Was in Ludwigsburg und der Region los war

Gerlingen: Verkehrsunfall mit verletztem Radfahrer

Mit einem Rettungshubschrauber wurde ein Radfahrer nach einem Verkehrsunfall am Samstagabend in ein Krankenhaus geflogen. Der 38-Jährige befuhr kurz vor 20:00 Uhr den Kreisverkehr in der Ditzinger Straße, wo er von dem 26 Jahre alten Fahrer eines Renault Captur übersehen wurde, als dieser von der Dieselstraße kommend in den Kreisverkehr einfuhr. Der 38-jährige Radfahrer, der zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm getragen hatte, zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

 

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten

Von der Bebenhäuser Straße bog der Fahrer eines Mercedes am Samstagabend gegen 18:25 Uhr nach rechts in die Oststraße ein, um in Richtung Schorndorfer Straße weiterzufahren. Im weiteren Verlauf kam er am Berliner Platz aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer dortigen Schutzplanke. Dabei zog sich der 33-Jährige leichte Verletzungen am Arm zu. Sein Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 15.000 Euro.

 

Vaihingen an der Enz: Verkehrsunfall mit verletztem Rollerfahrer

Ohne zu blinken wollte ein 15-Jähriger am Samstag, gegen 20:30 Uhr mit seinem Motorroller von der Rieter Straße nach links in den Buolweg einbiegen. Dabei kollidierte er mit einem nachfolgenden, dreirädrigen Motorrad eines 45-Jährigen, der in die gleiche Richtung unterwegs war und den Motorroller zu diesem Zeitpunkt überholen wollte. Der 15-Jährige zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inizidenz im Landkreis: Erstmals seit Juni wieder leicht gestiegen

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag erstmals seit Mitte Juni wieder gestiegen. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 3,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 2,6. Vor genau einer Woche bei 7,2. Das geht aus Zahlen von Sonntagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 04.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 5 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es Corona-Fälle. Gestern wurde in der Summe 0 Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.351 (+13) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.482 | 1 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 0 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 860 | 1 )
Kornwestheim ( 2.017 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.912 | 1 )
Marbach am Neckar ( 709 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 479 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

4 Verletzte und 60.000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall auf B27

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und etwa 60.000 EUR Sachschaden forderte am Samstag gegen 14:00 Uhr ein Verkehrsunfall unterhalb der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd der B27.

Der 57-jährige Fahrer eines Nissan war aus Ludwigsburg kommend von der B27 an der Anschlussstelle abgefahren und wollte nach links abbiegen. An der Einmündung übersah er die aus Richtung Autokino Kornwestheim kommende 26-jährige Fahrerin eines Audi A1, die ihrerseits zur B27 unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß, bei welchem die 26-Jährige schwere Kopfverletzungen erlitt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der 57-jährige Unfallverursacher sowie sein auf dem Beifahrersitz befindlicher 32 Jahre alter Sohn wurden leichtverletzt. Die auf der Rückbank sitzende Ehefrau des Fahrers kam aufgrund einer Kopfverletzung schwerverletzt in ein Krankenhaus.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben der Polizei waren an der Unfallstelle zwei Rettungswagenbesatzungen im Einsatz.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Neue Studie: Klima-Erwärmung wird für Ludwigsburger eine Schweißtreibende Angelegenheit

