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Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Hoheneck: Sozialarbeiterin mit Messer bedroht

In einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg-Hoheneck kam es am Montagnachmittag gegen 14.20 Uhr zu einer Nötigung und Bedrohung gegenüber einer Sozialarbeiterin. Eine 22 Jahre alte Bewohnerin der Unterkunft, die sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, stürmte mit einem Küchenmesser bewaffnet in das Büro der Sozialarbeiterin und forderte eine sofortige Reparatur ihrer Zimmertür. Die Bewohnerin verlieh dieser Forderung Nachdruck, indem sie das Messer zunächst gegen sich selbst richtete und anschließend die 30-jährige Sozialarbeiterin bedrohte. Danach verließ sie das Büro, wobei sie drohte, sich selbst verletzen zu wollen. Die daraufhin alarmierte Polizeikräfte konnten die Bewohnerin unverletzt in der Unterkunft antreffen und vorläufig festnehmen. Anschließend wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Ludwigsburg: Pkw beschädigt

Ein 19-Jähriger Mercedes-Fahrer stellte am Montag mehrere Beschädigungen im Bereich der Motorhaube sowie der Fahrertür fest, nachdem er gegen 17.25 Uhr auf der Bietigheimer Straße in Ludwigsburg im Bereich Obere Kasernenstraße sowie Charlottenstraße Schlaggeräusche an seinem Pkw wahrnahm. Möglicherweise wurde sein Fahrzeug mit Steinen beworfen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353.

Kornwestheim: Vorfahrtsunfall – drei Fahrzeuge abgeschleppt

Am Montag gegen 15.30 Uhr wollte ein 73-Jähriger Mazda-Fahrer die Stuttgarter Straße in Kornwestheim von der Friedrich-Siller-Straße kommend in Richtung Karlstraße überqueren. Hierbei übersah er mutmaßlich die Vorfahrt eines 53-jährigen Ford-Fahrers, welcher auf der Stuttgarter Straße in südlicher Richtung unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich miteinander. Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge noch auf einen in der Karlstraße verkehrsbedingt wartenden VW geschoben, in welchem eine 44-Jährige saß. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Jedoch waren alle drei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

Markgröningen: Seniorin mit Gewinnversprechen abgezockt

Eine Seniorin aus Markgröningen wurde in den zurückliegenden Tagen mehrfach von bislang unbekannten Anruferinnen telefonisch kontaktiert. Ihr wurde ein Gewinn in Höhe von mehreren zehntausend Euro versprochen. Durch geschickte Gesprächsführung wurde die Frau dazu veranlasst, einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag als Vorauszahlung auf ein Konto der unbekannten Täter zu überweisen. Anschließend sollte sie nochmals einen höheren vierstelligen Euro-Betrag überweisen, woraufhin sie stutzig wurde und die Polizei informierte. Im Zusammenhang mit der Betrugsmasche “Gewinnversprechen” weist die Polizei auf folgendes hin: Wenn Sie nicht an einer Lotterie oder einem Preisausschreiben teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben. Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern.

Bietigheim-Bissingen: Städtische Mitarbeiter

Ein 64-jähriger Mann hat am Montagnachmittag in der Carl-Benz-Straße zwei städtische Mitarbeiter attackiert. Die beiden 30 und 44 Jahre alten Männer tauschten in einer dortigen Sozialunterkunft einen Schließzylinder aus und hatten einen Schlüsselbund samt Generalschlüssel auf einem Fensterbrett im Hausflur abgelegt. Der 64-jährige nahm den Schlüsselbund an sich. Obwohl sich die beiden mit ihren Ausweisen als städtische Mitarbeiter zu erkennen gaben, verweigerte der 64-Jährige die Herausgabe und schloss sich in seinem Zimmer ein. Nachdem die beiden Männer die Tür mit einem weiteren Schlüssel geöffnet hatten kam der 64-Jährige unvermittelt auf sie zu und schlug dem 44-Jährigen den Schlüsselbund auf den Kopf. Dieser zog sich dabei eine blutende Verletzung zu. Nachdem die Polizei verständigt worden war, verweigerte der 64-Jährige auch gegenüber einer Streifenbesatzung die Herausgabe der Schlüssel, sodass die Polizisten sie ihm abnehmen mussten.

