11°

Niedrigwasser und Trockenheit – Landkreis verbietet Entnahme von Wasser aus Seen und Flüssen

Von Uwe Roth

Flüsse und Bäche haben Niedrigstände und drohen auszutrocknen. Das Landratsamt Ludwigsburg hat sich daher entschlossen, die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse und Seen) bis auf weiteres zu verbieten, wie es am Freitag in einer Mitteilung heißt. Das bedeutet, niemand darf Wasser beispielsweise aus dem Neckar holen, um sein Gartengrundstück zu bewässern. Wer dagegen verstößt, wird mit Bußgeldern bestraft. Die Wassermenge in den oberirdischen Gewässern sei sehr gering, lautet die Begründung der Aufsichtsbehörde. Dies wirke sich „negativ auf die Wassertemperaturen, Sauerstoffversorgung und damit auf die Selbstreinigungskraft der Gewässer aus“. Für viele Tiere und Pflanzen sei diese Situation bedrohlich. „Die Entnahme von Wasser aus den Gewässern verstärkt und beschleunigt diesen Vorgang“, stellen die Experten in der Kreisverwaltung fest.

In einigen Regionen Deutschlands ist es wegen der katastrophalen Regenlage verboten, Rasen mit Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung zu beregnen. In Ludwigsburg wird der private Wasserverbrauch in nächster Zeit wohl ohne Einschränkung erlaubt bleiben – sollte sich die Situation nicht verschärfen. Die Landwirte in der Region bangten und bangen zwar weiter um ihre Ernten. In den Haushalten ist von der Trockenheit dagegen nichts zu spüren. Die Wasserspeicher der Versorger – wie der Wasserturm am Salonwald – sind gut gefüllt. Aus den Hähnen, Klospülungen und Duschköpfen sprudelt Trinkwasser wie eh und je.

Welcher Aufwand hinter der Wasserversorgung steckt, ist vielen Verbrauchern nicht klar. Die Wasserrechnung kommt von den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim. Die sind aber lediglich Zwischenhändler. Im Monat Juni rauschten durch die Rohre der Stadtwerke 658 221 Kubikmeter Trinkwasser. Das sind 658221000 Liter, mit denen man etwa 4,4 Millionen Badewannen füllen kann. Das Wasser kommt zum einen aus der Landeswasserversorgung (Grundwasser von der Schwäbischen Alb) und der Bodenseewasserversorgung. Das Lebensmittel legt eine Strecke zwischen 130 und 200 Kilometer zurück, bis es in den Haushalten Ludwigsburgs ankommt.

Eine Sprecherin der Stadtwerke stellt fest: „Einen Versorgungsengpass in der Wasserversorgung sehen wir angesichts dieses – doch teilweise auch verregneten – Sommers derzeit nicht.“ Das liegt nicht nur am Niederschlag, sondern auch an den Verträgen, die das kommunale Unternehmen mit den Wasserlieferanten abgeschlossen hat. Sie garantieren die Liefermengen, und die sind aus heutiger Sicht der Stadtwerke ausreichend. Anders sieht es in Kommunen aus, die bislang auf Eigenversorgung und Unabhängigkeit von großen Lieferanten gesetzt haben. Sie holen ihr Wasser aus tiefen Brunnen auf der eigenen Gemarkung. Doch immer öfter kommt es vor, dass diese im Lauf des Hochsommers trocken liegen. In der Vergangenheit konnte die Bodenseewasserversorgung aushelfen.

Doch das ist nicht mehr der Fall: „Wir sind fast ausverkauft“, stellt eine Sprecherin des Zweckverbands fest. In Sipplingen wird das Wasser in 60 Meter Tiefe aus dem See geholt. Täglich sind das bis zu 670 000 Kubikmeter. Soviel steht dem Versorger laut Nutzungsrecht zu. Die Menge ist nach einem internationalen Vertrag zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bis zum Jahr 2038 festgeschrieben. Wie viel der Bodensee hergeben kann, ohne selbst Schaden zu nehmen, darüber wird politisch entschieden. So lange müssen die Kunden der Bodenseewasserversorgung (183 Mitgliedsgemeinden und -verbände) mit den vereinbarten Liefermengen auskommen. Neue Mitglieder werden nicht aufgenommen.

