Rettungssanitäter im Einsatz in Ludwigsburg angefahren und verletzt

Von der Wilhelm-Nagel-Straße wollte der Fahrer eines VW-Transporter am Samstagmorgen die Ludwigsburger Straße überqueren, um geradeaus in die Lichtenbergstraße zu fahren. Dabei missachtete der 54-Jährige gegen 10:10 Uhr die Vorfahrt eines Ford C-Max, dessen 65 Jahre alter Fahrer in Richtung Uferstraße unterwegs war und einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Durch den Aufprall zog sich die 64-Jährige Beifahrerin im Ford leichte Verletzungen an der Hand zu, die an der Unfallstelle von einer Rettungswagenbesatzung behandelt wurden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.500 Euro. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Kurz nach dem Eintreffen des Rettungswagens näherte sich ein Audi A2 der Unfallstelle. Der 86 Jahre alte Audi-Fahrer wollte dabei von der Uferstraße kommend links an dem mit Blaulicht abgestellten Rettungswagen vorbeifahren. Hierbei übersah er wohl einen auf der Fahrbahn stehenden, 33 Jahre alten Notfallsanitäter und touchierte ihn am Bein, wobei sich dieser leichte Verletzungen zuzog. Am Fahrzeug des 86-Jährigen entstand kein Schaden.

Corona: Aktuelle Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.613 (Stand: 26.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von 6 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 34 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 51 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.235 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Sonntag (26. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 278 auf mindestens 31.017 angestiegen. Unter den übermittelten COVID-19-Fällen, war für 1.637 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Ungefähr 20.701 Personen sind bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um 12 weitere auf insgesamt 1.249 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Sonntagabend bekannt.

1.249 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Göppingen, Rastatt, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.249 an. Unter den Verstorbenen waren 741 Männer und 508 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus für Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.607 (Stand: 25.04.20, 16.05Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von 34 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 35 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 51 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.207 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Samstag (25. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 370 auf mindestens 30.739 angestiegen. Unter den übermittelten COVID-19-Fällen, war für 1.608 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Ungefähr 20.032  Personen sind bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um 34 weitere auf insgesamt 1.237 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Samstagabend bekannt.

1.237 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Waldshut sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 34 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.237 an. Unter den Verstorbenen waren 733 Männer und 504 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Gegen tödliche Arbeitsunfälle: IG Bau ruft zu Gedenkminute auf

Sturz von der Leiter, Ausrutscher mit der Motorsäge, Hantieren mit Asbest: Wer im Kreis Ludwigsburg auf dem Bau oder in der Landwirtschaft arbeitet, hat ein besonders hohes Risiko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu werden. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Workers’ Memorial Day am 28. April hin – und ruft Beschäftigte im Landkreis zu einer Gedenkminute auf. „Ob im Home-Office oder auf der Baustelle: Um 12 Uhr sollte am Dienstag jeder kurz die Arbeit beiseitelegen und an die Menschen denken, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind“, so IG BAU-Bezirksvorsitzender Mike Paul.

Die IG BAU Stuttgart fordert zugleich stärkere Anstrengungen beim Arbeitsschutz. „Jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Paul. In Zeiten von Corona sei dies wichtiger denn je. In der Gebäudereinigung müssten Beschäftigte besonders vor Ansteckungen geschützt werden. Hier seien ausreichend Desinfektionsmittel und Zeit für das gründliche Reinigen nötig. 

„Auf dem Bau haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern – besser gleich eine ganze Zollstocklänge von zwei Metern – ist entscheidend“, betont Paul. Außerdem müsse es genug Masken und Schutzhandschuhe geben, ebenso wie Toiletten mit Wasseranschluss zum Händewaschen, so Paul weiter.

Allerdings gehe auf vielen Baustellen Schnelligkeit allzu oft vor Sicherheit. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) kam es in der Branche im vergangenen Jahr zu rund 9.100 Arbeitsunfällen in Baden-Württemberg – acht davon mit tödlichem Ende, heißt es seitens der Gewerkschaft.