Tamm: Unfall unter Alkoholeinwirkung

Zu tief ins Glas geschaut hatte eine 30-jährige Autofahrerin, die am Montag gegen 16:10 Uhr mit ihrem Honda auf der Stuttgarter Straße in Richtung Tübinger Straße unterwegs war. Vor dem dortigen Kreisverkehr stieß sie gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Mercedes und richtete dabei etwa 5.000 Euro Sachschaden an. Die Stoßstange des Honda wurde komplett abgerissen. Polizeibeamte stellten bei der Unfallaufnahme Anzeichen von Alkoholeinwirkung bei der 30-Jährigen fest. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und sie musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Führerschein der Autofahrerin wurde beschlagnahmt.

Bönnigheim: Unfall in dem Weinbergen

Ein übermütiger 18-Jähriger ohne gültige Fahrerlaubnis hat am Montag gegen 17:55 Uhr in den Weinbergen in Bönnigheim einen Verkehrsunfall verursacht. Er war auf den dortigen Wegen unterwegs und wollte mit seinem Renault Twingo in einen Kreuzungsbereich driften. Dort drehte er mehrere Kreise, bis er schließlich die Kontrolle über das Auto verlor und in die angrenzenden Reben rutschte. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Als er von einem Zeugen angesprochen wurde, ergriff der 18-Jährige die Flucht. Er konnte jedoch kurz darauf von der Polizei ermittelt werden.

Bietigheim-Bissingen: Handy geraubt und mit Bierkrug zugeschlagen

Am Montagmorgen, gegen 09.00 Uhr, kam es in der Bietigheim-Bissinger Bahnhofsgaststätte erst zu einem Raub und dann zu einer räuberischen Erpressung durch ein und denselben Tatverdächtigen. Ein 22-Jähriger bat einen 45-Jährigen zunächst um zehn Euro. Dieser verneinte und begab sich zur Toilette. Der 22-Jährige folgte ihm und entwendete dem 45-Jährigen gewaltsam ein Mobiltelefon. Anschließend versteckte der 22-Jährige das Handy und fordert für die Herausgabe 100 Euro von dem 45-Jährigen. Nachdem dieser der Forderung des Jüngeren nicht nachkam, schlug der 22-Jährige dem Älteren mehrfach einen Bierkrug auf den Kopf, sodass der Krug zerbrach. Sowohl der 45-Jährige als auch der 22-Jährige wurden hierbei verletzt. Beide mussten jeweils mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Das zuvor durch den Tatverdächtigen, der erheblich alkoholisiert war, versteckte Mobiltelefon konnte durch die Polizei aufgefunden werden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Fall-Zahlen vom Wochenende

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden einen weiteren Neuinfizierten. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Montag (10.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.933. Gestern wurde ebenfalls ein Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.816 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Laut dem Sozialministerium gab es am Samstag, Sonntag und Montag  in Baden-Württemberg weitere 147 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 37.899, davon sind ungefähr 34.987 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 1.858. (Stand: 10.08.-16Uhr)

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 436 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 10.08., 0.00 Uhr). Die Zahl ist am Wochenende erwartungsgemäß zurückgegangen, weil nicht alle Gesundheitsämter aktuelle Daten weitergeben. Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 555 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 216.327 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 10.08., 0.00 Uhr). Circa 197.400 Menschen gelten als genesen.. Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.197 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region am Wochenende los war

Remseck am Neckar-Aldingen: Unbekannter versucht Zigarettenautomat aufzusprengen

Mehrere Streifenwagenbesatzungen und ein Polizeihubschrauber fahndeten am Montagmorgen in Aldingen nach einem noch unbekannten Täter, der mutmaßlich versucht hat gegen 04.30 Uhr in der Kaltenthalstraße einen Zigarettenautomaten zu sprengen. Durch die Detonation, die nach derzeitigen Ermittlungen im Innern des Gehäuses stattfand, wölbte sich der Automat zwar nach außen, blieb jedoch intakt. Der Täter erlangte somit kein Diebesgut. Ein Zeuge konnte einen Tatverdächtigen beobachten, der zwischen 30 und 40 Jahre alt gewesen sein dürfte und mit einem hellblauen T-Shirt und einer dunklen Schirmmütze bekleidet war. Darüber hinaus verbarg er sein Gesicht mit einem schwarzen Tuch. Nach der Explosion und nachdem der Unbekannte den Zeugen bemerkt hatte, flüchtete er in Richtung der Kornwestheimer Straße. Der entstandene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest. Weiter Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07146/28082-0 beim Polizeiposten Remseck am Neckar zu melden.

