Kühles Sommerwetter: Regen, Gewitter und nur 17 Grad im Südwesten

Das Sommerwetter macht weiter Pause: Baden-Württemberg erlebt auch zur Wochenmitte einen kühlen, grauen Tag mit Regenschauern und Gewittern. Erst am Donnerstag wird es etwas wärmer – doch auch dann bleibt es wechselhaft.

Ludwigsburg – In Baden-Württemberg bleibt das Wetter heute unbeständig und kühl. Es ist stark bewölkt bis bedeckt, gebietsweise fällt leichter Regen.

Nachmittags und abends entwickeln sich vor allem im Süden örtlich Schauer und einzelne Gewitter mit Starkregen, stürmischen Böen bis 70 km/h und kleinem Hagel. Die Temperaturen steigen auf maximal 17 Grad im Bergland und bis zu 23 Grad in der Kurpfalz.

Der Wind weht mäßig aus West mit frischen bis stürmischen Böen bei Gewittern.

In der Nacht lockert die Bewölkung von Nordwesten her auf, die Niederschläge lassen nach. Es wird wechselnd bewölkt und meist trocken bei Tiefstwerten zwischen 15 und 8 Grad.

Der Wind flaut allmählich ab.

Am morgigen Donnerstag setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Es bleibt wolkig mit Regenschauern, Gewitter sind eher unwahrscheinlich.

Die Höchstwerte liegen zwischen 19 Grad im Bergland und 25 Grad am Oberrhein. Nachts ziehen erneut Schauer auf, vereinzelt sind auch Gewitter möglich.

Die Temperaturen sinken auf 16 bis 10 Grad.

Fahrkartenkontrolle eskaliert: Zwei Männer greifen Bahnmitarbeiter an – Festnahmen in Marbach

Marbach am Neckar – Weil sie offenbar ohne gültiges Ticket in der ersten Klasse einer S-Bahn unterwegs waren, haben zwei Männer am Montagabend (28. Juli) für einen Polizei-Einsatz in Marbach gesorgt. Dabei wurde ein Bahnmitarbeiter leicht verletzt, berichtet das Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Gegen 21 Uhr führten Kontrolleure der Deutschen Bahn in einer S-Bahn Ticketkontrollen durch. In einem Erste-Klasse-Abteil trafen sie auf zwei Männer im Alter von 26 und 32 Jahren. Der ältere hatte gar keinen gültigen Fahrschein, der jüngere lediglich ein Ticket für die zweite Klasse. Als er auf seine Platzwahl angesprochen wurde, eskalierte die Situation: Der 26-Jährige bedrohte die Kontrolleure und ging auf sie los. Es kam zu einer Rangelei, bei der ein 27 Jahre alter Bahnmitarbeiter verletzt wurde.

Polizei erwartet die Männer am Bahnhof

Am Bahnhof Marbach am Neckar wartete bereits die Polizei auf das Duo. Der 32-Jährige versuchte zu fliehen, wurde jedoch von den Beamten gestellt. Bei der Festnahme wehrte er sich heftig, beleidigte die Einsatzkräfte und musste schließlich mit Handschellen fixiert werden. Auch sein Begleiter wurde vorläufig festgenommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen beide wieder auf freien Fuß. Sie erwartet nun ein Strafverfahren – unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen.

red

Einbruch in Ludwigsburg-Eglosheim: Täter verwüsten Wohnung und stehlen Bargeld

Am Sonntag drangen Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in Ludwigsburg-Eglosheim ein, durchwühlten eine Wohnung und entkamen mit Bargeld. Ein zweiter Einbruch scheiterte. Die Polizei bittet um Hinweise.

Ludwigsburg (red) – Unbekannte Täter sind am vergangenen Sonntag in ein Mehrfamilienhaus in der Markgröninger Straße in Eglosheim eingedrungen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, verschafften sich die Einbrecher zwischen 16:00 und 22:00 Uhr Zugang über den Haupteingang und brachen eine Wohnung im Obergeschoss auf.

Dort durchsuchten sie die Räume und entwendeten Bargeld, während ein weiterer Einbruchsversuch in einem anderen Stockwerk scheiterte.

Die Täter hinterließen eine verwüstete Wohnung und verursachten einen Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die Einbrecher flüchteten, bevor sie die zweite Wohnungstür vollständig aufgebrochen hatten.

Die Ermittler bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden.

Besonders aufmerksam sollten Personen sein, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht haben.

Immobilienmarkt in Bewegung: Eigentumswohnungen in Ludwigsburg deutlich günstiger – aber nicht überall

Der Immobilienmarkt in Ludwigsburg kommt in Bewegung – vor allem bei Eigentumswohnungen im Bestand: Die Preise sanken 2024 deutlich. Doch die Zahlen zeigen auch, dass der Trend nicht überall gilt.

Ludwigsburg – Die Lage auf dem Immobilienmarkt in Ludwigsburg, Remseck und Freiberg am Neckar bleibt angespannt – aber differenziert. Der aktuelle Grundstücksmarktbericht 2025, veröffentlicht von der Stadt Ludwigsburg, gibt einen detaillierten Einblick in die Preisentwicklungen für Wohnungen und Häuser im Jahr 2024. Die Daten basieren auf 1.480 realen Kaufverträgen und liefern Bodenrichtwerte, Marktanalysen sowie wichtige Anhaltspunkte für Käufer, Verkäufer und Gutachter.

Eigentumswohnungen: Preisrückgänge in Ludwigsburg – Preisanstiege in Remseck

Für Eigentumswohnungen zeigt sich ein gemischtes Bild: Während in Ludwigsburg die Preise spürbar gefallen sind, zogen sie in Remseck leicht an. Neubauwohnungen in Ludwigsburg kosteten im Schnitt 6.290 Euro pro Quadratmeter, rund 2 % weniger als im Vorjahr. Deutlich stärker fiel der Rückgang bei Bestandswohnungen aus – hier sanken die Preise um durchschnittlich 10 % auf 3.640 Euro pro Quadratmeter.

In Remseck am Neckar hingegen stiegen die Preise für Neubauten um 4 % auf 5.900 Euro/m². Bestandswohnungen blieben mit einem leichten Minus von 1 % nahezu stabil. Auch die Verkaufszahlen zogen in beiden Städten an: In Ludwigsburg wurden 2024 51 Neubauwohnungen verkauft (2023: 35), in Remseck sogar 59 statt 28 – eine Steigerung um mehr als 100 %.

Freiberg am Neckar verzeichnete einen leichten Rückgang um etwa 2 %. Neubauwohnungen lagen dort bei 5.500 Euro/m², Bestandswohnungen bei 3.610 Euro/m².

Eigentumswohnungen

Bei der Auswertung der verkauften Eigentumswohnungen fiel auf, dass sich 2024 der Markt unterschiedlich entwickelte. Es gibt keine allgemeinen Tendenzen mehr. Dies ist typisch für Märkte im Umbruch. Die Verkaufszahlen von 2024 stiegen aber gegenüber 2023 in allen drei Städten. In Ludwigsburg um 10 Prozent (von 548 auf 604), in Remseck am Neckar um 60 Prozent (von 106 auf 170) und in Freiberg am Neckar um 50 Prozent (von 62 auf 93).

Häusermarkt: Uneinheitlich und schwer einzuordnen

Noch weniger durchschaubar zeigt sich der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser. Zwar stieg die Zahl der Verkäufe in den drei Städten insgesamt um 26 % auf rund 260 Häuser – doch ein klares Preisbild lässt sich nicht erkennen.

„Die Preisentwicklung im Häusermarkt gestaltet sich so uneinheitlich, dass keine statistischen Gesetzmäßigkeiten ablesbar sind“, heißt es im Bericht. Häuser in guter Lage und gutem Zustand erzielten weiter stabile oder steigende Preise. Immobilien mit Sanierungsbedarf oder schlechter Lage dagegen verloren teils deutlich an Wert. Einflussfaktoren wie gestiegene Baukosten und Zinsen sorgten für zusätzliche Unsicherheit.

Bodenrichtwerte und Bewertungshilfe

Neben der Marktanalyse enthält der Bericht auch die Bodenrichtwerte zum 1. Januar 2025 sowie Faktoren zur Wertermittlung – etwa Sachwertfaktoren und Liegenschaftszinssätze. Diese dienen nicht nur als Orientierung für Kaufentscheidungen, sondern auch für steuerliche Bewertungen oder gerichtliche Gutachten.

Gemeinsamer Gutachterausschuss und 13 % mehr Verträge

Der Bericht basiert auf der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses Ludwigsburg und Umgebung, der seit 2020 für die Städte Ludwigsburg, Remseck und Freiberg zuständig ist. Er arbeitet rechtlich unabhängig von den Kommunen. Im Jahr 2024 wurden 1.480 Verträge erfasst – 13 % mehr als im Vorjahr.

