Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Wochen gesperrt sind

Bärenwiese
Die Parkfläche Ost ist am Mittwoch, 2. Oktober, von 16 bis 23 Uhr teilweise gesperrt.

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedrichstraße und der Hindenburgstraße bis voraussichtlich Anfang Oktober. Der Anliegerverkehr ist frei.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende Dezember. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.
 
Köhlstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Solitudeallee und Lerchenholz bis voraussichtlich Ende Oktober. Der Anliegerverkehr ist frei.

Königinallee
Es besteht eine halbseitige Sperrung im Bereich der Bushaltestelle „Karlshöhe“.
 
Kurfürstenstraße
Es besteht voraussichtlich bis Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung von der Osterholzallee bis zur Kurfürstenstraße 10.

Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Brucknerstraße und der Lotzingstraße 7 bis voraussichtlich Ende April 2020.

Mörikestraße/Daimlerstraße (Möglingen)
Zwischen der Wöhlerstraße und der Siemensstraße (Möglingen) besteht eine Einbahnregelung von Möglingen nach Ludwigsburg bis voraussichtlich Ende November 2019. Der Rad- und Fußgängerverkehr bleibt aufrecht erhalten.
 
Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.
 
Rilkestraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Austraße und der Thomas-Mann-Straße bis voraussichtlich Ende Dezember 2019. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Schwieberdinger Straße
Sperrung der Fahrspuren in der Schwieberdinger Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich. Bitte die Hinweisschilder beachten. Die Sperrungen bestehen voraussichtlich bis Ende November.

Siegesstraße
Es besteht voraussichtlich bis Anfang Oktober eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walcker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Im Regierungsbezirk Stuttgart ist jeder neunte Haushalt von Armut bedroht

Arm trotz Arbeit: Ein großer Teil der 77.800 Menschen, die im Landkreis Ludwigsburg nur einen Teilzeit- oder Minijob haben, ist nach Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) von Erwerbsarmut bedroht. „Insbesondere Frauen, die halbtags oder nur einzelne Tage in der Woche arbeiten, fehlt am Monatsende das nötige Geld. Für viele Familien im Kreis ist ein Kinobesuch oder ein neuer Schulranzen längst zum Luxus geworden“, sagt Hartmut Zacher von der NGG Stuttgart mit Blick auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach ist jeder neunte Haushalt (10,8 Prozent) im Regierungsbezirk armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat.

Gewerkschafter Zacher warnt vor einer „Schieflage in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt“. Es könne nicht sein, dass sich Tausende nötige Dinge des Alltags nicht mehr leisten könnten. „Dafür haben aber auch die Arbeitgeber eine Mitverantwortung. Wer sich um Tarifverträge drückt und auf prekäre Jobs statt Vollzeitstellen setzt, der sorgt für magere Lohnzettel“, kritisiert der NGG-Geschäftsführer. So kommt eine Teilzeitkraft, die 25 Wochenstunden in einer Bäckerei oder Fleischerei arbeitet, die nicht nach Tarif zahlt, auf einen Verdienst von durchschnittlich rund 1.000 Euro brutto im Monat. Die Armutsgrenze für eine Familie mit zwei Kindern liegt nach amtlicher Definition hingegen bei aktuell 2.174 Euro pro Monat – netto.

„Längst nicht nur Alleinerziehende, sondern zunehmend auch Doppelverdiener haben Schwierigkeiten, über diese Grenze zu kommen. Die Leidtragenden sind oft die Kinder“, so Zacher. Nach einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands stehen den ärmsten zehn Prozent der Paarhaushalte lediglich 44 Euro monatlich pro Kind für Freizeit, Sport und Kultur zur Verfügung. Bei einer durchschnittlichen Familie sind es 123 Euro, bei den reichsten zehn Prozent 257 Euro.

