Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg fällt am Donnerstag auf 35,7

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 11.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +29 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten weiter. Damals wurden 37 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 45 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Donnerstag 35,7. Das ist der niedrigste Wert seit dem 09.Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 40,1. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Mittwoch laut der Stadtverwaltung bei 43,8. (Stand: 11.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.537 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um fünf auf 346. Rund 15.830 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 11.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 40 (+1) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 31 (+3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 (-1) beatmet werden. (Stand: 11.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 99 | 1 )
Asperg ( 414 | 1 )
Benningen am Neckar ( 159 | 0 )
Besigheim ( 435 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.530 | 4 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 748 | 0 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 0 )
Freudental ( 127 | 0 )
Gemmrigheim ( 163 | 2 )
Gerlingen ( 510 | 1 )
Großbottwar ( 213 | 0 )
Hemmingen ( 252 | 1 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 269 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 569 | 1 )
Kornwestheim ( 1.083 | 4 )
Löchgau ( 179 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.068 | 6 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 415 | 0 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 167 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 162 | 1 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 601 | 1 )
Schwieberdingen ( 267 | 0 )
Sersheim ( 195 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 300 | 1 )
Tamm ( 262 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 832 | -1 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Randale eines 59-Jährigen endet im Polizeigewahrsam und weitere Meldungen aus dem Kreis

Remseck am Neckar – Aldingen: Randale eines 59-Jährigen endet im Polizeigewahrsam

Als Konsequenz seines Auftretens am Mittwoch gegen 17:35 Uhr in der Neckarstraße in Remseck-Aldingen verbrachte ein offensichtlich stark alkoholisierter 59-Jähriger die Nacht in der Gewahrsamseinrichung des Polizeireviers Kornwestheim. Begonnen hatte das Ganze auf dem Areal einer dortigen Tankstelle, als der Mann Äpfel und ein Luftpumpengerät zu Boden warf. Dabei pöbelte und schrie er willkürlich Passanten an, beleidigte eine 19-Jährige und warf eine Plastikflasche und eine Zigarette nach der Frau. Danach schlug er gegen den Wagen der 19-Jährigen. Als die junge Frau sich von der Tankstelle entfernte, schrie der 59-Jährige zunächst weiter herum und ging dann ebenfalls vom Areal. Dabei trat er noch gegen einen geparkten Dacia. Etwa 400 Meter weiter trafen der 59-Jährige und die 19-Jährige wieder aufeinander. Erneut wurde der Mann ausfällig, beleidigte sie und eine 31-Jährige mit Kraftausdrücken und schlug und trat nochmal gegen den Wagen der jungen Frau. Bei Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten war der Mann ruhig. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer starken Alkoholisierung des 59-Jährigen. Die Beamten nahmen den Mann auf richterliche Anordnung über Nacht in Gewahrsam. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen.

Steinheim an der Murr: Marihuana beschlagnahmt

Die polizeiliche Kontrolle eines 14-Jährigen führte am Mittwoch gegen 20.20 Uhr zur Beschlagnahme einer geringen Menge Marihuana. Der Jugendliche war den Beamten in der Höpfigheimer Straße in Steinheim an der Murr während der Ausgangssperre aufgefallen und wurde diesbezüglich kontrolliert. Bei der Erhebung seiner Personalien zeigte sich der 14-Jährige sichtlich nervös. Eine darauffolgende Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen förderte schlussendlich das Marihuana und weitere Betäubungsmittelutensilien ans Tageslicht. Die mitgeführten Gegenstände wurden letztendlich einbehalten und der Jugendliche zum Polizeirevier Marbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige in die Obhut eines Erziehungsberechtigten gegeben. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

