In Ludwigsburg öffnen weitere Corona-Teststellen

Im Kampf gegen die Pandemie setzt Ludwigsburg auch auf Schnelltests. Im Marstall hat jetzt eine neue Teststation eröffnet, und eine weitere kommt an einem anderen zentralen Ort dazu.

Möglichst viele Testangebote soll es in der Stadt geben, an zentralen Orten und verteilt über das ganze Stadtgebiet – egal ob Apotheke, Arztpraxis oder private Betreiber. Die Idee: wenn sich alle überall unkompliziert testen können, dann sind die Schnelltests auch ein wirksames Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Außerdem werden bei neuen Corona-Regelungen wie „3G“ sowieso mehr Tests benötigt. Das teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung am Donnertag mit.

In Zusammenarbeit mit der Firma Kern Medical Engineering aus Tübingen hat die Stadt bereits die Teststation am Ratskeller-Pavillon eingerichtet. Mit Termin sind dort täglich von Montag bis Sonntag von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 19 Uhr Antigen-Schnelltests und PCR-Tests möglich. Zur Anmeldung geht es auf www.coronatest-ludwigsburg.de.

Neue Teststationen im Marstall und am Akademiehof

Auch beim Einkaufen kann man sich bequem testen lassen – etwa seit 2. Dezember im Marstall-Center an der neuen Teststation, die von der Mylius-Apotheke betrieben wird. Die Station befindet sich in der Kronenstraße, zwischen den beiden Center-Eingängen im ehemaligen Ladengeschäft der „Heimatliebe“.

Der Zugang erfolgt nach dem Einbahnstraßen-System von außen, die Teststation verlässt man danach auf dem Weg ins Innere des Marstalls. Apotheker Alexander Meyer und sein Team können dort täglich 400 Antigen-Schnelltests durchführen – von Montag bis Sonntag, ab 8 bis 19.30 Uhr. Termine dafür werden online über den Link auf der städtischen Infoseite www.ludwigsburg.de/teststellen vereinbart.

Eine weitere Station für Corona-Schnelltests wird gerade auf dem Akademiehof eingerichtet: Die städtische Wirtschaftsförderung hat der Firma EcoCare den Standort direkt an der Mathildenstraße vermittelt. Die Teststelle in einem Container ist gut zu Fuß zu erreichen, sowohl vom Schulcampus aus als auch von den Einkaufsstraßen. Wer mit dem Auto kommt, kann in den benachbarten Tiefgaragen am Rathaus oder Akademiehof parken und nach dem Test etwa gleich in die Stadt zum Bummeln gehen.

Die Station wird werktags von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr Antigen-Schnelltests und PCR-Tests anbieten. Dabei sind auch Testungen ohne Termin möglich, es wird aber empfohlen, sich vorher online anzumelden. Zu Beginn reicht die Kapazität für 550 Tests pro Tag, bei hoher Nachfrage soll aufgestockt werden.

Mehr Informationen zum Start des Angebots und den Link zur Anmeldung gibt es in den nächsten Tagen – ebenfalls unter www.ludwigsburg.de/teststellen. Auf der städtischen Infoseite sind alle bekannten Teststellen in Ludwigsburg aufgeführt.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Kürbis-Saison im Blüba endet am Wochenende – doch vorher kommt der Nikolaus

Am kommenden Wochenende endet die Kürbis-Saison für das Jahr 2021. Bis dahin können die Kürbisfiguren noch bestaunt und Kürbisgerichte verzehrt werden. Am Sonntag, 5. Dezember, besucht der Nikolaus die Kürbisausstellung und hat für alle großen und kleinen Kinder eine Überraschung im Gepäck.

Die Kürbissaison 2021 neigt sich nach über drei Monaten Kürbisspaß dem Ende zu – nicht ohne noch einmal eine letzte schöne Kürbiswoche im Blühenden Barock zu bescheren. Bis zum Sonntag, 5. Dezember, können Besuchende des Blühenden Barock weiterhin die Kürbisfiguren entdecken und leckere, wärmende Kürbisgerichte probieren.