Die NGG Stuttgart ruft Betriebe in der Region dazu auf, sich zu tariflichen Standards und vollwertigen Arbeitsplätzen zu bekennen. Nur so könne Armut „an der Wurzel gepackt“ werden. Aber auch die Politik sei viel stärker gefordert. „Das neue Bildungs- und Teilhabegesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht“, betont Zacher. Nach dem Gesetz gibt es für Kinder in Hartz-IV-Familien und Geringverdiener-Haushalten seit August einen Zuschuss von 150 Euro pro Schuljahr – etwa für Bücher oder Lernsoftware. Bisher waren es 100 Euro. Wer Wohngeld oder Kinderzuschlag bezieht, ist von Kita-Gebühren befreit.

Video

Pilates- und Workout Übungen von Ludwigsburg24 – Teil 53

Die besten und effektivsten Workouts!

Kurz vorm Wochenende zeigt dir unsere Pilates Trainerin Elif in unserer Pilates- und Workout Serie, wie du dein Fett wegkriegst und gleichzeitig mehr Muskeln und eine klasse Haltung bekommst.

Die heutige Übung heißt “Bauchmuskeln“.

Viel Spaß beim Mitmachen wünschen wir!

Polizeieinsatz: Gans läuft auf der B27 spazieren

Um 04:39 Uhr wurde durch Passanten eine Gans gemeldet, die auf der Bundesstraße 27, zwischen Bietigheim und der Kammgarnspinnerei spazieren läuft. Durch die Polizei Bietigheim wurde zunächst eine Streife entsandt, die die betreffende Gans auch schnell fand. Das Tier zeigte sich zunächst skeptisch gegenüber den Beamten und leistete gegen die ersten Versuche, es einzufangen, Widerstand. Erst nachdem eine zweite Streife zur Verstärkung eintraf, konnte die Gans überzeugt werden, sich zu ergeben. Sie wurde unversehrt in ihr nahegelegenes Gehege zurück gebracht.

 

Leckere Kürbissuppe für den guten Zweck

Traditionell gibt es auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg immer am letzten Septemberwochenende Deutschlands größte Kürbissuppe. Am Samstag und Sonntag, 28. und 29. September, jeweils von 11 bis 17 Uhr, wird damit erneut Gutes getan. Für jeden verzehrten Teller gehen mindestens 50 Cent an die Aktion Helferherz im Kreis Ludwigsburg.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sodass am kommenden Samstag und Sonntag wieder eine gigantische Menge Kürbissuppe ausgegeben werden kann. Die Mitarbeiter der Kürbisausstellung schneiden Hokkaido-Kürbisse und anderes Gemüse und freuen sich auf das kommende Wochenende. „Dann wird es bei uns an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr wieder Deutschlands größte Kürbissuppe geben“, erklärt Alisa Käfer vom
Organisationsteam der Kürbisausstellung. „In unseren Riesentopf passen rund 555 Liter Suppe und wir hoffen, dass viele hungrige Gäste kommen und ihn leeren werden.“ Denn für jeden verzehrten Teller Kürbissuppe gehen 50 Cent an die Aktion Helferherz im Kreis Ludwigsburg. „Wir haben rund 2000 Portionen und würden uns freuen, wenn der Topf leer wird“, erklärt Alisa Käfer. „Wird der Topf mindestens einmal leer gegessen, dann erhöht sich die Spendensumme je Portion auf einen Euro.“ Dadurch wollen die Macher der Kürbisausstellung regionale und hilfsbedürftige Projekte unterstützen, denn die Spenden werden für gemeinnützige Aktionen und Aufgaben im Landkreis Ludwigsburg verwendet. Im letzten Jahr wurde der Topf fast zweimal geleert und die Spendensumme lag bei 4000 Euro. Und auch andere lokale Helfer beteiligen sich an der Riesensuppe. Der Obsthof
Eisenmann aus Marbach-Rielingshausen spendet beispielsweise die frischen und schmackhaften Hokkaido-Kürbisse, damit die Suppe wieder genauso lecker wird wie in jedem Jahr.