Schwerpunkt des Workers’ Memorial Day ist in diesem Jahr Asbest. „Ob in der alten Fassade, im Nachtspeicherofen oder im Schuppendach – Asbest ist oft versteckt. Gerade bei Sanierungen alter Gebäude kommt der giftige Stoff dann zum Vorschein. Das ist eine unsichtbare Gefahr für Handwerker“, so Paul.

Wie bei Corona sei auch beim Thema Asbest das Tragen einer Atemschutzmaske unabdingbar. Wer den Stoff heute einatme, könne viele Jahre später Lungenkrebs bekommen, warnt der Gewerkschafter. 270 Neuerkrankungen im Zusammenhang mit Asbest gab es in Baden-Württemberg allein im Jahr 2018. Das geht aus Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor. Innerhalb von zehn Jahren erkrankten im Bundesland rund 3.200 Menschen durch den Gefahrstoff. 

Info: Der Workers’ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen. 

 

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Große Überraschung für Urgroßmutter: Mozart zum 106. Geburtstag

Die Sonne schickte ihre warmen Strahlen vom Himmel und verwandelte den Garten des Geriatrischen Zentrums in Esslingen-Kennenburg in eine Oase des Friedens. Nur das Zwitschern der Vögel in den Wipfeln der Bäume durchbrach die himmlische Ruhe, die das Altenheim umgibt. Noch war es leer auf dem zarten Grün des Rasens. Noch ahnte keiner der Bewohner des Seniorenhauses, was sich in wenigen Minuten direkt unter ihren Balkonen ereignen würde. 

Marie-Luise Fenner, eine der Anwohnerinnen im 1. Stock, hatte Geburtstag. Nicht irgendeinen Geburtstag. Die alte Dame feierte tatsächlich ihren 106. Ehrentag. Und da in Zeiten von Corona eine angemessene Party mit Familie und Freunden im Haus nicht erlaubt war, hatte sich ihre älteste Tochter, die inzwischen selbst eine Wohnung im Geriatrischen Zentrum bezogen hat, eine besondere Überraschung für ihre Mutter ausgedacht. Nicht nur, dass sie die ganze Familie inklusive der Enkel und Urenkel nach Esslingen in den Garten bestellt hatte. Sie schaffte es sogar, zwei fantastische Musiker nach Esslingen zum Altenheim zu locken. Es waren zwei Musiker des international renommierten Stuttgarter Kammerorchesters – der chinesische Geiger und 2. Konzertmeister des Orchesters Yu Zhuang sowie der Bratschist Emanuel Wieck. Begleitet wurden die beiden von Reiner Pfisterer, ihrem bekannten Ludwigsburger Haus- und Hoffotografen, der die ungewöhnliche Geburtstagsfeier und das Ständchen für die Jubilarin in berührenden Bildern und einem Video festhielt. 

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Bratschist Wieck, der in seinem langen Musikerleben schon viele außergewöhnliche Momente erlebt hat, erzählt Ludwigsburg24 im Nachgang über diesen berührenden Auftritt auf der Rasenbühne vor einem ganz besonderen Publikum. Noch immer sichtlich bewegt gibt der 61-Jährige seine Eindrücke und Emotionen von der ungewöhnlichen Geburtstagsfeier wieder. „Eine Stunde bevor ich mit Yu zu unserem Auftritt nach Esslingen fuhr, hatte ich seinen gerade mal zwei Wochen alten Sohn bestaunt, der ein so hübsches, zartes Baby ist. Und dann stand ich nur kurze Zeit später vor dieser hochbetagten, ebenfalls sehr zarten Dame. Was war das für ein großer Kontrast, das Baby und die Jubilarin. Und zwischen beiden lagen unglaubliche 106 Jahre. Ich war vollkommen geplättet. Das war ein ganz besonderer Moment für mich, denn noch nie zuvor bin ich so einem alten Menschen begegnet“, sagt Wieck. Eigentlich hatte er damit gerechnet, dass das Geburtstagskind gut verpackt in seinem Bett liegen und durchs offene Fenster den zwei Sätzen aus dem G-Dur Duo für Violine und Viola von Mozart lauschen würde. „Doch dann stand sie plötzlich zusammen mit ihrer Tochter höchstpersönlich auf ihrem Balkon des Wohntrakts für Selbstversorger. Ihr Geist war hellwach und körperlich war sie so fit, dass sie die ganze Zeit stehen konnte und nicht einmal sitzen musste. Sie war witzig, lebendig und hat mit allen Leuten auf dem Rasen geschäkert. Ich habe schon auf vielen Jubiläen musiziert, aber einer so unglaublich vitalen Person dieses Alters bin ich noch nie begegnet“, staunt der Musiker auch noch im Nachhinein und beschreibt die Reaktion von Marie-Luise Fenner auf die Geburtstagsüberraschung. „Frau Fenner hat sich richtig gefreut über unsere Ständchen und war sehr bewegt. Sie hat übers ganze Gesicht gestrahlt und jeder konnte sehen, wie glücklich sie über die Musik und den unerwarteten Besuch ihrer großen Familie war.“ 

Die Familie gab sich jedoch mit Mozart allein nicht zufrieden. „Wir alle haben ihr noch ‚Viel Glück und viel Segen“ gesungen, bevor die Familie kirchliche Gesangsbücher zückte. Eine andere von Frau Fenners Töchter ist Pfarrerin und hatte die Gesangsbücher mitgebracht. Die Jubilarin wünschte sich daraufhin bestimmte Lieder, die Yu und ich spontan vom Blatt spielten. Es war eine unglaublich schöne Atmosphäre für alle Beteiligten, denn auch die Anwohner aus den umliegenden Wohnungen des Pflegestifts nahmen regen Anteil an Musik und Gesang. “

Besonders beeindruckt war der Bratschist von der kräftigen Stimme des Geburtstagskindes. „Sie sang nicht nur mit, sondern bedankte sich hinterher wortreich für die ‚umwerfenden Darbietungen und die extra für sie angereisten Musiker‘. Sie hatte die ganze Situation fest im Griff, das hat mich sehr beeindruckt. Sie sagte doch tatsächlich mit fester Stimme, dass sie eine schlechte Gastgeberin sei. Sie könne uns jetzt leider nicht alle zu Kaffee und Kuchen ins Haus bitten, da das ja zurzeit verboten sei.“ Kein Problem für Yu Zhuang und Emanuel Wieck. „Bevor wir unsere Instrumente wieder einpackten, gaben wir ihr nämlich noch ein Versprechen“, verrät Wieck. „Wir sagten: Frau Fenner, wir drei haben nun ein festes Date. Wenn Sie nächstes Jahr 107 werden, kommen wir ganz bestimmt wieder und spielen für Sie“.

Patricia Leßnerkraus

 

 

Corona-Übersicht: Mehr als 100.000 Genesene in Deutschland

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 24.04. – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte  Todesfälle Genesene
Deutschland 153.129 5.575 106.800
Baden-Württemberg (Stand: 23.04.) 29.912  1.172 18.558
Landkreis Ludwigsburg (Stand: 23.04.) 1.538  49  1.109 
Weltweit 2.716.917 190.985 744.580
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Was sonst noch im Landkreis Ludwigsburg passiert ist

Korntal-Münchingen: Geäst und Reisig in Brand geraten

Am Donnerstag gegen 18.02 Uhr stellte eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Rahmen ihrer Streifenfahrt von Münchingen kommend in Richtung Hemmingen einen Brand entlang der Kreisstraße 1690 kurz vor der Einmündung zu einer dort gelegenen Golfanlage fest. Auf einem mit einem Zaun umfriedeten Gelände war dort liegendes Geäst und Reisig auf bislang unbekannte Ursache in Brand geraten. Zudem befand sich ein aufmerksamer Passant vor Ort, der parallel die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg über den Brand informierte. Die sofort verständigte Feuerwehr Korntal-Münchingen konnte den Brand um 18.25 Uhr als gelöscht melden. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte ein sich auf dem Gelände befindlicher Baumbestand vor den Flammen bewahrt werden. Durch den Brand wurde allerdings die Zaunanlage beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich einer ersten Schätzung zufolge auf 500 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Für die Dauer des Einsatzes musste die Kreisstraße bis 19.00 Uhr voll gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Feuerwehr Korntal-Münchingen war mit fünf Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.

