So sehen die Corona-Zahlen am Ostermontag für den Kreis Ludwigsburg aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Ostermontag 05.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 20 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten leicht gesunken. Damals wurden 21 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 36 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag um 4,4 auf jetzt 108,5 – das spricht allerdings nicht unbedingt für eine Entspannung der Lage. Rund um die Osterfeiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet werden. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 119. (Stand – 05.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 27 Patienten behandelt. 10 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 beatmet werden. (Stand: 05.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.614 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt unverändert 425. Rund 18.164 (+131) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 05.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         16.553 
– BioNTech:              13.582 

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.855

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.836

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              216 

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 41.042 ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 04.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 129 | 0 )
Asperg ( 505 | 1 )
Benningen am Neckar ( 200 | 0 )
Besigheim ( 511 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.788 | 1 )
Bönnigheim ( 455 | 0 )
Ditzingen ( 849 | 0 )
Eberdingen ( 215 | 1 )
Erdmannhausen ( 129 | 0 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 449 | 0 )
Freudental ( 134 | 0 )
Gemmrigheim ( 184 | 0 )
Gerlingen ( 556 | 2 )
Großbottwar ( 275 | 0 )
Hemmingen ( 273 | 0 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 162 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 296 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 640 | 2 )
Kornwestheim ( 1.402 | 2 )
Löchgau ( 216 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.557 | 2 )
Marbach am Neckar ( 545 | 1 )
Markgröningen ( 535 | 1 )
Möglingen ( 529 | 1 )
Mundelsheim ( 113 | 0 )
Murr ( 197 | 1 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 246 | 0 )
Pleidelsheim ( 224 | 0 )
Remseck am Neckar ( 933 | 0 )
Sachsenheim ( 730 | 1 )
Schwieberdingen ( 321 | 0 )
Sersheim ( 224 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 370 | 0 )
Tamm ( 300 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.048 | 2 )
Walheim ( 104 | 0 )

red

Der letzte König von Württemberg und was historische Persönlichkeiten wie Pfizer und Daimler mit Ludwigsburg verbindet

Tipps für den Osterspaziergang: unbekannte historische Plätze in Ludwigsburg

Von Uwe Roth

Das Grab des letzten Königs von Württemberg

In Ludwigsburg geht man an vielen historischen Orten achtlos vorüber. Man übersieht sie einfach. Nur Eingeweihte wissen, dass die Barockstadt mehr zu bieten hat als das Residenzschloss und den Marktplatz. Ostern im Lockdown ist die Gelegenheit, sich ein paar der geschichtsträchtigen Plätze bewusst zu betrachten. Sie sind alle öffentlich zugänglich und zugegebenermaßen auf den ersten Blick unscheinbar. Ihren besonderen Reiz erhalten die Ausflugstipps für den Osterspaziergang, wenn man einige Hintergründe kennt. Dann erscheinen sie in einem anderen Licht.

Das Grab des letzten Königs von Württemberg. Bild: Uwe Roth

So weiß kaum jemand, dass in Ludwigsburg der letzte König Württembergs begraben liegt. Königstreue Briten wären entsetzt, wüssten sie, wie die Schwaben ihren einstigen Monarchen Wilhelm II. von Württemberg (geboren 1848) nach seinem Tod 1921 links liegen ließen. Auf dem Alten Friedhof liegt die Grabstätte. Am Eingang steht kein Hinweisschild, das auf die Gedenkstätte aufmerksam macht. Nicht einmal Google Maps weiß Bescheid. Das Mausoleum, das in der Mitte des 1761 angelegten Friedhofs alle Blicke auf sich zieht, ist jedenfalls nicht das Königsgrab. Dort liegen die Gebeine des Karls von Zeppelin (1766-1801). Das ist eine andere Geschichte. Kommt man von der Harteneckstraße in die parkähnliche Anlage mit den verwitterten Grabsteinen geht es gleich nach dem Tor links (!) weg zum Königsgrab. Es ist mit Büschen umrahmt. Im Zentrum steht ein weißes Kreuz aus Carrara-Marmor, vor einem gotischen Torbogen, der an eine Kapelle erinnern soll. Um aber zu erkennen, wer dort beerdigt ist, muss ganz nah heran, um auf dem Sockel die Namen entziffern zu können.

Auf der Vorderseite steht an prominentester Stelle: Christoph Ulrich Ludwig – Prinz von Württemberg – geb. 28. Juli, gest. 28. Dezember 1880. Ein fünf Monate alter Säugling liegt hier in der Erde. Folglich kann es der letzte König nicht sein. Es ist der Sohn Wilhelms des Zweiten. Für ihn ließ der König die Grabstätte anlegen. Davor fand der württembergische Adel die letzte Ruhe in einer Gruft im Ludwigsburger Schloss.