Ludwigsburg: 35-jähriger Graffitisprayer erwischt

Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen hat die Polizei am Donnerstag gegen 01.00 Uhr einen 35-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Der 35-Jährige steht im Verdacht kurz vor seiner Festnahme am Holzmarkt das Monument mit schwarzer Farbe besprüht zu haben. Dies konnte der Zeuge beobachten und alarmierte umgehend die Polizei. Im Zuge eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen wurde der 35-Jährige in Tatortnähe entdeckt. Der Mann führte eine schwarze Sprühdose und einen schwarzen Permanent Marker mit sich. Zudem wiesen seine Hände schwarze Farbreste von Spraytätigkeiten auf. An dem Monument wurden an drei der insgesamt vier Außenseiten ein schwarzer Schriftzug hinterlassen. Die Höhe des angerichteten Sachschadens ist allerdings noch nicht bekannt. Nachdem die Identität des Tatverdächtigen geklärt werden konnte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

L1144/ Kornwestheim/ Remseck am Neckar: Telefonmast bei Verkehrsunfall umgefahren

Eine 28-Jährige kam am Donnerstag gegen 00:15 Uhr mit ihrem Toyota auf der Landesstraße 1144 (L1144) zwischen dem Kreisverkehr Remseck am Neckar – Pattonville und der Westtangente Remseck am Neckar – Aldingen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Telefonmast. Der Mast knickte bei dem Aufprall um und brach zur Seite ab. Das Telefonkabel wurde dabei augenscheinlich nicht beschädigt und wird am Donnerstagmorgen durch einen Techniker begutachtet. Der Toyota war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die verursachten Sachschäden wurden bislang noch nicht beziffert.

Mundelsheim: Unfall beim Linksabbiegen

Ein 72 Jahre alter Audi-Lenker wollte am Mittwoch gegen 14.15 Uhr von der Landesstraße 1115 nach links auf die Kreisstraße 1700 in Richtung Mundelsheim einbiegen. Hierbei übersah er einen aus Richtung Ottmarsheim entgegenkommenden 40-jährigen Fiat-Lenker und stieß im Einmündungsbereich mit ihm zusammen. Beide Fahrer sowie ein 32-jähriger Mitfahrer im Fiat erlitten hierdurch leichte Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Zudem entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro. Die beiden Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Da bei dem 72-jährigen Audi-Lenker während der Unfallaufnahme eine Alkoholbeeinflussung festgestellt werden konnte, musste sich der Mann anschließend einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg sinkt auf 40,1

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 10.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +45 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfizierten fast unverändert. Damals wurden 44 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 44 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Mittwoch 40,1. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 41,6. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Dienstag laut der Stadtverwaltung bei 41,7. (Stand: 10.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.508 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 341. Rund 15.795 (+54) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 10.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 39 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 28 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 (+1) beatmet werden. (Stand: 10.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 98 | 0 )
Asperg ( 413 | 0 )
Benningen am Neckar ( 159 | 1 )
Besigheim ( 433 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.526 | 5 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 748 | 3 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 114 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 2 )
Freudental ( 127 | 1 )
Gemmrigheim ( 161 | 0 )
Gerlingen ( 509 | 0 )
Großbottwar ( 213 | 1 )
Hemmingen ( 251 | 3 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 269 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 568 | 1 )
Kornwestheim ( 1.079 | 2 )
Löchgau ( 178 | 3 )
Ludwigsburg ( 3.062 | 9 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 415 | 1 )
Möglingen ( 456 | 3 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 167 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 161 | 0 )
Pleidelsheim ( 198 | 3 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 600 | 0 )
Schwieberdingen ( 267 | 0 )
Sersheim ( 194 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 299 | 0 )
Tamm ( 261 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 833 | 4 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Dramatische Lage im Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten im Kreis Ludwigsburg in Kurzarbeit

Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels im Kreis Ludwigsburg macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat. Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr vergangenen Jahres angenommen hat. Damals meldeten 545 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Ludwigsburg Kurzarbeit an – das sind 68 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis.

Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute in Kurzarbeit stieg im April 2020 auf 2.692. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts waren im Januar 2021 bundesweit 56 Prozent aller Beschäftigten des Gastgewerbes in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft lag die Quote bei lediglich 7,8 Prozent.

„Im Unterschied zu anderen Branchen dauert der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie immerhin schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten auch im Kreis Ludwigsburg dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme“, betont Zacher.

Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die NGG deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalitionsspitzen in einem offenen Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen. Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld gestartet. Weitere Infos unter: https://www.ngg.net/mindest-kug

„Wenn die Politik Unternehmen mit enormen Steuermitteln unterstützt, um eine Pleitewelle zu verhindern, dann muss auch genug Geld für die da sein, die jetzt jeden Cent zweimal umdrehen müssen“, sagt Hartmut Zacher. Gerade in kleineren Pensionen und Gaststätten in der Region verdienten viele Beschäftigte kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig, ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG. Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten Kurzarbeit greift, bleiben nur 971 Euro im Monat.

red

Wetterdaten für Ludwigsburg – Durchschnittstemperatur von 11,7 Grad in 2020

Die Statistikstelle der Stadt besitzt seit Oktober 2020 eigene Wetterdaten über Ludwigsburg: Die Daten stammen von der lokalen Wetterstation des Unternehmens DTN-MeteoGroup, die bis 2007 zurückreichen und monatlich herausgegeben werden. Das Statistische Infoportal der Stadt Ludwigsburg listet nun mehrere Kennzahlen als Service: monatliche und jährliche Mitteltemperatur, Sommertage, heiße Tage, Wüstentage, Frosttage, Eistage, Regentage, monatliche und jährliche Niederschlagsmengen. Diese Wetterdaten werden jeweils monatlich aktualisiert und über die städtische Webseite www.ludwigsburg.de/statistik veröffentlicht.

Im Vergleich mit älteren Wetterdaten kann die Statistikstelle so Schlüsse über die Klima-Entwicklung vor Ort in Ludwigsburg ziehen. Die Analyse für 2020 hat ergeben, dass das Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von 11,7 Grad gemeinsam mit dem Jahr 2014 das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung war. Heißer war nur das Jahr 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,9 Grad. Verglichen mit dem langjährigen Mittel (1961-1990: 9,5 Grad) war es dabei im Jahr 2020 um 2,2 Grad zu warm. Mit einem Monatsmittel von 21,3 Grad war der August der heißeste Monat im Jahr 2020. Der kälteste Monat war der Januar mit durchschnittlich 3,6 Grad. Da alle 12 Monate über der langjährigen Monatsmitteltemperatur (1961–1990) liegen, sind somit alle Monate zu warm gewesen. Dabei stechen der Februar mit einer Differenz von 4,5 Grad und der April mit einer Differenz von 4,0 Grad besonders hervor.

Im Zeitverlauf lässt sich erkennen, dass alle Temperaturjahresmittel bis auf das Jahr 2010 über dem langjährigen Mittel von 9,5 Grad liegen und somit die Jahre 2007-2009 sowie 2011-2020 zu warm waren. Außerdem zeigt sich, dass die Zahl der Sommertage ab 25 Grad inklusive der Zahl der noch heißeren Tage über 30 Grad und der Wüstentage über 35 Grad tendenziell steigen. Gegenläufig kann man eine Abnahme der Frosttage mit einer tiefsten Temperatur unter 0 Grad feststellen sowie der noch darunter fallenden Eistage mit einer maximalen Temperatur von 0 Grad.

Im Jahr 2020 wurde eine Niederschlagsmenge von 580,2 Liter pro Quadratmeter gemessen. Dabei regnete es an 154 Tagen. Verglichen mit dem mittleren Jahreswert (1961-1990: 666 l/m²) war das Jahr 2020 zu trocken und seit 2007 das vierttrockenste Jahr. Das trockenste Jahr war mit einer Niederschlagsmenge von 508,3 Liter pro Quadratmeter das Jahr 2018. Hinzu ist das Jahr 2020 von starker Schwankung gekennzeichnet – dabei sticht der April mit einer Differenz von 49,3 Litern pro Quadratmeter hervor. In diesem Monat hat es nur 8,7 Prozent eines normalen April-Monats geregnet. Ebenso waren der Mai, Juli, September und November regenarm. Dahingegen war der Februar sehr regenreich. Es regnete 2,5-mal soviel wie in einem normalen Februar.