Von Uwe Roth

Ein Gremium sieht rot: Die Stadtverwaltung Ludwigsburg hat am Donnerstag dem Ausschuss des Gemeinderats für Stadtentwicklung die neuesten Klima-Analysen vorgestellt. Die von Wissenschaftlern erstellten Karten zeigen Prognosen, wie tropisch heiß es in der Stadt werden könnte, sollte der Klimawandel ähnlich stark fortschreiten wie in jüngster Zeit. Im Szenario „Starker Klimawandel 2035“ liegt ein tiefes Rot über dem gesamten Stadtgebiet. Die Temperaturfarbe ist beinahe ein Violett. Das bedeutet, künftig könnten die hochsommerlichen Temperaturspitzen zur Mittagszeit bei gefühlten 40 bis 47 Grad Celsius liegen. Und nachts wird es nach diesem Klimamodell insbesondere in der Innenstadt und entlang der Hauptverkehrsachsen nur unwesentlich kühler. Auch ansonsten bleiben die nächtlichen Temperaturen in den Stadtteilen von Ludwigsburg laut der Berechnungen oberhalb der Schweißtreibenden 20 Grad-Marke. Wer keine Klimaanlage hat, wird kaum noch einen erholsamen Schlaf finden. Bisschen Abkühlung bieten allenfalls in den Nachtstunden der Salonwald, der Favoritenpark und die umgebenden landwirtschaftlichen Flächen. Doch Kaltluft wird zur Mangelware ebenso wie Regenwasser. Zum Temperaturanstieg kommt eine wachsende Trockenheit.

„Die Notwendigkeit von umfangreichen Maßnahmen zu Schutz des Klimas war noch nie so deutlich“, kommentiert die Rathaus-Verwaltung die jüngsten Forschungsergebnisse. Ludwigsburg ist Modellstadt eines Forschungsprojekts, das komplett von der Bundesregierung finanziert wird. Es heißt ZURES und setzt sich aus den Begriffen „Zukunftsorientierte Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse“ zusammen. Die Stadt bekommt das Szenario frei Haus geliefert. Die Wissenschaftler interessiert nicht allein, wie die Erderwärmung das kleinräumige Klima verändert. Sie untersuchen ebenso, was die zunehmende Hitze mit den Menschen macht, insbesondere mit Kleinkindern, Hochbetagten und chronisch Kranken. In den beiden letzten Personengruppen könnte die Todesrate wegen der hohen Belastung für den Organismus steigen, sagen die Experten voraus. Außerdem sei mit mehr Hautkrebs-Erkrankungen zu rechnen. Zwei Trinkbrunnen in der Innenstadt, so eine Erste-Hilfe-Maßnahmen, sollen ein wenig Abhilfe bringen ebenso Hinweise auf kühlende Orte.

Nach der Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021, die das Umweltbundesamt im Juni vorgestellt hat, gehört Ludwigsburg deutschlandweit zu den klimatischen Hotspots. Das Neckarbecken gehört bereits heute zu den wärmsten Gebieten Deutschlands. Aus dem Rathaus heißt es dazu: Mittlerweise sei offensichtlich, dass reine Klimaschutzmaßnahmen nicht mehr ausreichten. „Da wir gewisse klimatische Veränderungen nicht mehr stoppen können, müssen Wege zur Anpassung an die zu erwartenden klimatischen Veränderungen gefunden werden“, lautet die Schlussfolgerung zu dem Klima-Analysekarten. Das heißt, die Stadt braucht dringend einen Plan B, da die Industriestaaten frühere Klimaziele verpasst haben. Die Klimamodelle zeigen, dass in Ludwigsburg bis Ende des 21. Jahrhunderts eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur von etwa 2,5 Grad Celsius zu erwarten ist. Im Klimaabkommen von Paris haben die Unterzeichnerstaaten festgelegt, dass die Erderwärmung „deutlich unter zwei Grad Celsius“ gehalten werden soll.

Plan B kostet Geld. Die Ausgangsbedingungen, der Hitzeentwicklung städtebaulich mit Erfolg zu begegnen, sind alles andere als optimal: Ludwigsburg mangelt es chronisch an Grün. Die Stadt hat so gut wie keine Waldflächen, die als natürliche Klimaanlage dienen könnten. In den 1990er Jahren sind große innerstädtische Flächen frei geworden, weil das Militär die Stadt verlassen hat. Doch anstatt zumindest eine Parkanlage zu schaffen, hat sich die Kommunalpolitik konsequent für den Wohnungsbau entschieden. Nun hat Ludwigsburg sehr viel mehr Einwohner wie vor dem Abzug der Soldaten. Aber die Stadt hat auch sehr viel mehr Fassaden, die die Wärme großflächig aufnehmen und speichern. Die Wohnbebauung wächst aktuell weiter und gibt städtischem Grün immer weniger Raum. „Neu angepflanzte (klimaangepasste und allergenarme) Stadtbäume benötigen viele Jahre, um wirksam die Temperatur in Innenstädten senken zu können“, sagt das Umweltbundesamt.