Markt im Umbruch

Die Experten des Gutachterausschusses sehen die aktuellen Schwankungen als Zeichen eines Markts im Umbruch. Pauschale Aussagen sind schwer zu treffen. Der Bericht liefert jedoch eine belastbare Grundlage für alle, die am Immobilienmarkt in der Region beteiligt sind – sei es als Käufer, Verkäufer, Gutachter oder Stadtplaner.

Der vollständige Grundstücksmarktbericht 2025 ist über die Website der Stadt Ludwigsburg verfügbar.

red

Einbruchserie in Lagerhäuser: Kripo Ludwigsburg sprengt mutmaßliche Tätergruppe – vier Männer in U-Haft

Ludwigsburg/Krefeld/Bad Kreuznach – Eine mutmaßliche Einbrecherbande, die bundesweit Lagerhäuser ins Visier genommen haben soll, ist ins Netz der Kriminalpolizei Ludwigsburg gegangen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, wurden sechs Tatverdächtige festgenommen – vier von ihnen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Die intensive Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei Ludwigsburg und der Staatsanwaltschaft Stuttgart richtet sich gegen insgesamt zehn Personen im Alter zwischen 19 und 55 Jahren. Die Beschuldigten sollen seit März 2025 in wechselnder Besetzung mindestens zehn Einbrüche in Selfstorage-Lagerhäuser in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein begangen haben. Dabei wurden gezielt Wertsachen aus vermieteten Lagerboxen entwendet.

Durchsuchungen in Krefeld und Bad Kreuznach

Am Dienstag (22. Juli 2025) schlugen die Ermittler zu: In Krefeld (NRW) wurden sieben Objekte durchsucht, ein weiterer Zugriff erfolgte im Raum Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Dabei nahmen die Beamten fünf Verdächtige in Krefeld sowie eine weitere Person in Rheinland-Pfalz fest. Zwei Tatverdächtige wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen vier Männer – drei in Krefeld (25, 27 und 47 Jahre alt) und einen 47-jährigen in Bad Kreuznach – lagen bereits Haftbefehle des Amtsgerichts Stuttgart vor. Diese wurden durch die zuständigen Haftrichter bestätigt und vollstreckt. Die Männer, allesamt bulgarische Staatsangehörige, wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Großeinsatz mit 90 Kräften

An dem Einsatz waren neben 13 Ermittlerinnen und Ermittlern aus Ludwigsburg rund 90 Polizeikräfte aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligt. Die Ermittlungen zum Diebesgut und möglichen weiteren Taten der Gruppierung dauern an. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unklar.

red

Der Wetterbericht am Dienstag für Baden-Württemberg

Wolken, Schauer, Gewitter – das Wetter in Baden-Württemberg bleibt wechselhaft. Vor allem im Süden drohen am Nachmittag einzelne Gewitter mit Starkregen. Auch in den kommenden Tagen ist keine stabile Wetterlage in Sicht.

Stuttgart (red) – In Baden-Württemberg ist das Wetter heute wechselhaft mit vielen Wolken und örtlichen Schauern. Besonders in Oberschwaben und am Bodensee sind am Nachmittag einzelne Gewitter mit Starkregen möglich.

Die Temperaturen steigen auf milde 18 bis 24 Grad, der Wind bleibt schwach aus westlicher Richtung, frischt aber in Gewitternähe kurzzeitig auf. In der Nacht zum Mittwoch halten sich Wolken und vereinzelte Schauer, im Norden wird es gegen Morgen regnerisch bei Tiefstwerten zwischen 8 und 15 Grad.

Am Mittwoch startet der Süden noch trocken und teils heiter, während der Norden von Beginn an unter stark bewölktem Himmel mit Regen rechnen muss.

Im Tagesverlauf ziehen dann auch im Süden Schauer und vereinzelte Gewitter auf, die abends von Nordwesten her allmählich nachlassen. Die Höchstwerte liegen bei 17 Grad im Bergland und bis zu 23 Grad in der Kurpfalz.

Die Wetterlage bleibt unbeständig: Bis Freitag sind weitere Regenschauer und Gewitter möglich, ehe sich das Wetter langsam beruhigt.