Ganz besondere Kürbis-Spezialitäten werden im Rahmen der „Italienischen Woche“ beim neuen Kürbisverkaufsstand „Geschnitten oder am Stück“ angeboten. Echte Raritäten-Kürbisse aus Italien warten dort, in praktikable Haushaltsgrößen geschnitten oder am Stück, auf Kunden, die sich Leckeres aus ganz besonderen Kürbissen zubereiten wollen. Wer sich davon ein Stück kauft oder sich mit dem Saatgut dieser seltenen Sorten eindeckt, hilft zudem noch dabei, diese vom Aussterben bedrohten Sorten weiterhin am Leben zu halten.

Deutschlands größte Kürbissuppe
Samstag und Sonntag, 28. und 29. September 2019
An beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr in der Gastronomie der Kürbisausstellung
Spende pro Teller: 50 Cent bzw. 1 Euro (wenn der Topf leer wird) an die Aktion Helferherz

Alkoholisierter 27-Jähriger wird aggressiv und landet im Krankenhaus

Ludwigsburg: Streit endet im Krankenhaus

Am Mittwoch kam es gegen 18:30 Uhr in der Pflugfelder Straße in Ludwigsburg zu einem Streit zwischen mehreren jungen Männern, an dessen Ende ein 27-Jähriger durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der alkoholisierte 27-Jährige hatte zuvor eine circa 15-köpfige Personengruppe angesprochen und aggressiv nach einem Feuerzeug und Alkohol gefragt. Nachdem er durch die Personengruppe mehrmals gebeten wurde zu gehen, steigerte sich seine Aggressivität und er ging auf eine 21-jährige Frau zu. Ein 24-Jähriger stellte sich ihm in den Weg, woraufhin der 27-Jährige mit den Fäusten auf ihn losging. Ein 22-Jähriger kam ihm dann zu Hilfe und brachte den 27-Jährigen zu Fall. Vermutlich wurde dieser hierbei verletzt. Die eingetroffenen Polizeibeamten fanden bei dem 27-Jährigen Betäubungsmittel. Der 27-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht und muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

174 neue Wohneinheiten: OB Knecht gibt Gebiet in Neckarweihingen zur Bebauung frei

Die Bebauung im Gebiet Schauinsland im Stadtteil Neckarweihingen kann starten: Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht hat das 2,2 Hektar große Gelände am heutigen Mittwoch (25.09.2019) freigegeben. Die Stadtverwaltung geht von 174 Wohneinheiten aus. Vorgesehen sind Einfamilien-, Reihen- und Kettenhäuser. Daneben sieht das Konzept Häuser in freistehender Bauweise sowie Geschoßwohnungsbau vor. Die Eröffnung wurde musikalisch umrahmt durch den Posaunenchor Neckarweihingen. Mädchen und Jungen des Kinder- und Familienzentrums führten einen Drachentanz auf. Die Erschließungsarbeiten haben vor etwa einem Jahr begonnen und sind nun schneller als geplant abgeschlossen.

„In Ludwigsburg besteht eine ungebrochen große Nachfrage nach Baugrundstücken für Wohnungen, aber auch für Einfamilienhäuser. Insbesondere die Schaffung von preisgünstigem, bezahlbarem Mietwohnraum ist eine aktuelle Herausforderung“, sagte Oberbürgermeister Matthias Knecht. „Daher freue ich mich sehr, Schauinsland in Neckarweihingen zur Bebauung freigeben zu können.“ In Neckarweihingen entstehen 174 Wohneinheiten. 41 davon werden als Reihenhaus, Kettenhaus und in freistehender Bauweise realisiert. 133 Wohnungen entstehen im Geschoßwohnungsbau, davon sind 35 als preisgedämpfte Mietwohnungen geplant. Die Stadtverwaltung rechnet mit bis zu 365 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Für die 19 Bauplätze der Einfamilienhäuser sind die Verträge bereits beurkundet und die Flächen an die neuen Eigentümer übergeben. Für den Geschoßwohnungsbau sind zehn Grundstücke reserviert, für neun ist der Vergabebeschluss gefasst, die Kaufverträge werden zeitnah beurkundet. Drei Grundstücke sind für Baugemeinschaften vorsehen: Ein Grundstück zur Bebauung mit Kettenhäusern wurde bereits ausgeschrieben. Die Vergabe ist noch im Oktober geplant. Zwei weitere Grundstücke für Baugemeinschaften im Geschoßwohnungsbau werden noch dieses Jahr angeboten.