Zwischen Januar und Juni haben die Stadtwerke knapp vier Prozent mehr Wasser abgegeben als im Vorjahr. Der Wasserverbrauch wäre um einiges höher, würde man alles gießen, was in der Natur derzeit am Vertrocknen ist. Braune Wiesen und Blätter wie im Oktober sind unübersehbar. Stadt und auch das Blühende Barock bewässern längst nicht mehr alle Grünflächen, obwohl es notwendig wäre. Wie prekär die Lage ist, zeigt ein Blick in die Regenstatistik: Laut Agrarmeteorologie Baden-Württemberg wurde in Ludwigsburg im Juli ein Niederschlag von 22,3 Millimeter gemessen. Das sind 2,2 Zentimeter in der Auffangröhre und umgerechnet 22 Liter auf den Quadratmeter. Die Messstation befindet sich in der Mathildenstraße beim Akademienhof. Um die dort erfasste Regenmenge einzuordnen, hilft ein Blick auf den langjährigen Juli-Vergleichswert, den der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Jahre 1981 bis 2010 liefert: Der liegt bei 74 Millimeter Niederschlag. Das ist mehr als das Dreifache. Noch viel schlimmer sieht die Statistik für April aus. Statt der durchschnittlichen 54 Millimeter regnete es in Ludwigsburg lediglich 3,2 Millimeter. Das hatte zur Folge, dass bereits zu Beginn des Sommers die Böden viel zu trocken waren. Der August wird das Minus voraussichtlich weiter vergrößern. Am Freitag lag die im Messbehälter registrierte Menge bei 18 Millimeter. Das Vierfache wäre der Durchschnitt.

Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg steigen – Neuer Höchststand seit April

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt. Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden 16 weitere Corona-Fälle. Damit haben die Zahlen einen Höchststand seit April erreicht. Am 30. April wurden 21 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Freitag (14.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.968. Gestern wurden fünf neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.832 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 7,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag (14. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 38.425 angestiegen. Das sind laut dem Sozialministerium in Stuttgart 152 bestätigte Corona-Fälle mehr als gestern. Am Vortag lag die Zahl der Neuinfizierten bei 108. Laut dem Ministerium sind 35.322 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt 1.859.

Die Lage in Deutschland:

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist weiter angestiegen und hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der infizierten Menschen am Freitag (14.08) mit 221.413 angegeben. Das sind 1449 Neuinfizierte mehr als am Vortag. Gestern hatte das RKI bereits 1445 neue Corona-Infektionen gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 01. Mai mit 1639 registrierten Neuinfektionen.

In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Baubranche im Kreis Ludwigsburg sucht händeringend nach Azubis

Bauboom trifft auf Nachwuchs-Mangel: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Baufirmen im Landkreis Ludwigsburg vergeblich auf der Suche nach Azubis. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Danach blieben im Juli 68 Prozent aller Ausbildungsstellen auf dem Bau unbesetzt. Von 73 ausgeschriebenen Plätzen im Landkreis waren noch 50 zu vergeben. Bereits im vergangenen Jahr waren zum selben Zeitpunkt 52 Prozent aller Ausbildungsplätze im Bauhauptgewerbe unbesetzt, teilt die Gewerkschaft mit.

Mike Paul von der IG BAU Stuttgart spricht von einem „Alarmsignal“. Wenn es den Firmen nicht gelinge, Schulabgänger für die dringend gebrauchte Arbeit als Maurer, Straßenbauer oder Baugeräteführer zu finden, dann gerate das Fundament der ganzen Branche ins Wanken. „Aber nur wenn die Arbeitsbedingungen auf Baustellen attraktiver werden, lässt sich das Nachwuchs-Problem lösen“, ist der Gewerkschafter überzeugt.

In der laufenden Tarifrunde fordert die IG BAU deshalb ein monatliches Einkommensplus von 100 Euro für alle Azubis. Außerdem soll die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden, um die Arbeit attraktiv zu halten – auch gegenüber anderen Branchen, in denen weit weniger gependelt wird. „Wer sich bei der Berufswahl für den Bau entscheidet, der muss auch Familie, Freizeit und Arbeit unter einen Hut bringen können. Aber das klappt für die meisten Berufseinsteiger nur sehr selten“, so Paul. Diese Unzufriedenheit spiegele sich auch in einer hohen Abbrecherquote wider. Laut aktuellem Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU) bringt jeder dritte Azubi die Ausbildung nicht zu Ende.

red

Quelle: IG Bau

Schwerer Verkehrsunfall in Tamm – Drei Schwerverletzte

Am Donnerstagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, kam es auf der K 1671, Höhe Tamm, zwischen den Einmündungen zur Friedrichstraße und der L 1133 zu einem Verkehrsunfall, der drei schwerverletzte Personen sowie Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro zur Folge hatte.

