Stadt Ludwigsburg unterstützt die Corona-Tests an Ludwigsburger Schulen

Die Stadt Ludwigsburg unterstützt die Ludwigsburger Schulen angesichts des erweiterten Präsenzunterrichts ab Montag bei der Durchführung der vom Land veranlassten Test-Strategie.

Das Land sieht hierfür drei Säulen vor. Säule 1: Ärzte und Apotheken, Säule 2: Kommunale Testzentren, Säule 3: Rahmenvertrag für Schulen. In enger Abstimmung mit den geschäftsführenden Schulleitern Bernhard Bleil und Mathias Hilbert wird nun seitens der Stadt – unter der Voraussetzung, dass die Finanzierung durch das Land gesichert ist – über das kommunale Testzentrum der Firma KME mit mobilen Testteams im März pro Woche ein Schnelltest in den Schulen während der Unterrichtszeit angeboten. Ab April ist dies zweimal pro Woche möglich. Insgesamt handelt es sich um mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler. Der logistische Aufwand ist erheblich.

Andere Anbieter, die derzeit schon Tests an den Schulen bei den Lehrkräften durchführen, können dies auch in Abstimmung mit der Schulleitung auf die jeweiligen Schülerinnen und Schüler ausweiten. Darüber hinausgehende Tests werden im Rahmen der oben genannten Säule 1, also bei Ärzten und Apotheken, durchgeführt. „Durch das breite Angebot in Ludwigsburg können sich alle Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch Eltern sowie Schülerinnen und Schüler testen lassen. Mit den mobilen Testteams ist zudem gesichert, dass das Angebot sehr niederschwellig ist und tatsächlich auch alle Schülerinnen und Schüler erreicht“, meint Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. Eine Testung an den Schulen in Eigenverantwortung ist zumindest kurzfristig nicht geplant.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Inzidenzwert steigt am Donnerstag deutlich über kritischen Wert

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann. Nachdem der Landkreis Ludwigsburg am Dienstag und Mittwoch einen Inzidenzwert unter 50 pro 100.000 Einwohnern vorweisen konnte, stieg der Wert am Donnerstag wieder deutlich darüber.

Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen. Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 11.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 77 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich gestiegen. Damals wurden 52 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 71 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag deutlich und liegt mit 54,1 über dem kritischen Wert von 50. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 49,9. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 50,6. Der Stadtkreis Ludwigsburg weist einen Inzidenzwert von 42,7 aus. (Stand – 11.03. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.569 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 413. Rund 16.647 (+44) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 11.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 22 (-3) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 15 (-3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand:11.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 106 | 0 )
Asperg ( 457 | 5 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 453 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.637 | 8 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 790 | 4 )
Eberdingen ( 206 | 1 )
Erdmannhausen ( 119 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 392 | 1 )
Freudental ( 129 | 1 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 521 | 2 )
Großbottwar ( 231 | 3 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 285 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 591 | 0 )
Kornwestheim ( 1.181 | 8 )
Löchgau ( 201 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.210 | 8 )
Marbach am Neckar ( 489 | 1 )
Markgröningen ( 449 | 4 )
Möglingen ( 483 | 3 )
Mundelsheim ( 85 | 0 )
Murr ( 180 | 1 )
Oberriexingen ( 79 | 0 )
Oberstenfeld ( 172 | 0 )
Pleidelsheim ( 203 | 2 )
Remseck am Neckar ( 817 | 6 )
Sachsenheim ( 642 | 2 )
Schwieberdingen ( 282 | 1 )
Sersheim ( 204 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 329 | 0 )
Tamm ( 272 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 934 | 10 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

Auch in Zeiten von Corona: Landkreis pflegt Beziehungen zu Partnern und denkt Projekte an

LUDWIGSBURG. Auch wenn die Corona-Pandemie persönliche Begegnungen verhindert, pflegt der Landkreis Ludwigsburg die Beziehungen zu seinen Partnerlandkreisen und denkt Projekte für 2021 an – das war die Botschaft, die Landrat Dietmar Allgaier mit seinem Überblick über die Auslands- und Kreispartnerschaften des Landkreises in der Sitzung des Kultur-, Schul- und Europaausschusses am Montagnachmittag an die Mitglieder des Gremiums sendete.

