So viele Corona-Neuinfektionen wurden im Landkreis Ludwigsburg gemeldet

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.477 (Stand: 19.04.20, 16.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme um 13 Neuinfektionen. Am Sonntag vor einer Woche wurden im Vergleich noch 18 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 41 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 95 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Im Vergleich zu gestern gab es hier keine Zunahme.

Baden-Württemberg:

Am Sonntag (19. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 368 auf mindestens 28.078 angestiegen. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 965 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Sonntagabend bekannt. Hierzu ist anzumerken, dass nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten heute an das Landesgesundheitsamt übermittelt haben.

965 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 965 an. Unter den Verstorbenen waren 597 Männer und 368 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Übersicht: So sehen die aktuellen Zahlen aus (Stand: 18.04)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 18.04. / 22.10 Uhr – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag) Todesfälle Genesene
Deutschland 142.872 (+3.738) 4.426 (+223) 85.400 (+3.600)
Baden-Württemberg  27.710 (+382) 952 (+30) 15.293 (+829)
Landkreis Ludwigsburg 1.464 (+42) 41 (+2) 363 (Stand:16.04.)
Weltweit 2.300.874 (+84.646) 158.422 (+7.416) 589.576 (+23.712)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona in Ludwigsburg und Baden-Württemberg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.464 (Stand: 18.04.20, 16:50 Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme um 42 Neuinfektionen. Insgesamt 41 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 95 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind zwei mehr als gestern.

Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg sind Stand Samstagabend (18. April – 19Uhr) 27.710 Menschen gemeldet, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Das gab am Abend das Sozialministerium bekannt. Seit gestern sind somit weitere 382 Menschen mehr infiziert. Gestern wurden noch 698 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Ministerium sind inzwischen ungefähr 15.293 Personen wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land stieg um 30 auf 952 an. 

952 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Hohenlohekreis, Lörrach, Ortenaukreis, Rastatt, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Heilbronn und Stuttgart insgesamt 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 952 an.

Unter den Verstorbenen waren 587 Männer und 365 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Gewerkschaft fordert Aufstockung von Kurzarbeitergeld

Wenn es nicht mehr fürs Nötigste reicht: Im Zuge der Corona-Krise haben Kellner, Köchinnen und Hotelangestellte im Landkreis Ludwigsburg mit extremen Lohneinbußen zu kämpfen. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung – und fordert eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. 

„Mit 60 Prozent des bisherigen Lohns auszukommen, ist im Gastgewerbe ein Ding der Unmöglichkeit. In Baden-Württemberg bleiben einem gelernten Koch ohne Kinder in Vollzeit am Monatsende nicht einmal 900 Euro“, macht NGG-Geschäftsführer Hartmut Zacher deutlich. Dies setze voraus, dass nach Tarif gezahlt werde – was häufig jedoch nicht einmal der Fall sei. Trotz Vollzeitjob seien viele Beschäftigte während der Kurzarbeit sogar auf Stütze vom Amt angewiesen. „Und ein Ende der Krise ist noch längst nicht abzusehen“, so Zacher. Im Kreis Ludwigsburg beschäftigt das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 7.000 Menschen. 

Die Gewerkschaft NGG ruft die Bundestagsabgeordneten aus der Region dazu auf, sich in Berlin für eine rasche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80 Prozent (Eltern: 87 Prozent) einzusetzen. „Wir brauchen ein ,Corona-KUG 80plus‘ – zumindest für untere Einkommensgruppen“, so Zacher. In mehreren europäischen Ländern liegt das Lohnausfallgeld bereits in dieser Größenordnung.  

„Weil sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) weiterhin einer Aufstockung per Tarifvertrag verweigert, ist nun die Politik gefragt. Sie hat bereits ein beispielloses Corona-Rettungspaket beschlossen und greift Firmen mit Milliarden unter die Arme. Aber man darf die Beschäftigten jetzt nicht im Regen stehen lassen“, sagt Zacher. 

Es sei nicht hinnehmbar, dass Hoteliers und Gastronomen bei den Lohnkosten voll entlastet würden – diese Hilfe aber nicht an ihre Mitarbeiter weitergäben. „Corona darf nicht zur Katastrophe für die werden, die ohnehin jeden Cent zweimal umdrehen müssen.“ so Zacher.

 

Erweiterung der Notbetreuung für Kinder in Ludwigsburg

Die Ludwigsburger Kindertageseinrichtungen betreuen nach Angaben der Stadtverwaltung derzeit im Rahmen der Notfallbetreuung schon 106 Kinder, 26 sind es in den Schulen. Seit die Landesregierung angekündigt hat, die Notfallbetreuung um weitere Berufsgruppen zu erweitern, laufen die Telefondrähte bei der Stadt heiß. Es bedarf allerdings zunächst einer Verordnung als Rechtsgrundlage, die derzeit vom Land noch vorbereitet wird, heißt es seitens der Verwaltung. Erst wenn diese vorliegt ist klar, wer zukünftig zusätzlich aufgenommen werden kann. Die Notfallbetreuung muss entsprechend der Nachfrage anders organisiert werden: „Es ist schier unmöglich, am Samstag zu erfahren, wer künftig notfallbetreut werden soll, und am Montag die Plätze samt Betreuungskräfte vorzuhalten“, erklärt Renate Schmetz, Leiterin des Fachbereiches Bildung und Familie bei der Stadt. Sobald die neue Corona-Verordnung vorliegt, werden die erforderlichen Vorbereitungen getroffen.

„Der Schutz der Kinder und der Mitarbeitenden vor Infektionen hat hierbei für uns höchste Priorität“, betont Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. Um Abstandsregeln umzusetzen, wird das Hygienekonzept der Einrichtungen angepasst werden müssen. Daher ist in der nächsten Woche noch nicht mit einer Erweiterung des berechtigten Personenkreises zu rechnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die bisherigen Kriterien zur Aufnahme in die Notbetreuung haben erst einmal weiterhin Bestand. Eltern, deren Kinder bisher in der Betreuung sind, brauchen auf jeden Fall keinen Neuantrag zu stellen. Anträge müssen nur diejenigen Eltern stellen, die zukünftig zum Kreis der Berechtigten zählen. Dieser Kreis ist mangels Verordnung des Landes aber noch nicht bekannt.

Die Anträge müssen laut der Behörde dann in den Einrichtungen gestellt werden, die die Kinder bis zur Schließung der Kindertageseinrichtungen und Schulen besucht haben. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite: www.ludwigsburg.de/notbetreuung

red

Corona in Deutschland: Rund 140.000 Infizierte

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 17.04. / 22.30Uhr – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag) Todesfälle Genesene
Deutschland 139.134 (+3.291) 4.203 3.890 (+313) 81800 (+4.800)
Baden-Württemberg  27.328 (+698) 922 (+48) 14.464 (+731)
Landkreis Ludwigsburg 1.422 (+37) 39 (+4) 363  (Stand:16.04.)
Weltweit 2.216.228 (+88.355) 151.006 (+9.552) 565.864 (+25.289)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona-Virus: So sehen die aktuellen Zahlen aus

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.422 (Stand: 17.04.20, 16:00 Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme um 37 Fälle. Insgesamt 39 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 95 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind vier mehr als gestern. Genesen (Symptomfreiheit nach 14 Tage Quarantäne und Rücksprache Gesundheitsamt) sind 363 Patienten. (Stand: 16.04.)

Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg sind Stand Freitagabend (17. April – 19Uhr) 27.328 Menschen gemeldet, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Das gab am Abend das Sozialministerium bekannt. Seit gestern sind somit weitere 698 Menschen mehr infiziert. Gestern wurden noch 580 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Ministerium sind inzwischen ungefähr 14.464 Personen wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land stieg um 48 auf 922 an. 

922 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 922 an.

Unter den Verstorbenen waren 574 Männer und 348 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

red

PKW-Brand am Ludwigsburger Bahnhof und weitere Nachrichten aus der Region

Ludwigsburg-Bahnhof:

Am Freitagvormittag musste der Bahnhofsbereich in Ludwigsburg geräumt werden, nachdem ein PKW am Busbahnhof zu brennen begonnen hatte. Kurz nach 11.30 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Der Anrufer teilte mit, dass am Busbahnhof ein Opel Feuer gefangen habe. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg sowie die Feuerwehr rückten hierauf aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der eintreffenden Einsatzfahrzeuge wurde der Busbahnhof geräumt und abgesperrt. Die Bundespolizei ordnete eine Langsamfahrt für den Schienenverkehr an. Der Busverkehr vom ZOB konnte zunächst nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Die Busse verkehrten stattdessen über die Halstestelle „Bahnhof (Arena)“ in der Pflugfelder Straße. Die Fahrgäste wurden per Durchsagen darüber informiert. Gegen 11.50 Uhr war der Brand von der Feuerwehr Ludwigsburg gelöscht. Um 12.20 Uhr konnte die Bundespolizei die angeordnete Langsamfahrt zurücknehmen. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen vor Ort abgeschlossen waren, wurde der ausgebrannte Opel abgeschleppt. Gegen 14.00 Uhr wurde die Sperrung des Busbahnhofs aufgehoben und der Busverkehr konnte wie gewohnt wieder durchgeführt werden. Derzeit besteht der Verdacht, dass der PKW von einer noch unbekannten Person in Brand gesetzt worden sein könnte. Zwei Zeuginnen hatten unabhängig voneinander beobachtet, wie eine männliche Person mit dem Opel von der Myliusstraße kommend zum Busbahnhof fuhr und den PKW mittig auf dem Gelände abstellte. Der Fahrer habe anschließend im Bereich der Innenseite der Fahrertür hantiert und einen unbekannten Gegenstand aus dem Fahrzeug entnommen. Daraufhin verließ der Mann zu Fuß den Bahnhofsbereich in Richtung der Leonberger Straße. Kurz darauf stieg Rauch aus dem Fahrzeug auf und der Wagen stand in Flammen. Bei dem PKW handelt es sich um einen roten Opel älteren Baujahrs, der einer Betriebsuntersagung unterliegt. Vermutlich waren an dem Fahrzeug „Kennzeichen“ aus Papier oder Pappe angebracht. Der Wert des Fahrzeugs dürfte sich auf einen eher geringen Betrag belaufen. Zu dem Fahrer ist weiterhin bekannt, dass er zwischen 35 und 40 Jahren alt und etwa 170 bis 175 cm groß ist. Er hat kurzes dunkelbraunes Haar und trug ein weißes T-Shirt sowie eine helle Jeans. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, die weitere Hinweise zu dem Fahrzeug oder zu dem noch unbekannten Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, zu melden.

Ludwigsburg-Poppenweiler

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich laut einer Pressemitteilung der Polizei ein Rollerfahrer am Donnerstagnachmittag in Poppenweiler. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg wollte gegen 15.45 Uhr einen Rollerfahrer in der Mitländerstraße kontrollieren, da der Fahrer einen recht jungen Eindruck machte. Kurz vor der Affalterbacher Straße hatte der Streifenwagen zu dem Roller aufgeschlossen. Der Fahrer drehte sich nun um und bemerkte wohl den Streifenwagen. Anschließend beschleunigte er und bog nach links in die Jahnstraße ab, um dort weiter Gas zu geben. Das zwischenzeitlich eingeschaltete Martinshorn, das Blaulicht sowie die Anhaltesignale ignorierte der Fahrer. Die vorgeschriebenen 30 km/h in der Jahnstraße überschritt der Roller um etwa das Doppelte. Kurz vor dem Ende der Jahnstraße bog der Unbekannte zwischen zwei Absperrpfosten in Richtung des Lehmgrubenweges ab und die Beamten verloren ihn zunächst aus den Augen. Im Zuge weiterer Fahndungsmaßnahmen entdeckten die Polizisten den abgestellten Roller dann allerdings im Lehmgrubenweg und stellten das Fahrzeug sicher. Anhand des Versicherungskennzeichens konnte der Halter des Rollers ermittelt werden. Wer das Zweirad am Donnerstagnachmittag fuhr, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen dahingehend dauern an.

Ditzingen:

Seinen Führerschein musste ein 30-Jähriger am Donnerstag nach einem Verkehrsunfall gegen 17:30 Uhr auf der Bundesautobahn 81 bei Ditzingen den Polizeibeamten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übergeben. Der Mann wollte an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach abfahren. Dabei verlor er offensichtlich die Kontrolle über seinen Opel Corsa, fuhr die Böschung an der Ausfahrt hoch und landete mit dem Fahrzeug in einem Gebüsch. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro am Opel und circa 1.000 Euro an Verkehrseinrichtungen. Der 30-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch fest. Aufgrund eines Atemalkoholtests bestand der Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des 30-Jährigen, weswegen er sich in der Folge einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen musste. Den Führerschein behielten die Beamten gleich ein. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Bietigheim-Bissingen;:

Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die sich am Donnerstag gegen 21.50 Uhr in Bietigheim ereignete. Ein 31 Jahre alter Pedelec-Fahrer war auf der Breslauer Straße in Richtung der Sudetenstraße unterwegs. Dort soll er von einem noch bislang unbekannten Fahrzeuglenker überholt worden sein. Im Zuge des Überholmanövers kam das Auto dem Radfahrer vermutlich sehr nahe, woraufhin der 31-Jährige nach rechts auf den Gehweg ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei blieb er mit dem Hinterrad am Bordstein hängen, stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zu keiner Berührung zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Der Unbekannte, der möglicherweise am Steuer eines weißen Ford Kuga saß, machte sich anschließend davon, ohne sich um den 31-Jährigen zu kümmern. Der entstandene Sachschaden am Pedelec konnte noch nicht beziffert werden.

Ludwigsburg bereitet sich auf langsame Öffnung vor

Nach den Gesprächen von Bund und Land am vergangenen Mittwoch steht fest, dass das öffentliche Leben langsam und schrittweise zur Normalität zurückkehren soll. Der Schulbetrieb wird ab 4. Mai mit den Abschlussklassen starten, der Notbetrieb in den Kindergärten auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet, Geschäfte mit einer Ladenfläche bis zu 800 Quadratmeter dürfen ab 20. April wieder verkaufen, dem Friseurhandwerk ist es erlaubt, ab 4. Mai seine Dienste anzubieten. Die Kontaktbeschränkungen bleiben vorerst bis zum 3. Mai in Kraft, dazu gehören auch Verwandtschaftsbesuche. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt.

Die schrittweise Rückkehr zur Normalität ist unter strengen Hygienemaßnahmen vorgesehen. Für Schulen und Kindergärten erarbeitet derzeit der städtische Fachbereich Bildung und Familie ein Konzept. Für den Einzelhandel und die Friseursalons werden der Fachbereich Sicherheit und Ordnung, das Bürgerbüro Bauen sowie die Wirtschaftsförderung entsprechende Bedingungen entwerfen. Schon heute gibt es zahlreiche Anfragen der Betroffenen bei der Stadtverwaltung. Um diese Details jedoch konkret umsetzen zu können, sind die Vorgaben der Landesregierung die rechtliche Grundlage. Diese liegen bislang noch nicht vor.

Diese Schritt-für-Schritt-Öffnung ist aus unserer Sicht vernünftig“, sagt Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Das ermöglicht uns, in den betroffenen Bereichen einen sauberen Übergang hinzubekommen mit detaillierten Hygieneanforderungen. Insgesamt sehen wir uns für verschiedene Optionen gerüstet.“

Der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried betont, dass die Stadt bereits Erfahrungen mit der Organisation des Betriebs von Bildungseinrichtungen während einer Pandemie habe. „Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass vor allem eine Kita und auch eine Schule nicht realistisch mit dem Abstandsgebot im öffentlichen Raum oder gar den Hygieneanforderungen eines Krankenhauses betrieben werden kann.“

Für die konkrete Vorbereitung bleibe jetzt aber genügend Zeit, um die gestuften Maßnahmen umzusetzen, so Seigfried. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem: Spuckschutz, Absperrungen, Erhöhung des Reinigungsrhythmus, eine größere Anzahl Seifenspender und Papiertücher sowie Informationstafeln. Für die einzelnen Einrichtungen wird es spezifische Hygienekonzepte geben, die die Stadtverwaltung  gemeinsam mit den Schulen, die vor Ort das Ganze realisieren müssen, und dem staatlichen Schulamt festlegen wird. Das gilt ebenso für die Kindertageseinrichtungen.

Großveranstaltungen bis 31. August untersagt

Bund und Land haben auch entschieden, Großveranstaltungen bis 31. August zu untersagen. Um welche Größenordnung es sich dabei handelt, haben beide noch nicht festgelegt. Der regelmäßig tagende Krisenstab der Stadt (Stab Außergewöhnliche Ereignisse) legte in seiner Sitzung am Donnerstag bereits fest, das Kinderfest sowie das Marktplatzfest abzusagen. Beide Termine waren im Juni vorgesehen.

„In dieser Ausnahmesituation wäre es unverantwortlich, solche Ereignisse mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern zuzulassen“, erklärt OB Knecht. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, zumal es sich beim Marktplatzfest um eine Veranstaltung der Vereine handele, die dadurch auf Einnahmen für die Vereinskasse setzten. „Wir stehen aber an der Seite der Vereine und zahlen jetzt 50 Prozent des städtischen Jahreszuschusses aus, um zu helfen“, so der OB.

OB Knecht empfiehlt Mundschutz

Matthias Knecht geht davon aus, dass das Zurück zur Normalität noch mehrere Monate dauern werde. Daher empfiehlt er allen einen Mundschutz, bis ein Impfstoff vorliege und eine Therapie wirke. „Das sollte möglichst aus eigenem Antrieb geschehen, um insbesondere andere Personen zu schützen“, schlägt er vor.

Die Stadtverwaltung bleibt noch bis zum 30. April im Notbetrieb. Ab 4. Mai gilt auch für das Rathaus, den Vollbetrieb unter Pandemie-Bedingungen mit hohen hygienischen Auflagen schrittweise herzustellen. „Wir werden entsprechende Bedingungen festlegen, die sowohl unsere Mitarbeitenden als auch die Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion schützen“, kündigt der Oberbürgermeister an.

 

113 Stationen im Landkreis mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel beliefert

LUDWIGSBURG. Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel haben Mitarbeiter Technischen Hilfswerks in Kooperation mit dem Verwaltungsstab des Landratsamts am Donnerstag (16. April) im Landkreis Ludwigsburg ausgefahren, nachdem über Ostern beim Landratsamt eine Lieferung des baden-württembergischen Sozialministeriums sowie eigene Bestellungen angekommen waren.

Ausgeliefert wurden knapp 200 Liter Desinfektionsmittel, 270 Packungen FFP2-Masken (entspricht 2.700 Masken), 940 Packungen Mund-Nasen-Schutz (entspricht 47.000 Masken), 350 Stück Schutz- und Pflegekittel sowie 820 Packungen Handschuhe (entspricht 82.000 Handschuhen).

Insgesamt fuhren die Helfer mit vier Fahrzeugen insgesamt 113 Stationen im Landkreis an. Dabei handelte es sich um die Klinik, ambulante Pflegedienste, Senioren- und Pflegeheime, Hebammen, Physiotherapie-Praxen, soziale Einrichtungen (Wohnstätten und Sozialstationen) sowie die Landkreisverwaltung. „Wir freuen uns, dass wir das Material bekommen haben und dorthin weitergeben können, wo es am dringendsten benötigt wird“, sagte Landrat Dietmar Allgaier beim Beladen der Fahrzeuge am Donnerstagmorgen. Da die gelieferte Menge nur wenige Tage hält, beschafft das Landratsamt auf eigene Rechnung weitere Schutzausrüstung (Masken, Schutzkittel, Schutzbrillen) und Desinfektionsmittel. Letzteres geschieht auch mit Blick auf die geplante Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Beruflichen Schulen.