Dessen zeigten sich die Gemeinderäte in der Sitzung bewusst. Sie müssten in der Zukunft noch sorgfältiger abwägen zwischen der Schaffung neuen Wohnraums und dem Erhalt von Räumen für Grünflächen, hieß es in der Diskussion. Für eine Begrünung der Fassaden sind die Besitzer zuständig, und die erwarten finanzielle Zuschüsse. Am Donnerstag, 8. Juli findet im Zuge des Trialogsommers ein moderiertes Zukunftsgespräch mit ausgewählten Bürger*innen und Interessensvertretern aus der Stadt unter dem Titel „Ludwigsburg in heißen Zeiten“ statt.

Die Studie des Umweltbundesamts

Unveränderter Inzidenzwert am Samstag

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag unverändert geblieben. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 2,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Bereits am Vortag lag der Wert bei 2,6. Vor genau einer Woche bei 8,1. Das geht aus Zahlen von Samstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 03.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 0 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche wurden Corona-Fälle gemeldet. Gestern wurden in der Summe Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.338 (+6) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 03.07.)

Affalterbach ( 173 | 1 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.481 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 0 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 0 )
Kornwestheim ( 2.017 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.911 | 0 )
Marbach am Neckar ( 709 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 479 | 1 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen im Landkreis

B10, Höhe Schwieberdingen: Volvo kommt in den Gegenverkehr – drei leicht Verletzte

Am Freitagnachmittag gegen 15:25 kam es auf der B10, auf Höhe der Ausfahrt Schwierberdingen-Mitte, zu einem Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen. Dabei kam die 48-jährige Fahrerin eines Volvo aus Unachtsamkeit in den Gegenverkehr und prallte mit einem ihr entgegenkommenden 34-jährigen Mercedes-Fahrer seitlich zusammen. Sowohl die Volvo-Fahrerin und ihr Beifahrer, als auch der Mercedes-Fahrer wurden leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt. Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Außerdem entstand ein Schaden an der Leitplanke. Der Gesamtschaden wird auf ca. 18.000EUR geschätzt.

 

Oberriexingen: Linienbus verursacht Sturz einer Fahrradfahrerin und fährt weiter

Am Freitagmittag gegen 13:30 Uhr befuhr ein Linienbus eine Engstelle der Mühlstraße, wo sich bereits eine 75-Jährige mit ihrem Fahrrad befand. Dabei kam diese rechts gegen den Bordstein und stürzte. Der Linienbus setzte seine Fahrt fort, konnte aber durch einen Hinweis von aufmerksamen Zeugen ausfindig gemacht werden. Die Radfahrerin verletzte sich bei dem Sturz leicht. Das Fahrrad wies einen Sachschaden von ca. 500EUR auf.

 

Korntal-Münchingen: Kind von Auto angefahren und leicht verletzt

Als ein 6-Jähriger am Freitagnachmittag gegen 16:15 Uhr einen Fußgängerüberweg in der Goerdelerstraße im Ortsteil Korntal überqueren wollte, wurde er von der 33-jährigen Fahrerin eines Ford Puma angefahren. Der Junge, der offenbar unvermittelt und ohne auf den Verkehr zu achten über den Fußgängerüberweg gerannt war, wurde hierbei leicht am Bein verletzt und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

 

Erdmannhausen: Anhänger löst sich und verursacht Unfall

Am Freitagmittag gegen 13:10 Uhr befuhr der 44-jährige Fahrer eines Tiguan, welcher einen Anhänger angehängt hatte, die Affalterbacher Straße (K1603) in Richtung Affalterbach, als sich der Anhänger vermutlich aufgrund falscher Sicherung der Ladung plötzlich löste. Der einachsige Anhänger geriet hierbei in den Gegenverkehr, sodass eine 64-jährige Audi-Fahrerin nicht mehr ausweichen konnte und es zum Zusammenprall kam. Sie wurde hierbei leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Gesamtschaden wird auf 16.300EUR geschätzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Neue Bodenrichtwerte für Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Freiberg am Neckar liegen vor