Am Sonntag, 5. Dezember, ist dann der letzte Tag der diesjährigen Kürbisausstellung. Um den dann anwesenden Kindern eine Freude zu machen, werden der Nikolaus und sein Helferteam ab etwa 13 Uhr die Ausstellung besuchen und jedem anwesenden Kind einen kleinen Kürbis schenken.

Das Team der Ausstellung freut sich auf die Gäste und natürlich auf die kommende Kürbissaison im Jahr 2022 – dann hoffentlich auch wieder mit Kürbisregatta und Wiegemeisterschaften mit Publikum.

Weiterhin gilt für den Besuch des Blühenden Barock sowie der Kürbisausstellung die 2-G-Regel.

red

Gaststättenkontrollen in Ludwigsburg – drei Lokale müssen mit Anzeige rechnen

Ludwigsburg – Am Montagabend haben Beamtinnen und Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg Gaststättenkontrollen im Ludwigsburger Stadtgebiet kontrolliert und dabei einige Verstöße festgestellt. Die Betreiber von drei überprüften Lokalen müssen mit Anzeigen rechnen.

Die Polizisten stellten dabei unter anderem Verstöße gegen das Eichgesetz fest. In einer der drei Gaststätten wurde entgegen der geltenden Vorschriften 30 Gläser zum Ausschank benutzt, die keinen Eichstrich besitzen, so die Polizei. Bei den anderen beiden Kneipen zählten die Beamten insgesamt fünf nicht geeichte Gläser. Die in den Lokalen bereitgestellten Pulverfeuerlöscher führten laut den Kontrolleuren ebenfalls zu Beanstandungen. In einem Lokal soll das Prüfzeichen eines Feuerlöschers Ende der 1970-er Jahre abgelaufen sein. Der zweite Feuerlöscher hätte im Jahre 2019 überprüft werden müssen. Genauso sah es in einer weiteren Gaststätte aus. Im dritten Gasthaus wurde der Verkauf von Shishas festgestellt, ohne dass die notwendige Konzession vorgelegt werden konnte. Darüber hinaus fehlten das dann notwendige Belüftungssystem und die speziellen Feuerlöscher, heißt es in der Mitteilung weiter. Des Weiteren wurde in einer der Gaststätten bemängelt, dass das günstigste angebotene Getränk alkoholisch ist, der Gastraum videoüberwacht wird, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde, die Fluchttür abgeschlossen war und bei mehreren Flaschen Bier bereits das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war.

Hinsichtlich der derzeit gültigen Corona-Verordnung stellten die Beamten zwei Verstöße durch Gäste fest. Ein 35 Jahre alter Mann konnte zwar nachweisen, dass er vollständig geimpft ist, allerdings hatte er die zwei wöchige Frist nach der Zweitimpfung nicht abgewartet. Ein 57-Jähriger in einem anderen Lokal hingegen konnte lediglich einen Nachweis über einen PCR-Test vorlegen, der aufgrund der 2G-Regelung im Gastronomie-Bereich jedoch nicht mehr ausreichend ist. Beide Betroffene müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Sie mussten die Lokale im Anschluss an die Kontrolle verlassen. Die festgestellten Verstöße werden der zuständigen Gaststättenbehörde berichtet.

red / Polizeipräsidium Ludwigsburg

Auf offener Straße geschlagen und beleidigt und was sonst noch am Wochenende los war