 Er berichtete, dass der Landkreis zusammen mit seinen Freunden in Israel anlässlich des 76. Holocaust-Gedenktags zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar ein kurzes Video erstellt hat. „Uns sowie unseren Freunden im Oberen Galiläa war es ein großes Anliegen, diesen Tag nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und gemeinsam zu gedenken“, sagte Landrat Allgaier. Man habe das Video auch den Schulleitern und Lehrern der Schulen zur Verfügung gestellt, die am Israel-Austausch beteiligt sind. Diese würden ebenfalls weiterhin Kontakt zu den israelischen Freunden halten und darauf hoffen, dass im kommenden Schuljahr wieder persönliche Begegnungen stattfinden können.

Mit den italienischen Freunden in Bergamo sei man im vergangenen Jahr durch die Corona-Krise noch stärker zusammengerückt, so der Landrat weiter. „In den schwierigsten Zeiten standen wir im gegenseitigen Austausch und haben einander unterstützt“, sagte Allgaier. Nach dem Besuch in Bergamo im Herbst vergangenen Jahres habe man zusammen eine Idee entwickelt, wie man unter anderem das Thema „Corona“ gemeinsam aufarbeiten könne. So sei man auf die weltweit tätige, in Frankreich ansässige Organisation „Missions Publiques“ gestoßen. Sie begleitet vor allem Bürgerräte, aber auch andere Auftraggeber, beispielsweise Universitäten und Ministerien. Die Organisation möchte den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern herstellen und diese beim Erarbeiten verschiedenster Themen unterstützen. Der Landkreis und die Stadt Ludwigsburg mit den Partnern Bergamo in Italien sowie Mulhouse (Partnerstadt von Bergamo) und Montbéliard (Partnerstadt von Ludwigsburg) in Frankreich planen, einen trilateralen Bürgerrat einzuberufen, um an gemeinsamen Themen zu arbeiten. Eines der Hauptthemen werde die Corona-Krise mit allen ihren Auswirkungen sein, kündigte der Landrat an. Die Überlegungen zu dem Projekt würden sich aktuell noch ganz am Anfang befinden.

Das Jugendnaturschutzcamp im Komitat Pest in Ungarn könne wegen der Pandemie leider auch in diesem Jahr nicht stattfinden, stellte Allgaier fest. 2020 war das 20-Jahr-Freundschaftsjubiläum mit den Ungarn, das pandemiebedingt nicht gefeiert werden konnte. Man überlege nun, das Jubiläum Ende des Jahres – verspätet und im kleinen Rahmen – während des Spätlingsmarkts eventuell nachzufeiern. Der Landkreis werde die Mitglieder des Ausschusses bei diesem Thema wie auch beim Stand des Projekts „Trilateraler Bürgerrat“ auf dem Laufenden halten.

red

Inzidenzwert am Mittwoch im Landkreis Ludwigsburg knapp unter 50

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann. Der Landkreis Ludwigsburg weist nun den zweiten Tag hintereinander eine Inzidenzwert von unter 50. Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen.

Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 10.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 71 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit gesunken. Damals wurden 82 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 47 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg knapp unterhalb dem kritischen Wert 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt zwar im Vergleich zum Vortag, liegt aber mit 49,9 weiterhin hauchdünn unter dem kritischen Wert von 50. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 47,9. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 51,7. (Stand: 10.03. – 16Uhr). Der Stadtkreis Ludwigsburg weist am Dienstag einen Inzidenzwert von 43,8 aus.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.492 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 413. Rund 16.603 (+40) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 10.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 25 (+2) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 18 (+2) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand:10.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 106 | 1 )
Asperg ( 452 | 1 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 451 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.629 | 9 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 786 | 3 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 119 | 1 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 391 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 519 | 0 )
Großbottwar ( 228 | 2 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 284 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 591 | 0 )
Kornwestheim ( 1.173 | 8 )
Löchgau ( 199 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.202 | 7 )
Marbach am Neckar ( 488 | 2 )
Markgröningen ( 445 | 0 )
Möglingen ( 480 | 0 )
Mundelsheim ( 85 | 1 )
Murr ( 179 | 1 )
Oberriexingen ( 79 | 3 )
Oberstenfeld ( 172 | 3 )
Pleidelsheim ( 201 | 1 )
Remseck am Neckar ( 811 | 0 )
Sachsenheim ( 640 | 4 )
Schwieberdingen ( 281 | 0 )
Sersheim ( 204 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 329 | 1 )
Tamm ( 271 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 924 | 19 )
Walheim ( 99 | 0 )

 