Ludwigsburg: Hecke in Brand geraten

In der Nacht zum Sonntag rückte die Feuerwehr Ludwigsburg mit drei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften in die Straße “Im Vogelsang” in Ludwigsburg aus. Dort war vermutlich aufgrund der derzeit herrschenden Witterungsbedingungen eine Hecke in Brand geraten. Der Brand wurde gegen 01.20 Uhr entdeckt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Anwohner die Flammen bereits mit einem Feuerlöscher erstickt. Die Feuerwehr wässerte die Hecke anschließend, um ein erneutes Entfachen zu verhindern. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

Ludwigsburg-Poppenweiler. Essen auf dem Herd vergessen

Eine Nachbarin wurde am Samstag gegen 19.30 Uhr in der Steinheimer Straße in Poppenweiler auf das schrille Geräusch eines Rauchmelders aufmerksam und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, hatte der Bewohner der betreffenden Wohnung diese verlassen, allerdings einen Topf mit Essen auf dem eingeschalteten Herd vergessen. Das Essen brannte im weiteren Verlauf an und begann zu qualmen. Insgesamt rückten 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigsburg mit sechs Fahrzeugen aus. Das Haus wurde mittels eines Gebläses belüftet. Sachschaden entstand nicht.

Ludwigsburg: Mann leistet Widerstand

Ein 31 Jahre alter Tatverdächtiger wird sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen, nachdem er sich am Montag gegen 00.30 Uhr am Bahnhof in Ludwigsburg im Zuge von polizeilichen Kontrollmaßnahmen gegen die eingesetzten Beamten wehrte. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeihundeführer des Polizeipräsidiums Ludwigsburg waren zunächst auf einen Mann aufmerksam geworden, der einer Frau beim Einsteigen in einen Linienbus etwas Abfälliges hinterherrief. Aufgrund dessen sollten er sowie sein mitgeführter Rucksack kontrolliert werden. Den Rucksack wollte der 31-Jährige jedoch nicht herausgeben. Als die Polizisten ihm im weiteren Verlauf Handschließen anlegen wollten, begann er wild zu gestikulieren und wurde aggressiv. Erst unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es den Beamten dem Mann die Handschließen anzulegen. Im Rucksack fanden sie schließlich zwei Kleinstmengen Cannabis, die beschlagnahmt wurden. Der 31-Jährige, der sich zwischenzeitlich beruhigt und bei den Beamten für sein Verhalten entschuldigt hatte, wurde anschließend an seine Ehefrau übergeben, die ihn mit nach Hause nahm. Durch die Widerstandshandlung erlitt eine 37-jährige Polizistin leichte Verletzungen. Aufgrund der aufgefundenen Drogen erwartet den 31-Jährigen auch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Ditzingen: Trickdiebe unterwegs

Mit dem “Umhängetrick” hat ein Gaunerpärchen am Sonntagabend einen 74-jährigen Mann um seine Halskette gebracht. Gegen 18:20 Uhr wurde er von dem Paar in der Korntaler Straße aus einem älteren, silberfarbenen 3er-BMW heraus angesprochen und nach dem Weg gefragt. Nach der Auskunft stieg die Frau aus, umarmte den 74-Jährigen und legte ihm eine billige Kette um den Hals. Anschließend stieg sie wieder ein und der Fahrer Gas. Erst jetzt bemerkte der 74-Jährige, dass seine goldene Halskette fehlte. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, entgegen.

Ditzingen: Alkoholisierter Randalierer

In alkoholisiertem Zustand hat ein 30-jähriger Mann am Sonntag gegen 18:15 Uhr in seiner Wohnung randaliert. Von Nachbarn verständigte Polizeibeamte trafen den 30-Jährigen vor dem Haus an, wo er sofort aggressiv wurde, die Angabe seiner Personalien verweigerte und jegliche Kooperation ablehnte. Auf dem Weg zum Streifenwagen schlug er einen der Polizisten und musste schließlich mit Unterstützung einer weiteren Streifenbesatzung gefesselt und zum Polizeirevier gebracht werden. Dort musste er die Nacht auf richterliche Anordnung in der Gewahrsamseinrichtung verbringen. Während des gesamten Einsatzes mussten sich die Polizisten Beleidigungen vom dem 30-Jährigen anhören.