Der Name des letzten von vier Königen, die Württemberg hatte, ist unauffällig auf der linken Sockelseite eingraviert: geb. 25. Febr. 1848, gest. 2. Okt. 1921. Der Steinmetz hatte nicht genug Platz, die Monatsnamen auszuschreiben. Die verwitterte Gravur ist die letzte öffentlich zugängliche Erinnerung an den Mann, der nach dem Ersten Weltkriegs am 29. November 1918 freiwillig die Königswürde verzichtete. Die letzten drei Jahre lebte er abwechselnd in Bebenhausen und Friedrichshafen am Bodensee.

 

Die Grüne Bettlade – der kleine Campingplatz des Herzogs

Ein Vorfahre des letzten Königs hat ebenfalls Spuren außerhalb der Schlossanlage hinterlassen. Herzog Eberhard Ludwig (1676-1733) hatte vor mehr als 300 Jahren das Privileg, auf dem höchsten Punkt Ludwigsburgs in exponierter Lage nach Lust und Laune campen und Feste feiern zu können. Heute ist „mehrtägiges Zelten“ an gleicher Stelle eine Ordnungswidrigkeit. 1988 erklärte das Landratsamt den „Salonwald und Umgebung“ zum Landschaftsschutzgebiet. Die Grüne Bettlage, wie der herzögliche Zeltplatz seit jeher heißt, bildet die südwestliche Ecke der Ludwigsburger Schlossgärten. Die Anlagen beschränken sich unter landschaftlichen Gesichtspunkten bei weitem nicht auf das 30 Hektar große Gelände, das seit den 1960er Jahren das Blühende Barock einnimmt.

Die Königsallee in Ludwigsburg. Bild: Ludwigsburg24

Der Stadtgründer und sein Nachfolger Herzog Karl Eugen hatten das Gebiet östlich der heutigen Stuttgarter-/Schlossstraße nach und nach zur Partymeile ausgebaut. Sie beginnt mit dem Favoritenschloss im Norden, bezog den östlichen Schlossgarten mit der Oper ein und weitete sich bis in den Süden aus, dort wo heute der Salonwald an der Grenze zu Kornwestheim endet. Zutritt hatte aber nur der höfische Adel. Die frühen Einwohner hatten sich um den Aufbau der Stadt zu kümmern.

Die Grüne Bettlade ist ein historischer Ort, der in der Stadt kaum Beachtung findet. Dabei war dort das höfische Treiben nicht weniger turbulent als in der offiziellen Residenz. Das Gartendenkmal ist unscheinbar. Es ist ein wenige Quadratmeter großer rechteckiger Platz am oberen Ende der Königsallee – 1,3 Kilometer in gerader Linie vom Residenzschloss entfernt. Vier akkurat geschnittene Hecken in L-Form umgeben den Kiesboden. Vier Bänke stehen dort. Das war’s. Bettlade bezeichnet eine Kastenform zum Schlafen. Der Begriff erinnert mehr an ein Bauernmuseum als an eine Luxusherberge.

Herzog Eberhard Ludwig ließ den luftigen Schlafplatz bereits 1707 anlegen. Da war vom Schloss wenig und von der Stadt gar nichts zu sehen. Um zu verstehen, warum er sich gerade dieses grüne Fleckchen ausgewählt hat, muss man wissen, dass es den Salonwald nicht gegeben hat. Es war eine weitgehend kahle Anhöhe auf 300 Meter, die einen fantastischen Rundumblick ins sein Württemberg bot. In der Oberamtsbeschreibung aus dem Jahr 1859 wird der Blick von der Grünen Bettlade so beschrieben: „Vermöge der hohen Lage ist die Aussicht von dem Salon überraschend schön und reicht bis an die Alp (Hohenneuffen, Beurener Felsen etc.) in das Neckarthal, über die Filder hinweg an den Schönbuch, zur Solitude, an die Ausläufer des Schwarzwaldes, über den Schurwald, Welzheimer und Mainharder Wald, an den Wunnenstein, den Stromberg, Heuchelberg, Asperg und im fernen Hintergrund ragen noch einzelne Punkte des Odenwalds (der Katzenbuckel etc.) hervor.“

 

Der geschäftstüchtige Apotheker, dessen Namen die ganze Welt kennt

Im 19. Jahrhundert lebten in Ludwigsburg einige kreative Köpfe, an die heute kaum noch einer denkt. Einer wohnte Ecke Wilhelm-/Schlossstraße. Karl Pfizer wurde dort am 22. März 1824 geboren. Sein Vater war Konditormeister und Kolonialwarenhändler. Pfizer machte eine kaufmännische Ausbildung und erlernte zusätzlich als Apothekerlehrling den Beruf eines Feinchemikers. 1848 reiste er erstmals nach New York City. Mit seinem Cousin Charles Erhart baute er in der neuen Welt nach und nach einen Pharmakonzern auf, der heute zu den weltweit größten und kapitalstärksten zählt, der noch den Namen Pfizer trägt, aber Faiser ausgesprochen wird.