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg fällt unter 50

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 09.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 47 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit leicht gesunken. Damals wurden 52 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 28 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt unter kritischen Wert 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt unter den kritischen Wert von 50 und liegt am Dienstag bei 47,9. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 51,5. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 48,7. (Stand: 09.03. – 16Uhr). Der Stadtkreis Ludwigsburg weist am Montag einen Inzidenzwert von 41,7 aus.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.421 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 413. Rund 16.563 (+55) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 09.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 23 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 16 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 09.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 451 | 3 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 450 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.620 | 7 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 783 | 1 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 391 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 519 | 2 )
Großbottwar ( 226 | 2 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 284 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 591 | 0 )
Kornwestheim ( 1.165 | 3 )
Löchgau ( 199 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.195 | 6 )
Marbach am Neckar ( 486 | 3 )
Markgröningen ( 445 | 1 )
Möglingen ( 480 | 2 )
Mundelsheim ( 84 | 1 )
Murr ( 178 | 0 )
Oberriexingen ( 76 | 0 )
Oberstenfeld ( 169 | 0 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 811 | 3 )
Sachsenheim ( 636 | 1 )
Schwieberdingen ( 281 | 1 )
Sersheim ( 203 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 328 | 0 )
Tamm ( 269 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 905 | 9 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

So sehen die aktuellen Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Seit Montag, 08. März gilt für Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung:

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 08.03. – 16Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 28 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten deutlich gestiegen. Damals wurden 19 Neuinfektionen verzeichnet.

Erfahrungsgemäß fallen die Zahlen am Wochenende und zu Wochenbeginn niedriger aus, da unter anderem weniger getestet wird.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg weiter über kritischem Wert 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt leicht und liegt am Montag bei 51,5 (+0,9). Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 45,8. (Stand: 08.03. – 16Uhr). Der Stadtkreis Ludwigsburg weist am Montag einen Inzidenzwert von 41,7 aus.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.374 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 412. Rund 16.508 (+54) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 08.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 24 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 17 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 7 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 08.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 448 | 1 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 450 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.613 | 1 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 782 | 1 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 391 | 1 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 517 | 0 )
Großbottwar ( 224 | 0 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 284 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 591 | 0 )
Kornwestheim ( 1.162 | 2 )
Löchgau ( 199 | 3 )
Ludwigsburg ( 3.189 | 8 )
Marbach am Neckar ( 483 | 1 )
Markgröningen ( 444 | 0 )
Möglingen ( 478 | 1 )
Mundelsheim ( 83 | 0 )
Murr ( 178 | 1 )
Oberriexingen ( 76 | 1 )
Oberstenfeld ( 169 | 0 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 808 | 0 )
Sachsenheim ( 635 | 2 )
Schwieberdingen ( 280 | 1 )
Sersheim ( 202 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 328 | 0 )
Tamm ( 268 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 896 | 2 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Mitte April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße Nordseite
Hier kommt es im jeweiligen Bauabschnitt bis voraussichtlich Mitte März zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) zu Sperrungen von Fahrspuren auf der nördlichen Straßenseite. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (südliche Fahrspur)
Zwischen der Stuttgarter Straße (B 27) und der Keplerbrücke besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte April eine halbseitige Sperrung zwischen der Karl-Hüller-Straße und der Mörikestraße. Außerdem ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Schwieberdinger Straße eingerichtet.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung zwischen der Wernerstraße und der Osterholzallee. Im Gehwegbereich zwischen der Wilhelm-Blos-Straße und der Osterholzallee ist stellenweise mit Einschränkungen zu rechnen.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Kronenstraße (östlich der Bietigheimer Straße)
Hier besteht voraussichtlich bis Ende März eine Vollsperrung.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung auf Höhe der Neckarhalde 39.

Poppenweilerstraße
Wegen Fahrbahninstandsetzungen besteht am Donnerstag, 11. März, und Freitag, 12. März, eine halbseitige Sperrung auf Höhe der Poppenweilerstraße 79.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ab Montag: Was die neue Corona-Verordnung für Auswirkungen auf den Landkreis Ludwigsburg hat

LUDWIGSBURG. Seine neue Corona-Verordnung hat das Land Baden-Württemberg am Sonntag erlassen. Sie tritt am Montag (08.03.21) in Kraft und sieht abhängig vom Infektionsgeschehen auf Landkreisebene die stufenweise Öffnung vieler geschlossener Bereiche vor. Je nachdem, ob das Infektionsgeschehen im jeweiligen Landkreis nach den Feststellungen seines Gesundheitsamts bei über 100, bei unter 100, bei unter 50 oder bei unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind Lockerungsmaßnahmen mit verschiedenem Umfang vorgesehen. Nimmt das Infektionsgeschehen hingegen wesentlich zu, sind Lockerungsschritte auch wieder zurückzunehmen oder Maßnahmen sogar zu verschärfen.