Korntal-Münchingen: Feuerwehreinsatz

Eine defekte Waschmaschine am Sonntag gegen 13:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Heinestraße in Münchingen geführt. Elektrische Teile hatten während des Betriebs zu qualmen begonnen und die Hausbewohner alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr Korntal-Münchingen war mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Zu einem offenen Feuer war es aber nicht gekommen.

Schwieberdingen: Polizei bittet Hundehalter, sich zu melden.

Am Samstag gegen 14:00 Uhr war ein 28-jähriger Mann mit seiner dreijährigen Tochter beim Seerosenteich in der Nähe des Schwieberdinger Rathauses unterwegs. Dort streckte das Kind eine Hand in Richtung eines angeleinten Hundes aus und wurde von dem Tier gebissen. Da der Vater das Mädchen sofort zum Arzt brachte und die Adresse des Hundehalters nicht notierte, wird dieser gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042 941-0, zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 10. August

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen der Schützenstraße und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte August eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Alter Oßweiler Weg
Es besteht bis voraussichtlich Mitte August eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 ab Remsweg bis Alter Oßweiler Weg 54.

Bönnigheimer Straße / Sachsenheimer Straße
Es besteht ein Vollsperrung der Bönnigheimer Straße sowie eine halbseitige Sperrung der Sachsenheimer Straße.

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung der im ersten Bauabschnitt zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße.  Zudem ist der Kreuzungsbereich Wernerstraße voll gesperrt, es besteht eine Sackgassenregelung. Der Anlieger- und Andienungsverkehr sind frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Anfang September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Mörikestraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Ende August zwischen der Albrechtstraße und der Martin-Luther-Straße zu Beeinträchtigung im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Mitte September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.
 
Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schorndorfer Straße
Der Verkehr wird voraussichtlich bis Mitte August zum Teil auf die Gegenfahrbahn umgeleitet, teilweise ist kein Abbiegen möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
 
Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Solitudestraße
Zwischen der Solitudestraße 20 und der Solitudestraße 19 besteht vorrausichtlich bis Mitte September  eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Aktuelle Sonntags-Zahlen zum Coronavirus in Deutschland

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden einen weiteren Neuinfizierten. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Sonntag (09.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.932. Gestern wurden zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.813 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 555 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 09.08., 0.00 Uhr). Die Zahl ist am Wochenende erwartungsgemäß zurückgegangen, weil nicht alle Gesundheitsämter aktuelle Daten weitergeben. Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 1.122 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215.891 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 09.08., 0.00 Uhr). Die Zahl der Genesenen wurde zuletzt auf 196.400 geschätzt (Stand: 8.8.). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.196 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Favoritepark: Exhibitionist manipuliert an seinem Geschlechtsteil

Im beliebten Favoritepark in Ludwigsburg entblößte sich am Samstag gegen 16:50 Uhr ein 44 Jahre alter Mann. Der Mann habe auf einer Bank hinter dem Favoriteschloss gesessen und an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Dies wurde von einer 30-jährigen Frau beobachtet, die sofort die Polizei verständigte.

Der Mann konnte im Favoritepark durch Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg vorläufig festgenommen werden. Der Mann trug zur Tatzeit ein türkisenes Oberteil, eine kurze schwarze Hose, weiße Socken und eine schwarze Mütze. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Weitere Geschädigte oder Zeugen werden gebeten sich telefonisch bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg unter 07141/189 zu melden.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Zahlen am Samstag: Wieder mehr als 1000 Neuinfizierte in Deutschland

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden weitere zwei Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Samstag (08.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.931. Gestern wurden vier neuen Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.812 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 1.122 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 08.08., 0.00 Uhr). Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 1.147 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215.336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 08.08., 0.00 Uhr). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.195 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Neu gegründeter Bahnhofsrat setzt sich für Ludwigsburger Bahnhof ein

Von Uwe Roth

Der Ludwigsburger Bahnhof ist mit seinen 30 Jahren gar nicht so alt. Der Vorgängerbau stand an gleicher Stelle 140 Jahre. Aber was seine Beliebtheit bei den täglich zahllosen Passanten anbelangt, sieht das Zweckgebäude aus den frühen 1990er Jahren ziemlich alt aus. Viele wünschen es sich weg und durch ein übersichtlicheres Bahnhofsgebäude ersetzt. Auch der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat ist der aktuelle Zustand eher peinlich. Um- oder Neubau – Hauptsache, es kommt eine Veränderung, hieß es in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Aber aus verschiedenen Gründen ist eine große Lösung in nächster Zeit nicht zu erwarten. Fehlendes Geld ist nur eine Ursache.