Ludwigsburg: Unfallflucht auf dem Parkplatz eines Baumarktes

Am Mittwoch verursachte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker zwischen 18.50 Uhr und 19.20 Uhr auf dem Parkplatz eines Baumarktes in Ludwigsburg in der Wöhlerstraße einen Unfall und machte sich danach aus dem Staub. Hierbei hinterließ er an der Heckstoßstange eines geparkten Hyundai einen Sachschaden von ungefähr 1.500 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, melden sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht

Ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro ist die Bilanz einer Unfallflucht am Mittwoch zwischen 18.00 Uhr und 18.20 Uhr auf dem Parkplatz der Rommelmühle in der Flößerstraße in Bissingen. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte die Frontstoßstange eines geparkten VW. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel.: 07142/405-0, bittet um sachdienliche Hinweise

Vaihingen an der Enz:

Ein Sachschaden von rund 3.000 Euro richtete ein noch unbekannter Fahrzeuglenker zwischen Mittwoch 18.15 Uhr und Donnerstag 09:00 Uhr in der Eichendorffstraße in Vaihingen an der Enz an. Der Unbekannte beschädigte vermutlich beim Vorbeifahren einen Audi, der am Fahrbahnrand geparkt war. Anschließend machte sich der Verursacher aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

Weitere 69 Corona-Tote an einem Tag

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf  1.538 (Stand: 23.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme um 15 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 28 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 49 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.109 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (23. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 562 auf mindestens 29.912 angestiegen. Davon sind ungefähr 18.558 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt um 69 weitere auf insgesamt 1.172 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Dienstagabend bekannt.

1.172 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 69 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.172 an. Unter den Verstorbenen waren 700 Männer und 472 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Jugendbande soll für die Diebstahlserie verantwortlich sein

Eine Serie von 37 Diebstählen aus Sporthallen und Schulgebäuden des Bildungszentrums West und auf dem Innenstadtcampus mit einem Gesamtschaden von mindestens 10.000 Euro hatte die Polizei in Ludwigsburg nach eigenen Angaben zwischen September und Dezember 2019 registriert. Jetzt haben Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers Ludwigsburg und der Kriminalpolizei in einer Pressemitteilung darüber informiert, das acht Kinder und Jugendliche und ein Heranwachsender ermittelt worden sind, die für eine ganze Reihe dieser Diebstahlsdelikte verantwortlich sein sollen. Zwei der Tatverdächtigen sitzen laut der Polizei mittlerweile wegen anderen Delikten in Untersuchungshaft.

Die verübten Diebstähle dürften nach Angaben der Behörde in wechselnder Besetzung verübt worden sein. Die Täter sollen sich dabei Zugang zu den Umkleideräumen verschafft haben und sich hierfür mitunter als berechtigte Schüler ausgegeben haben. In den Umkleiden durchsuchten sie Rucksäcke sowie Schul- und Sporttaschen und hatten es dabei vornehmlich auf Geldbörsen, Mobiltelefone und hochwertige Bekleidung abgesehen. Ein Teil des Diebesgutes wurde im Anschluss verkauft, heißt es in der Mitteilung.

Zeugenaussagen und die Auswertung gesicherter Spuren führte die Polizei Zug um Zug zu den Tatverdächtigen. Sie sind alle bereits polizeilich in Erscheinung getreten, gibt die Polizei an. Zwei der Jugendlichen und der Heranwachsende werden als Intensivtäter geführt. Nach mehreren Wohnungsdurchsuchungen, der Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und der Konfrontation der Verdächtigen mit den Tatvorwürfen riss die Serie am 20.12.2019 ab.

Bislang konnten die Ermittler zehn der Diebstahlsdelikte sowie drei Fälle von Hehlerei aufklären. Ob und in welcher Besetzung die Tatverdächtigen für weitere Straftaten verantwortlich sind, wird aktuell noch geprüft.

