Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg – Zahl der Erwerbslosen fast unverändert

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Der Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg zeigte sich auch im aktuellen Berichtsmonat (Stichtag: 10.12.2020) weiterhin sehr robust. Im Dezember waren 11.184 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg arbeitslos gemeldet, 54 Personen oder 0,5
Prozent weniger als im Vormonat und 2.368 Personen oder 26,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen lag wie im Vormonat bei 3,6 Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent).

Im Dezember meldeten sich 2.367 Menschen neu oder erneut arbeitslos, das waren 191 (7,5 Prozent) weniger als im November und 279 (10,5 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Davon kamen 990 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, minus 60
oder 5,7 Prozent zum Vormonat und minus 73 oder 6,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Insgesamt konnten im aktuellen Berichtsmonat 2.404 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 537 (18,3 Prozent) weniger als im Vormonat und 142 (5,6 Prozent) weniger als im Dezember vor einem Jahr. Eine Erwerbstätigkeit nahmen 801 Frauen und Männer auf, 238 Personen oder 22,9 Prozent weniger als im Vormonat und 54 Personen oder 7,2 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres.

„Die Einschränkungen des Lockdown light führten erfreulicherweise nicht zu einer Zunahme von Entlassungen. Der Agenturbezirk Ludwigsburg blieb auch im Dezember der Bezirk in der Region Stuttgart mit der geringsten Arbeitslosigkeit. Allerdings reagierten die Unternehmen wieder mit mehr Zurückhaltung bei der Personalsuche und mit vermehrten Anzeigen auf Kurzarbeit“, beschreibt Martin Scheel, Leiter der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt.

In der Personengruppe zwischen 15 bis unter 25 Jahre ging die Arbeitslosigkeit im Dezember zum Vormonat um 6,8 Prozent oder 68 Personen zurück. Damit waren die Jüngeren im Landkreis Ludwigsburg zum Jahresende hin (Arbeitslosenquote U25: 2,9 Prozent) weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen als im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg (Arbeitslosenquote U25: 3,3 Prozent).

Der Anstieg der Zahl der Langzeitarbeitslosen, also Personen die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind, setzte sich im Dezember fort. Diese stieg im aktuellen Berichtsmonat um 104 Personen oder 3,7 Prozent. Besonders betroffen sind dabei
geringqualifizierte und ältere Arbeitslose.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen getrennt

Im Rechtskreis Sozialgesetzbuch (SGB) III, dem Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, lag die anteilige Arbeitslosenquote im Dezember bei 2,1 Prozent (Vorjahr 1,5 Prozent). Es waren 6.566 Menschen arbeitslos gemeldet, 43 oder 0,7 Prozent weniger als im Vormonat und 1.898 Personen oder 40,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Im Rechtskreis Sozialgesetzbuch (SGB) II, dem Zuständigkeitsbereich des kommunalen Jobcenters Landkreis Ludwigsburg, lag die anteilige Arbeitslosenquote im aktuellen Berichtsmonat bei 1,5 Prozent (Vorjahr 1,3 Prozent). Hier waren 4.618 erwerbsfähige Menschen arbeitslos gemeldet, 11 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat und 470 Personen oder 11,3 Prozent mehr als im Dezember 2019.

Geringere Nachfrage nach Arbeitskräften

Der Anfang November verhängte Lockdown light führte im aktuellen Berichtsmonat zu einem deutlichen Rückgang der Stellenmeldungen. Die Unternehmen meldeten 680 neue Arbeitsstellen, das waren 328 oder 32,5 Prozent weniger als im November und 204 (23,1 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg waren im Dezember 2.775 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen im Bestand, 16 Stellen oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat und 554 oder 16,6 Prozent weniger als im Dezember vor einem Jahr.

red

Vier mobile Impfteams starten heute Vorbereitungen im Landkreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Nachdem das Land für den 15. Januar 2021 die erste Lieferung von Impfstoff in die Kreisimpfzentren angekündigt hat, beginnen heute die vorbereitenden Maßnahmen durch die mobilen Impfteams (MIT) des Landkreises.

Die Arbeitsgruppe MIT des Landkreises, welche aus den Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes, dem Malteser Hilfsdienst und dem Landratsamt Ludwigsburg besteht, möchte bereits im Vorfeld mit den Aufklärungsgesprächen in den Pflegeheimen beginnen, wie es aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung vom Ludwigsburger Landratsamt heißt.

