Der große IHK-Kaufkraft-Check: Ludwigsburg bleibt Shopping-Magnet – kleinere Gemeinden verlieren

Der Landkreis Ludwigsburg verfügt laut IHK über eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft im Einzelhandel – fast 4,6 Milliarden Euro stehen jährlich zur Verfügung, pro Kopf rund 8.522 Euro. Doch der stationäre Einzelhandel kann diese Kaufkraft nicht vollständig binden: Rund 1,2 Milliarden Euro fließen ins Onlinegeschäft oder in andere Regionen ab. IHK-Präsident Axel Kunkel warnt: Nur ein starkes Miteinander von Handel, Gastronomie und Kommunen kann die Kaufkraft vor Ort halten.

Ludwigsburg. Mit einer einzelhandelsrelevanten Kaufkraft von fast 4,6 Milliarden Euro gehört der Landkreis Ludwigsburg zu den einkaufsstärksten Regionen in der Metropolregion Stuttgart. Das zeigt die neue IHK-Studie „Einzelhandelskennzahlen 2025“, die jetzt von der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg veröffentlicht wurde. Im bundesweiten Vergleich liegt der Kreis mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 8.522 Euro klar über dem Bundesschnitt von 7.856 Euro.

Gerlingen an der Spitze – Ludwigsburg mit Milliardenumsatz

Gerlingen ist mit 10.319 Euro pro Kopf der sogenannte Kaufkraftkrösus im Landkreis. Insgesamt entfällt damit rund ein Fünftel des gesamten Kaufkraftvolumens der Region Stuttgart auf den Kreis Ludwigsburg.

Im stationären Einzelhandel werden im Landkreis jährlich rund 3,4 Milliarden Euro umgesetzt – davon mehr als eine Milliarde allein im Stadtgebiet Ludwigsburg, das sich damit an die Spitze setzt. Es folgen Bietigheim-Bissingen mit knapp 402 Millionen Euro und Kornwestheim mit gut 233 Millionen Euro.

IHK warnt: Kaufkraftbindung gerät ins Wanken

Trotz der günstigen Zahlen warnt die IHK vor Herausforderungen: Die Konkurrenz zwischen Innenstadt-Einzelhandel, Großflächen auf der grünen Wiese und dem Onlinehandel nimmt weiter zu. IHK-Präsident Axel Kunkel erklärt dazu: „Das Einkommenslevel und die Einwohnerzahl sind relativ hoch, das macht unseren Kreis sehr attraktiv für den Einzelhandel. Um die Bindung der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft in Form von Umsatz ringen der innerörtliche Einzelhandel in Kreis und Umland, die Großflächenangebote auf der grünen Wiese sowie der Internethandel sehr intensiv“,

Zentralitätskennziffer zeigt: Ludwigsburg zieht Kunden an

Ein zentraler Indikator für die Attraktivität eines Einzelhandelsstandorts ist die sogenannte Zentralitätskennziffer. Sie beschreibt, ob eine Kommune mehr Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland gewinnt oder ob Kaufkraft abfließt. Ein Wert von über 100 zeigt, dass mehr Kaufkraft in die Stadt fließt als heraus. Ludwigsburg erreicht mit einem Wert von 153,1 den höchsten Wert im Landkreis – dank dezentraler Verkaufsflächen und starker Innenstadt. Dahinter folgen Kirchheim am Neckar (142,2), Steinheim an der Murr (138,2) und Bietigheim-Bissingen (122,1).

Andere Kommunen kämpfen dagegen mit Abwanderung der Kaufkraft: In Eberdingen, Erdmannhausen, Freudental, Hessigheim, Oberriexingen, Sersheim und Walheim liegt die Kennziffer unter 30 – also deutlich unterdurchschnittlich.

“Zur Stärkung der Kaufkraftbindung vor Ort empfiehlt sich ein eng verzahntes Miteinander der Akteure im stationären Einzelhandel mit denen in der Gastronomie sowie im Freizeit- und Kulturbereich. Und das in gutem Dialog mit der Kommune. Für die Kundschaft zählt das Gesamtpaket, einschließlich hoher Aufenthaltsqualität sowie guter Erreichbarkeit mit ÖPNV und Individualverkehr“, so Kunkel. Mit Blick auf die derzeitige Konsumzurückhaltung ergänzt er: „Wir hoffen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit nach und nach verringert, zu Gunsten einer klaren Wachstumsperspektive. Das würde auch für mehr Kauflaune und weniger Vorsichtssparen sorgen.“

Die vollständige Übersicht „Einzelhandelskennzahlen 2025“ steht hier zur Verfügung.

Bitte hier klicken: EH_Kennzahlen_LB_2025

E-Auto zuhause laden: Kostenloser Online-Vortrag vom Landratsamt Ludwigsburg klärt auf

Ludwigsburg. Immer mehr Menschen im Landkreis Ludwigsburg fahren elektrisch – doch wie lässt sich das eigene Auto effizient und rechtssicher zuhause laden? Antworten darauf gibt eine kostenlose Online-Veranstaltung, zu der das Landratsamt Ludwigsburg gemeinsam mit der Schiller-Volkshochschule am Mittwoch, 17. September 2025, von 18:00 bis 19:30 Uhr einlädt. Der Vortrag mit dem Titel „Laden leicht gemacht – E-Mobilität zuhause ermöglichen“ richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Hausverwaltungen, die sich mit den technischen, rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für Ladeinfrastruktur im privaten Umfeld auseinandersetzen möchten.

Hintergrund des Angebots ist der anhaltende Zuwachs an E-Fahrzeugen im Landkreis: Zum Stichtag 1. April 2025 waren rund 13.746 batterieelektrische Pkw zugelassen – ein Plus von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommen knapp 9.000 Plug-in-Hybridfahrzeuge. Mit der steigenden Zahl an Fahrzeugen wächst auch der Bedarf an alltagstauglichen Ladelösungen – insbesondere in Mehrparteienhäusern oder bei gemeinschaftlich genutzten Stellplätzen.

Referent des Abends ist Maik Hanken, Ökonom und Manager für Bund-Länder-Kommunen-Koordinierung bei der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur in Berlin. Er erläutert praxisnah, wie sich Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage nutzen lässt, welche technischen Lösungen sich für unterschiedliche Wohnformen eignen und welche Fördermöglichkeiten bestehen. Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, ihre individuellen Fragen direkt an den Experten zu richten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist noch bis zum 10. September möglich – entweder online unter www.schiller-vhs.de, per E-Mail an info@schiller-vhs.de oder telefonisch unter 07141 144 2666.

red

Wetter in Baden-Württemberg: Sonne, Regen, Sturm – alles dabei

Nach einem wechselhaften Start wird das Wetter in Baden-Württemberg am Mittwoch zunehmend freundlicher – vor allem im Süden zeigt sich die Sonne. Die Temperaturen steigen auf bis zu 26 Grad am Rhein. Doch bereits am Donnerstag drohen heftige Gewitter in Schwaben mit Unwettergefahr.

Ludwigsburg (red) – In Baden-Württemberg wird es heute zunächst oft wolkig mit örtlichem Regen, am Nachmittag jedoch zunehmend freundlich mit mehr Sonne von Süden her. Die Temperaturen steigen auf 20 Grad im Bergland und bis zu 26 Grad entlang des Rheins.

Es weht mäßiger Südwestwind mit frischen bis starken Böen, im Hochschwarzwald anfangs sogar stürmische Böen bis 65 km/h.

In der Nacht zum morgigen Tag bleibt es wechselnd bewölkt mit vereinzelten Schauern von Westen her. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 16 Grad am Rhein und 9 Grad im Allgäu.

Am Donnerstag zieht in Baden rasch Regen auf, teilweise mit Blitz und Donner, während die Osthälfte Baden-Württembergs bis zum Abend noch freundlich bleibt.

Abends sind besonders in Schwaben schwere Gewitter mit Unwettern möglich, die Sturm- oder schwere Sturmböen bringen können. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 21 und 26 Grad.

Möglicher Sekundenschlaf in Kornwestheim: Motorradfahrer prallt gegen geparktes Auto und wird schwer verletzt

Kornwestheim – Bei einem Verkehrsunfall in der Stuttgarter Straße hat ein 65-jähriger Motorradfahrer am Montagabend (1. September) schwere Verletzungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte Sekundenschlaf der Auslöser des Unfalls gewesen sein.