Möglingen: auf offener Straße geschlagen und beleidigt

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer beteiligter Verkehrsteilnehmer kam es am Samstag gegen 16:00 Uhr auf der Landstraße 1140, im Bereich der Ampel zur Ludwigsburger Straße, in Möglingen. Aus bislang unbekannter Ursache verließen zwei noch unbekannte Beteiligte, die aus Richtung Schwieberdingen kamen, während der Rotphase der Ampel, ihr Fahrzeug mit Ludwigsburger Kennzeichen und liefen zu dem vor ihnen stehenden Fahrzeug mit Vaihingen Kennzeichen. Am Fahrzeug angekommen, öffnete einer der beiden Unbekannten die Fahrzeugtür. Im Anschluss schlugen und traten beide abwechselnd auf den Fahrer ein. Danach kam es zu einem Wortgefecht und gegenseitigen Beleidigungen. Ein unbeteiligter Zeuge ging zwischen die beiden streitenden Parteien und trennte diese. Beide Fahrzeuge verließen im Anschluss die Örtlichkeit. Der Zeuge notierte sich beide Kennzeichen und verständigte die Polizei. Der Grund der Auseinandersetzung ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

 

Asperg: Bücher angezündet

Insgesamt 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Asperg rückten am Montag, kurz nach Mitternacht, mit drei Fahrzeugen in die Carl-Diem-Straße in Asperg aus, nachdem gleich zwei Feuerstellen gemeldet worden waren. Die Wehrleute stellten fest, dass es sowohl vor dem Eingangsbereich der Bürgerhalle als auch vor dem Lehrschwimmbecken brannte. Durch bislang unbekannte Täter waren Bücher, die aus einer nahegelegenen Telefonzelle stammten, die als öffentliches Bücherregal verwendet wird, entnommen und angezündet worden. Auch auf dem benachbarten öffentlichen Schachbrett im Bürgergarten konnten Aschereste festgestellt werden. An den umliegenden Gebäuden entstand kein Sachschaden. Der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 1500170, hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

 

Ludwigsburg: unbekannte Täter brechen in fünf Fahrzeuge ein

Noch unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Sonntag in der Elbinger Straße in Ludwigsburg in insgesamt fünf Fahrzeuge ein. Es handelt sich um zwei Mercedes, eine Ford, einen Dacia und einen Audi. Um in die Fahrzeuge zu gelangen, schlugen die Täter jeweils ein Fenster der PKW ein und durchsuchten diese anschließend. Aus vier der fünf Fahrzeuge stahlen die Unbekannten anschließend teilweise wertlose Gegenstände wie einen Stadtplan oder einen Zollstock. Darüber hinaus erbeuteten sie unter anderem eine Sonnenbrille, ein Ladekabel und einen Schlüsselbund. Der Wert des Diebesguts wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Der hinterlassene Sachschaden hingegen dürfte sich auf rund 3.000 Euro belaufen. In der benachbarten Posener Straße entdeckte eine Anwohnerin am Sonntagnachmittag einen Nothammer, den die Unbekannten möglicherweise als Tatmittel genutzt haben könnten. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, melden sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353.

 

Vaihingen an der Enz: Brand eines Lkw-Anhängers

In der Nacht auf Montag, gegen 01:45 Uhr, gerieten auf einem Fimengelände in der Planckstraße in Vaihingen an der Enz auf bislang noch unbekannter Art und Weise zunächst drei Reifen eines Lkw-Aufliegers in Brand. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf die Plane des Aufliegers über. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz rückte mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften aus und löschten den Brand. Die Brandursache ist bislang noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden steht noch nicht fest. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu der Brandursache geben können.

 

Mundelsheim: Fahrzeugbrand auf der L1115

Am Sonntag gegen 23.10 Uhr geriet der Skoda eines 49-jährigen Fahrers aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Der Fahrzeuglenker befuhr die Autobahn 81 in Fahrtrichtung Heilbronn, als dieser Benzingeruch im Fahrzeuginneren feststellte. Auf Höhe der Anschlussstelle Mundelsheim konnte der 49-Jährige die Autobahn verlassen und sein Fahrzeug in einer Einbuchtung an der Landesstraße 1115 abstellen, bevor dieses in Vollbrand geriet. Zur Löschung des Fahrzeugs waren die Feuerwehren aus Mundelsheim und Großbottwar mit insgesamt zwei Fahrzeugen und 18 Wehrleuten im Einsatz. Während den Löscharbeiten musste die Landesstraße 1115 in beiden Fahrtrichtungen für circa 30 Minuten gesperrt werden. Das ausgebrannte Fahrzeug wurde im Anschluss durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Der Sachschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.