Obwohl der Impfstoff frühestens in zehn Tagen zur Verfügung steht, werden schon jetzt die insgesamt 74 Pflegeheime im Landkreis nach und nach angefahren. Die Aufklärung der impfbereiten Heimbewohner ist ein wichtiger Baustein im gesamten Impfprozess, welcher einen relativ großen Zeitaufwand in Anspruch nimmt. Sobald der Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, kann dann deutlich schneller die eigentliche Impfung durchgeführt werden, weil die Aufklärungsgespräche bereits zu großen Teilen erfolgt sind.

Die Impfungen in den Pflegeheimen werden weiterhin bis zum 15. Januar von den Mobilen Impfteams des Landesimpfzentrums (Robert-Bosch-Krankenhaus) vorgenommen.

red

Corona-Zahlen am Montag, 04. Januar für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage am Montag, 04.01. im Landkreis Ludwigsburg: 

Seit Sonntag, 27.12. wird in Deutschland offiziell geimpft und so entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Ludwigsburg: Das Landratsamt verzeichnet binnen 24 Stunden + 63 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl deutlich gesunken. Damals wurden 103 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 46 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die aktuellen Daten sind indes nur bedingt mit denen der Vorwoche vergleichbar, da erfahrungsgemäß an Feiertagen und am Wochenende weniger Tests durchgeführt werden.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt auf 105,2 (-7,1). (Stand: 04.01. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 13.840 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 16 auf 242. Rund 12.704 (+204Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 04.01.)

Laut den RKH Kliniken sind 89 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 70 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 19 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 13 beatmet werden. (Stand: 04.01.)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.01.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 91 | 1 )
Asperg ( 360 | 9 )
Benningen am Neckar ( 124 | 0 )
Besigheim ( 310 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.327 | 3 )
Bönnigheim ( 335 | 0 )
Ditzingen ( 600 | 1 )
Eberdingen ( 172 | 0 )
Erdmannhausen ( 104 | 1 )
Erligheim ( 92 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 321 | 11 )
Freudental ( 120 | 0 )
Gemmrigheim ( 138 | 0 )
Gerlingen ( 423 | 3 )
Großbottwar ( 164 | -1 )
Hemmingen ( 207 | 3 )
Hessigheim ( 32 | 0 )
Ingersheim ( 116 | -3 )
Kirchheim am Neckar ( 231 | -2 )
Korntal-Münchingen ( 504 | 2 )
Kornwestheim ( 933 | 3 )
Löchgau ( 142 | 0 )
Ludwigsburg ( 2.543 | 17 )
Marbach am Neckar ( 407 | 2 )
Markgröningen ( 317 | 0 )
Möglingen ( 388 | 0 )
Mundelsheim ( 66 | 0 )
Murr ( 132 | 0 )
Oberriexingen ( 57 | 0 )
Oberstenfeld ( 139 | 0 )
Pleidelsheim ( 160 | 1 )
Remseck am Neckar ( 658 | 3 )
Sachsenheim ( 513 | 1 )
Schwieberdingen ( 223 | 0 )
Sersheim ( 170 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 252 | 1 )
Tamm ( 235 | -1 )
Vaihingen an der Enz ( 661 | 7 )
Walheim ( 69 | 0 )

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straße diese Wochen gesperrt sind

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.
(Bauferien bis 10. Januar)

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März 2021 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten. (Bauferien bis 18. Januar)

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar 2021 eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März 2021.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle. (Bauferien)

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. (Bauferien bis 18. Januar)

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Unterstützen Sie uns

Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt!

Als unabhängiges und frei zugängliches Medium sind wir auf die Unterstützung unserer Leserinnen & Leser angewiesen, um uns in digitalen Zeiten zu finanzieren. Mit einem Betrag von nur 5 € oder einen Betrag, den Sie festlegen, sichern Sie die Zukunft unserer Nachrichten für unsere Region.

Fördern Sie Ludwigsburg24 mit einer Spende, damit wir auch in Zukunft unabhängigen und regionalen Journalismus kostenlos für alle bieten können.



Fragen und Antworten rund ums Impfen im Landkreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Der offizielle Start für das Kreisimpfzentrum Ludwigsburg (KIZ) in der Weststadt, Grönerstraße 33, ist laut dem Landratsamt für den 15. Januar 2021 vorgesehen. Die drängendsten Fragen und Antworten zur Anmeldung und Terminvereinbarung, Ort, Ablauf und Priorisierung der Impfungen sind jetzt im FAQ-Katalog auf der Landkreis-Homepage unter https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationen-zum-coronavirus/ aufgelistet.

Die Anmeldung für das Kreisimpfzentrum Ludwigsburg sowie die Zentralen Impfzentren des Landes (ZIZ) wird über die bundesweit geltende Servicenummer 116117 sowie über die zentrale Website: https://www.impfterminservice.de/impftermine möglich sein. Eine personalisierte Einladung für Impfberechtigte wird es nicht geben. Laut dem Landratsamt  ist die Terminvergabe für das KIZ Ludwigsburg noch nicht freigeschaltet, da es vom Land noch keine gesicherte Aussage zur Menge des verfügbaren Impfstoffs gibt. Voraussichtlich ab KW1 wird die Anmeldung per Telefon und online freigeschalten sein. Die Corona-Bürger-Hotline sowie das Gesundheitsamt des Landkreises sind nicht für die Terminvergabe der Impfzentren zuständig.

Die Vorbereitungen für das Kreisimpfzentrum laufen seit Wochen auf Hochtouren. Ein Einsatzstab aus zehn Personen befasst sich nahezu ausschließlich mit der Planung des Kreisimpfzentrums und der Mobilen Impfteams.

Seit dem 27. Dezember werden in Baden-Württemberg in den Zentralen Impfzentren die ersten Impfungen durchgeführt. Für die gleichmäßige Verteilung des Impfstoffs auf die Landkreise ist das Land zuständig. Für das Kreisimpfzentrum Ludwigsburg wird Stand heute für die KW2 bis KW5 mit einer Lieferung von 1.950 Impfdosen pro Woche gerechnet.

red

Nicht mit dicker Winterjacke ins Auto

Bei kalten Außentemperaturen sind dicke Winterjacken ein Segen. Doch im Auto verwandeln sie sich zum Fluch. Experten warnen. „Weder auf dem Fahrersitz noch im Kindersitz rechtfertigen Minusgrade das Tragen der Winterkluft während der Fahrt“, teilt der Autoclub ACE mit. Egal ob Daunenjacke oder Winteroverall – zu dicke Kleidung verhindere, dass der Sicherheitsgurt richtig anliegt.

Hat der Körper zu viel Bewegungsspielraum, kann er im schlimmsten Fall unter dem Gurt hindurchrutschen. Letzterer ist nur dann ein Lebensretter, wenn er unterhalb des Bauchs gestrafft anliegt und nicht verrutschen kann. Im Kindersitz gilt: Um Verletzungen vorzubeugen, darf nur eine flache Hand zwischen Kind und Gurt passen. Im Falle eines Unfalls mit Wintermontur ist mit einem zusätzlichen Bußgeld zu rechnen. Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) hat der Fahrende dafür zu sorgen, dass seine Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Gefütterte Kleidung und besonders Handschuhe und Schals können den Schulterblick und adäquates Lenken erschweren, die Reaktionszeit verlängern und somit die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gefährden.

Frieren jedoch muss trotzdem niemand: Wenn keine Standheizung vorhanden ist und ein paar Minuten vergehen, bis das Auto warm wird, ist Kleidung aus Fleece eine gute Wahl. Sie ist dünn und hält trotzdem warm. Die kleinsten Mitfahrer freuen sich gewiss über eine vorgewärmte Kuscheldecke anstatt eines Ski-Overalls.

Lars Wallerang / glp

Corona-Zahlen am Mittwoch, 30. Dezember für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage am Mittwoch, 30.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Seit Sonntag wird in Deutschland offiziell geimpft und so entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Ludwigsburg: Das Landratsamt verzeichnet binnen 24 Stunden +177 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl erheblich gesunken. Damals wurden 302 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 157 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am vergangenen Dienstag registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die aktuellen Daten sind indes nur bedingt mit denen der Vorwoche vergleichbar, da erfahrungsgemäß an Feiertagen und am Wochenende weniger Tests durchgeführt werden.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt auf 111,4 (-7,5). (Stand: 30.12. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 13.536 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurde um eins auf 219 korrigiert. Rund 11.877 (+162Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 30.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 80 (-2) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 62 (+1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 18 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (-1) beatmet werden. (Stand: 30.12.)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 30.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 89 | 1 )
Asperg ( 344 | 6 )
Benningen am Neckar ( 123 | 1 )
Besigheim ( 303 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.298 | 13 )
Bönnigheim ( 329 | 2 )
Ditzingen ( 586 | 12 )
Eberdingen ( 171 | 2 )
Erdmannhausen ( 97 | 2 )
Erligheim ( 89 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 308 | 1 )
Freudental ( 120 | 2 )
Gemmrigheim ( 138 | 1 )
Gerlingen ( 419 | 0 )
Großbottwar ( 161 | 0 )
Hemmingen ( 203 | 7 )
Hessigheim ( 27 | 0 )
Ingersheim ( 116 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 221 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 492 | 4 )
Kornwestheim ( 917 | 18 )
Löchgau ( 139 | 2 )
Ludwigsburg ( 2.473 | 39 )
Marbach am Neckar ( 401 | 10 )
Markgröningen ( 308 | -2 )
Möglingen ( 384 | 1 )
Mundelsheim ( 66 | 2 )
Murr ( 127 | 2 )
Oberriexingen ( 57 | -1 )
Oberstenfeld ( 138 | 0 )
Pleidelsheim ( 157 | 5 )
Remseck am Neckar ( 650 | 11 )
Sachsenheim ( 505 | 5 )
Schwieberdingen ( 216 | 4 )
Sersheim ( 168 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 250 | 9 )
Tamm ( 233 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 640 | 6 )
Walheim ( 69 | 0 )

red

Gewerkschaft: Generation Ü65 wächst im Kreis Ludwigsburg bis 2035 um 34 Prozent

Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? Im Landkreis Ludwigsburg könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 143.000 anwachsen – das sind 34 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 24 Prozent (2017: 20 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) einer einer Pressemitteilung am Dienstag hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen im Landkreis ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Mike Paul.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Stuttgart spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Paul. Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von 150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund
müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung.

Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen im Kreis Ludwigsburg auf demSpiel. „Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigenen Wohnung scheitert“, macht Paul deutlich.

red

Corona-Zahlen am Dienstag, 29. Dezember für den Landkreis Ludwigsburg – fast halb so viele Neuinfektionen

Die Lage am Dienstag, 29.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Seit Sonntag wird in Deutschland offiziell geimpft und so entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Ludwigsburg: Das Landratsamt verzeichnet binnen 24 Stunden +157 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zur Vorwoche hat sich der Wert fast halbiert. Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am vergangenen Dienstag registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Gestern waren es 103 Fälle.

Die aktuellen Daten sind indes nur bedingt mit denen der Vorwoche vergleichbar, da erfahrungsgemäß an Feiertagen und am Wochenende weniger Tests durchgeführt werden.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt auf 118,9 (-13,2). (Stand: 29.12. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 13.359 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um drei auf 220. Rund 11.715 (+185Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 29.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 82 (+2) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 62 (+1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 20 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 12 (-3) beatmet werden. (Stand: 29.12.)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 88 | 1 )
Asperg ( 338 | 2 )
Benningen am Neckar ( 122 | 1 )
Besigheim ( 299 | 9 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.285 | 9 )
Bönnigheim ( 327 | 5 )
Ditzingen ( 574 | 19 )
Eberdingen ( 169 | 2 )
Erdmannhausen ( 95 | 4 )
Erligheim ( 89 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 307 | 3 )
Freudental ( 118 | 4 )
Gemmrigheim ( 137 | 4 )
Gerlingen ( 419 | 0 )
Großbottwar ( 161 | 1 )
Hemmingen ( 196 | 0 )
Hessigheim ( 27 | 0 )
Ingersheim ( 115 | -1 )
Kirchheim am Neckar ( 216 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 488 | 4 )
Kornwestheim ( 899 | 7 )
Löchgau ( 137 | 2 )
Ludwigsburg ( 2.434 | 21 )
Marbach am Neckar ( 391 | 10 )
Markgröningen ( 310 | 5 )
Möglingen ( 383 | 6 )
Mundelsheim ( 64 | 0 )
Murr ( 125 | 2 )
Oberriexingen ( 58 | 0 )
Oberstenfeld ( 138 | 0 )
Pleidelsheim ( 152 | 9 )
Remseck am Neckar ( 639 | 5 )
Sachsenheim ( 500 | 5 )
Schwieberdingen ( 212 | 0 )
Sersheim ( 166 | -1 )
Steinheim an der Murr ( 241 | 3 )
Tamm ( 233 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 634 | 7 )
Walheim ( 69 | 2 )

red