Ludwigsburg meldet null Corona-Neuinfektionen am Sonntag

Ludwigsburg: Null Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Sonntag (12. Juli). Damit ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg weiterhin bei 1.861. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.743 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,6.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Krise: Ludwigsburg spart bei Grünflächen – andere Städte sind großzügiger

Von Uwe Roth

Grünflächen sind in der Stadt Ludwigsburg ein rares Gut. Nach Angaben aus dem Rathaus gibt es im Stadtgebiet für die 94 000 Einwohner etwa neun Hektar Grünanlagen, die öffentlich zugänglich sind. Ebenfalls ohne Eintritt betretbar sind der Favoritepark und das Gelände um das Schloss Monrepos. Doch beides zählt nicht zum städtischen Erholungsgut, da diese im Besitz des Landes Baden-Württemberg sind. In der Innenstadt ist die kaum zwei Hektar große Bärenwiese die größte und einzige Anlage, auf der die Menschen spielen oder die Picknickdecke ausbreiten können. Statistisch betrachtet, ist die überschaubare Liegewiese für die 50 000 Innenstadtbewohner da.

Ansonsten kann man in der Stadt eher sitzend von einer Parkbank aus das Grün genießen – so in den Friedhöfen (etwa 38 Hektar) oder auf Spielplätzen (24 Hektar). Die Biotopflächen, die von der Stadt unterhalten werden, sind etwa so weitläufig wie die öffentlichen Grünanlagen. Doch die sind aus der Innenstadt fußläufig schwer erreichbar und vor allem nicht als Ort für den Freizeitspaß gedacht.

Laut einer Sprecherin der Stadt kostet die Grünpflege jährlich 6,1 Millionen Euro. Darin eingerechnet ist die Pflege von knapp   30.000 Bäumen. Umgerechnet gibt Ludwigsburg 65,20 Euro je Einwohner und Jahr dafür aus, dass die Stadt nicht nur aus grauen Gebäuden und asphaltieren Verkehrswegen besteht. Nun trifft die Corona-Krise in diesem Sommer aber die Grünpflege: In der Stadtverwaltung herrscht wegen des Einbruchs der Einnahmen Haushaltssperre. Im kommunalen Kassenstand herrscht eine Lücke von 36 Millionen Euro. Obwohl von Grün nicht üppig gesegnet, kamen die Ausgaben des Grünflächenamts sogleich ins Visier der Kostensparer. Von den über sechs Millionen Euro sollen etwa 100.000 Euro auf dem Konto verbleiben, in dem insbesondere für die Pflege des Verkehrsgrüns (6,3 Hektar) weniger getan wird. Außerdem sollen Bürger freiwillig beim Gießen helfen. An der Sommerbepflanzung ist bereits gespart worden.

Doch Ulrike Schmidtgen, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Grünflächen der Stadt Ludwigsburg, beruhigt: „Die Auswirkungen sind nicht so gravierend, wie dies der erste Eindruck gemacht hat“, sagt sie. Es werde weniger Unkraut gerupft und manche Wiese seltener gemäht. Wenn möglich werde auf den einen oder anderen Gießgang verzichtet. „Wir lassen aber nichts vertrocknen“, versichert sie. Dafür sorgen tatsächlich auch Ehrenamtliche, die sich in der Innenstadt insbesondere um Kübelpflanzen kümmern. Das Gießwasser kommt aus privaten Hähnen. „Wer nicht genau hinschaut, wird nicht merken, dass wir in diesem Jahr bei der Grünpflege etwas sparen“, ist Schmidtgen überzeugt.

Auch in der Nachbarschaft Bietigheim-Bissingen herrscht Haushaltssperre. Doch am Grün soll dennoch nicht gespart werden: „Die innerstädtischen Grünanlagen sind seit Jahrzehnten vorbildlich gepflegt und werden es auch weiterhin sein“, teilt eine Rathaussprecherin mit. Die Stadt hat halb soviel Einwohner wie Ludwigsburg, aber nur ein Drittel weniger öffentlicher Grünanlagen. Der Etat für die Grünpflege insgesamt liegt bei 3,2 Millionen Euro. Allein die Pflege des Bürgergartens lässt sich die Stadt eine Viertel Million Euro im Jahr kosten.

Wer in Ludwigsburg ausreichend Platz zur Erholung sucht, muss ins Blühende Barock (Blüba). Die Parkanlage rund um das Residenzschloss gehört je zur Hälfte der Stadt und dem Land und kostet aber Eintritt: Für eine vierköpfige Familie 100 Euro im Jahr (Saisonkarte im Vorverkauf) oder 27 Euro für einen Tagesbesuch. Knapp 27 Hektar werden von 30 Gärtnern auf Vordermann gehalten. Die Pflege eines Quadratmeters beträgt laut BlüBa 13 Euro im Jahr. Dafür bekommen die Besucher eine Menge Blumenpracht geboten. Die weitläufigen Wiesen zwischen den Pflanzbeeten sind Picknick-Areal unter vielen schattenspendenden Bäumen. Betreten verboten – das war früher.

Da sind Stuttgarts Bürger besser dran: „Im Schnitt erreicht jeder Einwohner fußläufig in 250 Meter eine Grünanlage“, sagt Volker Schirner, Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Stadt Stuttgart nicht ohne Stolz. Der Killesberg, der Rosensteinpark, der Kurpark in Cannstatt und der Schlosspark sind ohne Bezahlschranke begehbar, obwohl sie üppig bepflanzt und gepflegt werden, um nur einige öffentliche Grünanlagen zu nennen. „Der Park rund um die Villa Berg im Osten soll demnächst dazukommen“, kündigt er ein weiteres innerstädtisches Erholungsgebiet an. Wie viel Grün ein Stuttgarter im Schnitt zur Verfügung hat, lässt sich nicht ausrechnen. Denn um den Kesselrand gruppieren sich weitläufige Wälder, die problemlos zu Fuß erreichbar sind.

Da die Innenstadt bekanntermaßen von Luftverschmutzung und im Sommer von Hitze stark belastet ist, seien die Baum- und Pflanzenpflege ein hohes Gut, das auch jetzt in der Haushaltskrise nicht angetastet werde, sagt Schirner. Derzeit beträgt sein jährlicher Etat 40 Millionen Euro. Die Unterstützung aus der Verwaltung und Gemeinderat, diesen Betrag zu halten und wenn möglich zu erhöhen, sei groß.

Saison 2020/21: Starttermin für die Basketballer steht fest

Während die pflichtspielfreie Zeit unlängst begonnen hat laufen bei den Verantwortlichen der MHP RIESEN Ludwigsburg und der easyCredit Basketball Bundesliga die Planungen für die neue Saison voran. Während personell bezüglich dieser bereits in mehrfacher Hinsicht Vollzug vermeldet werden konnte und mit Barry Brown Jr., Tre Demps, Lukas Herzog und Jonas Wohlfarth-Bottermann bereits vier Akteure verbindlich feststehen, gibt es seit diesem Freitag auch bezüglich des Terminplans ein gewisses Maß an Planungssicherheit.  

Durch die gemeinsame Tagung aller Klubs und der Liga-Gremien steht fest, dass die Ludwigsburger ab Mitte Oktober im Pflichtspielbetrieb wieder auf Korbjagd gehen werden. Denn während der 1. Hauptrunden-Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga für das Wochenende in KW 45 (07.-09. November) vorgesehen ist, steigt bereits ab Mitte Oktober der komplette Pokal-Wettbewerb: Alle Runden – und nicht nur wie in den vergangenen beiden Spielzeiten das Achtelfinale – des MagentaSport BBL Pokals werden vor dem Liga-Start ausgetragen werden. Aufgrund der virusbedingt besonderen Situation soll der Pokal-Modus modifiziert und erweitert werden. Das dafür zugrunde liegende Spielsystem wird in Kürze, sobald alle notwendigen Abstimmungen getroffen sind, von Seiten der easyCredit BBL veröffentlicht.

Eine Anpassung der Wettkampf-Praxis im Liga-Betrieb wird unterdessen nicht angestrebt, sodass die Saison der easyCredit BBL mitsamt Hauptrunde und drei Playoff-Runden im Best-of-Three-Modus (Viertelfinale, Halbfinale, Finale) zwischen Anfang November und Mitte Juni gespielt werden soll. Ziel der Verantwortlichen ist es, dass von Beginn an, mit entsprechend ausgearbeiteten Hygienekonzepten und reduzierten Kapazitäten, wieder Zuschauer in die Arenen der Republik kommen können.

Zudem steht bereits fest, dass das Lizenzstatut für die Spielzeit 2020/201 eine Aussetzung des Mindestetats von drei Millionen Euro vorsieht, selbstverständlich alle Klubs aber einen ausgeglichenen Finanzplan einreichen müssen. Infos zur Lizenzierung gibt es auf der Website der easyCredit BBL, die Bekanntgabe der Entscheidungen zur Lizenzierung ist für die kommende Woche avisiert.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit drei Verletzten und hohem Sachschaden

Drei Verletzte und Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag um 08.35 Uhr auf der Friedrichstraße in Richtung Remseck am Neckar ereignet hat. Ein 39-jähriger Fahrer in seinem Suzuki befuhr die Friedrichstraße stadtauswärts und bog nach links in die Mühlhäuser Straße ab. Hierbei übersah er einen in Fahrtrichtung Ludwigsburg fahrenden 56-jährigen Toyota-Fahrer. Durch die Kollision wurden beide Fahrer sowie die 39-jährige Beifahrerin im Toyota verletzt und in nahegelegene Krankenhäuser verbracht. Zur Schwere der Verletzungen können momentan noch keine Angaben gemacht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben der Feuerwehr Ludwigsburg befanden sich zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie drei Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz. Derzeit befindet sich noch die Straßenmeisterei Ludwigsburg mit einer Kehrmaschine zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort.

Ludwigsburg: Feuerwehr rückt aus

Am Freitagabend ging bei der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg kurz vor 21.45 Uhr ein Notruf eines Anwohners ein, der die Auslösung eines Rauchmelders in einem Mehrfamilienhaus in der Agnes-Miegel-Straße festgestellt hatte. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten an. Im Dachgeschoss des Gebäudes konnte schließlich festgestellt werden, dass ein Bewohner offenbar sein Essen auf dem Herd vergessen hatte, was dann zu einer Rauchentwicklung führte. Eine Person kam mit einer leichten Rauchvergiftung zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus. Die restlichen Bewohner hatten das Gebäude bereits zuvor rechtzeitig verlassen und blieben glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit fünf Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

So viele Corona-Neuinfektionen gibt es am Samstag

Ludwigsburg: Am Samstag (11. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um vier weitere Infizierte auf mindestens 1.861 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.740 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,7 .

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Baden-Württemberg meldet 51 Neuinfektionen

Ludwigsburg: Am Freitag (10. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um einen weiteren Infizierten auf mindestens 1.857 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.736 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,7 .

Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag (10. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 51 bestätigte Infektionen auf mindestens 36.051 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.643 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 48 Neuinfektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle weiterhin insgesamt 1.837. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Stadt Ludwigsburg richtet Corona-Nothilfefonds ein

Auf Initiative der Ludwigsburger Bürgermeister wurde für in Not geratene Einrichtungen ein Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Auch ein Großteil der Ludwigsburger Stadträtinnen und Stadträte hat für den Corona-Nothilfefonds der Bürgerstiftung Ludwigsburg gespendet. Insgesamt kamen nach Angaben der Stadt so rund 9.000 Euro zusammen.

Mit den Spendengeldern des Fonds sollen durch die Corona-Krise in Not geratene gemeinnützige Ludwigsburger Einrichtungen und Projekte, aber auch weitere mildtätige Zwecke unterstützt werden, heißt es in der Meldung der Stadt Ludwigsburg. Mit dem Geld sollen demnach denjenigen geholfen werden, die sich normalerweise für andere einsetzen – sei es auf sozialer, kultureller oder sportlicher Ebene. Der Kreis der möglichen Unterstützungsempfänger wird innerhalb des Stiftungszwecks so wenig wie möglich eingegrenzt.

Eingerichtet wurde der Corona-Nothilfefonds auf Initiative der Ludwigsburger Bürgermeister. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, Erster Bürgermeister Konrad Seigfried, Bürgermeister Michael Ilk und Albert Geiger, kommissarischer Leiter des Dezernats Stadtentwicklung, Hochbau, Liegenschaften. Gemeinsam stellten sie auch das Startkapital und spendeten privat insgesamt 10.000 Euro.

„Ich freue mich sehr, dass der Gemeinderat den Fonds unterstützt“, so OB Matthias Knecht. „Das ist ein starkes Signal und zeigt die große Solidarität in der Corona-Krise.“

Das Spendenkonto des Fonds lautet: Kreissparkasse Ludwigsburg, Kontonummer 17 732, BLZ 604 500 50, IBAN: DE36 6045 0050 0000 0177 32, BIC CODE: SOLADES1LBG. Kontoinhaber ist die Bürgerstiftung Ludwigsburg. Der Verwendungszweck heißt „Spende Corona-Soforthilfe“. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

Wer Unterstützung durch den Fonds beantragen möchte oder zur Unterstützung des Fonds Fragen hat, kann sich wenden an: Stadt Ludwigsburg, Büro Oberbürgermeister, Hannes Eisele, Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg, Telefon 07141 910-2238, E-Mail: H.Eisele@ludwigsburg.de.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Marbach am Neckar: Unfallflucht nach Alkoholunfall

Zu tief ins Glas geschaut hatte die 48-jährige Fahrerin eines VW, die am Donnerstag gegen 12:35 Uhr in der Rielingshäuser Straße beim rückwärtigen Ausparken den Mitsubishi einer 71-Jährigen angefahren hatte. Sie stieg anschließend aus, schaute sich den Schaden an und fuhr dann weg. Zeugen beobachteten den Vorgang und verständigten die Polizei. Beamte des Polizeireviers Marbach trafen die Frau wenig später zu Hause an. Sie stand augenscheinlich deutlich unter Alkoholeinfluss und nach einem Atemalkoholtest musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Führerschein der 48-Jährrigen wurde einbehalten.

Freiberg am Neckar: Motorradfahrer leicht verletzt

Leichte Verletzungen hat sich ein 18-jähriger Motoradfahrer am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der L 1129/Neckarstraße zugezogen. Er war auf der Landesstraße in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Auf dem Neckartalweg von Benningen kommend wollte ein 50-jähriger Radfahrer die Landesstraße überqueren und erkannte den Motorradfahrer vermutlich zu spät. Er bremste ab und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei einem Ausweichversuch verlor der 18-Jährige die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Oberstenfeld: Radfahrer schwer verletzt

Beim Befahren der Straße „In den Eichwiesen“ ist ein 86-jähriger Radfahrer am Donnerstagabend gegen 19:00 an der Steigung zur Einmündung der Eichhäldenstraße Uhr ohne Fremdeinwirkung gestürzt und hat sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Großbottwar: Radfahrerin stürzt beim Bremsen

Mit schweren Verletzungen musste eine 36-jährige Radfahrerin am Donnerstagnachmittag von einem Rettungshubschrauber ins ein Krankenhaus geflogen werden. Sie war gegen 15:40 Uhr auf einem Feldweg im Gewann „Dreissig Morgen“ von Großbottwar in Richtung Steinheim unterwegs. Auf der Gefällstrecke kurz vor dem Lerchenhof verlor sie vermutlich beim Bremsen die Kontrolle und stürzte über den Lenker. Die Polizei hat keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter festgestellt.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona: Weitere Neuinfektionen in Baden-Württemberg und Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um drei weitere Infizierte auf mindestens 1.856 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.735 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,8.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (09. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg um weitere 48 bestätigte Infektionen auf mindestens 36.000 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.624 Personen bereits wieder genesen. Gestern wurden 52 Neuinfektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Esslingen die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.837. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,88 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Jungen Menschen eine Chance geben: Agentur für Arbeit bezuschusst neue Variante der Ausbildung

Ludwigsburg: Trotz der aktuellen Krise wird am 1. September 2020 das neue Ausbildungsjahr offiziell starten. Immer noch suchen viele Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg Azubis für ihre freien Ausbildungsstellen, doch auch in diesem Jahr werden einige Bewerberinnen und Bewerber keinen Ausbildungsplatz finden. Hier eröffnet nun die Einstiegsqualifizierung eine neue Chance für den Weg in die Ausbildung.

„Nicht in jedem Fall passen die schulischen Leistungen der Jugendlichen zu den Anforderungen der Betriebe“, so Benjamin Müller, Teamleiter der Ludwigsburger Berufsberatung. „Nicht jedem liegt der theoretische Unterricht in der Schule. Viele junge
Leute blühen erst in der Praxis richtig auf, denn hier können sie zeigen, was sie wirklich können. Für diese Jugendlichen gibt es die betriebliche Einstiegsqualifizierung.“ Die Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum von 6 bis maximal 12 Monaten mit einer Praktikumsvergütung, die von der Agentur für Arbeit bezuschusst werden kann. Die Jugendlichen können dadurch in einem Betrieb Praxisluft schnuppern und das Unternehmen überzeugen, dass sie genau die Richtigen für eine Ausbildung sind.

„Für Betriebe ist diese Variante eine gute Gelegenheit, die Bewerberinnen und Bewerber über einen längeren Zeitraum kennenzulernen“, weiß Johann Peter Janiak, Bereichsleiter bei der Arbeitsagentur. „Denn häufig erleben die Betriebe die Jugendlichen nur in einem kurzen Praktikum oder in einem Ferienjob – wenn überhaupt. Gerade wenn bei Bewerbern
aufgrund ihrer schulischen Leistungen nicht ganz klar ist, ob sie den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sein werden, kann die Einstiegsqualifizierung eine Brücke in eine feste Lehrstelle sein.“

Interessierte Arbeitgeber berät der persönliche Ansprechpartner im Arbeitgeberservice. Jugendliche können sich bei der Berufsberatung über die Hotline 07141 137 271 (Montag bis Donnerstag von 9:00 – 12:00 Uhr) oder per Mail:
Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de melden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg