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Bahnhof Ludwigsburg: Menschenmenge bedrängt und beleidigt Polizisten

Beamte der Polizeireviers Ludwigsburg wurden am Donnerstagabend während einer Personenkontrolle am Bahnhof in Ludwigsburg von einer Menschentraube umringt und beleidigt.

Laut einer Meldung der Polizei waren insgesamt sechs Beamte am Donnerstag gegen 21.00 Uhr im Rahmen der Sicherheitskonzeption Bahnhof, den Zentralen Busbahnhof sowie das Bahnhofsgebäude auf Streife. Als sich drei Polizisten den Bussteigen näherten, fielen ihnen zwei 21 Jahre alte Männer auf, die sich verdächtig verhielten, heißt es in der Meldung weiter. Sie sollen nervös und hektisch reagiert haben. Als die Beamten die Männer, die aus Sierra Leone und Gambia stammen, ansprachen, wurde beide sofort laut, aggressiv und wild gestikulierend und schreiten auf englisch.

In kürzester Zeit bildete sich in der Folge eine etwa 20-köpfige Menschentraube um die Beamten. Einer der beiden 21-Jährigen beruhigte sich trotz des Versuchs, ihm die Maßnahme zu erklären, nicht. Er beleidigte die Polizisten als Rassisten und auch aus der umstehenden Menge wurden wiederholt Rufe laut, die die Kontrollmaßnahme kritisierten und diese ebenfalls als rassistisch bezeichneten, so die Polizei weiter. Im Zuge der sich zuspitzenden Situation wurden weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung hinzugezogen. Die Menschenmenge konnte im weiteren Verlauf auf Abstand gebracht werden. Nach Abschluss der Kontrolle erhielten die beiden 21-Jährigen einen Platzverweis. Der Tatverdächtige muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Polizeipräsident Metzger betonte, dass sich Kontrollen dieser Art auf verdächtiges Verhalten stützen und ungeachtet der Hautfarbe oder Staatsangehörigkeit durchgeführt werden. “Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten professionelle Arbeit. Es kann nicht sein, dass sie von unbeteiligten Dritten ohne jede Kenntnis des Kontrollanlasses als Rassisten beschimpft werden.”

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

 

Corona-Anstieg? Ludwigsburg meldet 12 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Ludwigsburg: Am Freitag (03. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um 12  Fälle auf mindestens 1.842 gestiegen. Seit dem 09. Mai war die Zahl der Neuinfektionen nicht mehr so hoch wie am heutigen Freitag. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.719 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben.

Baden-Württemberg verzeichnet binnen 24 Stunden 25 Neuinfizierte

Stuttgart: Am Freitag (03. Juli) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten binnen 24 Stunden um weitere 37 bestätigte Fälle auf mindestens 35.817 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.454 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt bei insgesamt 1.837. 

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Einzelhandel in Ludwigsburg trotzt Corona-Krise

Von Uwe Roth

Die Zahl leerstehender Läden in der Ludwigsburger Innenstadt ist überschaubar. In der Fußgängerzone wartet das eine oder andere Geschäft auf einen Nachmieter. Aber es ist kein großes darunter. Auffällig ist die Situation dagegen im Marstall. Auf der unteren Ebene sind im westlichen Teil einige Schaufester verklebt. Auf der oberen kündigt ein Kleidergeschäft die Schließung an. Insgesamt sind fünf Läden dicht. Aber alles nicht so wild. „Wir haben kein strukturelles Problem beim Einzelhandel“, stellt Citymanager Markus Fischer fest und liefert als Beleg diese Zahl: „Der Leerstand liegt bei fünf Prozent.“ Da leidet die Stuttgarter Königsstraße sehr viel stärker unter dem Wachstum des Onlinehandels. In einer der längsten Fußgängerzonen Deutschlands sind in Geschäftshäusern sämtliche untere Stockwerke verwaist.

Die Zahl fünf stammt allerdings aus der Zeit vor Corona. In der Zwischenzeit waren diejenigen Geschäfte ein Vierteljahr geschlossen, die als nicht systemrelevant gekennzeichnet waren. Es ist anzunehmen, dass viele Ladenbesitzer bitterlich gelitten und Existenzängste hatten oder immer noch haben. Aktuelle Zahlen zum Leerstand werden derzeit erhoben. Fischer leitet seit Oktober 2019 den Ludwigsburger Innenstadtverein LUIS. Er erwartet nach seiner Beobachtung keine signifikante Verschlechterung. Für das Marstall seien vom Betreiber des Einkaufszentrums neue Mieter angekündigt. „Wir haben einen guten Mix an Waren und Dienstleistungen, der auch Käufer von außerhalb der Stadt anzieht.“ Doch der Mix bekommt immer mehr Macken: Jeder Geschäftsaufgabe folgt gefühlt die Filiale einer Optiker-Kette oder eines Mobilfunkbetreibers. In kleine Läden ziehen Nagelstudios. Die Gefahr einer Entwicklung zur Monotonie entgeht dem Innenstadtverein nicht.

Das Marstall in Ludwigsburg

Ob die Ladeninhaber die Corona-Krise mit einem blauen Auge überstehen, hängt für den Citymanager von der weiteren Entwicklung im Herbst ab. Die Sommerware hat der Einzelhandel bereits abgeschrieben. Nun kommt es darauf an, ob bei Verbrauchern angesichts der Herbst- und Winterware die Kauflust wieder anschwillt. Diese hängt wesentlich von der Pflicht ab, eine Maske zu tragen. Diese halte Kunden davon ab, im Laden zu stöbern, sagen Ladenbesitzer. Es gebe im Wesentlichen sogenannte Zielkäufe. Rein in den Laden, Ware schnappen, zahlen und wieder raus. Fischer nennt ein weiteres Problem: „Gastwirte müssen vor allem abwarten, ob die Gäste im Innern Platz nehmen wollen, wenn es für die Außengastronomie zu kalt wird. Bislang täten sie es aus Angst vor Ansteckung nicht. Mit der Folge: Regnet es, macht die Gastronomie weiterhin keine guten Geschäfte.

Verbraucher mit Kreativität in das Ladengeschäft zu locken. Das war für die Betreiber die Herausforderung der vergangenen Wochen. Hergen Blase betreibt den Unverpacktladen „Ohne Plapla“ in der Lindenstraße. Er verkauft Lebensmittel und durfte sein Geschäft offenhalten. Dennoch musste er sich einiges einfallen lassen, um den Umsatzeinbruch aufzufangen. Vor Corona sei es sehr gut gelaufen, sagt Blase, der seinen Laden Anfang vergangenen Jahres in Ludwigsburg eröffnet hat. Nach Ausbruch „ist zwei Wochen überhaupt nichts losgewesen. Vor Ostern erholten sich die Geschäfte, aber nicht so wie geplant“, berichtet Blase. Besondere Öffnungszeiten für Senioren oder ein Einkauf, ohne den Laden betreten zu müssen – diese Angebote seien von der Kundschaft nicht so angenommen worden wie erhofft. Nun verbesserten sich Schritt für Schritt die Geschäfte, und Blase ist guter Hoffnung, wieder ins frühere gut laufende Fahrwasser zurückzukommen.