Zur Unfallzeit kam es zu einem Rückstau auf der Kreisstraße in Richtung Bietigheim-Bissingen. Der heranfahrende 40 Jahre alte Fahrer eines Iveco erkannte dies mutmaßlich zu spät und versuchte ein Auffahren auf das Stauende zu verhindern. Hierdurch kam der Lkw ins Rutschen und geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn. Zu diesem Zeitpunkt befuhr eine 54 Jahre alte Toyota-Fahrerin die Kreisstraße in Richtung Markgröningen. Um einen Unfall mit dem ausweichenden Lkw zu verhindern, lenkte die Toyota-Fahrerin ihr Fahrzeug nach rechts, wurde jedoch vom Lkw erfasst, auf die Gegenspur in Richtung Bietigheim-Bissingen abgewiesen und kam schließlich in einem dortigen Gebüsch zum Stehen. Der dem Toyota nachfolgende 53-Jährige Fahrer eines Audi konnte einen Zusammenstoß mit dem Lkw ebenfalls nicht mehr abwenden, woraufhin dieser Frontal mit dem Lkw auf seiner Spur kollidierte. Der Fahrer des Audi wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des Audi, die Fahrerin des Toyota sowie der Fahrer des Lkw wurden durch den Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Beifahrer im Lkw blieb unverletzt. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Tamm, Markgröningen und Asperg mit elf Fahrzeugen und 45 Wehrleuten sowie drei Rettungswagenbesatzungen eingesetzt. Die Fahrbahn musste für die Zeit der Unfallaufnahme für etwa 2,5 Stunden voll gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es nicht.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Neuinfizierte: So sehen die aktuellen Zahlen aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden fünf weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Donnerstag (13.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.952. Gestern wurden sieben neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.832 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (13. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 38.273 angestiegen. Das sind laut dem Sozialministerium in Stuttgart 108 bestätigte Corona-Fälle mehr als gestern. Davon sind ungefähr 35.221 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 187 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt 1.859.

Seit der Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Länder und einige weitere europäischen Staaten am 15. Juni wurden insgesamt 670 reiseassoziierte Covid-19-Fälle übermittelt. Rund 24 Prozent der Fälle mit Auslandsexposition gehen auf den Kosovo als Infektionsland zurück; rund 16 Prozent auf Serbien, gibt das Sozialministerium an.

Die Lage in Deutschland:

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist weiter angestiegen und hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der infizierten Menschen am Donnerstag (13.08 – 00.00 Uhr) mit 219.964 angegeben. Das sind 1445 Neuinfizierte mehr als am Vortag. Gestern hatte das RKI bereit 1226 neue Corona-Infektionen gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 01. Mai mit 1639 registrierten Neuinfektionen.

In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg: Polizeibeamte angegriffen

Eine 22-Jährige sollte aufgrund Eigen- und Fremdgefährdung am Mittwoch gegen 14.15 Uhr in ihrer Wohnung in einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg in Gewahrsam genommen werden, nachdem sie aus einer psychiatrischen Einrichtung geflohen war. Die Frau wehrte sich gegen die Maßnahmen. Letztendlich gelang es der Polizei jedoch, die Frau in Gewahrsam zu nehmen. Ihr 19-jähriger Freund, welcher ebenfalls anwesend war, griff während der Maßnahmen einen Polizeibeamten an, um vermutlich so die Gewahrsamnahme seiner Freundin zu verhindern. Auch er konnte von den Polizeibeamten überwältigt werden, wobei er leicht verletzt wurde. Bei der 22-Jährigen handelt es sich um die Frau, die bereits am Montag eine Sozialarbeiterin mit einem Messer bedroht hat (wir berichteten am 11.08.2020). Sie muss sich bezüglich des aktuellen Vorfalls wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, ihr Freund wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Ludwigsburg: Lampe geht in Rauch auf

Mit 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückte die Ludwigsburger Feuerwehr am Mittwoch gegen 18.20 Uhr zu einem Einsatz in der Wilhelmstraße in Ludwigsburg aus. In einem dortigen Kaufhaus war es an einer Lampe eines Deckenstrahlers zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die Lampe wurde vom Stromnetz getrennt, sodass ein offenes Feuer verhindert werden konnte.