 

Oberstenfeld: Vorfahrtsunfall

Am Montag ereignete sich gegen 05.40 Uhr im Kreuzungsbereich der Lichtenberger Straße und der Landesstraße 1100 in Oberstenfeld ein Unfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten und ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro entstand. Ein 56 Jahre alter Ford-Lenker übersah vermutlich aus Unachtsamkeit eine 31-jährige Fiat-Fahrerin und nahm dieser in der Folge die Vorfahrt. Beide Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Beide Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Randalierender 17-Jähriger versprüht Feuerlöscher auf Pkw und löst Polizeieinsatz aus

Am Sonntagmorgen, gegen 07.50 Uhr, rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg in die Friedrichstraße im Ludwigsburger Osten aus, nachdem ein Jugendlicher zunächst in und um ein Mehrfamilienhaus herum randaliert hatte.

Der 17-Jährige warf im Wohnhausflur abgestellte Schuhe auf die Straße und entfernte einen Feuerlöscher aus der Halterung. Den Inhalt des Pulverlöschers versprühte er schließlich auf einen PKW, der in der Brünner Straße abgestellt war. Die hinzugerufene Polizei konnte den aggressiven Jugendlichen feststellen und nahm ihn, da er sich nicht beruhigen wollte, den Polizistinnen und Polizisten in drohender Haltung gegenüber trat und diese auch beleidigte, vorläufig fest. Hierzu wurden ihm Handschließen angelegt.

Auf der Fahrt an seine Wohnanschrift versuchte der bereits polizeibekannte 17-Jährige einen Beamten zu treten. Es wurde jedoch niemand verletzt. Der Jugendliche wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben. Diesem gelang es, den alkoholisierten Jugendlichen zu beruhigen. Der 17-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beeinträchtigung von Nothilfeeinrichtungen und anderem rechnen.

Quelle: Polizeieinsatz Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

B 27 / Unterführung Stern
Aufgrund einer Bauwerksuntersuchung kommt es lokal zu spurweisen Sperrungen außerhalb der Hauptverkehrszeit.

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hindenburgstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung.

Hohenzollernstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung im Baustellenbereich.

Kornbeckstraße
Es besteht voraussichtlich bis Anfang Dezember eine Vollsperrung an der Kreuzung Corneliusstraße / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Süden an der Kreuzung Mainzer Allee / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße.

Ludwigsburger Straße
Wegen Umbau der Bushaltestelle kommt es zu einer halbseitigen Sperrung im Baustellenbereich.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Hoferstraße; der Verkehr im Kreuzungsbereich wird mit einer Ampel geregelt. In der Hoferstraße ist die Fahrspur stadtauswärts verengt.

Mathildenstraße
Zwischen der Solitudestraße und der Seestraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Schillerplatz. Der Bauabschnitt 2 dauert bis voraussichtlich Ende November 2021.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Osterholzäcker
 Im Bereich Osterholzäcker besteht wegen Straßenbauarbeiten (Feldwegsanierung) eine Vollsperrung.

Reuteallee
Wegen Bauarbeiten (Randsteinabsenkungen an den Parkplatzeinfahrten der PH) kommt es zu Behinderungen in den Baufeldern.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März 2022 eine Vollsperrung der Bushaltestelle Aldinger Straße stadtauswärts sowie eine Einengung der Fahrbahn im Bereich der Baustelle.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich Ende Dezember.

Schützenhaus Neckarweihingen
Wegen Straßenbauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Zufahrtsbereich.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Dezember eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße besteht bis Anfang Dezember eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weiglestraße
Hier besteht bis voraussichtlich Dezember eine Vollsperrung im 2. Bauabschnitt zwischen der Weiglestraße 10 und der Kornbeckstraße.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden. Es besteht eine halbseitige Sperrung der Straße Beim Bierkeller. Die Liebigstraße ist auf Höhe der Straße Beim Bierkeller voll gesperrt. Eine Umleitung für die Betriebe Scania und Wacker-Neuson über L1140 und Westrandstraße Süd ist ausgeschildert.

BlüBa-Umsätze brechen ein – Ludwigsburg erhöht Zuschuss auf 400.000 Euro

Von Uwe Roth

Der Eintritt in die großen Parkanlagen des Landes ist gewöhnlich kostenlos. Das gilt auch für die meisten historischen Gärten von Baden-Württemberg. Um aber ins Ludwigsburger Blühende Barock (BlüBa) zu kommen, müssen die Bürger zahlen. 2019 machte das BlüBa einen Umsatz von rund 5,4 Millionen Euro. Aktuell ist es wegen der Corona-Folgen ein Zuschussbetrieb. Die Beispiele Stuttgart und Heilbronn zeigen, dass Pflege gestalteter Gärten in Innenstadtlage geht, ohne die Besucher extra zur Kasse zu bitten.

Das Blühende Barock (BlüBa) ist der Stadt Ludwigsburg lieb und teuer. Im Jahr 2020 flossen nach Angaben aus dem Rathaus 300 000 Euro in den Unterhalt der 30 Hektar großen Parkanlage im östlichen Teil der Innenstadt. Im laufenden Jahr rechnet die Verwaltung mit einer ähnlich hohen Summe. Im kürzlich vorgestellten Entwurf des kommunalen Haushalts sind für 2022 weitere 400 000 Euro als BlüBa-Zuschuss reserviert. Die etwa eine Million Euro, die in diesen drei Haushaltsjahren zusammenkommen werden, sind dem Verlust an Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten geschuldet. Das BlüBa war wie alle Freizeitanlagen wegen der Pandemie viele Monate für den Publikumsverkehr geschlossen gewesen.

Das BlüBa-Minus ist jedoch nicht allein dem Lockdown geschuldet. Schon vor Corona waren für die Stadt jährliche Zuschüsse im sechsstelligen Bereich nicht ungewöhnlich. Das städtische Defizit wäre zudem um geschätzt 700 000 Euro höher, dürften die Einwohner kostenlos aufs Gelände. Sie müssen jedoch für den Zutritt auf die einzige große Grünfläche in ihrer Stadt zahlen. 35 Euro kostet eine Dauerkarte im Vorverkauf. Eine Familie mit zwei Kindern zahlt 100 Euro im Jahr. Ein Tagesticket ist zehn Euro teuer, eine Familienkarte 27 Euro. Das BlüBa verkaufte vor Corona 43 000 Dauerkarten hauptsächlich an die Bürger der Stadt sowie der näheren Umgebung. Die einzige kostenlose innerstädtische Alternative „zum Sonnen, Entspannen oder Picknicken“ (Eigenwerbung der Stadt) ist die kaum zwei Hektar große Bärenwiese.

Zunehmende Kommerzialisierung des BlüBa trägt finanzielle Früchte

Die Höhe des städtischen Zuschusses kommt nicht von ungefähr: Das BlüBa ist eine gemeinnützige GmbH. Gleichberechtigte Gesellschafter sind Ludwigsburg und das Land Baden-Württemberg. Somit schießt bei einer Defizitlage laut gemeinsamer Vereinbarung das Land den gleichen Betrag zu wie die Stadt. Kostenverwalter ist das Finanzministerium, das auch Kostenträger der anderen acht landeseigenen historischen Parkanlagen ist. Diese werden von den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG) betrieben. Ludwigsburg ist jedoch die Ausnahme, bei der sich das Land die finanzielle Verantwortung mit einer Kommune teilt. Bis auf das BlüBa sowie die Gärten in Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) und Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) gilt für die Gartenanlagen der SSG freier Eintritt. Allerdings sind in Schwetzingen und Weikersheim mit einem Ticket Gartenanlage und Schloss zugänglich. In Ludwigsburg kostet der Besuch des Residenzschlosses 8,50 Euro extra (Familienticket 21,30 Euro).