Hergen Blase, Geschäftsführer von GeNuss ohne PlaPla

Martin Ruckh ist Inhaber der „Böhmer Schuhe“ am Stadtkirchenplatz. Er wollte nach der zwangsweisen Ladenschließung den Verkauf nicht den großen Onlinehändler überlassen. Er schloss sich im Internet einer Plattform an, über die zahlreiche Schuhhändler ihre Waren anbieten. Ruckh vertrieb seine Schuhe mit einem Schlag in ganz Europa. Es sei eine Entscheidung „aus der Not heraus gewesen, um Platz in meinem Lager zu schaffen“, stellt er rückblickend fest. Glücklich ist er mit ihr nicht geworden. „70 Prozent der Pakete kommt zurück.“ Für ihn bedeutet das nicht allein Einnahmenverluste und zusätzliche Arbeit. Die langen Lieferwege, die nach einer Onlinebestellung Pakete aus seinem Lager zurücklegen, bezeichnet er als ökologische Katastrophe. Langsam kommen die Kunden aber wieder in seinen Laden. Im Wesentlichen verkauft er Kinderschuhe. Deren Füße sind während der Corona-Zeit gewachsen. Die der Erwachsenen hingegen nicht. Homeoffice und kaum Möglichkeiten, das Haus zu verlassen, verringern den Verschleiß an Straßenschuhen. Wie alle Einzelhändler, die auf Markenware setzen, hofft auch er, dass sich die Kunden stärker auf einen nachhaltigen Konsum besinnen.

„Böhmer Schuhe“ am Stadtkirchenplatz

Das wünscht sich ebenso Klaus Peter Haidt, Inhaber des Modeshauses Kodweiss in der Oberen Markstraße. Seit über 100 Jahren kaufen dort Frauen vor allem elegante Kleidung ein. Onlineshopping ist keine Leidenschaft seiner Kundschaft, die überwiegend älter ist und sich durch Treue zum Laden auszeichnet. Trotzdem muss er sich einiges einfallen lassen, um zu den alten Umsätzen zurückzukehren. Insgesamt gibt sich Haidt aber optimistisch. Für Citymanager Fischer lässt sich der Optimismus auf den Einzelhandel übertragen. Trotz der schwierigen Zeiten habe sich der Innenstadtverein LUIS in diesem Jahr bereits um 19 Mitglieder vergrößert. Dies sei ein Zeichen, dass die Einzelhändler an die Zukunft glauben.

Modehaus Kodweiss in der Oberen Markt Straße

Unbekannter attackiert Zeitungsausträgerin; und weitere Meldungen aus der Region

Löchgau: Zeitungsausträgerin attackiert – Polizei sucht Zeugen

Am Freitag gegen 03:20 Uhr befuhr eine 63-jährige Zeitungsausträgerin mit ihrem Fahrrad die “Lange Gasse” in Löchgau. Laut ihren Angaben soll ein noch unbekannter Mann, der augenscheinlich alkoholisiert war, sie zunächst an ihrer Jacke festgehalten und versucht haben sie vom Fahrrad zu stoßen. Daraufhin soll sich die Frau losgerissen und ihre Fahrt in die Suhstraße fortgesetzt haben. Der Unbekannte lief der Frau mutmaßlich noch einige Meter hinterher und soll sie obendrein noch beschimpft haben. Anschließend entfernte er sich in Richtung Marienstraße. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen schlanken Mann im Alter zwischen 65 und 75 Jahren handeln, der etwa 170 bis 175 cm groß ist. Zur Tatzeit trug er graue Haare, ein weißes Hemd mit leichten Streifen und eine olivfarbene Dreiviertelhose. Darüber hinaus hatte der Mann ein leicht blutverschmiertes Gesicht. Hierzu sind die Hintergründe allerdings nicht bekannt. Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen haben die Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung sowie Beleidigung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, melden sich bitte unter der Tel. 07142 405-0.

Steinheim an der Murr: Unbekannte randalieren auf Picknickplatz

Zwischen vergangenen Freitag und dem Montag der laufenden Woche trieben noch unbekannte Täter in der Verlängerung der Straße “Holzweg” in Steinheim an der Murr ihr Unwesen. Im Bereich eines Picknickplatzes machten sich die Unbekannten an eine aufgestellte Sitzbank zu schaffen. Mutwillig rissen sie mehrere Holzsitzbretter aus der Verankerung und zertrümmerten einen Steinsockel. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Sachbeschädigung geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144 82306-0, in Verbindung zu setzen.

