2024) stahlen noch unbekannte Täter 33 Metallpfeiler, die im Bereich der Bushaltestelle “Stromberggymnasium” an der Straße “Nebenweg” in Vaihingen an der Enz lagerten. Die etwa 183 cm hohen Pfeiler sollten zur Errichtung eines Zauns im dortigen Bereich dienen. 67 hatte die beauftragte Firma bereits gesetzt, die restlichen sollten noch folgen. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf etwa 1.300 Euro. Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0 oder E-Mail: vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de, entgegen.

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Bietigheim-Bissingen: Zeugen zu Unfallflucht im Nelkenweg gesucht

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Montag (29.04.2024) zwischen 00:00 Uhr und 17:25 Uhr einen im Nelkenweg in Bietigheim-Bissingen geparkten Mercedes. Mutmaßlich beim Ausparken beschädigte der Unbekannte das geparkte Fahrzeug. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0 oder E-Mail bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

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Vaihingen an der Enz: Unfallflucht in der Straße Buchental

Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Montag (29.04.2024) zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr einen in der Straße Buchental in Vaihingen an der Enz geparkten Peugeot. Mutmaßlich beim Vorbeifahren an dem am Fahrbahnrand geparkten Peugeot streifte der Unbekannte das Fahrzeug. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07042 941-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz in Verbindung zu setzen.

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Gerlingen: Unbekannter flüchtet nach Parkplatzunfall

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Montag (29.04.2024) zwischen 16:05 Uhr und 16:25 Uhr einen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen geparkten BMW. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte unerlaubt davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07156 4352-0 oder per E-Mail an ditzingen.prev@polizei.bwl.demit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Spatenstich markiert Start für 700 neue Radfahrer-Stellplätze im Schillerareal in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Fahrradfahren wird in Ludwigsburg noch attraktiver: Das Parkdeck Schillerviertel der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) wird bis März 2025 um ein spezielles Fahrradparkdeck erweitert.

Die Baugenehmigung dafür liegt seitens der Stadt vor, und schon Anfang Mai soll mit dem Bau begonnen werden. Beim offiziellen Spatenstich am 29. April waren Bürgermeister Sebastian Mannl, SWLB-Geschäftsführer Christian Schneider, Aufsichtsratsmitglieder des Energieversorgers sowie Vertreter der Baufirma anwesend.

Die Förderung und kontinuierliche Verbesserung des Radverkehrs spielt eine entscheidende Rolle für die Mobilitätswende, betont Sebastian Mannl, Bürgermeister der Stadt Ludwigsburg. Er freut sich, dass die Stadt gemeinsam mit der SWLB ein modernes und komfortables Fahrradparkdeck schaffen kann. Ab dem kommenden Jahr sollen Bürgerinnen und Bürger nahtlos und bequem zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können.

„Das Fahrradparkdeck wird auf dem bestehenden Erdgeschoss errichtet und bei der geplanten Inbetriebnahme im März 2025 insgesamt 700 Stellplätze bieten – sowohl Doppelstocker als auch Einzelstellplätze“, erklärt Christian Schneider, Geschäftsführer der SWLB. Für das Unternehmen markiert dieser Umbau einen wichtigen Schritt hin zu einem zukünftigen Mobilitäts-HUB in Ludwigsburg. Dabei geht es nicht nur darum, den Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht zu werden, sondern auch die Mobilitätswahl und emissionsfreie Fortbewegung in der Region zu fördern.

Bereits kommende Woche starten die Bauarbeiten: Ein Stahldachtragwerk wird errichtet, um die Erdgeschossebene zu überdachen. Dieses wiegt etwa 80 Tonnen. Das bestehende Tragwerk bleibt größtenteils erhalten, wird jedoch teilweise saniert und instandgesetzt. Zusätzlich wird eine transluzente Fassade mit einer Fläche von rund 650 m2 um das Fahrradparkdeck herum errichtet. In den kommenden Monaten werden im Erdgeschoss Räume für den Betrieb einer Fahrrad-Servicestation mit Werkstatt eingerichtet. Außerdem ist der Einbau einer vollautomatischen Fahrradwaschanlage geplant.

Die Zu- und Abfahrt für Fahrradfahrer erfolgt von der Bahnhofstraße aus über die bereits bestehende Rampe. Auf der Westseite wird vorrangig für Fußgänger ein zweiter Aus- und Eingang in Richtung Bahnhof geschaffen. Zusätzlich wird das Dach teilweise begrünt und soll zukünftig als Aufstellfläche für eine Photovoltaikanlage der SWLB dienen. Im Untergeschoss bleibt die Nutzung als Parkplatz für PKWs bestehen und wird beibehalten.

Die SWLB bietet nach Angaben auch Stellflächen für Sonderfahrräder an und rüstet das Fahrradparkhaus mit Schließfächern mit Ladefunktion für E-Bikes aus. Die Tarifstruktur sieht vor, für die Nutzung des Fahrradparkdecks einen Euro pro Tag zu veranschlagen, wobei sich die SWLB an bestehenden Fahrradparkhäusern in anderen Städten orientiert hat. In Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg ist es ein gemeinsames Ziel, die Zugangskontrolle in einem einheitlichen System umzusetzen.

red