Das BlüBa ist auf Umsatz angelegt: 2015 wurden nach den Zahlen des Finanzministeriums rund 4,2 Millionen Euro erwirtschaftet. 2018 waren es 5,6 Millionen Euro. Ein Jahr später lag der Jahresumsatz etwas niedriger bei 5,4 Millionen Euro. Kürbisausstellung, die Sandkunst, das Straßenmusikfestival oder die Leuchtenden Traumpfade ziehen die Besucher zu Tausenden an. Der im nächsten Jahr scheidende BlüBa-Geschäftsführer Volker Kugel hat bei der Gestaltung des Programms viele Freiheiten. Kontrolliert wird er von einem Aufsichtsrat. Drei Vertreter stellt das Land. Ludwigsburg ist mit OB Knecht und Stadtrat Klaus Herrmann (CDU) sowie Stadträtin Elfriede Steinwand-Hebenstreit (Grüne) vertreten. Die zunehmende Kommerzialisierung der Parkflächen trug Früchte: Zwischen 2017 und 2019 musste die Stadt nach Angaben einer Rathaussprecherin wegen der wachsenden Zahl von Veranstaltungstagen keinen Zuschuss geben. Doch vor allem wegen fehlender Sonderveranstaltungen kehrte das dicke Minus zurück.

In den anderen Parks des Landes werden gärtnerisch kleinere Brötchen gebacken: 2019 betrugen die Ausgaben laut Finanzministerium für alle acht von der SSG betreuten Grünanlagen (inklusive Investitionen) etwa 2,5 Millionen Euro. Aus den Ticketverkäufen für Schwetzingen und Weikersheim erzielte das Land Einnahmen in Höhe von zwei Millionen Euro. 2020 lagen die Ausgaben bei knapp drei Millionen Euro. Die Einnahmen gingen wegen Corona auf 1,2 Millionen Euro zurück.

Stuttgart und Heilbronn lassen Einwohner kostenlos in die Parks

In der Regel setzen Kommunen nicht auf Einnahmen aus Veranstaltungen und Eintrittsgeldern, um die Pflege ihres öffentlichen Grüns zu finanzieren. Die Einwohner von Stuttgart kennen solche Gebühren nicht, obwohl das grüne Angebot aufwändig gestaltet ist. „Im Schnitt erreicht jeder Einwohner fußläufig in 250 Meter eine Grünanlage“, sagt Volker Schirner, Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Stadt Stuttgart nicht ohne Stolz. Die Stadt zahlt jährlich 41 Millionen Euro zum Unterhalt ihrer großen Parkanlagen wie Killesberg, Kurpark in Cannstatt, Grünes U oder die Karlshöhe. In einigen Monaten kommt bei freiem Eintritt der Park der Villa Berg hinzu.

Eintrittsgelder zahlen die Menschen allenfalls während einer Gartenschau. Danach nicht mehr. Heilbronn hat nach Informationen aus dem Rathaus 2019 mit der Bundesgartenschau 17,4 Hektar Grünflächen dauerhaft hinzugewonnen – einschließlich der Wasserflächen des Karlssees und Floßhafens, sechs Spiel- und Sportanlagen sowie 1,5 Kilometer Uferlandschaften am Neckar. Für die weitere Pflege hat die Stadt sieben neue Stellen geschaffen. Darüber hinaus hat die Stadt Investitionen für die Beschaffung notwendiger Fahrzeuge, Maschinen und Geräte in Höhe von 115 000 Euro sowie jährliche, zusätzliche Betriebsmittel in Höhe von 155 000 Euro bewilligt. Auf die Frage, ob der Gemeinderat jemals Eintrittsgelder für die Zeit nach der BuGa in Betracht gezogen habe, antwortet die Rathaussprecherin: „Nein, niemals.“