Die Gutachterausschüsse Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Freiberg am Neckar haben sich zum 1. Januar 2020 im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zusammengeschlossen zu einem gemeinsamen Gutachterausschuss Ludwigsburg und Umgebung mit Sitz in Ludwigsburg. Er setzt sich derzeit zusammen aus insgesamt 38 Mitgliedern und ist verantwortlich für die Auswertung der Kaufverträge in den drei Städten. Für das Jahr 2020 waren es rund 1.500 Stück.

In der turnusgemäß ersten Bodenrichtwertsitzung seit Zusammenschluss hat der gemeinsame Gutachterausschuss für alle Mitgliedsgemeinden die neuen Bodenrichtwerte zum 1. Januar 2021 (Stichtag 31. Dezember 2020) beschlossen. Dies geschah bisher alle zwei Jahre. In Ludwigsburg stiegen die Bodenrichtwerte für Wohnbauland im Vergleich zu den Bodenrichtwerten zum Stichtag 31. Dezember 2018 im Durchschnitt um 16 Prozent. Dabei war 2019 der Anstieg stärker als 2020. Ob sich die Kurve weiter abflacht, muss abgewartet werden.

Die Städte sind hinsichtlich der Bodenrichtwerte in Gebiete eingeteilt, in denen die Grundstücke in Art und Charakter weitgehend übereinstimmen. Dies sind die sogenannten Richtwertzonen. Für jede Zone ist ein Bodenrichtwert für unbebautes, erschlossenes Bauland auszuweisen, der den dortigen durchschnittlichen Lagewert wiedergibt. Der Bodenrichtwert ist Ausgangsbasis für fast jede Art der Immobilienbewertung, sei es für ein Verkehrswertgutachten, für die Beleihung des Grundstücks oder für steuerliche Zwecke.

Die Vertragsauswertungen haben ergeben, dass die teuersten oder hochwertigsten Wohnlagen in Ludwigsburg sich in der Innenstadt (Richtwertzone 1012 mit 950 Euro pro Quadratmeter), der Oststadt (Richtwertzone 1045 mit 975 Euro pro Quadratmeter, Richtwertzone 1041 mit 970 Euro pro Quadratmeter), der Südstadt (Richtwertzone 1051 mit 970 Euro pro Quadratmeter) sowie in der Hartenecker Höhe (Richtwertzone 1095 mit 980 Euro pro Quadratmeter) befinden. In Remseck am Neckar ist dies Pattonville (Richtwertzone 0130 mit 760 Euro pro Quadratmeter). In Freiberg am Neckar wohnt man am teuersten im Ortsteil Geisingen am westlichen Ortsrand (Richtwertzone 2040 mit 800 Euro pro Quadratmeter).

Die Bodenrichtwerte werden außerdem bei der kommenden Grundsteuerreform in Baden-Württemberg eine zentrale Rolle spielen, da sie die Basis der künftigen Steuerbewertung und des Steuerbescheids sein werden. Ab dem 1. Juli 2022 sollen gemäß dem neuen Grundsteuergesetz die Grundstückseigentümer unter anderem ihren Grundsteuerwert (Grundstücksgröße x Bodenrichtwert) auf den Stichtag 31. Dezember 2021 den Finanzämtern zur Ermittlung des Steuermessbetrags mitteilen. Deshalb muss der Gutachterausschuss auch nächstes Jahr wieder Bodenrichtwerte zu diesem Stichtag ableiten und beschließen. Die Abstände, zu denen die Werte festgesetzt werden müssen, werden also kürzer.

Die neuen Bodenrichtwerte sind für jedes Grundstück im Internet kostenlos abrufbar unter https://bodenrichtwerte.ludwigsburg.de oder unter der Telefonnummer (07141) 910-4620.

Der Gutachterausschuss ist als unabhängige und neutrale Institution zuständig für den Beschluss der Bodenrichtwerte, die auf der Basis der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses abgeleitet werden müssen. Außerdem erstellt der Gutachterausschuss auf Antrag auch Verkehrswertgutachten und ist für die Ableitung der für den Grundstücksmarkt ebenfalls wichtigen regionalen Marktanpassungsfaktoren, ohne die heutzutage keine Wertermittlung mehr durchgeführt werden kann, verantwortlich.

red

Das halten Autofahrer von Assistenzsystemen

 Fahrassistenzsysteme sind Lebensretter für Autofahrer. Doch welche digitalen Helfer sind überhaupt bekannt und werden genutzt? Und für wie hilfreich halten Autofahrer die Systeme eigentlich? Dazu hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen forsa für den aktuellen Dekra-Verkehrssicherheitsreport 2021 „Mobilität im Alter“ eine Befragung durchgeführt – mit zum Teil interessanten Ergebnissen.

Dass es Assistenzsysteme zur Unterstützung des Fahrers gibt, finden über alle Altersklassen hinweg 83 Prozent der Befragten sehr gut oder gut (Männer: 87 Prozent, Frauen: 77 Prozent). Bei Männern im Alter zwischen 18 und 44 Jahren fällt die positive Bewertung mit 94 Prozent am höchsten aus. In der Altersklasse 65+ sind es bei den Männern 81 Prozent, bei den Frauen 70 Prozent.

Mit großem Abstand am häufigsten nutzen die Befragten die Einparkhilfe (75 Prozent), dahinter folgen (Fern-) Lichtassistent (42 Prozent), Spurverlassenswarner (38 Prozent), Abstandsregeltempomat (35 Prozent) und Verkehrszeichenerkennung (30 Prozent). Bei den Männern ist der Nutzungsgrad zumeist deutlich höher als bei den Frauen.

Alle Assistenzsysteme werden von einer deutlichen Mehrheit als eher oder sogar sehr nützlich und hilfreich beurteilt. Das gilt insbesondere für den Totwinkel- beziehungsweise Spurwechsel-Assistenten (93 Prozent) und die Einparkhilfe (91 Prozent). Ähnlich viele finden den vorausschauenden Notbremsassistenten (88 Prozent) und den Abstandsregeltempomaten (85 Prozent) sehr oder eher nützlich und hilfreich.

Ralf Loweg / glp

7-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt am Freitag weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Freitag erneut gesunken und in Baden-Württemberg gelten seit Montag weitreichende Lockerungen.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 2,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 4,0. Vor genau einer Woche bei 8,1. Das geht aus Zahlen von Freitagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 02.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 2 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 6 Corona-Fälle. Gestern wurden in der Summe Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.332 (+5) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.07.)

Affalterbach ( 172 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.481 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 1 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 0 )
Kornwestheim ( 2.017 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.911 | 0 )
Marbach am Neckar ( 709 | -1 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 478 | 1 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Impfstoff BionTech: Freie Termine in Ludwigsburger Kreisimpfzentren zu vergeben

Die Kreisimpfzentren Ludwigsburg (KIZ) weisen darauf hin, dass es in den kommenden Tagen noch freie Impftermine gibt. Bei den buchbaren Terminen handelt es sich um Termine mit dem Impfstoff BionTech. Die offenen Termine gibt es im Zeitraum von 3. bis 8. Juli, jeweils zwischen 9:00 und 19:00 Uhr. Die Termine können telefonisch über die Nummer 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de gebucht werden. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Freitag mit.

„Nutzen Sie bitte diese Möglichkeit, kurzfristig einem Impftermin zu bekommen – die Impfung ist das wirksamste Mittel gegen Corona und hilft uns allen, in unser normales Leben zurückzukehren“, appelliert Landrat Dietmar Allgaier an die Bürgerinnen und Bürger.

red