Die Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) wird als städtisches Tochterunternehmen auf vier Baugrundstücken 54 Wohnungen erstellen, davon entfallen 30 Prozent auf geförderte Wohnungen nach dem Landeswohnraumförderungsprogramm. Zwölf Wohnungen sind für Flüchtlinge vorgesehen, die bereits gut in die Stadtgesellschaft integriert sind und die Chance haben, dauerhaft in Deutschland zu leben. Diese sind über alle Gebäude verteilt.

Für das Neubaugebiet ist der Energiestandard „Effizienzhaus 55“ verbindlich vorgeschrieben, ebenfalls eine Anschluss- und Benutzungsverpflichtung an das Verbundnetz Neckarweihingen. Erstellt wurde ein nachhaltiges Entwässerungskonzept mit innovativen Elementen zur Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser.

Im Neubaugebiet wird eine PKW-Ladesäule im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt. Voraussetzungen für ein Fahrrad-Ladeanschluss, Carsharing und eine E-bike-Vermietung werden ebenfalls geschaffen. Im Bereich des Friedhofs sind überdachte Radstellplätze vorgesehen.

Der Individualverkehr erhält eine direkte Anbindung über den Nordknoten an die L1100 Richtung Ludwigsburg. Fußläufige Querverbindungen direkt nach Neckarweihingen werden eingerichtet. Ein großer öffentlicher Parkplatz im Bereich des Friedhofs für Besucher ist eingeplant.

Neckarweihingen ist der Stadtteil Ludwigsburgs mit der im Durchschnitt ältesten Bevölkerung. Das Durchschnittsalter beträgt 44,6 Jahre (Gesamtstadt 42,4). Allerdings ist es im Stadtteil seit 2013 um 1,4 Jahre gesunken, während es im Rest der Stadt im selben Zeitraum geringfügig angestiegen ist. Dieser Rückgang ist teilweise auf das Baugebiet Neckarterrasse zurückzuführen, in dem seit 2013 Menschen zugezogen sind.

63-Jährige wird in ihrer Wohnung aufgeweckt und ausgeraubt

Ludwigsburg:

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu einem Raub geben können, den ein bislang unbekannter Täter am Mittwoch zwischen 02.10 und 02.20 Uhr in der Straße “Straßenäcker” in Ludwigsburg verübt hat. In der Nacht zum Mittwoch suchte der Unbekannte ein Wohnhaus auf und betrat über eine mutmaßlich offenstehende Terrassentür eine Erdgeschosswohnung. In der Wohnung begab sich der Einbrecher in das Schlafzimmer. Dort schlief eine 63 Jahre alte Frau, die anschließend geweckt wurde. Der Täter, der zur Tatzeit einen nicht näher beschriebenen länglichen Gegenstand in der Hand hielt, hatte die Frau im weiteren Verlauf festgehalten und nach Bargeld befragt. Daraufhin holte die Frau ihre Handtasche und übergab dem Täter eine zweistellige Bargeldsumme. Anschließend flüchtete der Räuber mit der Beute. Später musste die Frau feststellen, dass aus der Wohnung noch ein Tablet und drei Mobiltelefone entwendet wurden. Eine umgehend eingeleitete polizeiliche Fahndung nach dem Täter blieb ohne Erfolg. Der Täter soll etwa 20 bis 35 Jahre alt und circa 170 cm groß sein. Er ist schlank, hat einen dunkleren Teint und sprach gebrochen Deutsch. Während der Tatausführung trug er mutmaßlich eine Mütze, einen Mundschutz und eventuell Handschuhe.