Berufspendlerin Andrea Kling gibt die Hoffnung auf einen besseren Bahnhof nicht auf. Die Frau nutzt täglich die S-Bahn nach Benningen am Neckar und regelmäßig die Linien nach Stuttgart. Sie kennt die Schwächen ihres Heimatbahnhofs nur zu gut. „Sich darüber aufzuregen, das bringt aber nichts“, sagt sie, und ihre Erfahrung lautet: „Engagement zahlt sich irgendwie immer aus.“ Die Ludwigsburgerin engagiert sich daher mit 14 weiteren Ehrenamtlichen in einem neu gegründeten „Bahnhofsrat“. Ihm beigestellt ist der städtische Bahnhofsbeauftragte Axel Müller. Er hat die Kontakte und den Einfluss, um die Wünsche und Anregungen des Bahnhofsrat an die verantwortlichen Stellen zu leiten, die tatsächlich etwas verändern könnten.

Die richtige Ansprechperson zu finden, ist gar nicht so leicht: Gleise, Bahnsteige, Aufzüge, Bahnhofsgebäude, Unterführung und Bahnhofsvorplatz – alles zusammen ergibt ein komplexes Puzzle unterschiedlicher Zuständigkeiten. Das sind nicht allein die Deutsche Bahn und die Stadt Ludwigsburg. Das Gebäude gehört der DIBAG in München, ein deutschlandweit tätige Immobiliengesellschaft, die vor allem an den Einnahmen aus der Vermietung der Ladenflächen interessiert ist. Die DB Station&Service AG ist für den eigentlichen Bahnhofsbetrieb verantwortlich. Für alles rund um die S-Bahn und den VVS ist der Verband Region Stuttgart zuständig. Alle zusammen ziehen selten an einem Strang.

Bahnhofsrats-Mitglied Kling lässt sich davon nicht beirren, auch wenn sie beklagt, „dass für jeden Abfalleimer ein anderer zuständig ist“. Sie ist dennoch überzeugt, „der Bahnhof ist besser als sein Ruf“. Bereits mit kleinen Veränderungen, die nicht viel kosteten, lasse sich Einiges verbessern. Die Mitglieder des Bahnhofsrats sind eine bunte Mischung an Personen verschiedenen Alters, die oft mit dem Bahnhof in Berührung kommen. Auch jemand vom Stadtseniorenrat ist darunter. Die Leitlinien ihrer ehrenamtlichen Arbeit sind „Sicherheit, Barrierefreiheit und Sauberkeit“. Dass letzteres mit schnellen Aktionen verbessert werden kann, zeigte in dieser Woche der Einsatz einer Kärcher-Putztruppe. Mit schweren Dampfstrahlgeräten befreiten die Mitarbeiter des Winnender Reinigungsgeräteherstellers Teile der Bahnhofsböden sowie -treppen mit Hochdruck vom Dreck und insbesondere von eingetretenen Kaugummiresten. Es war eine kostenlose Marketingaktion. Üblicherweise zahlt die Stadt für eine solche jährliche Grundreinigung bis zu 7500 Euro.

Mehr Sicherheit und Barrierefreiheit zu schaffen, sind die größeren Herausforderungen als öfters mal Reinigungstrupps durch den Bahnhof zu schicken oder größere Müllbehälter bereitzustellen. „Wenn in einen Abfalleimer kein Pizzakarton passt, dann bleibt er daneben liegen. Niemand nimmt einen leeren Karton mit nach Hause, um ihn dort zu entsorgen“, so Kling. Dass regelmäßig Aufzüge ausfallen, was einer der größten Kritikpunkte ist, dagegen kann der Rat wenig ausrichten, weiß Kling. Aber den Bahnhof an manchen Stellen besser auszuleuchten, um so für ein höheres Sicherheitsgefühl zu sorgen, „dass lässt sich doch ohne größere Kosten machen“, sagt sie.