Wohnen wird teurer: Ludwigsburg passt Mietspiegel zum 1. August an

Ludwigsburg – Die Mieten in der Barockstadt ziehen weiter an. Zum 1. August 2025 tritt der neue qualifizierte Mietspiegel in Kraft. Er löst den bisherigen Mietspiegel von 2023 ab und bildet die Grundlage für Mietverträge und -erhöhungen in der Stadt. Der Quadratmeterpreis liegt demnach im Durchschnitt bei 10,66 Euro – das sind 6,5 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

Die Fortschreibung basiert nicht auf einer neuen Erhebung, sondern auf einer Indexanpassung des Mietspiegels 2023. Die Stadt hatte dazu mit dem EMA-Institut für empirische Marktanalysen zusammengearbeitet, das die bisherigen Daten auf Basis des Verbraucherpreisindex fortgeschrieben hat.

„Der Wohnungsmarkt in Ludwigsburg ist, wie in vielen deutschen Städten, von einer zunehmenden Nachfrage nach Wohnraum geprägt, was zu einem stetigen Anstieg der Mietpreise führt“, erklärt Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz. Die Stadt wolle gegensteuern – etwa mit dem neuen Wohnpark Fuchshof, der derzeit im Osten Ludwigsburgs entsteht. „530 neue Wohnungen sind dort geplant – ein wichtiger Schritt, um den Markt langfristig zu entlasten“, so Schmetz. Ziel sei es, auch Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen das Wohnen in Ludwigsburg zu ermöglichen.

Die Fortschreibung erfolgte erneut in enger Abstimmung mit Fachverbänden und Interessenvertretungen: dem Deutschen Mieterbund, dem Immobilienverband IVD Süd sowie dem Haus & Grund Verein der Region Ludwigsburg. Auch die Stadt Kornwestheim war wieder beteiligt.

Der neue Mietspiegel steht ab dem 1. August online unter www.ludwigsburg.de/mietspiegel kostenlos zum Download bereit – inklusive Straßenverzeichnis und Mietenrechner. Eine gedruckte Version kann für acht Euro bestellt werden.

red

„Brotstreik“ bei Lieken: Beschäftigte legen Produktion in Bietigheim für 24 Stunden lahm

Bietigheim-Bissingen – Rund 250 Beschäftigte der Großbäckerei Lieken treten am Montag (28. Juli) in den 24-Stunden-Warnstreik. Dazu hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Stuttgart, im Rahmen der laufenden Tarifrunde aufgerufen. Es ist die zweite Streikwelle innerhalb weniger Wochen – und die deutlichste bisher.

„Brotstreik“ nennen es die Organisatoren – ein Begriff, der sitzt. Denn der Protest richtet sich gegen ein aus Sicht der Gewerkschaft unzureichendes Angebot der Arbeitgeber in der Brot- und Backwarenindustrie Baden-Württembergs und Hessens. Beim dritten Verhandlungstermin hatten die Unternehmen zuletzt 2,8 Prozent mehr Lohn ab September 2025 und weitere 2,3 Prozent ab Oktober 2026 angeboten – verteilt auf zwei Jahre.

„Nicht mit uns! Wir lassen uns nicht mit Krümeln abspeisen“, sagt NGG-Geschäftsführerin Magdalena Krüger. Der Ton ist kämpferisch. „Angesichts des hohen Preisniveaus, des Fachkräftemangels und des gestiegenen Arbeitsdrucks brauchen die Kolleginnen und Kollegen ein deutlich spürbares Plus im Geldbeutel.“ Die Forderung der NGG: 6,5 Prozent mehr Lohn, 100 Euro mehr für Azubis – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll die tarifliche Übernahmeregelung nach erfolgreicher Ausbildung erhalten bleiben.

Druck im Ofen – nicht nur auf dem Band

Lieken gehört zu den größten Herstellern von Brot und Backwaren in Deutschland. Der Standort in Bietigheim-Bissingen produziert täglich Tonnen an Backwaren für den Einzelhandel. Doch unter der Oberfläche brodelt es – auch, weil die Arbeit als körperlich fordernd gilt und der Personaldruck stetig steigt.

„Der Streik ist ein Warnsignal“, betont Krüger. Die Arbeitgeberseite solle sich bei den nächsten Gesprächen am 29. Juli „ernsthaft bewegen“. Sonst sei nicht ausgeschlossen, dass es zu weiteren Arbeitsniederlegungen komme – mit potenziellen Auswirkungen auf die Produktion.

Ein Konflikt mit Signalwirkung

Die Tarifverträge für Baden-Württemberg und Hessen wurden bereits zum 28. Februar 2025 gekündigt. Zum Tarifgebiet gehören neben Lieken in Bietigheim auch der Standort in Crailsheim sowie Werke in Hessen.

Mit dem nun angekündigten Streik wächst der Druck – nicht nur auf die Arbeitgeber, sondern auch auf die Politik. Denn der Streit bei Lieken steht exemplarisch für die Frage, wie wertvoll Arbeit im Lebensmittelbereich heute noch ist – und wer am Ende davon satt wird.

Serie von Einbrüchen und ein Fall von Kinderansprache im Landkreis Ludwigsburg: Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen von Einbrüchen in Möglingen, Bietigheim-Bissingen, Mundelsheim und Kornwestheim. Besonders besorgniserregend: Ein Unbekannter soll in Eltingen und Gerlingen mehrfach Kinder angesprochen haben – mit sexuellen Absichten.

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Einbruch in Möglinger Firma

Das Polizeirevier Kornwestheim ermittelt derzeit wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls aus einem Firmengebäude. Zwischen Samstag (26.07.2025) 12:00 Uhr und Montag (28.07.2025) 06:00 Uhr verschafften sich unbekannte Täter in der Maybachstraße in Möglingen Zutritt zum Firmengelände. Anschließend brachen die Unbekannten eine Tür auf und gelangten in ein Lager. Dort stahlen die Täter mehr als 20 Kältemittelflaschen im Gesamtwert von rund 6.000 Euro. Aufgrund des Gewichtes des Diebesgutes von knapp 300 Kilo ist davon auszugehen, dass die Täter mit einem Fahrzeug vor Ort waren. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07154 1313-0 oder per Mail unter kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Unbekannte brechen in Imbiss in Bietigheim-Bissingen ein

   Bietigheim-Bissingen – Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Sonntag in einen Imbiss in der Freiberger Straße in Bietigheim-Bissingen eingebrochen. Das teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Montag mit.

Die Einbrecher gelangten über ein Fenster im Untergeschoss ins Gebäude und stehlen mehrere Tausend Euro aus Geldspielautomaten.

Die Polizei konnte den genauen Sachschaden noch nicht beziffern. Die Täter hinterließen Spuren, die nun ausgewertet werden.

Es gibt weitere Ermittlungen und die Beamten hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Es wird um Unterstützung bei der Aufklärung des Falls gebeten.

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Unbekannte beschädigen Freibadkiosk in Mundelsheim

   Mundelsheim – Unbekannte Täter haben am Wochenende den Kiosk des Mundelsheimer Freibads im Wertweg beschädigt. Wie das Polizeirevier Marbach am Neckar am Montag mitteilte, wurden zwischen Samstag, 15:00 Uhr, und Sonntag, 08:00 Uhr, Werbetafeln, Blumenkästen, Poster und Werbebanner zerstört.

Herausgerissene Pflanzen warfen die Täter auf den benachbarten Fußballplatz.

Der genaue Sachschaden ist noch nicht beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli.

Hinweise zu dem Vorfall nimmt das Polizeirevier Marbach am Neckar entgegen. Die Beamten bitten um Mithilfe aus der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren.

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Fahrzeugbrand auf A8 nach Unfall bei Stuttgart

   Stuttgart – Auf der A8 bei Stuttgart hat sich am Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall mit anschließendem Fahrzeugbrand ereignet. Das teilte die Politei am Montag mit.

Ein 33-jähriger Mercedes-Fahrer verlor zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er mutmaßlich zu schnell unterwegs war.

Sein Wagen schleuderte über die Fahrbahn, kollidierte mit Schutzplanken und einem Opel Zafira, bevor er an der linken Leitplanke zum Stehen kam. Anschließend brach im Motorraum des Mercedes ein Feuer aus.

Die Feuerwehren aus Sindelfingen und Böblingen konnten den Brand löschen. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt, während der 61-jährige Opel-Fahrer leicht verletzt wurde und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Der Mercedes wurde abgeschleppt, der Sachschaden an den Schutzplanken wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt.

Wegen der Unfallaufnahme musste die A8 teilweise voll gesperrt werden. Die Polizei Ludwigsburg ermittelt zu den genauen Umständen des Unfalls.

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Kornwestheim: Einbruch in Gaststätte

Einen dreistelligen Bargeldbetrag und einen Laubbläser ließ ein noch unbekannter Täter aus einer Gaststätte in der Aldinger Straße in Kornwestheim mitgehen, in die er zwischen Freitag (25.07.2025) 23.30 Uhr und Samstag (26.07.2025) 10.00 Uhr eingebrochen ist. Nachdem der Unbekannte zunächst versucht hatte über den Haupteingang in das Lokal einzudringen und dies nicht gelungen war, machte er sich an einem Fenster im hinteren Bereich zu schaffen und stieg letztlich ein. Das Innere der Gaststätte durchwühlte der Unbekannte, wobei er auf das Diebesgut im Gesamtwert von etwa 400 Euro stieß. Der hinterlassene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest. Zeugen, die sachdienlich Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail: kornwestheim.prev@polize.bwl.de beim Polizeirevier Kornwestheim zu melden.

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Leonberg-Eltingen und Gerlingen: Unbekannter spricht Kinder an – Polizei ermittelt

Vermutlich ein und derselbe noch unbekannter Tatverdächtiger sprach vergangene Woche am Mittwochabend (23.07.2025) in Eltingen und am Donnerstagnachmittag (24.07.2025) im benachbarten Gerlingen mehrere Kinder an.

Die Taten in Eltingen dürften sich zwischen 19.35 Uhr und 19.50 Uhr ereignet haben. Zunächst sprach der Unbekannte ein zehnjähriges Mädchen an, das im Unterer Ezachweg unterwegs war. Er sagte der Zehnjährigen, dass er ihre Unterwäsche sehen wolle. Das Mädchen rannte in der Folge direkt nach Hause. Etwa 15 Minuten später trafen drei ebenfalls zehn Jahre alte Jungen im Bereich der Sophie-Scholl-Schule auf vermutlich denselben Mann. Nachdem der Täter die Jungen gefragt hatte, ob er ihre Penisse sehen könne, radelten diese sofort nach Hause zu ihren Eltern.

In Gerlingen sprach der Unbekannte gegen 15.50 Uhr eine Achtjährige auf dem Gelände der Pestalozzi Schule bzw. des Robert-Bosch-Gymnasiums an. In diesem Fall fragte der Täter wieder nach der Unterwäsche des Kindes. Auch die Achtjährige ergriff sofort die Flucht.

Bislang führten die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Feststellung eines Tatverdächtigen. Alle Kinder beschrieben den Unbekannten als etwa 30 Jahre alt und rund 170 cm groß. Er hat dunkle Haare und dürfte einen Bart tragen. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose mit Löchern. Außerdem trug er einen schwarzen Rucksack bei sich.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu ähnlichen Taten, die Ende Juni und Mitte Mai 2025 ebenfalls in Eltingen verübt wurden (Pressemitteilung hierzu siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6061903).

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de zu melden.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Vollsperrung für Umbau des Knotenpunkts K1623/K1625 in Gemmrigheim

In Gemmrigheim beginnen am 31. Juli umfangreiche Straßenbauarbeiten am Knotenpunkt K1623/K1625. Während der Sommerferien ist die Strecke voll gesperrt – danach wird der Verkehr bis Jahresende per Ampel einspurig geregelt. Auch Buslinien sind betroffen. Anwohner und Pendler müssen sich auf Umleitungen und Einschränkungen einstellen.

Ludwigsburg (red) – Der zweite Bauabschnitt am Knotenpunkt der Kreisstraßen K1623/K1625 nördlich von Gemmrigheim soll Ende der Woche beginnen. Dies teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Montag mit.

Die Arbeiten, die am 31. Juli starten, werden voraussichtlich bis zum 14. September andauern.

Während der Sommerferien ist der Knotenpunkt voll gesperrt. Die Zu- und Abfahrt zum Betonwerk und zur Kläranlage erfolgt über das Wohngebiet und die Weinberge.

Nach den Sommerferien wird der Verkehr voraussichtlich bis zum Jahresende einspurig und durch eine Ampel geregelt durch die Baustelle geführt. Um die Belastungen für die Anwohner möglichst gering zu halten, ist die Baumaßnahme in vier Abschnitte unterteilt.

Die Umleitung erfolgt von Neckarwestheim, Ottmarsheim und dem Autobahnzubringer über die L1115 nach Besigheim (Neusatz) und die K1623 zur B27. Auch die Buslinien 573 und 574 sind von den Baumaßnahmen betroffen.

Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig über Umleitungen und mögliche Haltestellenverlegungen zu informieren.

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