Ludwigsburg: Pkw beschädigt und geflüchtet

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker hat am Mittwoch zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr einen auf dem Arsenalparkplatz in Ludwigsburg abgestellten BMW vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigt und ist anschließend geflüchtet. Der Sachschaden am BMW beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, in Verbindung zu setzen.

Korntal-Münchingen: Wohnmobil beschädigt und geflüchtet

Zwischen Dienstag 17.30 Uhr und Mittwoch 10.00 Uhr wurde ein in der Hans-Sachs-Straße in Korntal geparktes Citroen-Wohnmobil durch einen bislang unbekannten Fahrzeuglenker beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Unfallflucht

Am Mittwoch gegen 14.20 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker auf der Landesstraße 1177 mit hoher Geschwindigkeit von Hirschlanden in Richtung Schöckingen und nutzte hierzu den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste ein 45-Jähriger VW-Fahrer auf Höhe der Einmündung zur Hirschlandener Seestraße deshalb nach links ausweichen. Der VW-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam schließlich an der Böschung zum Stillstand. Am VW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Der Unbekannte fuhr unbeeindruckt weiter. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen flachen, schwarzen Pkw gehandelt haben. Wer Täterhinweise geben kann oder gar selbst gefährdet wurde, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, in Verbindung zu setzen.

Erligheim: Radfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw leicht verletzt

Am Mittwoch gegen 14.00 Uhr übersah ein 84-Jähriger VW-Fahrer vermutlich einen 28-jährigen Radfahrer. Der VW-Fahrer fuhr auf der Hofener Straße in Erligheim und wollte die Bönnigheimer Straße in Richtung Flurstraße überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Radler, der in der Bönnigheimer Straße in Richtung Löchgau unterwegs war. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 1.100 Euro.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat einen neuen Leiter

Polizeidirektor Holger Janowsky hat am 01.08.2020 die Leitung der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen und damit die Nachfolge von Polizeidirektor Michael Wernthaler angetreten, der zur Bereitschaftspolizei nach Bruchsal wechselte.

Die Verkehrspolizeiinspektion mit rund 180 Haushaltsstellen ist organisatorisch der Schutzpolizeidirektion angegliedert und hat ihren Sitz am Pfaffenwaldring in Stuttgart-Vaihingen. Holger Janowsky begann seine polizeiliche Laufbahn 1980 bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. Nach Verwendungen bei der Verkehrspolizei Karlsruhe-Durlach und beim Autobahnpolizeirevier Pforzheim folgte 1987 der Aufstieg in den gehobenen und 1995 in den höheren Polizeivollzugsdienst. 1997 war er Dienstgruppenleiter im Lagezentrum des Innenministeriums, bevor er 1998 die Leitung des Polizeireviers Calw und 1999 die Leitung der Abteilung I – Schutzpolizei – der damaligen Polizeidirektion Calw übernahm. Im Jahr 2000 wurde er Leiter des Führungs- und Einsatzstabes und Vertreter des Dienststellenleiters der Polizeidirektion Calw. Seit 2014 leitete Janowsky die Führungsgruppe der Direktion Polizeireviere und heutigen Schutzpolizeidirektion beim Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona: Sozialministerium meldet 187 Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden sieben weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Mittwoch (12.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.947. Gestern wurde auch sieben neue Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.829 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 5,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (12. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 38.165 angestiegen. Das sind laut dem Sozialministerium in Stuttgart 187 bestätigte Corona-Fälle mehr als gestern. Davon sind ungefähr 35.152 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt 1.859.

Die Lage in Deutschland:

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen binnen 24Stunden gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen. Gestern lag der Wert laut dem RKI bei 966. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Asperg: Waldbrandgefahr durch mutwillig entzündeten Zeitungsstapel

Ein bislang unbekannter Täter hat am Mittwochmorgen gegen 09.20 Uhr in Asperg in einem Waldstück einen dort gelagerten Zeitungsstapel auf bislang unbekannte Art und Weise entzündet. Das Waldstück befindet sich zwischen der Bundesautobahn 81 und einer Verbindungsstraße “Im Waldeck” in Richtung Kreisverkehr Neckar-/Boschstraße. Es entwickelte sich ein lagerfeuergroßer Brand, welcher von einer vorbeifahrenden Zeugin entdeckt wurde. Diese verständigte die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Asperg rückte daraufhin mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften an und löschte den Brand umgehend, sodass glücklicherweise kein hoher Sachschaden entstand. Aufgrund der derzeit herrschenden Trockenheit war die Waldbrandgefahr sehr hoch, weshalb die Polizei wegen Brandstiftung ermittelt. Zeugen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 62033, in Verbindung zu setzen.