BlüBa-Besucher lassen Innenstadt links liegen

Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht rechtfertigt die hohen Zuschüsse fürs BlüBa mit dem Imagegewinn für die Stadt. Die Sonderveranstaltungen seien sogar außerhalb Deutschlands bekannt, lobt er diese als Tourismus-Werbung. Allerdings habe man es noch nicht genügend geschafft, mehr BlüBa-Besucher in die Innenstadt zu locken, gibt er zu. „Da müssen wir durchaus noch Ehrgeiz zeigen“, sagt er. Bislang profitieren Einzelhandel und Gastronomie wenig vom Prestige-Objekt.

 Neue Corona-Mutation: WHO stuft sie als „besorgniserregend“ ein

Genf (dts) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die neue Variante B11529 des Coronavirus als „besorgniserregend“ ein. Man werde die Variante künftig auch „Omicron“ nennen, teilte die Organisation am Freitagabend mit.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hatte zuvor unter Berufung auf vorliegende Erkenntnisse mitgeteilt, dass man der Variante eine sehr hohe Übertragbarkeit zuschreibe und es wahrscheinlich „signifikant“ der menschlichen Immunantwort entgehe. Die Bundesregierung befürchtet laut eines Berichts des Portals „Business Insider“ zudem, dass Impfstoffe gegen Omicron weniger wirksam sein könnten.

 

Ludwigsburg: Flüchtender Schwarzfahrer stößt 29-Jährigen aus Bus

Ein 29 Jahre alter Mann wurde am Donnerstag gegen 13.00 Uhr an der Haltestelle „Landratsamt Ludwigsburg“ in der Hindenburgstraße in Ludwigsburg unvermittelt von einem noch Unbekannten aus einen Bus der Linie 421 gestoßen.

Ein Fahrkartenkontrolleur hatte den unbekannten Täter zuvor im Bus nach einem gültigen Fahrausweis befragt. An der Haltestelle nutzte dieser die Gelegenheit und flüchtete über die hintere Bustür ins Freie, wobei er den 29-Jährigen schubste, um sich freie Bahn zu schaffen. Der Attackierte erlitt leichte Verletzungen. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Ergebnis.

Der Täter soll 20 bis 25 Jahre alt sein, ist 170 bis 175 cm groß. Er trug eine grüne bzw. helle Jacke, eventuell eine Jeans und einen Mund-Nase-Schutz. Weitere Hinweise zu dem Unbekannten nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Wegen starker Nachfrage: Schnelltests im Ludwigsburger Ratskeller-Pavillon nur mit Termin

Ab Samstag, 27. November, sind in der Teststelle im Ratskeller-Pavillon Schnelltests nur noch mit Termin möglich. Für PCR-Tests gilt dies schon seit 12. November. Damit reagiert die Stadt auf die starke Nachfrage nach Schnelltests. Durch die Umstellung sind 30 Prozent mehr Termine möglich, da die aufwendige Erfassung der Daten vor Ort wegfällt. Termine können über https://coronatest-ludwigsburg.de gebucht werden. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Für Personen, die sich online keinen Termin buchen können, ist ab Freitag, 26. November, um 7 Uhr eine Telefonnummer geschaltet. Diese lautet 07141 6962339. Die Telefonnummer ist von Montag bis Sonntag 24 Stunden erreichbar. Es ist auch möglich, direkt vor der Teststation die Hotline anzurufen und einen Termin zu erhalten.

Eine Übersicht über die Teststellen in Ludwigsburg ist auf der Internetseite www.ludwigsburg.de/schnellteststellen zu finden.

red