Im Landkreis Ludwigsburg liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit bei 50,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 07.03 – 16Uhr). Damit erfolgt im Landkreis Ludwigsburg unter anderem die beschränkte Öffnung des Einzelhandels („click and meet“) und des Kulturbereichs. Zusätzliche Lockerungen sind außerdem zum Beispiel für Buchhandlungen, Gärtnereien, Blumenläden und Baumärkte vorgesehen. Erlaubt sind wieder körpernahe Dienstleistungen und bestimmte Angebote des Amateur- und Individualsports. Ab sofort sind zudem wieder Treffen von bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten möglich.

Landrat Allgaier bittet die Bevölkerung, weiter die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. „Wenn wir weiterhin achtsam sind und uns an die AHA-Regeln halten, bin ich zuversichtlich, dass wir weitere Öffnungsschritte zeitnah veranlassen können“, so der Landrat. Die Corona-Verordnung sieht vor, dass bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 weitere wesentliche Lockerungen möglich sind, beispielsweise die vollständige Öffnung des Einzelhandels oder im Bereich der Kultur- und Sportgestaltung.

Der Landkreis Ludwigsburg war mit seinem Inzidenzwert in den letzten Tagen meist um den sogenannten Schwellenwert von 50. Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg wieder über kritischem Wert

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Samstag 06.03. – 16Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 62 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich gestiegen. Damals wurden 44 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 32 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg steigt über kritischen Wert 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt über den kritischen Wert von 50 und liegt am Samstag bei 51,5. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 48,7. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 48,7. (Stand: 06.03. – 16Uhr). Der Stadtkreis Ludwigsburg weist am Freitag einen Inzidenzwert von 39,5 aus.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.337 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 412. Rund 16.410 (+29) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 06.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 27 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 21 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 6 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 06.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 445 | 4 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 450 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.611 | 2 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 781 | 1 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 390 | 2 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 517 | 1 )
Großbottwar ( 224 | 2 )
Hemmingen ( 267 | 3 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 284 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 591 | 5 )
Kornwestheim ( 1.158 | 11 )
Löchgau ( 196 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.180 | 3 )
Marbach am Neckar ( 482 | 2 )
Markgröningen ( 444 | 0 )
Möglingen ( 477 | 1 )
Mundelsheim ( 83 | 0 )
Murr ( 176 | 2 )
Oberriexingen ( 75 | 0 )
Oberstenfeld ( 169 | 4 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 808 | 2 )
Sachsenheim ( 633 | 3 )
Schwieberdingen ( 279 | 1 )
Sersheim ( 200 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 328 | 2 )
Tamm ( 268 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 892 | 6 )
Walheim ( 99 | 1 )

red

Wahlkreis Ludwigsburg: Sechs Kandidierende proben ihren ersten Sprung in den Landtag

Von Uwe Roth

Corona gibt den Kandidierenden für die Landtagswahl am 14. März selten Gelegenheit zu einem persönlichen Schlagabtausch – in einem echten Raum und nicht auf einer Videoplattform von Zuhause aus. Am Dienstag hatten die sechs Bewerber*innen des Wahlkreises Ludwigsburg die Chance, in einer klassischen Diskussionsrunde ihre politischen Argumente auszutauschen. Da saßen sie mit gebührendem Abstand an kleinen Tischchen im großen Kinosaal des Scala Ludwigsburg. Publikum war logischerweise keines in den Rängen. Dafür standen mehrere Videokameras im Raum. Wenn es interessierte, verfolgte die knapp zweistündige Veranstaltung auf YouTube. 430 Zuschaltungen waren es.  Auf der populären Videoplattform ist diese weiterhin abrufbar. Organisatorin war die Landeszentrale für politische Bildung (LpB), die demnächst in Ludwigsburg eine Außenstelle eröffnen wird. LpB-Mitarbeiterin Rebecca Beider und der SWR-Journalist Jonas Keinert moderierten den Abend, wobei sie sich über den Ablauf der verschiedenen Fragerunden nicht immer einig war.

Das Besondere an dieser Zusammensetzung der Kandidierenden im Wahlkreis Ludwigsburg ist, dass es keinen Platzhirsch gibt, also keinen Landtagsabgeordneten, der sein Mandat verteidigt. Bei der vorangegangenen Wahl 2016 hatte die CDU ihr Mandat im Wahlkreis verloren. Die Grünen entthronten kurz vor der Nominierungsveranstaltung ihren langjährigen Vertreter Jürgen Walter. Die übrigen Parteien waren damals leer ausgegangen.

Die Grünen ersetzten den Asperger Jürgen Walter mit der Ludwigsburgerin Silke Gericke. Die CDU schickt ebenfalls aus Ludwigsbug Professorin Dr. Andrea Wechsler ins Rennen und die SPD den Remsecker Colin Sauerzapf (SPD). Stefanie Knecht ist gleichfalls aus Ludwigsburg und bewirbt sich für die FDP. Nadia Schmidt ist auch aus Ludwigsburg und steht für Die Linke bereit. Friedemann Johannes Meyer von der AfD kandidiert zudem für den Wahlkreis Vaihingen. Er sagt von sich, dass er nicht vorhatte zu kandidieren. Aber als es seiner Partei an Freiwilligen fehlte, habe er nicht Nein sagen können. In jedem Fall ist die Konstellation so: Wer aus dem Sechserkreis die meisten Stimmen der rund 125000 Wahlberechtigten im Wahlkreis 12 (Ludwigsburg) erhält, wird als Neuling in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen.

Gericke und Meyer kennen den Landtag als Mitarbeitende im Büro einer Abgeordneten und eines Abgeordneten. Die Grünen-Politikerin erlebt zumindest zeitweise die Regierungsarbeit der grün-schwarzen Koalition aus nächster Nähe mit. Gericke hat als Gemeinderätin in Ludwigsburg zudem kommunalpolitische Erfahrung wie auch FDP-Frau Knecht. Sauerzapft ist Gemeinderat in Remseck. Denjenigen, denen es an eigener landespolitischer Erfahrung mangelte, brachten im Wesentlichen die Vorgaben ihrer jeweiligen Partei in die Gesprächsrunden ein. Kandidatin Knecht tat dies von Beginn an mit viel Angriffslust, wie es derzeit ihr Parteikollege, der Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke vormacht.

Die Ludwigsburger Gemeinderätin ließ kein gutes Haar an der Landesregierung und deren Corona-Politik. Sie sprach von einer “bräsigen Politik”, die “undurchdacht und planlos” sei und forderte beinahe aggressiv eine sofortige Abschaffung des Lockdowns mit einer durchdachten Öffnungsstrategie. Da fühlte sich sogar Sauerzapf aufgerufen, der mit 23 Jahren jüngste Kandidat in der Runde, die Landesregierung zu verteidigen, obwohl die SPD im Landtag in der Opposition ist. Es sei nicht fair, “einfach nur gegen die Landesregierung zu schießen”, sagte er. Es gebe keine Erfahrung im Umgang mit einer solchen Pandemie. “Wir sind noch lange nicht überm Berg und müssen vorsichtig sein”, warnte er vor voreiligen Schlüssen, wie sie aus seiner Sicht Knecht aus der aktuellen Lage ziehe. Damit war er sich mit der CDU-Politikerin Wechsler einig. Auch Gericke und Schmidt widersprachen der Liberalin.

Wechsler sprach von der Notwendigkeit einer “intelligenten Öffnungsstrategie” und möglichst baldigen Rückkehr zu einer freien Marktwirtschaft – “weg von der Rettungsschirmpolitik”. So bald wie möglich müsse die Sparpolitik wieder greifen. “Die CDU steht weiter klar hinter der schwarzen Null”, versicherte sie. Gericke zeigte sich überzeugt, dass dies nicht so schnell gelingen werde. Corona werde ein großes Thema bleiben. Dementsprechend sei weiteres Geld notwendig, um aus der Krise zu kommen. Sauerzapf plädierte dafür, gegebenenfalls Kredite bereitzustellen, um den Investitionsstau abzubauen, der aus seiner Sicht durch die CDU-Sparpolitik entstanden sei. Den Investitionsstau beizubehalten, sei für die junge Generationen eine größere Belastung, als Schulden beizubehalten, sagte er. Für was der AfD-Kandidat seht, ist in seinen Antworten nicht deutlich geworden. Meyer sprach von einer “individuellen Freiheit”, die es zu sichern gelte. “Lassen Sie sich nicht leben, sondern leben Sie selbst”, wandte er sich an die Zuschauer der Wahlveranstaltung.