“Nacht der Ausbildung”: Bus-Tour zu verschiedenen Ausbildungsbetrieben

Am 26. September findet in Ludwigsburg die Nacht der Ausbildung statt, und zum ersten Mal ist auch die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg mit dabei. Bei der von den Wirtschaftsjunioren Ludwigsburg initiierten Veranstaltung werden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Interessierte in Bussen zu verschiedenen Ausbildungsbetrieben gefahren. Dort können sie die Unternehmen kennenlernen und sich zur Dualen Ausbildung oder über freie Ausbildungsplätze informieren. Die IHK-Bezirkskammer bietet an dem Abend kleineren  Betrieben und Unternehmen, die außerhalb des Stadtgebiets Ludwigsburg ihren Sitz haben, die Möglichkeit, im IHK-Haus mit einem Stand vertreten zu sein. So findet man an der Haltestellte IHK zum Beispiel das Einrichtungshaus Hofmeister aus Bietigheim-Bissingen. „Wir stellen unser Haus gerne unseren Mitgliedsbetrieben zur Verfügung. Mit der Nacht der Ausbildung haben die Unternehmen beste Chancen, zukünftige Azubis kennenzulernen. Da helfen wir natürlich gerne!“, erklärt Albrecht Kruse, Bezirkskammer-Präsident.

An dem Abend stellt die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg beziehungsweise die IHK Region Stuttgart auch eigene Ausbildungsmöglichkeiten vor. Eine Auszubildende und eine DHBW-Studentin berichten von ihren Aufgaben und der IHK-Arbeit. Zudem ist das Projekte-Team vor Ort und erklärt, was sich hinter der Dualen Ausbildung verbirgt.

Die Nacht der Ausbildung findet statt am 26. September 2019 von 16:00 bis 21:00 Uhr und startet am ZOB Halteplatz 14 in Ludwigsburg. Im 15-Minuten-Takt fahren von dort Busse, wie bei einer „Hop on, Hopp off“-Stadtrundfahrt, zu den verschiedenen Ausbildungsbetrieben im Stadtgebiet.

Partnerlandkreis zu Besuch in Ludwigsburg

Eine große Delegation aus dem Oberen Galiläa, dem israelischen Partnerlandkreis des Landkreises Ludwigsburg, ist hier eine Woche zu Gast. Landrat Dr. Rainer Haas hieß die Gäste am vergangenen Freitag im Großen Sitzungssaal des Kreishauses willkommen und stellte Ihnen den Kreistag, die Kreisverwaltung und den Landkreis vor. „Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch – durch unseren intensiven Austausch können wir viel voneinander lernen und uns noch besser verstehen.“

Vorher besichtigten die Gäste aus Israel sowie Lehrer und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach eine Flüchtlingsunterkunft und diskutierten über das Flüchtlingsthema. Weitere Programmpunkte des einwöchigen Besuchs sind unter anderem die Gedenkstätte KZ Natzweiler, das Keltenmuseum in Eberdingen-Hochdorf, Besigheim und Bönnigheim, die Robert-Franck-Schule Ludwigsburg, das Ludwigsburger Schloss, die Weißenhofsiedlung Stuttgart, die Zentrale Stelle Ludwigsburg, die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg sowie die Synagoge in München.

Die Freundschaft zwischen der Region im Norden Israels und dem Landkreis besteht bereits seit 1983 und ist die älteste Partnerschaft des Landkreises. 1997 wurde sie offiziell mit dem Austausch von Partnerschaftsurkunden besiegelt. Heute finden regelmäßig Schüleraustausche zwischen Schulen im Landkreis und ihren Partnerschulen im Oberen Galiläa statt. Ebenfalls eng ist der Austausch bei der Lehrerfortbildung und zwischen den Kliniken Ludwigsburg- Bietigheim gGmbH und dem ZIV Medical Center im Oberen Galiläa.