Information zur Datenlage

Um zu beurteilen, ob ein Jahr oder Monat zu warm oder zu trocken war, wird in der Regel das langjährige Mittel der Klima-Referenzperiode von 1961 bis 1990 herangezogen, die als internationaler Standard von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegt wurde. Da der DTN-MeteoGroup für diese Periode keine Daten vorliegen und der Datenbestand des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Ludwigsburg in diesem Zeitraum lückenhaft ist, werden für diesen Zeitraum die Daten der Mess-Station Stuttgart-Schnarrenberg verwendet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Weniger Neuinfektionen am Dienstag im Landkreis Ludwigsburg

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 09.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +44 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche sank die Zahl. Damals wurden 56 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 14 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Dienstag 41,6. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 42,1. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Montag laut der Stadtverwaltung bei 40,6. (Stand: 09.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.463 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um vier auf 340. Rund 15.741 (+71) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 09.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 39 (+2)  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 28 (+2) Patienten werden auf 4er Normalstation behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 (+1) beatmet werden. (Stand: 09.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 98 | 2 )
Asperg ( 413 | 0 )
Benningen am Neckar ( 158 | 2 )
Besigheim ( 432 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.521 | 5 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 745 | 2 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 1 )
Erligheim ( 114 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 369 | 2 )
Freudental ( 126 | 1 )
Gemmrigheim ( 161 | 1 )
Gerlingen ( 509 | 1 )
Großbottwar ( 212 | 0 )
Hemmingen ( 248 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 268 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 567 | 0 )
Kornwestheim ( 1.077 | 2 )
Löchgau ( 175 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.053 | 9 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 414 | 2 )
Möglingen ( 453 | 3 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 167 | 4 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 161 | 0 )
Pleidelsheim ( 195 | 0 )
Remseck am Neckar ( 760 | 2 )
Sachsenheim ( 600 | 1 )
Schwieberdingen ( 267 | 2 )
Sersheim ( 194 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 299 | 1 )
Tamm ( 261 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 829 | 0 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Bilanz 2020 der Staatlichen Schlösser und Gärten: 66 Prozent weniger Besucher als 2019

Insgesamt 1,32 Millionen Menschen haben im Jahr 2020 die Schlösser, Klöster, Burgen und Gärten des Landes besucht. In der Corona-Pandemie stand das Entwickeln und Bewahren der Kulturliegenschaften besonders im Vordergrund, auch die Digitalisierung wurde vorangetrieben. Das meldete das Kultusministerium am Montag.

Wesentliche Aufgabe der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG) Baden-Württemberg ist es, insgesamt 62 historische Monumente des Landes für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Doch die Corona-Pandemie machte 2020 zeitweise Schließungen und umfangreiche Infektionsschutz-Maßnahmen erforderlich. Das schlug sich auf die Zahl der Besucherinnen und Besucher nieder: Im vergangenen Jahr besuchten nach Angaben des Ministeriums insgesamt 1,32 Millionen Menschen die Monumente.

Entwicklungsschub in der Pandemie

Das sind 66 Prozent weniger als 2019, als knapp 3,9 Millionen Gäste gezählt wurden. Die Beschäftigten der SSG nutzten die vergangenen Monaten jedoch, die weiteren Aufgaben voranzutreiben: das Entwickeln und Bewahren der Monumente. Auch die Digitalisierung erfuhr einen deutlichen Schub. „Die historischen Monumente des Landes sind absolut sehens- und erlebenswert – und wir wollen das möglichst vielen Menschen möglich machen. Doch die Pandemie lässt uns keine Wahl. Die Schließungen waren notwendig, der Gesundheitsschutz geht vor”, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben die Zeit der Beschränkungen genutzt und die Monumente ein Stück mehr zukunftstauglich gemacht.”