Erligheim: Linksabbiegerin übersieht Gegenverkehr

Zwei Verletzte sowie etwa 30.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Mittwochmorgen gegen 08.40 Uhr auf der Kreisstraße 1631 zwischen Erligheim und Freudental. Eine 34-jährige Opel-Fahrerin fuhr von Erligheim in Richtung Freudental und wollte nach links in Richtung Erligheimer Talhof abbiegen. Hierbei übersah sie vermutlich einen entgegenkommenden 37-jährigen Skoda-Fahrer. Trotz Ausweichmanöver des Skoda-Fahrers kam es zu einer frontalen Kollision. Beide Fahrzeuglenker wurden durch den Aufprall leicht verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Da kurz nach dem Unfall eine Rauchentwicklung am Opel zu erkennen war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Erligheim verständigt, welche mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften anrückte. Letztendlich blieb es bei der Rauchentwicklung. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Ludwigsburg: Motorroller beschädigt und geflüchtet

Ein bislang unbekannter Täter hat zwischen Montag 16.00 Uhr und Dienstag 14.15 Uhr einen in der Ludwigsburger Wernerstraße geparkten Piaggio-Motorroller vermutlich angefahren, so dass dieser umkippte. Anschließend richtete er das Fahrzeug wieder auf und flüchtete danach. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Beleidigung und Körperverletzung in und vor Supermarkt

Am Dienstag gegen 16.30 Uhr hielten sich zwei elf und 13 Jahre alte Kinder in einem Supermarkt in der Großsachsenheimer Karl-Heinz-Lüth-Straße auf – allerdings ohne Mund-Nasen-Schutz, da zumindest der Elfjährige ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Maskentragepflicht vorweisen konnte. Eine bislang unbekannte weibliche Person sprach die Kinder wegen des fehlenden Mund-Nasen-Schutzes an. Nachdem die beiden auf die attestierte Befreiung von der Maskentragepflicht verwiesen, seien sie von der Unbekannten verbal beleidigt worden. Als die Kinder den Supermarkt verließen, soll die Frau, welche zu diesem Zeitpunkt im Kassenbereich stand, sie mit einer Geste beleidigt haben. Vor dem Supermarkt habe sich die Unbekannte den Kindern erneut genähert und den Elfjährigen geschubst, gegen Getränkekisten gedrückt und geohrfeigt, wodurch das Kind verletzt wurde. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147 27406-0, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Im großen Stil Laptops entwedet: Polizei schnappt Diebes-Duo

Wegen gewerbsmäßigen Diebstahls haben sich ein 30-jähriger Deutsch-Marokkaner und sein 20-jähriger deutscher Komplize zu verantworten. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge entwendeten die Beiden zwischen dem 24. Juni und dem 1. Juli 2020 aus einem Elektronik-Fachmarkt im Breuningerland-Einkaufszentrum in Tamm mindestens zehn Laptops im Gesamtwert von über 8.000 Euro.

Auf die Spur der Tatverdächtigen waren die Ermittler gekommen, nachdem der 20-Jährige am 3. Juli vom Ladendetektiv des Marktes auf frischer Tat beim Diebstahl betroffen worden war. Bei seiner Vernehmung räumte er zusammen mit dem 30-Jährigen verübte Diebstähle ein. Dieser soll ihn zu weiteren Diebstählen aufgefordert und für den Fall einer Aussage gegen ihn auch bedroht haben. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen führten zur Identifizierung des unter falschem Namen agierenden 30-Jährigen und schließlich zu seiner Festnahme am 10. August. Nach Auswertung von Videoaufnahmen aus Überwachungskameras des betroffenen Marktes geht die Polizei derzeit davon aus, dass der 30-Jährige in mehreren Fällen weitere Notebooks und Kameras im Wert von rund 20.000 Euro gestohlen haben könnte. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 30-Jährige am Dienstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den gegen ihn beantragten Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in Vollzug setzte und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Quelle: Polizei Ludwigsburg