Gedenktafel an der Stelle des Geburtshauses in Ludwigsburg Foto: Florian Hoffmann / CC BY-SA 3.0 de

In den Anfangsjahren blieben die familiären Verbindungen zwischen den USA und Ludwigsburg eng: 1856 heiratete Charles Erhard in Ludwigsburg eine Schwester von Charles Pfizer. Damit war Erhart zugleich auch Schwager seines Vetters Pfizer. Bei einem späteren Besuch in Ludwigsburg lernte Charles Pfizer Anna Hausch kennen und heiratete 1859 ebenfalls in Ludwigsburg. Pfizer starb 1906 in den USA. Vor 150 Jahren war die Ecke Wilhelm-/Schlossstraße eine erste Adresse in der Stadt. Jetzt liegt diese an der lärmgeplagten Kreuzung mit der Schlangenskulptur in der Mitte.

Karl Pfizer. Bild: wikipedia

Das Geburtshaus von Karl Pfizer ließ die Stadt Anfang der 1970er Jahren abreißen und durch einen hässlichen Betonbau ersetzen – einer der vielen Bausünden der Ludwigsburger aus dieser Zeit. So kommt niemand auf die Idee, welche bemerkenswerte Firmengeschichte an diesem Ort ihren Beginn hat. Stünde das Geburtshaus noch, wäre es sicher zu einem Gedenkmuseum geworden. Schließlich wurde bei Pfizer das revolutionäre Potenzmittel Viagra entwickelt. Pfizer gehört zu den größten Produzenten eines von BioNTech entwickelten Impfstoffs gegen den Covid19-Virus. Gäbe es in Ludwigsburg ein Pfizer-Museum, wäre es spätestens nach Corona eine touristische Pilgerstätte.

 

Schiffsbau in Hoheneck: Wo Daimler sein erstes Motorboot bauen ließ

Die Neckarbrücke, die die beiden Ludwigsburger Stadtteile Hoheneck und Neckarweihingen verbindet, kennen so ziemlich alle Autofahrenden. An einem alten Gebäude, das auf einer Verkehrsinsel steht, fahren sie achtlos vorbei. Auch das könnte heute ein kleines Museum sein. Tatsächlich hat es dort zwischen 1858 und den 1960er Jahren eine kleine Werft gegeben, die so sogar Bootsgeschichte schrieb. Den Beleg dafür findet sich nicht am Neckar, sondern 270 Kilometer südöstlich von Hoheneck – im Deutschen Museum München. In der Abteilung Schifffahrt ist das erste Motorboot im Original zu sehen, das Gottlieb Daimler 1885 konstruierte. In den Erläuterungen zum Ausstellungobjekt steht: „Das auf der Werft G. Seibert in Hoheneck bei Ludwigsburg gebaute 4,5 Meter lange Fahrzeug fasste fünf Personen.“ Im August 1886 schwamm das Boot zum ersten Mal auf dem Neckar und erreichte eine Geschwindigkeit von zehn Kilometer in der Stunde. Es war weltweit das erste Motorboot, das tatsächlich längere Strecken zurücklegen konnte. Zwei Exemplare ließ Daimler in Hoheneck bauen.

Gottlieb Daimler. Bild: wikipedia 

Seiberts Schiffsbau hatte seinen Sitz seit 1858 in Hoheneck. Die Boote wurden auf Bestellung gebaut. Ruderboote, Paddelboote, Faltboote, Segel- und Transportboote. Mit 30 Metern lief 1930 das längste vom Stapel. Stocherkähne für die Fischer wurden bis Tübingen geliefert, wo sich Studenten damit Rennen lieferten.  Die Werft schien jedoch selten eine Einkommensquelle zu sein, auf die sich die Familie verlassen konnte. Die Seiberts bauten Anfang des 20. Jahrhunderts ein Mehrgenerationenhaus mit verschiedenen Anbauten, das vielen Zwecken dienen musste. Das einstmals repräsentative Gebäude an der Neckarbrücke war Firmensitz, Werkstatt, Wohnraum für die Großeltern, seine Eltern, Onkel und Tante. Im Erdgeschoss war ein Café, das Paddlerstüble, im Obergeschoss schliefen Kurgäste. Eine zufällig entdeckte Kochsalzquelle machte Hoheneck vor 100 Jahren zu einem florierenden Kurort mit Kurhaus und Hotels. Auch die Seiberts profitierten von dem Heilwasser. Die Familie hat das Haus samt umliegendem Grundstück Ende der 1960er Jahre an die Stadt verkauft. Heute ist das Gebäude von Verkehrslärm umgeben. Nichts erinnert an die Bootsvergangenheit. Dass sich Kurgäste auf dem umlaufenden Balkon entspannten, ist heute nicht mehr vorstellbar.

Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt weiter

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 02.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 152 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit gestiegen. Damals wurden 128 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 142 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag um 7,7 auf jetzt 126,7. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 115,1. (Stand – 02.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 27 Patienten behandelt. 10 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 beatmet werden. (Stand: 02.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.523 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt unverändert 425. Rund 17.873 (+18) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 02.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         15.383 (Vortag: 14.993)
– BioNTech:              12.646 (Vortag: 12.334)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.745 (Vortag: 8.745)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.530 (Vortag: 1.428)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              216 (Vortag: 216)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 38.520  (Vortag: 37.716)***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 01.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

ffalterbach ( 126 | 1 )
Asperg ( 503 | 2 )
Benningen am Neckar ( 200 | 0 )
Besigheim ( 511 | 3 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.780 | 18 )
Bönnigheim ( 455 | 2 )
Ditzingen ( 850 | 4 )
Eberdingen ( 214 | 1 )
Erdmannhausen ( 129 | 4 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 447 | 3 )
Freudental ( 134 | 0 )
Gemmrigheim ( 183 | 0 )
Gerlingen ( 549 | 1 )
Großbottwar ( 275 | 1 )
Hemmingen ( 273 | 0 )
Hessigheim ( 54 | 1 )
Ingersheim ( 162 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 295 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 637 | 6 )
Kornwestheim ( 1.389 | 12 )
Löchgau ( 216 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.538 | 22 )
Marbach am Neckar ( 543 | 10 )
Markgröningen ( 530 | 1 )
Möglingen ( 528 | 8 )
Mundelsheim ( 112 | 3 )
Murr ( 196 | 2 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 246 | 7 )
Pleidelsheim ( 224 | 1 )
Remseck am Neckar ( 927 | 7 )
Sachsenheim ( 726 | 11 )
Schwieberdingen ( 319 | 2 )
Sersheim ( 223 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 369 | 2 )
Tamm ( 297 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.043 | 18 )
Walheim ( 104 | 1 )

red

Was in Ludwigsburg und im Landkreis los war

Marbach am Neckar: Polizeieinsatz nach Bedrohung in der Makenhofstraße

Gegen 22:50 Uhr erreichte die Polizei am Mittwoch der Notruf einer 33-Jährigen aus Ludwigsburg, weil ihr 30-jähriger Bruder in der Makenhofstraße in Marbach am Neckar ihre 16-jährige Schwester und die 55-jährige Mutter mit einem Messer bedroht haben soll.

Bei einer telefonischen Kontaktaufnahme konnte im Hintergrund lautes Geschrei wahrgenommen werden. Zwischenzeitlich verlagerte sich das Geschehen vors Gebäude. Dort soll der Mann dann gedroht haben, sich mit dem Messer zu verletzen und schnitt sich in der Folge auch in die Hand.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte er sich wieder in die Wohnung zurückgezogen. Nachdem die Polizisten die 55-Jährige in Sicherheit gebracht hatten, trafen sie auf den 30-Jährigen, der nun zwei Messer führte, im Türrahmen der Wohnung. Nach Aufforderung legte er die Messer zur Seite, begab sich bäuchlings auf den Boden und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen machte er wirre und zusammenhangslose Angaben. Er wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen dauern noch an.

 

Asperg: 51-Jährige beleidigt städtische Mitarbeiter

Das Verhalten einer 51-Jährigen während einer Kontrolle durch den Gemeindevollzugsdienst der Stadt Asperg am Mittwoch gegen 18:50 Uhr in der Straße „Im Osterholz“ hat nun strafrechtliche Ermittlungen zur Folge.

Zwei Mitarbeiter der Stadt Asperg überprüften die Feldwege im Bereich des Naturfreundehauses auf die Einhaltung der Corona-Verordnung, als sie auf eine Ansammlung von etwa 50 Personen trafen. Nach Aufforderung zerstreute sich ein Teil der Personen, während eine 51-Jährige aggressiv auftrat und ihren Unmut deutlich ausdrückte.

So soll sie die beiden Mitarbeiter mehrfach beleidigt und aufgefordert haben, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Die Tatverdächtige habe sich so in Rage geredet, dass sogar Personen aus dem Umfeld sie aufgefordert hätten, sich zu mäßigen. Anschließend entfernte sie sich von der Örtlichkeit.

Im Zuge des polizeilichen Einsatzes konnte die 51-Jährige mit einem Begleiter einige hundert Meter weiter von einer Polizeistreife angetroffen werden. Sie verhielt sich aggressiv, unkooperativ und verweigerte zunächst die Angaben ihrer Personalien. Erst ihr Begleiter konnte beruhigend auf sie einwirken. Sie muss nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

 

Asperg: Radfahrer nach Unfall geflüchtet

Ein bislang unbekannter Radfahrer war am Donnerstag gegen 06:25 Uhr entlang der Seestraße in Asperg unterwegs. Der Unbekannte fuhr in Richtung Stadtmitte von einer Parklücke auf die Fahrbahn ein. Ein 31-jähriger VW-Lenker musste durch dieses plötzliche Manöver nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer zu vermeiden. Hierbei stieß er allerdings gegen einen BMW, der am Fahrbahnrand geparkt war. Ohne sich um den entstandenen Gesamtschaden von rund 8.000 Euro zu kümmern, fuhr der unbekannte männliche Radfahrer davon. Er war eventuell mit einem silbernen Sport- /Freizeitrad unterwegs und soll eine schwarze Bomberjacke mit Reflektorstreifen getragen haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Radfahrer geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0.