Gegen 22:10 Uhr verlor der Mann aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte er mit einem am Straßenrand geparkten Mercedes. Durch den Aufprall stürzte der 65-Jährige und wurde schwer verletzt. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

red

Körperverletzung in Aldingen: Unbekannter schlägt 62-Jährige mit Tasche – Polizei sucht Zeugen

Remseck-Aldingen – Nach einer Körperverletzung am späten Samstagabend (30. August) in der Neckarkanalstraße in Aldingen sucht die Polizei nach Zeugen – insbesondere nach einer Gruppe von Fußballfans, die das Geschehen womöglich beobachtet haben.

Wie der Polizeiposten Remseck mitteilt, war eine 62 Jahre alte Frau kurz vor Mitternacht gemeinsam mit einem bislang unbekannten Mann und mehreren Fußballfans aus der U-Bahn ausgestiegen. Die Gruppe lief anschließend entlang der Neckarkanalstraße.

Streit eskaliert – Frau stürzt zu Boden

Auf Höhe eines Friseursalons soll es zu einem Streit zwischen der Frau und dem unbekannten Mann gekommen sein. Laut Polizei habe sich der Mann über das Verhalten der Frau echauffiert, sie zunächst beleidigt und anschließend mit einer mitgeführten Tasche geschlagen.

Die 62-Jährige stürzte vermutlich vor Schreck und erlitt leichte Verletzungen. Der Täter flüchtete daraufhin zu Fuß in Richtung Cannstatter Straße.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Ca. 180 cm groß, schlanke Statur, 30 bis 35 Jahre alt. Er trug eine dunkle Hose und ein dunkles T-Shirt. Der Polizeiposten Remseck am Neckar bittet insbesondere die Fußballfans, die mit dem Täter unterwegs waren oder den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.

Hinweise bitte an Tel. 07146 28028-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de.

Antik und sozial: Ludwigsburg ruft zur Spendenaktion für gute Zwecke auf

Ludwigsburg. Altes loswerden und dabei Gutes tun – das ist die Idee hinter der diesjährigen Antiquitäten-Auktion im Rahmen der Ludwigsburger Antikmeile. In Zusammenarbeit mit dem Auktionshaus Ludwigsburg und dem Markt8 ruft der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg zur kostenlosen Spende nicht mehr benötigter Antiquitäten auf. Der Erlös der Versteigerung kommt den Martinushelfern, einem gemeinsamen Projekt von Caritas und Diakonie, zugute.

In der Nähwerkstatt des Projekts erhalten ausgediente Kleidungsstücke ein zweites Leben – und künftig womöglich auch manches gespendete Lieblingsstück aus Omas Vitrine.

“Den Dachboden durchforsten – und Gutes tun”

Christoph Adels, Leiter der Abteilung Veranstaltungen bei Tourismus & Events, wirbt für die Beteiligung: „Es ist eine ideale Möglichkeit, den Dachboden oder den Keller – oder natürlich auch die eigenen vier Wände – gründlich zu durchforsten und sich von Antiquitäten zu trennen, um Platz für Neues zu machen. Dass man damit noch Gutes tun kann, setzt dem Ganzen die Krone auf.“

Für die Spenden bittet die Stadt jedoch um etwas Auswahl – und um Rücksicht auf Logistik und Zweckmäßigkeit:

• Nur echte Antiquitäten, keine Flohmarktware oder Schrott

• Keine großen Möbelstücke – die Objekte sollten allein tragbar sein

• Keine kompletten Haushaltsauflösungen, sondern gezielte Einzelstücke

Die Spendenannahme erfolgt vom 8. bis 19. September 2025 im Auktionshaus Ludwigsburg, Stuttgarter Straße 56, jeweils dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr.

Auktion mit Vorbesichtigung im Markt8

Die zur Versteigerung stehenden Stücke können am 27. und 28. September im Markt8 besichtigt werden. Die Auktion beginnt am Sonntag, 28. September, um 14 Uhr – ebenfalls im Markt8.

Die Auktion ist eingebettet in die beliebte Antikmeile auf dem Ludwigsburger Marktplatz, die am selben Wochenende (27./28. September 2025, jeweils 11–18 Uhr) mit rund 140 Ausstellenden aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland erneut Sammler, Schatzsucher und Neugierige anzieht. Das Angebot reicht von antiken Möbelstücken über Spielzeug und Bücher bis hin zu Glas, Gemälden, Uhren und Kuriositäten.