Korntal-Münchingen: Auffahrunfall mit drei Beteiligten

Gegen 17:55 Uhr kam es am Donnerstag auf der Bundesautobahn 81 (BAB 81) in Fahrtrichtung Stuttgart bei der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf Höhe Korntal-Münchingen zu einem Auffahrunfall mit drei Beteiligten. Eine 44-Jährige befuhr mit ihrem VW die Parallelfahrbahn zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen und wollte vermutlich auf die Durchgangsfahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart wechseln. Hierzu bremste sie ihren Wagen bis zum Stillstand stark ab, was den beiden nachfolgenden Fahrzeugen nicht mehr gelang. In der Folge kollidierte ein 39-Jähriger in seinem Citroen zunächst mit dem VW der Frau und danach ein 38-Jähriger in seinem BWM mit dem Citroen des 39-Jährigen. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt und die Sachschäden belaufen sich auf insgesamt etwa 13.000 Euro. Alle Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die 44-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Schwieberdingen: Vandale unterwegs

Im Gewann “Bocksländer”, dass sich zwischen Schwieberdingen und Korntal-Münchingen befindet, suchte ein bislang unbekannter Täter zwischen Montag 20:00 Uhr und Dienstag 09:00 Uhr sieben Gartengrundstücke heim. An allen umzäunten Grundstücken schnitt der Unbekannte jeweils den Maschendrahtzaun auf. Anschließend wurden die Areale zum Teil betreten und Äste sowie Gartenmauern beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet. Allerdings beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf rund 3.000 Euro. Der Polizeiposten Schwieberdingen, Tel. 07150 31245, sucht nun nach Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.

Marbach am Neckar: Radfahrerin leicht verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Donnerstag eine 35-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 20:55 Uhr auf der L 1127 in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von Affalterbach kommend in Richtung Marbach am Neckar war die 35-Jährige mit ihrem Fahrrad auf der Landesstraße unterwegs. Ein nachfolgender 25-Jähriger, der am Steuer eines Ford saß, bemerkte die Radfahrerin vermutlich nicht und stieß aus Unachtsamkeit mit ihr zusammen. Die 35-Jährige stürzte hierbei und wurde verletzt. An dem Mountainbike und an dem Ford entstand ein Gesamtschaden von rund 1.000 Euro. Zudem befanden sich Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Affalterbach vor Ort.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

 

Corona-Neuinfektionen: 4 neue Fälle in Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Donnerstag (02. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg auf mindestens 1.830 gestiegen. Das sind vier Fälle mehr als gestern. Davon sind laut dem Landratsamt ungefähr 1.719 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben.

Baden-Württemberg verzeichnet binnen 24 Stunden 25 Neuinfizierte

Stuttgart: Am Donnerstag (02. Juli) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten binnen 24 Stunden um weitere 25  bestätigte Fälle auf mindestens 35.780 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.412 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle steigt auf insgesamt 1.838. 

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,96 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ingersheim-Kleiningersheim: 31.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall

Etwa 31.000 Euro Sachschaden und eine leicht verletzte Fahrzeuglenkerin ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwoch gegen 19:00 Uhr in der Schreyerhofstraße in Ingersheim-Kleiningersheim. Mutmaßlich aufgrund der Sonneneinstrahlung und der durch Bäume verursachten Schatten nahm eine 78-Jährige den am Fahrbahnrand abgestellten Tesla zwar wahr, erkannte aber offensichtlich nicht, wie weit das Fahrzeug auf die Fahrbahn ragte. In der Folge prallte ihr Mazda ungebremst gegen den Tesla. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Schreyerhofstraße kurzzeitig gesperrt. Es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Ein Rettungswagen versorgte die Seniorin vor Ort.