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Ditzingen: Kellerbrand

Die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen rückte am Mittwoch gegen 15:45 Uhr mit vier Fahrzeugen und 27 Wehrleuten zu einem Einsatz in die Wolf-Hirth-Straße in Ditzingen aus. Ein aufmerksamer Nachbar hatte zuvor eine Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt, die Feuerwehr alarmiert und sämtliche Bewohner aus dem Haus geklingelt. Vor Ort konnte schließlich festgestellt werden, dass in einem Keller im Bereich eines Holzregals, aus noch ungeklärter Ursache, ein Feuer ausgebrochen war. Mehrere Etagen des Holzregals, in dem sich diverses elektronisches Zubehör sowie eine Bohrmaschine befand, brannten bereits. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand und rückten nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen wieder ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Löchgau: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 50-jährigen Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 17:00 Uhr in einen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1633 verwickelt wurde. Von Freudental kommend wollte ein 43 Jahre alter VW-Lenker von der K 1633 nach links auf die L 1141 in Richtung Löchgau abbiegen. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit den entgegenkommenden Radfahrer, der mit einem Rennrad auf der K 1633 in Richtung Freudental unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, woraufhin der 50-Jährige die Kontrolle über sein Rad verlor, auf den Asphalt stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

Bönnigheim: Unkrautvernichtung setzt Hecke in Brand

Beim Versuch, Unkraut mit einem Gasbrenner zu vernichten, hat ein Anwohner der Kirchwiesenstraße am Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr eine Grundstückshecke in Brand gesetzt. Die etwa fünf Meter lange Hecke brannte komplett ab. Ein darin befindlicher Stromkasten wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Dies führt derzeit zu Beeinträchtigungen im dortigen Bereich. Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch gelöscht und verständigte den zuständigen Energieversorger. Der Anwohner selbst zog sich vermutlich leichte Verletzungen zu, wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der durch den Brand entstandene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest.

Ditzingen-Hirschlanden: Anhänger gestohlen

Bislang unbekannte Täter entwendeten zwischen Dienstag, 16:00 Uhr, und Mittwoch, 8:00 Uhr, einen in Ditzingen – Hirschlanden abgestellten Anhänger. Der Anhänger der Marke Humbaur war über die Nacht vor einem Gartengrundstück in der Flur „Holzheim“ abgestellt gewesen und mit Holz beladen. Der oder die Täter hatten vor dem Diebstahl das Holz abgeladen. Der Wert des Anhängers wird auf circa 300 Euro geschätzt. Am Anhänger war ein Ludwigsburger Kennzeichen (LB) angebracht. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen unter Tel. 07156 4352 0 entgegen.

BAB 81 / zwischen AS Pleidelsheim und AS Ludwigsburg-Nord: Tank von Sattelzug aufgerissen

Ein Sattelzug mit Anhänger befuhr am Mittwoch gegen 8:10 Uhr die Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Stuttgart, als ihm der Tank aufgerissen wurde. Der Sattelzug befand sich auf dem rechten Fahrstreifen, als er von einem Mercedes mit Anhänger auf dem mittleren Fahrstreifen überholt wurde. Hierbei soll der Mercedes wohl den Sattelzug so geschnitten haben, dass dessen Anhänger mit dem linksseitigen Tank des Sattelzugs kollidierte. Dieser wurde dabei aufgerissen und es flossen circa 40 Liter Diesel auf die Fahrbahn. Vor Ort mussten die mittlere und die rechte Fahrspur von circa 8:20 Uhr bis 10:40 Uhr zur Reinigung durch die Autobahnmeisterei gesperrt werden. Die Feuerwehr Pleidelsheim war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, die Feuerwehr Freiberg mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort. Durch die Feuerwehr wurde der Tank des Sattelzugs abgepumpt. Der Sachschaden wird auf circa 2.000 Euro geschätzt.

Ludwigsburg-Grünbühl: Roller gestohlen

Ein blauer Roller der Marke REX wurde zwischen Montag, 13:00 Uhr, und Dienstag, 8:00 Uhr, in Ludwigsburg-Grünbühl in der Adalbert-Stifter-Straße gestohlen. Der Roller war durch seinen Besitzer vor der Garage abgestellt worden und nicht mehr zugelassen. Er hatte einen Wert von circa 350 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Oststadt unter Tel. 07141 29920 0.