Weitere Informationen unter https://visit.ludwigsburg.de/antikmeile

red

Von Blitz bis Böen: Wetter bleibt in Baden-Württemberg launisch – Sonne erst ab Mittwoch

Wechselhaft, windig, stellenweise gewittrig: Das Wetter in Baden-Württemberg bleibt unbeständig. Heute bestimmen Wolken, Schauer und einzelne Gewitter das Bild, ab Mittwoch zeigt sich von Süden her häufiger die Sonne – bei bis zu 25 Grad am Oberrhein.

Ludwigsburg – In Baden-Württemberg erwartet die Menschen am Dienstag wechselhaftes Wetter mit Schauern und vereinzelten Gewittern. Zunächst ist es stark bewölkt, besonders im Osten der Region, wo einzelne Schauer niedergehen.

Ab dem Nachmittag zeigt sich dann von Westen her öfter die Sonne, allerdings sind weiterhin Regengüsse möglich, bei denen vereinzelt Blitz und Donner nicht ausgeschlossen sind. Die Temperaturen steigen auf 17 bis 23 Grad an, begleitet von schwachem bis mäßigem Südwestwind mit frischen Böen.

Für die Nacht zum morgigen Tag ist nach einem zunächst gering bewölkten Himmel eine erneute Wolkenzunahme von Westen her zu erwarten, verbunden mit gebietsweisem Regen.

Die Temperaturen sinken auf 15 bis 7 Grad ab. Auf den Gipfeln des Schwarzwaldes müssen sich die Menschen auf stürmische Böen einstellen.

Am Mittwoch bleibt es in der ersten Tageshälfte oft wolkig mit örtlichem Regen, ehe am Nachmittag von Süden her mehr Sonne einsetzt und es zunehmend trocken wird.

Die Höchsttemperaturen liegen im Bergland um 20 Grad und entlang des Rheins bis zu 25 Grad. Der Südwestwind weht mäßig, in Böen frisch bis stark, wobei im Hochschwarzwald anfangs noch starke bis stürmische Böen auftreten können.

Auto überschlägt sich in Maisfeld; Seniorenheim in Flammen; Frau auf Straße attackiert – das war los im Kreis Ludwigsburg

Ein Überschlag auf der Landstraße, ein Angriff auf eine Fußgängerin, ein Küchenbrand in einer Seniorenresidenz und mutwillige Zerstörung an über einem Dutzend Fahrzeugen: Die Polizei im Kreis Ludwigsburg hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun. Mehrere Menschen wurden verletzt, der Schaden geht in die Zehntausende.

Der Überblick:

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Eberdingen: Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und überschlagen

Am Sonntag (31.08.2025) gegen 12:40 Uhr befuhr eine 79-jährige Hyundai-Lenkerin die Kreisstraße 1651 aus Richtung Eberdingen kommend in Fahrtrichtung Nussdorf. Aus bislang unbekannter Ursache kam sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in ein Maisfeld. Hierbei überschlug sich ihr Fahrzeug. Durch den Verkehrsunfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen, sie wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro, ihr Fahrzeug war nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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Remseck am Neckar-Aldingen: 62 Jahre alte Frau von Unbekanntem attackiert

Noch Zeugen sucht der Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146 28028-0 oder E-Mail: kornwestheim.prev@polizei.bwl.de, nach einer Körperverletzung, zu der es am Samstag (30.08.2025) kurz vor Mitternacht in der Neckarkanalstraße in Aldingen kam. Eine 62 Jahre alte Frau, ein bislang Unbekannter und mehrere Fußballfans waren zunächst aus der U-Bahn ausgestiegen und gingen anschließend die Neckarkanalstraße entlang. Auf Höhe eines Friseursalons soll sich der Unbekannte über das Verhalten der 62-Jährigen echauffiert haben, worauf es zu einem Streit gekommen sei. Im Zuge dieser Auseinandersetzung habe der Täter die Frau beleidigt und letztlich auch mit einer mitgeführten Tasche geschlagen. Vermutlich vor Schreck stürzte die 62-Jährige zu Boden und erlitt hierbei leichte Verletzungen. Der unbekannte Täter, der als schlank, etwa 180 cm groß, zwischen 30 und 35 Jahren alt beschrieben wurde und eine dunkle Hose sowie ein dunkles T-Shirt getragen haben soll, flüchtete zu Fuß Richtung Cannstatter Straße. Die Polizei bittet nun insbesondere die Fußballfans, die das Geschehen beobachtet haben dürften, sich zu melden.

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Besigheim: Drei Leichtverletzte nach Brand in Seniorenresidenz

Offenbar aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntag (31.08.2025) gegen 16:40 Uhr ein Elektrogerät in einer Wohneinheit in einer Seniorenresidenz in der Bülzenstraße in Besigheim in Brand. Eine Bewohnerin der betroffenen Wohnung versuchte noch den Brand zu löschen. Dieser breitete sich jedoch rasch in der gesamten Küche aus, bevor er von alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen, zwei Personen mussten jedoch aus den oberen Stockwerken mit einer Drehleiter über den Balkon gerettet werden. Eine 87-jährige und eine 71-jährige Frau sowie ein 83-jähriger Mann erlitten leichte Verletzungen, sie wurden durch den Rettungsdienst zu weiteren Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen, lediglich die oberen Stockwerke waren vorsorglich über Nacht nicht bewohnbar und die Bewohnerinnen und Bewohner kamen im benachbarten Pflegeheim unter. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort, außerdem vier Streifen der Polizei.

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Marbach am Neckar: mehrere parkenden Fahrzeuge mutwillig beschädigt

Noch unbekannte Personen trieben am Sonntagmorgen (31.08.2025) zwischen 00:00 Uhr und 07:00 Uhr im Bereich der Bangertstraße und der Wielandstraße in Marbach am Neckar ihr Unwesen und beschädigten mutwillig mehrere geparkte Fahrzeuge. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde an zwölf geparkten Fahrzeugen jeweils die Außenspiegel an der Beifahrerseite beschädigt. Zudem wurde ein Motorroller sowie eine Mülltonne umgeworfen und hierdurch ebenso beschädigt. Die entstandene Sachschadenshöhe ist noch nicht bekannt. Nach aktuellem Ermittlungsstand richtete sich ein Tatverdacht gegen einen 29-jährigen Mann. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten sich unter Tel. 07144 900-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Marbach am Neckar in Verbindung zu setzen.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

27 neue Polizeikräfte für das Polizeipräsidium Ludwigsburg – Polizeipräsident Wild begrüßt Neuzugänge

Ludwigsburg – Mit dem 1. September beginnt für 27 Polizistinnen und Polizisten ein neuer Abschnitt in ihrer Laufbahn – und für das Polizeipräsidium Ludwigsburg eine dringend benötigte Verstärkung. In einer Begrüßungsveranstaltung hieß Thomas Wild, der Leiter des Polizeipräsidiums, die neuen Kolleginnen und Kollegen offiziell willkommen.

„Heute beginnt für Sie ein neuer Abschnitt in Ihrer beruflichen Laufbahn – hier, in Ihrem neuen Polizeipräsidium, natürlich dem schönsten in Baden-Württemberg“, sagte Wild mit einem Augenzwinkern.

18 Absolventinnen und Absolventen starten ins Berufsleben

Unter den neuen Kräften befinden sich 18 frisch ausgebildete Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeister, die ihr Studium an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg erfolgreich abgeschlossen haben und nun ihre erste Dienststelle im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums antreten. Sie werden auf verschiedene Polizeireviere, bei der Verkehrspolizeiinspektion sowie in der Abschiebegruppeeingesetzt.

Neuzugänge auch durch Versetzung und Wunschwechsel

Zusätzlich verstärken acht Beamtinnen und Beamte, die zuvor beim Polizeipräsidium Einsatz tätig waren, nun dauerhaft das Präsidium in Ludwigsburg. Außerdem wechselte eine Kriminalhauptkommissarin vom Polizeipräsidium Karlsruhe auf eigenen Wunsch zur Kriminalpolizeidirektion in Ludwigsburg.

Frischer Wind für eine wachsende Region

Thomas Wild betonte in seiner Ansprache nicht nur die Freude über die personelle Verstärkung, sondern auch deren Bedeutung für die gesamte Region:

„Mit Ihnen gewinnen wir nicht nur dringend benötigte Verstärkung, sondern auch junge, dynamische Kolleginnen und Kollegen, die frischen Wind und neue Perspektiven mitbringen. Das ist gut und wichtig.“

Zum Abschluss gab der Behördenleiter den Neuzugängen einen motivierenden Appell mit auf den Weg: „Packen Sie es an, bleiben Sie neugierig und bewahren Sie sich Ihre Begeisterung für diesen besonderen Beruf.“

red

Gewalt gegen Frauen nimmt massiv zu – Stadt Ludwigsburg reagiert mit Prävention und zweitem Frauenhaus

Partnerschaftsgewalt nimmt in Stadt und Kreis Ludwigsburg dramatisch zu: Laut Innenministerium stieg die Zahl der Fälle bei weiblichen Opfern zwischen 2023 und 2024 um über 30 Prozent. Oberbürgermeister Knecht fordert mehr Vorbeugung und Unterstützung für Betroffene – und sieht auch Bund und Länder in der Pflicht. Ein zweites Frauenhaus soll nun mit Landesmitteln realisiert werden.

Ludwigsburg – Die Zahl der Opfer von Partnerschaftsgewalt in Ludwigsburg steigt dramatisch. Laut einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Ludwigsburg, die sich auf eine Antwort des Innenministeriums Baden-Württemberg auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Silke Gericke bezieht, nahm die registrierte Partnerschaftsgewalt in der Stadt zwischen 2023 und 2024 um 32,86 Prozent, im Landkreis sogar um 38,4 Prozent zu. Die Täter sind in der überwiegenden Mehrheit Männer – das belegen die nun veröffentlichten Daten mit drastischer Deutlichkeit.

Der Anteil weiblicher Opfer mit einem männlichen Tatverdächtigen lag 2023 im Landkreis bei 98,3 Prozent, in der Stadt Ludwigsburg bei 97,1 Prozent. Auch bei innerfamiliärer Gewalt zeigt sich ein ähnliches Muster: Von den betroffenen Frauen und Männern in Stadt und Landkreis wurden jeweils rund drei Viertel der Fälle durch Männer verübt.

OB Knecht: „Diese Aufgabe betrifft uns alle“

Für Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht ist klar: Die Zahlen sind ein Auftrag zum Handeln. „Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache. Sie ist eine tiefgreifende gesellschaftliche Herausforderung, der wir uns als Stadt stellen – mit Vorbeugung, Schutzangeboten und einer klaren Haltung. Diese Aufgabe betrifft nicht nur einzelne Stellen oder Behörden, sondern uns alle. Ludwigsburg steht für Verantwortungsbewusstsein und ein klares Ja zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt”.

Mit dem Verein Frauen für Frauen arbeitet die Stadt bereits seit Jahren eng zusammen, unterstützt Beratungsangebote und Notunterkünfte. Ein Meilenstein in diesem Engagement ist die geplante Eröffnung eines zweiten Frauenhauses in Ludwigsburg-Hoheneck, dessen Sanierung durch eine Förderzusage des Landes in Höhe von 2,8 Millionen Euro nun gesichert ist.

Knecht fordert zugleich mehr Unterstützung vom Bund: „Eine Investition, um all jene zu schützen, die am meisten von häuslicher Gewalt betroffen sind – nämlich Mädchen und Frauen – ist eine Investition in die Stabilität unserer Demokratie.“

Gleichstellungsbeauftragte: „Betroffenheit reicht nicht“

Auch Dr. Kristina Wolff, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg, sieht in den aktuellen Zahlen einen klaren Handlungsauftrag. Sie betont: „Wer die Ursachen für geschlechtsspezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit ‚Gewalt im Allgemeinen‘ gleichsetzt, kann sie auch nicht wirksam bekämpfen. Gewalt gegen Frauen ist Ausdruck historisch gewachsener ungleicher Machtverhältnisse.

Für wirksame Vorbeugung brauche es nicht nur Haltung, sondern auch Ressourcen und verbindliche Strukturen: „Betroffenheit reicht nicht. Transparenz, insbesondere auch zu den Daten, die die Täterschaft betreffen, bleibt auch künftig unerlässlich.“

Ludwigsburg will Vorreiter bleiben

Mit dem jährlich am 10. März begangenen Gedenktag für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt hat Ludwigsburg bereits bundesweit Maßstäbe gesetzt. Auch in der Umsetzung der Istanbul-Konvention sieht sich die Stadt als aktive Treiberin – mit konkreten Projekten und strategischer Verankerung.

Die aktuellen Zahlen machen deutlich: Die Gewalt nimmt zu – vor allem gegenüber Frauen. Und sie zeigt sich nicht irgendwo, sondern direkt vor Ort – in Wohnungen, Beziehungen, Familien. Der politische Wille in Ludwigsburg ist da, das Problem bleibt aber akut. Die Stadt setzt auf ein Zusammenspiel von kommunalem Engagement, Landesmitteln und klarer Haltung – auch über Einzelfälle hinaus.

red

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