Ingersheim-Großingersheim: Unbekannter zerkratzt den Lack von sieben Pkw

Ein bislang unbekannter Täter zerkratze am Mittwoch zwischen 17:30 Uhr und 18:20 Uhr den Lack von fünf Fahrzeugen in der Goethestraße in Ingersheim-Großingersheim. Während der Anzeigenaufnahme wurden die Polizeibeamten vor Ort von zwei Passanten angesprochen, dass deren Fahrzeuge in den angrenzenden Straßen Friedrichstraße und Wilhelmstraße ebenfalls zerkratzt wurden. Beim Tatzeitraum dürfte es sich hier aber um das vergangene Wochenende gehandelt haben, weil die Schäden am Montag entdeckt worden waren. Vermutlich verwendete der Täter in allen sieben Fällen einen spitzen Gegenstand. Die Sachschäden sind abschließend noch nicht beziffert worden. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel.07142 405 0 um Zeugenhinweise.

Benningen am Neckar: E-Bike aus Garage gestohlen

Zwischen Montag, 20:00 Uhr, und Dienstag, 08:00 Uhr, verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem Grundstück in der Lembergerstraße in Benningen am Neckar. Anschließend begab sich der Täter zu einer Garage und stahl ein mit einem Schloss gesichertes E-Bike und Zubehör. Der Gesamtwert des Diebesgutes wird auf etwa 4600 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Marbach am Neckar nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07144 900 0 entgegen.

Benningen am Neckar: Polizeilicher Einsatz nach Streitigkeit

Aufgrund einer Streitigkeit am Mittwoch gegen 11:15 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft in der Beihinger Straße in Benningen am Neckar kam es zu einem polizeilichen Einsatz mit mehreren Beamten. Nach den bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich zunächst zwischen einem 28-Jährigen und einem 27-Jährigen eine verbale Auseinandersetzung, da der 28-Jährige wohl zu laut Musik gehört hatte. Die verständigten Polizeibeamten vermittelten in dem Streit und verließen die Unterkunft wieder. Kurz darauf gerieten die Streithähne wieder aneinander und bedrohten sich wohl gegenseitig mit Messern, so dass die Polizisten wieder anfahren mussten. Im weiteren Verlauf wurde der 27-Jährige vorläufig festgenommen, zum Polizeirevier gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort auf freien Fuß entlassen. Beide müssen nun mit einer Strafanzeige wegen Bedrohung rechnen.

Ditzingen: BMW beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Am frühen Mittwochmorgen, gegen 04.30 Uhr, kam es in der Kirchgartenstraße in Ditzingen zu einer Sachbeschädigung. Ein noch unbekannter Täter schlug den Seitenspiegel eines geparkten BMW ab, so dass ein Sachschaden von mehreren hundert Euro entstand. Vermutlich handelt es sich bei dem Täter um einen Radfahrer, der gemeinsam mit einem zweiten Radler die Kirchgartenstraße entlang fuhr. Zeugen, die weitere Hinweise haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07156/4352-0 mit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim: Unfallflucht mit 5.000 Euro Sachschaden

Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht Zeugen, die am Mittwoch gegen 19.20 Uhr in der Max-Planck-Straße in Kornwestheim eine Unfallflucht beobachten konnten. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker, der vermutlich mit einem LKW unterwegs war, streifte einen VW, der am Straßenrand auf einem Parkstreifen abgestellt war. Der Unbekannte hinterließ einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro und fuhr anschließend davon.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Noch viele unbesetzte Ausbildungsstellen im Landkreis Ludwigsburg

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Der Ausbildungsstellenmarkt im Bezirk der Ludwigsburger Arbeitsagentur bietet Bewerbern trotz erschwerter Umstände gute Bedingungen. Unterstützung finden sowohl suchende Jugendliche als auch suchende Unternehmen durch die unterschiedlichen Beratungsleistungen der Berufsberatung und des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Ludwigsburg. Dabei wird in diesem Jahr noch intensiver auf digitale Angebote für Jugendliche, zum Beispiel auf das Online-Selbsterkundungstool Check U, gesetzt. Ausbildungsbetriebe spricht der Arbeitgeber – Service verstärkt an und berät zur Begründung und Stabilisierung von Ausbildungsverhältnissen. Darauf weist die Ludwigsburger Arbeitsagentur in einer Pressmitteilung hin.