Grundsätzlich hält sie den Bahnhof für nicht zu kleingeraten. Eng geht es vor allem morgens, um die Mittagszeit und abends zu, wenn Schüler und die Berufspendler die Treppen herunterstürmen, um rechtzeitig den Bus zu erreichen. Ihre größte Sorge ist, dass auf den Treppen jemand fallen könnte, der schlecht auf den Beinen ist. Wie sich daran etwas ändern könnte, darüber müsse der Bahnhofsrat nachdenken. Die 15 Mitglieder treffen sich regelmäßig oder tauschen sich per E-Mails aus. Während der Corona-Zeit ist dies die bevorzugte Kommunikationsform.

Corona-Entwicklung: Zahl der Neuinfizierten in Deutschland steigt

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden weitere vier Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Freitag (07.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.929. Gestern wurden zehn neuen Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.811 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag (7. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.752 gestiegen. Davon sind ungefähr 34.844 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land liegt bei 1.858.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (7. August) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 105 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.752 an. Davon sind ungefähr 34.844 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.050 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 1.147 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 07.08., 0.00 Uhr). Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 1.045 gelegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 214.214 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 07.08., 0.00 Uhr). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.183 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Nach Schliessung des Caro-Werkes in Ludwigsburg: Stadt kauft Teile des Nestlé-Areals

Die Stadt Ludwigsburg und die Caro Carré GmbH haben sich mit der Nestlé Deutschland AG über den Erwerb des ehemaligen Betriebsgeländes im Bereich Pflugfelder Straße/Franckstraße geeinigt und jetzt einen Kaufvertrag abgeschlossen. Nach lösungsorientierten und zielführenden Verhandlungen ist man zu einem guten Ergebnis gekommen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Ludwigsburg. Die Verwaltung hatte nach Einstellung des Betriebs der Firma auf dem Franck-Areal die Gespräche über den Erwerb des Gebiets aufgenommen und will die leerstehenden Gebäude nun bald wieder nutzen.

Die Stadtverwaltung hat dabei den nördlichen Teil des zwei Hektar großen Gewerbegrundstücks gekauft. Auf dieser etwa 0,9 Hektar großen Fläche besteht die einmalige Gelegenheit, den Ludwigsburger Bahnhof als zukunftsfähige Drehscheibe für neue Mobilität weiterzuentwickeln, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit direkter Anbindung an das Westportal ist dort viel Platz für weitere nachhaltige Verkehrsformen vorhanden. Darüber hinaus bietet das Franck-Areal mehr Raum für neue Formen des Arbeitens. Insgesamt soll auf dem Areal ein modernes, urbanes Stadtquartier entstehen. Die historische Bausubstanz ist dabei eine große Herausforderung – und bietet gleichzeitig einzigartigen Charakter und eine besondere Atmosphäre.

Franck-Areal bietet neue Perspektiven für den Bahnhof und die Weststadt

Die südliche Teilfläche hat die Caro Carré GmbH erworben. Die mit ihr verbundene SOVDWAER GmbH wurde vor 30 Jahren in der Weststadt gegründet. Das IT-Unternehmen mit rund 160 Mitarbeitenden ist seit 2005 Mieter auf dem Areal. Für den Geschäftsführer Heribert Beck sind die Sicherung des Standorts, aber auch das Interesse am Erhalt des industriegeschichtlich bedeutenden Fabrikanwesens vorrangige Gründe für das Engagement. Nach der Sanierung soll das Gebäudeensemble der Südseite Flächen für Büros und Gewerbe bieten.

Die Stadtverwaltung und die Caro Carré GmbH haben sich frühzeitig über die weiteren Entwicklungsabsichten für das gesamte Areal verständigt und stehen dazu weiterhin in engem Austausch, heißt es in der Meldung. Zentrales gemeinsames Anliegen ist der Erhalt der historischen Gebäudesubstanz. Die städtischen Fachbereiche arbeiten schon intensiv an möglichen Nutzungskonzepten, die gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Bürgern besprochen und weiterentwickelt werden sollen, gibt die Stadtverwaltung an.

„Ich freue mich sehr über den positiven Verlauf der Verhandlungen“, erklärt Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Das Franck-Areal ist ein Stück Ludwigsburg – wir möchten das historische bauliche Erbe sichern und die für die Stadtentwicklung wichtige Fläche optimal nutzen. Unter anderem bieten sich durch den Erwerb ausgezeichnete Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des Bahnhofs und dafür notwendige nachhaltige Mobilitätsangebote.“

red