Beispielsweise sei die Wiederherstellung der königlichen Wohnungen in Schloss Ludwigsburg in den originalen Zustand vom Beginn des 19. Jahrhunderts gut vorangekommen. Beim größten Restaurierungsprojekt der SSG werden noch bis 2023 insgesamt 35 Räume saniert. Im Schlossgarten Schwetzingen gab es im vergangenen Jahr umfangreiche Untersuchungen zur Anpassung historischer Gärten an den Klimawandel. Und für das Schloss Mannheim und das Schloss Favorite in Rastatt konnten Original-Ausstattungen erworben werden: Eine Standuhr, die im 18. Jahrhundert in der Werkstatt des Hofuhrmachers Möllinger entstand, wird in Zukunft in Mannheim zu sehen sein. Nach Rastatt kehrte eine kostbare Porzellankanne aus der frühen Zeit der Manufaktur Meißen zurück, die einst Teil der markgräflichen Sammlung war.

Digitalisierung der Kulturliegenschaften

„Die Digitalisierung von Kulturliegenschaften ist seit Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit der SSG”, stellte Splett fest. „Dank vielfältiger Aktionen in den sozialen Medien und virtueller Rundgänge etwa durch das Neue Schloss Meersburg, Kloster Maulbronn und Schloss Weikersheim musste 2020 niemand ganz und gar auf Eindrücke aus den Monumente des Landes verzichten.” Für den Einsatz im Unterricht zu Hause entstanden in Schloss Ludwigsburg kurze Videos. Sie sind der erste Baustein eines digitalen Begleitangebots für die Grundschulen in der Region. Darüber hinaus wird ein Multimedia-Guide vorbereitet, der ab 2022 in den SSG-Monumenten zum Einsatz kommen soll.

Nach den intensiven Arbeiten hinter den Kulissen sieht die Staatssekretärin die Schlösser, Gärten, Klöster und Burgen bestens vorbereitet für die Zeit, zu der die Infektionslage eine Wiederöffnung zulässt: „Unsere historischen Stätten sind im vergangenen Jahr noch authentischer und attraktiver geworden. Die Menschen werden sicher die eine oder andere neue Entdeckung machen, wenn sie die Monumente wieder vor Ort erleben können.”

Beliebte Ausflugsziele

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sind mit 62 Schlössern, Klöstern, Burgen und Gärten Marktführer der historischen Besuchermonumente im Südwesten. In den Jahren vor der Pandemie haben jeweils zwischen 3,5 und 4 Millionen Menschen die Monumente besucht. 2020 mussten sie wegen des Infektionsschutzes zunächst im Frühjahr und wieder seit Ende Oktober geschlossen werden. Zwischen Mai und Oktober waren Öffnungen möglich – allerdings bei eingeschränkten Besucherzahlen. Auch Veranstaltungen wie Konzerte und Feste mussten weitgehend entfallen.

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg am Montag bei 42,1

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 08.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +14 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag in der Vorwoche blieb die Zahl der Neuinfektionen fast unverändert. Damals wurden 13 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 16 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Montag 42,1. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 43,4. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg sinkt laut der Stadtverwaltung auf 40,6. (Stand: 08.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.419 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 336. Rund 15.670 (+82) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 08.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 37 (- 4)  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 26 (- 6) Patienten werden auf 4er Normalstation behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 08.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 96 | 0 )
Asperg ( 413 | 0 )
Benningen am Neckar ( 156 | 1 )
Besigheim ( 431 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.516 | 1 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 743 | 0 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 117 | 0 )
Erligheim ( 114 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 367 | 0 )
Freudental ( 125 | 0 )
Gemmrigheim ( 160 | 1 )
Gerlingen ( 508 | 0 )
Großbottwar ( 212 | 0 )
Hemmingen ( 248 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 268 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 567 | 1 )
Kornwestheim ( 1.075 | 2 )
Löchgau ( 175 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.044 | 0 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 412 | 1 )
Möglingen ( 450 | 1 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 163 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 161 | 0 )
Pleidelsheim ( 195 | 0 )
Remseck am Neckar ( 758 | 2 )
Sachsenheim ( 599 | 0 )
Schwieberdingen ( 265 | 0 )
Sersheim ( 194 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 298 | 1 )
Tamm ( 261 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 829 | 2 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Der Birkenrain
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Februar eine Vollsperrung im Baustellenbereich zwischen den Gebäuden Birkenrain 4 bis 12.

Bismarckstraße
Hier besteht wegen einer Tagesbaustelle eine Vollsperrung auf Höhe Bismarckstraße 32. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen. Die Arbeiten sind witterungsabhängig  und dauern voraussichtlich bis Mitte Februar.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Mitte April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Grönerstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Gänsfußallee und der Bushaltestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig  und dauern voraussichtlich bis Mitte Februar.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März eine Vollsperrung zwischen der Wernerstraße und Ulrichstraße.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Kronenstraße (östlich der Bietigheimer Straße)
Hier besteht bis voraussichtlich bis März eine Vollsperrung.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende März eine Vollsperrung auf Höhe der Neckarhalde 39.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Marbacher-/ Heibronner-/ Schlossstraße (Überprüfung Schaftbauwerke im Kreuzungsbereich)
Hier ist auf der Marbacher Straße die linke Linksabbiegerspur stadteinwärts am Mittwoch, 10. Februar, und Donnerstag, 11. Februar gesperrt. Auf der Heilbronner Straße und der Schlossstraße sind in diesem Zeitraum jeweils die linken Fahrspuren stadteinwärts gesperrt.

Marderweg
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung gegenüber dem Marderweg 14.

Reuteallee
Hier kann es bis Ende April zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März.

Schwieberdinger Straße
Hier kommt es voraussichtlich am Donnerstag, 11. Februar, aufgrund von Kanalsanierungsarbeiten für einen Tag zu einer Teilsperrung der Linksabbiegerspur von der Schwieberdinger Straße in die Pflugfelder Straße.

Steinbeissstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im Bauabschnitt 3 bis voraussichtlich bis Ende Februar.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Unter dem Hohen Rain
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung  auf Höhe des Gebäudes
Unter dem Hohen Rain 20.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Querdenker-Einsatz und Corona-Kontrollen: Ludwigsburgs Polizeibehörde hat viele Kompetenzen – nur Dienstwaffen gibt es nicht

Von Uwe Roth

Freitagabend waren wieder Querdenker unterwegs, diesmal im Autokorso – und wie immer begleitet von einem großen Polizeiaufgebot. Menschen in Uniform überwachten den Protestzug durch Ludwigsburg in ihren Dienstfahrzeugen, andere kontrollierten vom Fahrbahnrand aus. Straßen mussten abgesperrt werden. Die Auflagen der Stadt waren streng: Je Auto waren nur zwei Personen erlaubt, und Hupen in der Nähe von Wohnhäusern war verboten. Für die Ordnungshüter war es nicht einfach, die Auflagen durchzusetzen. Teamarbeit war gefragt. Nur wenigen Passanten fiel dabei auf, dass sich die Dienstuniformen der zahlreichen Einsatzkräfte trotz nahezu gleicher Optik in entscheidenden Details unterschieden: auf dem Rücken der einen stand groß „Polizei“, auf dem der anderen „Polizeibehörde“. Wer genau hinsah, sah auf dem Ärmel der einen Dienstkleidung das Landeswappen von Baden-Württemberg (drei übereinander platzierte Löwen) und auf dem anderen eine gelbe Fahne mit Adler.

Das Stadtwappen von Ludwigsburg ist ein Hinweis auf den Arbeitgeber. Die Männer und Frauen mit der Aufschrift „Polizeibehörde“ werden aus dem kommunalen Haushalt bezahlt und dem Rathaus dirigiert. Die mit „Polizei“ auf dem Rücken sind Staatsbeamte und bekommen ihr Geld vom Land. Ludwigsburg hat eine eigene Polizei. Das ist nicht jedem in der Stadt bewusst. Die neun städtischen Bediensteten sind zudem mit Kompetenzen ausgestattet, die in Vielem der Landespolizei ähnlich oder sogar gleich sind. Das ist häufig denen nicht klar, die zum Beispiel wegen nächtlicher Lärmbelästigung von Mitarbeitern der Polizeibehörde von einem öffentlichen Platz verwiesen werden. Der Akademieplatz ist so ein neuralgischer Ort, wo solche Aufforderungen der „Hilfsscheriffs“ von den lautstark Feiernden nicht ganz ernst genommen werden. Vielleicht, weil sie keine Dienstwaffe sehen.