 

Gemmrigheim: Brand auf Häckselplatz

Am Donnerstagabend wurde dem Polizeipräsidium Ludwigsburg durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 18.45 Uhr ein Brand auf dem Häckselplatz „Gewann Sattler“ in Gemmrigheim gemeldet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass auf einer Fläche von etwa 36 Quadratmetern Reisig Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehren Walheim und Gemmrigheim rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften an, um den Brand zu löschen. Die Feuerwehr Ludwigsburg unterstützte zudem mit einem Spezialfahrzeug. Die Löscharbeiten gestalteten sich dahingehend langwierig, da das Häckselgut aufwendig auseinandergezogen und immer wieder neue Glutnester abgelöscht werden mussten. Kurz nach 22.00 Uhr war das Feuer jedoch endgültig gelöscht. Verletzt wurde niemand. Ein Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden, dürfte aber lediglich von geringer Höhe sein, da ausschließlich abgelagertes Reisig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Ursache des Brandes ist bislang ungeklärt. Während der Einsatzmaßnahmen war der Bürgermeister der Gemeinde Gemmrigheim vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.#

 

Remseck am Neckar: Hoher Sachschaden bei Vorfahrtsmissachtung

Zweimal Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro sind die Folge eines Verkehrsunfalles, welcher sich im Ortsteil Hochdorf am Donnerstag gegen 21.25 Uhr ereignete. Der 41-jährige Lenker eines Ford Kuga befuhr die Poppenweiler Straße in Richtung Ortsmitte und beachtete beim Linksabbiegen in die Affalterbacher Straße nicht den Vorfahrtsberechtigten von rechts kommenden 25-jährigen Skoda Fahrer. Beide Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Wegen auslaufender Betriebsstoffe war die Feuerwehr Remseck mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt und reinigte die Fahrbahn.

 

Ludwigsburg: 10.000 Euro Sachschaden nach Brand

Etwa 10.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Brandes am Donnerstag gegen 12:50 Uhr auf dem Balkon einer Wohnung in der Asperger Straße in Ludwigsburg. Ein 32-Jähriger hatte seinen Gasgrill benutzt, als es zu der Flammenentwicklung kam. Hierbei wurde die Fassade des Gebäude beschädigt. Die Feuerwehr Ludwigsburg löschte das Feuer.

 

Kornwestheim: Öl auf dem Herd vergessen

Eine 25-Jährige aus der Bolzstraße in Kornwestheim meldete am Mittwoch gegen 21:30 Uhr, dass sie Öl auf dem Herd vergessen hatte und es in der Folge zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Haus selbstständig verlassen. Die Feuerwehr, die mit 28 Einsatzkräften vor Ort kam, nahm den Topf von der Herdplatte und lüftete den Bereich. Anschließend konnten alle Personen in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Marbach am Neckar: Mutmaßlich Rotlicht missachtet

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 74-jährigen Mann in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 13:30 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 74-jährige Ford-Lenker kam aus Richtung Benningen und wollte von der L 1138 nach links auf die L 1100 in Richtung Murr einbiegen. Als er an der ampelgeregelten Kreuzung bei Grün losfuhr, stieß er mit einem abbiegenden 45-jährigen Seat-Lenker zusammen. Dieser befuhr die L 1100 aus Richtung Marbach kommend und bog zeitgleich nach links auf die L 1138 Richtung Benningen ein. Nach bisherigen Erkenntnissen war seine Ampel mutmaßlich auf Rot geschaltet. Durch den Zusammenstoß wurde der 74-Jährige leicht verletzt. Sein Ford war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

300 E-Scooter für Ludwigsburg – Modellprojekt geht an den Start

Am 12. April startet das Modellprojekt „E-Scooter in Ludwigsburg“. Die Stadt hat dafür mit zwei Anbietern Verträge geschlossen, die insgesamt 300 der elektrisch angetriebenen Roller in einem Verleihmodell in der Stadt bereitstellen. An wichtigen Verkehrsknotenpunkten wird die Stadtverwaltung sogenannte E-Scooter-Hubs, also beschilderte Abstellflächen, dafür einrichten.

E-Scooter gelten als nachhaltige Mobilitätsalternative vor allem für kurze Strecken im städtischen Bereich. Bei den beiden Anbietern für Ludwigsburg – TIER Mobility sowie Zeus Scooters – achtet die Stadt noch einmal besonders auf das Thema Nachhaltigkeit: Die Anbieter gewährleisten den Betrieb der Elektro-Roller mit zertifiziertem Öko-Strom, Servicefahrten erfolgen nur mit emissionsfreien Fahrzeugen und der Service wird regional organisiert. Ohnehin müssen die Anbieter ihre E-Scooter nicht zum Aufladen über Nacht einsammeln – sondern es werden einfach nur die leeren Akkus ausgetauscht.