Seit Oktober 2019, dem Beginn des Berufsberatungsjahres, haben Arbeitgeber aus dem Landkreis Ludwigsburg dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit 2.571 Ausbildungsplätze gemeldet, das waren 366 weniger als bis Juni des vergangenen Jahres. Im selben Zeitraum meldeten sich 2.265 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 132 weniger als vor einem Jahr. Rein rechnerisch ergibt das 1,1 Ausbildungsstellen pro Ausbildungsstellensuchende. Ende Juni waren 919 Bewerber noch ohne Ausbildungsplatz und 1.215 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Das bedeutet, dass auf 100 Jugendliche rund 130 noch unbesetzte Ausbildungsplatzangebote kommen.

„Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind, trotz Corona-Krise, gut. In nahezu allen Branchen werden von den Unternehmen noch angehende Azubis gesucht. Bei sämtlichen Fragen und Anliegen hilft Euch unsere Berufsberatung. “, motiviert Martin Scheel, Leiter der Ludwigsburger Arbeitsagentur, die Jugendlichen. Dazu wurde eine spezielle Berufsberatungs-Hotline eingerichtet. Wer also Fragen rund um Ausbildung, Studium, weiterführende Schulen und Überbrückungsmöglichkeiten hat, kann die Berufsberatung von Montag bis Donnerstag von 9:00 – 12:00 Uhr unter der Nummer 07141 137 271 erreichen.  Anschließend ist die Voice-Box geschaltet und es erfolgt in jedem Fall ein Rückruf. Alternativ können sich alle Ratsuchenden unter der Mailadresse Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de an die Berufsberatung wenden.

Für Arbeitgeber, die auf der Suche nach dem passenden Auszubildenden sind, stehen die persönlich bekannten Ansprechpartner des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Ludwigsburg mit Rat und Tat zur Verfügung. Telefonisch zu erreichen über die kostenfreie Arbeitgeber-Hotline unter 0800 4 5555 20.

red

Corona: Ludwigsburg meldet 5 Neuinfektionen – In Baden-Württemberg sind es 50

Ludwigsburg: Am Mittwoch (01. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg auf mindestens 1.826 gestiegen. Das sind fünf Fälle mehr als gestern. Davon sind laut dem Landratsamt ungefähr 1.717 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben.

Baden-Württemberg verzeichnet binnen 48 Stunden 125 Neuinfizierte

Stuttgart: Am Mittwoch (01. Juli) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten binnen 24 Stunden um weitere 50 bestätigte Fälle auf mindestens 35.755 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.375 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.838. Bereits gestern meldetet das Sozialministerium 75 weitere Corona-Infizierte.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Vorfall am Bahnhof? Zeugen gesucht

Nach einem Vorfall, der sich am Montag zwischen 14:00 Uhr und 18:15 Uhr in der Bahnhofstraße in Ludwigsburg ereignet haben soll, sucht die Polizei nach Zeugen.

Was war passiert?

Im Tatzeitraum hielt sich ein 42-Jähriger vermutlich im Eingangsbereich des Bahnhofs auf. Dort soll er nach eigenen Angaben von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen worden sein. Obendrein soll der Unbekannte noch eine dreistellige Bargeldsumme aus der Hosentasche des 42-Jährigen entwendet haben. Möglicherweise könnte auch ein Sturzgeschehen seitens des 42-Jährigen, der im Tatzeitraum mutmaßlich alkoholisiert war, vorliegen. Eine bislang unbekannte Taxifahrerin habe gegenüber einer eingesetzten Streifenwagenbesatzung geäußert, dass der 42-Jährige in Begleitung von zwei unbekannten Personen war und gestürzt sei. Einer der bislang unbekannten Personen soll anschließend etwas aus der Hosentasche des 42-Jährigen entnommen haben. Da die Personendaten der Taxifahrerin nicht bekannt sind, wird sie gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden. Zudem werden Zeugen gesucht, die nähere Angaben zum Vorfall machen können. Ob der 42-Jährige, der sich gegen 18:15 Uhr selbstständig bei der Polizei gemeldet hatte, verletzt wurde, ist momentan nicht bekannt.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Neueste Zahlen: Arbeitslosigkeit im Kreis Ludwigsburg nimmt geschwächt weiter zu

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland zu einer schweren Rezession geführt. Dadurch gerät auch der Arbeitsmarkt extrem unter Druck. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind deutlich gestiegen. Die Anzeigen für Kurzarbeit steigen auf ein noch nie da gewesenes Niveau. 

Die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juni wurden heute präsentiert. Auch im Landkreis Ludwigsburg hat die Corona-Krise demnach deutliche Spuren hinterlassen. Nach neuesten Zahlen der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg kam es infolge der Corona-Krise im Monat Juni zu einem weiteren Anstieg der Kurzarbeit sowie zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit.

Insgesamt waren im aktuellen Berichtsmonat Juni 11.880 Personen bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg arbeitslos gemeldet. Das waren 317 Personen mehr als im Mai und 3.377 oder 39,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Laut Pressesprecherin Birgit Festtag von der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg, gab es lediglich während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 und 2010 eine noch höhere Arbeitslosigkeit im Landkreis Ludwigsburg. In der Spitze waren im Januar 2010 exakt 14.409 Menschen arbeitslos gemeldet.

2.155 Männer und Frauen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos, davon 1.028 unmittelbar aus vorheriger Erwerbstätigkeit, 232 oder 18,4 Prozent weniger als im Vormonat und 14 Personen oder 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig gelang es 1.830 Menschen ihre Arbeitslosigkeit zu beenden, davon 717 Männer und Frauen durch Aufnahme einer Beschäftigung, 172 oder 31,6 Prozent mehr als im Vormonat und 95 oder 11,7 Prozent weniger als im Juni 2019. 353 Personen begannen im Juni mit einer Ausbildung oder sonstigen Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik, 103 mehr als im Mai und 236 weniger als im Vorjahresmonat.

Ungeachtet der Coronakrise und deren massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft werden in der Region weiterhin Fachkräfte gesucht und Ausbildungsplätze angeboten. Laut Sprecherin Festtag sind im Kreis Ludwigsburg viele Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Auch im Juni zeigten Betriebe wieder Kurzarbeit an. Seit dem letzten Stichtag am 25. Juni gingen weitere 169 Anzeigen auf Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit für insgesamt 2.474 Beschäftigte ein. Insgesamt haben sich im Zeitraum 01. März bis 25. Juni 2020 die Unternehmen im Landkreis rund 5.180 Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 85.000 Beschäftigte angemeldet, so Pressesprecherin Birgit Festtag.

„Der Arbeitsmarkt steht noch immer stark unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Nach wie vor ist Kurzarbeit für viele Betriebe das Mittel der Wahl, Kündigungen zu vermeiden und ihre eingearbeiteten Arbeits- und Fachkräfte zu halten. Erfreulicherweise hat sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Landkreis Ludwigsburg zuletzt wieder deutlich abgeschwächt, weil sich einerseits weniger Personen arbeitslos melden mussten und andererseits wieder deutlich mehr Menschen als noch in den beiden Monaten zuvor wieder eine Beschäftigung aufnehmen konnten“, beschreibt Martin Scheel, der Leiter der Ludwigsburger Arbeitsagentur, die jüngsten Entwicklungen.

Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat Juni 2020 – Ludwigsburg
Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat (Vormonat) Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose insgesamt
11.880 (11.563)
+ 317
Arbeitslose SGB III 6.766 (6.591) + 175
Arbeitslose SGB II 5.114  (4.972) + 142
Arbeitslosenquote in % 3,8 (3,7) + 0,1 
Gemeldete Arbeitsstellen 2.505 (2.561) 56

Quelle: Arbeitsagentur

red