Die Männer und Frauen der Polizeibehörde sind keine Hilfsscheriffs, betont Heinz Mayer. Er leitet in der Stadt den Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Somit ist er Chef des kommunalen Ordnungsdiensts. Für die Öffentlichkeit wurde daraus „Polizeibehörde“. Eine solche Bezeichnung strahlt mehr Autorität aus. Die Ludwigsburger konnten den Namen frei wählen, wie Mayer betätigt. Das zeigt, wieviel Freiraum der Staat den Kommunen bei der Gestaltung ihres eigenen Sicherheitskonzepts gibt. Und der ist in Baden-Württemberg so groß wie in kaum einem anderen Bundesland. Fachbereichsleiter Mayer verweist auf das Polizeigesetz des Landes. Nach Paragraf 125 haben „die gemeindlichen Vollzugsbediensteten bei der Erledigung ihrer polizeilichen Dienstverrichtungen die Stellung von Polizeibeamten im Sinn dieses Gesetzes“. Das heißt, „alle Kräfte sind in solchen Momenten polizeilicher Dienstverrichtungen gleichberechtigte Partner“.

Sie können Ausweise kontrollieren, Personen festnehmen und Platzverweise aussprechen. Sie dürfen zwar nicht in den fließenden Verkehr eingreifen, aber Straßen sperren, wenn notwendig. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Allgemeinverfügung des Landkreises in der Stadt umgesetzt wird und die Bürger den Mund-Nasen-Schutz tragen, wo dies Vorschrift ist.

Die städtischen Bediensteten hätten sogar das Recht, eine Waffe zu tragen. Das habe in Ludwigsburg aber nie zur Debatte gestanden, sagt der Ordnungsamtschef. In Stuttgart dagegen tragen die 60 städtischen Bediensteten der Polizeibehörde Dienstpistolen im Kaliber neun am Gürtel. Wählt man den Polizeinotruf 110, entscheidet die Leitstelle, ob ein Streifenwagen der Landespolizei zum Einsatz kommt oder ein Einsatzfahrzeug der Polizeibehörde. Ein Unterscheidungsmerkmal allerdings ist, dass die städtischen Kräfte nur für Ordnungswidrigkeiten zuständig sind und nicht für Straftaten. Erwischt die Stadtpolizei jemand bei einer Straftat, ruft sie Kollegen der Landespolizei herbei.

Die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg haben in den vergangenen Jahren Ortpolizeibehörden eingerichtet oder bestehende mit mehr Personal ausgestattet. Ein Grund ist der chronische Polizeimangel im Land. Da es den Kommunen im Südwesten finanziell gut geht, können sie sich eine Polizei aus eigener Kasse leisten und somit dem Landeshaushalt entlasten. Über verteilte Strafzettel und verhängte Bußgelder refinanzieren sie einen Teil der Personalkosten. Das Land hat in jüngster Zeit mehr Personalstellen geschaffen. Doch viele angehende Polizeibeamte stecken in der Ausbildung. Gleichzeitig stehen altgediente Kräfte in hoher Zahl kurz vor der Pension.

Obwohl nach dem Gesetz die Mitarbeitenden des kommunalen Ordnungsdienstes in Teilen Polizeiarbeit leisten, sind die geforderten Qualifikationen unterschiedlich: Während die Ausbildung bei der Landespolizei 30 Monate dauert, ist ein vom Gemeindetag Baden-Württemberg angebotener Fortbildungslehrgang für kommunale Kräfte nach 2,5 Monate Vollzeit und 286 Unterrichtseinheiten abgeschlossen.