„Mit den E-Scootern können wir in Ludwigsburg einen weiteren Mosaikstein auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität anbieten“, erklärt dazu Bürgermeister Michael Ilk. „Damit wird Mobilität noch vielfältiger. Ich bin schon sehr gespannt, wie dieses Modellprojekt bei uns in der Stadt angenommen wird. Gleichzeitig appelliere ich aber auch an ein rücksichtsvolles und umsichtiges Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden.“

Die Ausleihe der Fahrzeuge erfolgt durch ein Sharing-System, Nutzerinnen und Nutzer installieren dafür eine entsprechende App auf ihrem Handy. Von den 300 Rollern werden zu Beginn des Tages immer 100 in der Innenstadt platziert, der Rest wird gleichmäßig über die Stadtteile verteilt. In der Innenstadt richtet die Stadt vier feste Abstellflächen, so genannte E-Scooter-Hubs, ein, um ein geordnetes Abstellen der Fahrzeuge zu unterstützen. Zwei dieser E-Scooter-Hubs befinden sich am Bahnhof (Westportal sowie Ausgang Innenstadt), hinzu kommen eine Abstellfläche an der Wilhelm-Galerie und eine am Marstall-Center.

Im Straßenverkehr werden E-Scooter größtenteils wie Fahrräder behandelt. Das heißt, sie fahren auf Radwegen, Radfahrstreifen, Fahrradstraßen und außerhalb von Ortschaften auf den Seitenstreifen. Sind diese nicht vorhanden, fahren die elektrischen Roller auf der Straße. Das Fahren auf den Gehwegen und in Fußgängerzonen ist verboten – eine Ausnahme sind in Ludwigsburg der Marktplatz sowie der Rathaushof, sofern kein Wochenmarkt oder andere Veranstaltungen stattfinden. Das Tragen eines Helms wird beim Fahren mit dem E-Scooter ausdrücklich empfohlen.

Die Apps der beiden Anbieter TIER Mobility und Zeus Scooters stehen kostenlos im App Store oder im Google Play Store zur Verfügung. Weitere Informationen, auch zu den Konditionen der beiden Anbieter, gibt es im Internet unter

www.ludwigsburg.de/e-scooter. Fragen zum Modellprojekt können außerdem per E-Mail über die Adresse emobilitaet@ludwigburg.de eingereicht werden.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Überprüfung von positiven Selbsttests mit PCR-Test-Gerät in 60 Minuten

In Ludwigsburger Kindertageseinrichtungen finden seit Ende Februar zweimal die Woche Corona-Schnelltests für die Erzieherinnen und Erzieher statt. Positive Schnelltests müssen aufgrund ihrer Unschärfe durch einen PCR-Test überprüft werden.

Angebot für alle Ludwigsburger Kita-Fachkräfte sowie Mitarbeitende der Schulkindbetreuung

Die AWO Ludwigsburg hat sich jetzt ein eigenes PCR-Test-Gerät angeschafft. In Kooperation mit der Arztpraxis Dr. Nübel nutzt sie dieses zum einen für die Überprüfung der Selbsttests ihres Pflegeheimes und ihrer eigenen Kindertageseinrichtungen. Zum anderen bietet sie allen Ludwigsburger Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen und in der Schulkindbetreuung an, ihren Selbsttest mit dem PCR-Gerät noch am selben Tag zu verifizieren.

„Durch dieses mit der Stadt Ludwigsburg und dem Gesundheitsamt abgestimmte Verfahren gelingt es, unnötige Quarantänezeiten in den Einrichtungen zu verhindern“, erläutert Rudi Schrödel, Geschäftsführer der AWO Ludwigsburg. Wenn eine Erzieherin oder ein Erzieher ein positives Selbsttest-Ergebnis erhält, begibt sich die betroffene Fachkraft direkt ins AWO-Testzentrum und lässt einen Abstrich machen. Nach 60 Minuten liegt das Ergebnis vor.

Sollte der PCR-Test negativ sein, kann die oder der Mitarbeitende sofort wieder arbeiten gehen, eine Quarantäne ist nicht notwendig. Ist das Ergebnis positiv, begibt sich die Fachkraft in Quarantäne und das Gesundheitsamt wird informiert.

„Die Stadt Ludwigsburg begrüßt die Initiative der AWO. Dieses Engagement trägt zu einem verlässlicheren Kinderbetreuungsangebot bei“, sagt Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. „Die regelmäßigen Tests in den Einrichtungen sind extrem wichtig, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Wir müssen der dritten Welle entschieden begegnen. Genauso wichtig ist es für die Familien, dass die Einrichtungen betriebsfähig bleiben. Dafür müssen wir schnell feststellen, ob Personal tatsächlich infiziert ist oder nicht. Wir sind deshalb auch dem Gesundheitsamt sehr dankbar, dass es zusammen mit uns und der AWO diesen Weg ermöglicht.“

Finanziert wird das Projekt durch Sponsoren und einen Zuschuss der Stadt Ludwigsburg. Die Kapazität des PCR-Test-Geräts beläuft sich auf bis zu zehn Tests am Tag. Im Moment reichen die Kapazitäten aus, bei steigenden Infektionszahlen müsste auf andere PCR-Testzentren ausgewichen werden.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg / AWO Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg: So sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 01.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 142 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit gestiegen. Damals wurden 117 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 175 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag um 0,9 auf jetzt 119. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 107,4. (Stand – 01.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 27 (+4) Patienten behandelt. 10 (-4) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 (-2) beatmet werden. (Stand: 01.04. -16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.371 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 425. Rund 17.855 (+114) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 01.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         14.993 (Vortag: 14.603)
– BioNTech:              12.334 (Vortag: 12.178)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.745 (Vortag: 8.745)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.428 (Vortag: 1.326)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              216 (Vortag: 216)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 37.716  (Vortag: 37.068)***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 31.03.2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 125 | 3 )
Asperg ( 501 | 7 )
Benningen am Neckar ( 200 | 3 )
Besigheim ( 508 | 6 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.762 | 12 )
Bönnigheim ( 453 | 1 )
Ditzingen ( 846 | 2 )
Eberdingen ( 213 | 0 )
Erdmannhausen ( 125 | 1 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 444 | 3 )
Freudental ( 134 | 0 )
Gemmrigheim ( 183 | 1 )
Gerlingen ( 548 | 0 )
Großbottwar ( 274 | 1 )
Hemmingen ( 273 | 0 )
Hessigheim ( 53 | 0 )
Ingersheim ( 161 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 293 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 631 | 6 )
Kornwestheim ( 1.377 | 14 )
Löchgau ( 215 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.516 | 22 )
Marbach am Neckar ( 533 | 10 )
Markgröningen ( 529 | 6 )
Möglingen ( 520 | 1 )
Mundelsheim ( 109 | 0 )
Murr ( 194 | 1 )
Oberriexingen ( 91 | 1 )
Oberstenfeld ( 239 | 11 )
Pleidelsheim ( 223 | 0 )
Remseck am Neckar ( 920 | 8 )
Sachsenheim ( 715 | 6 )
Schwieberdingen ( 317 | 0 )
Sersheim ( 221 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 367 | 3 )
Tamm ( 296 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.025 | 4 )
Walheim ( 103 | 1 )

red

Nach Altersbeschränkung für AstraZeneca: So geht es im Kreis Ludwigsburg mit dem Impfungen weiter

LUDWIGSBURG. Bund und Länder haben aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gestern Abend beschlossen, nur noch Über-60-Jährige mit AstraZeneca impfen zu lassen. Ab heute 31. März gilt daher in Baden-Württemberg: In der Regel soll das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden.

Die Kreisimpfzentren (KIZ) Ludwigsburg setzen diesen Beschluss ab sofort um. Astra- Zeneca-Termine sollen nach eigenen Angaben jedoch nicht abgesagt werden. Vielmehr sollen alle Impflinge mit einem entsprechenden Termin gebeten, zum Termin in die KIZ zu kommen. Dort wird dann das weitere Vorgehen mit ihnen besprochen. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Mittwochnachmittag mit.

Eine Impfung mit einem anderen Impfstoff ist aktuell nicht möglich, weil es keinen übrigen Impfstoff gibt, so das Landratsamt. Sobald die Handlungsanweisung des Landes vorliegt, wie mit den AstraZeneca-Terminen der Unter-60-Jährigen verfahren werden soll, werden die Impflinge, die noch nicht geimpft werden konnten, von den Mitarbeitenden der KIZ kontaktiert, heißt es abschließend in der Mitteilung.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg: So sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 31.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 175 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich gestiegen. Damals wurden 133 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 91 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag um 8,1 auf jetzt 118,1. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 102,7. (Stand – 31.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken sinkt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, auf 37 (+3). Auf der Normalstation werden 23 (+1) Patienten behandelt. 14 (+3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (+3) beatmet werden. (Stand: 31.03. -16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.229 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 424. Rund 17.741 (+88) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 31.03.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         14.603 (Vortag: 14.165)
– BioNTech:              12.178 (Vortag: 12.022)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.745 Vortag: (8.727)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.326 

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              216 (Vortag: 216)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 37.068  (Vortag: 36.354)***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 30.03.2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 31.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

ffalterbach ( 122 | 4 )
Asperg ( 494 | 6 )
Benningen am Neckar ( 197 | 3 )
Besigheim ( 502 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.750 | 20 )
Bönnigheim ( 452 | 2 )
Ditzingen ( 844 | 6 )
Eberdingen ( 213 | 2 )
Erdmannhausen ( 124 | 3 )
Erligheim ( 125 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 441 | 1 )
Freudental ( 134 | 1 )
Gemmrigheim ( 182 | 3 )
Gerlingen ( 548 | 1 )
Großbottwar ( 273 | 3 )
Hemmingen ( 273 | 0 )
Hessigheim ( 53 | 0 )
Ingersheim ( 161 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 291 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 625 | 3 )
Kornwestheim ( 1.363 | 15 )
Löchgau ( 213 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.494 | 30 )
Marbach am Neckar ( 523 | 6 )
Markgröningen ( 523 | 5 )
Möglingen ( 519 | 3 )
Mundelsheim ( 109 | 2 )
Murr ( 193 | 0 )
Oberriexingen ( 90 | 3 )
Oberstenfeld ( 228 | 5 )
Pleidelsheim ( 223 | 4 )
Remseck am Neckar ( 912 | 6 )
Sachsenheim ( 709 | 10 )
Schwieberdingen ( 317 | 1 )
Sersheim ( 220 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 364 | 0 )
Tamm ( 293 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.021 | 7 )
Walheim ( 102 | 2 )

red

Monat März: Zahl der Arbeitslosen im Kreis Ludwigsburg leicht gesunken

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Ludwigsburg ist im März leicht zurückgegangen. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren 11.521 Menschen arbeitslos gemeldet, 196 oder 1,7 Prozent weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 2.252 Arbeitslose (+24,3 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März wie schon im Februar 3,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 3,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag bei 4,3 Prozent (Vorjahresmonat 3,4 Prozent).

Im Laufe des Monats März meldeten sich 2.316 Personen arbeitslos, davon 960 aus einer Erwerbstätigkeit und 527 aus einer Ausbildung oder sonstigen Maßnahme. 2.513 Menschen meldeten sich aus der Arbeitslosigkeit ab, wovon 861 eine Erwerbstätigkeit aufnahmen. 546 Personen traten in eine Ausbildung oder in eine sonstige Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktförderung ein. Insgesamt waren 54,9 Prozent aller Arbeitslosen Männer, 26,5 Prozent der gemeldeten Personen waren 55 Jahre und älter, 40,2 Prozent waren Ausländer. 3.256 Menschen oder 28,3 Prozent aller Arbeitslosen waren ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet. Damit gab es 1.210 Langzeitarbeitslose (+ 59,1 Prozent) mehr als im März 2020.

„Die Situation auf dem Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der angespannten Corona-Lage weiterhin stabil. Erfreulich ist, dass wir im März bei nahezu allen Personengruppen einen Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vormonat verzeichnen konnten. Einzig die Zahl der Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet waren, stieg weiter an.“, beschreibt Martin Scheel, Chef der Ludwigsburger Arbeitsagentur, die aktuelle Entwicklung. „Durch den aktuell deutlich geringeren Personalbedarf der Unternehmen bleiben Menschen länger arbeitslos. Dies führt zu einem Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und mehr Übertritten in die Grundsicherung.“

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis Sozialgesetzbuch (SGB) III der Ludwigsburger Arbeitsagentur waren 6.485 Menschen arbeitslos gemeldet, 357 oder 5,2 Prozent weniger als im Vormonat und 1.444 oder 28,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 2,1 Prozent (Vormonat 2,2 Prozent).

Im Rechtskreis Sozialgesetzbuch (SGB) II des kommunalen Jobcenters Landkreis Ludwigsburg waren 5.036 Arbeitslose gemeldet. Das ist ein Plus von 161 oder 3,3 Prozent gegenüber Februar, im Vergleich zum März 2020 waren das 808 Arbeitslose (+ 19,1 Prozent) mehr.  Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 1,6 Prozent. 2.404 Personen, ein Anteil von 47,7 Prozent aller arbeitslos gemeldeten Menschen in der Grundsicherung (Hartz IV), waren ein Jahr und länger arbeitslos (langzeitarbeitslos) gemeldet, 808 Personen oder 50,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Stellenmarkt

Dem Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur wurden im März 985 Stellen neu gemeldet, das waren 82 oder 9,1 Prozent mehr als im Februar und 26 (- 2,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Der Stellenbestand belief sich im März auf 2.969 Stellenangebote. Anteilig kamen davon 841 (28,3 Prozent) aus den Bereichen „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“, aus „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ kamen 680 (22,9 Prozent) und 434 (14,6 Prozent) aus den Bereichen „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“.

Rund 2.300 Stellen sind für Fachkräfte, Experten und Spezialisten gemeldet, nur etwa 670 der Stellen sind dem Helferbereich zuzuordnen. Qualifizierung und Weiterbildung verbessern die Beschäftigungschancen und reduzieren das Risiko der Arbeitslosigkeit. Für An- und Ungelernte gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich zu qualifizieren oder einen Abschluss als Fachkraft zu erwerben. Aber auch Personen, deren berufliche Qualifikationen vor dem Hintergrund des technologischen Wandels nicht mehr aktuell sind, können gezielt gefördert werden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg