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Corona-News: Ludwigsburg und Baden-Württemberg melden Neuinfektionen

Eine Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Samstag (06. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.772 (Stand: 06. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.683 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 0,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Samstag (06. Juni) rund 14 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.906 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 49 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.396 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 1 auf insgesamt 1.791 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,65 (Stand: 06. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,64.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus dem Landkreis Emmendingen insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.791 an. Unter den Verstorbenen waren 1.011 Männer und 780 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Keine Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg gemeldet

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat auch am Freitag (05. Juni) keine neuen Corona-Fälle für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Bereits zum dritten Mal in dieser Woche (31.05. + 01.06 + 05.06) gab die Behörde an, dass binnen 24 Stunden keine Neuinfektionen hinzugekommen sind. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg beträgt weiterhin mindestens 1.771 (Stand: 05. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.679 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (05. Juni) rund 49 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.892 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden nur 9 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.326 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 12 auf insgesamt 1.790 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,64 (Stand: 05. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,70.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Enzkreis, Esslingen, Karlsruhe, Ortenaukreis, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreissowie aus den Städten Freiburg und Mannheim insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.790 an. Unter den Verstorbenen waren 1.010 Männer und 780 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Ludwigsburg-Ticker: Was im Landkreis los war

Vaihingen an der Enz: handfeste Auseinandersetzung auf einem Parkplatz

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, sucht Zeugen, die am Donnerstag gegen 12.20 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männer auf dem Parkplatz eines Fachhandels für Tiernahrung in der Einsteinstraße in Vaihingen an der Enz beobachtet haben. Ein 39 Jahre alte Mann hatte seine Ford auf dem Parkplatz abgestellt, um gemeinsam mit seinem Vater der Mutter, die gestürzt war, zu helfen. Währenddessen fuhr ein 42-Jähriger mit einem LKW auf den Parkplatz. Der Fahrer gab dem 38-Jährigen zu verstehen, dass er seinen Ford wegfahren solle, da er seinen LKW zum Abladen dorthin stellen wolle. Die Erklärungsversuche des 38-Jährigen, warum sein Fahrzeug dort geparkt war, schienen den LKW-Fahrer nicht zu beeindrucken. In der Zwischenzeit hatten der Vater und die Mutter des 38-Jährigen den Parkplatz bereits verlassen. Im weiteren Verlauf soll es zu Beleidigungen zwischen dem Ford-Fahrer und dem LKW-Lenker gekommen sein. Schließlich habe der 42-Jährige den 38 Jahre alten Mann auch geschlagen, worauf diese die Polizei alarmierte. Während dieses Telefonats schlug der LKW-Lenker wohl gegen die Frontscheibe des Ford, so dass diese beschädigt wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 1.000 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Schlägerei auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants

Am Donnerstagabend, gegen 23.50 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Stuttgarter Straße in Bietigheim-Bissingen zu einer Schlägerei zwischen einem Gast und Angestellten. Mutmaßlich hatte es zunächst Unstimmigkeiten zwischen einem 37 Jahre alten Gast und einer 33-jährigen Angestellten aufgrund der Bezahlmodalitäten gegeben. Der Gast habe die Angestellte im Zuge des Streits wohl auch beleidigt. Als sich der 37-Jährige gemeinsam mit weiteren Gästen vor dem Schnellrestaurant befand, kamen wohl vier Mitarbeiter des Restaurants hinzu und seien auf den 37-Jährigen losgegangen. Als die alarmierte Polizei eintraf, lag dieser in gekrümmter Haltung auf dem Boden. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwei der vier Mitarbeiter, die die Körperverletzung begangen haben sollen, waren bereits geflüchtet. Zwei gingen im Restaurant ihrer Arbeit nach. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

Sersheim: Unfallflucht in der Straße “Zur Schießmauer”

Einen Sachschaden von mehreren hundert Euro hinterließ ein noch unbekannter Fahrzeuglenker, der am Donnerstag gegen 20.40 Uhr in der Straße “Zur Schießmauer” in Sersheim in einen Unfall verwickelt war. Bei einem Wendemanöver überfuhr der Unbekannte eine Grundstücksabgrenzung aus Beton. Diese wurde hierdurch beschädigt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Unbekannte, der einen älteren, dunkelgrünen Mercedes, Typ A-Klasse, mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB-) gefahren haben soll, seine Fahrt unbeirrt fort. Der Unterboden des Mercedes dürfte ebenfalls beschädigt worden sein. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, nimmt sachdienliche Hinweise entgegen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Fußgängerin schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Donnerstag eine 85 Jahre alte Fußgängerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 14:55 Uhr in der Lechtstraße in Ludwigsburg-Neckarweihingen in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Mit einem BMW war eine 54-jährige Frau auf der Lechtstraße in Richtung Poppenweiler unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Austraße wollte sie nach rechts in ein Grundstück einbiegen. Da die Zufahrt zu diesem Zeitpunkt allerdings durch ein Fahrzeug blockiert war, leitete sie kurz danach auf Höhe eines Fußgängerüberwegs ein Wendemanöver ein, um im Anschluss doch noch in das Grundstück einfahren zu können. Im Zuge des Wendemanövers fuhr die Autofahrerin rückwärts und übersah hierbei vermutlich aus Unachtsamkeit die 85-jährige Fußgängerin, die zeitgleich den Fußgängerüberweg überquerte. Die ältere Dame wurde vom Fahrzeugheck erfasst, stürzte auf den Asphalt und erlitt schwere Verletzungen.

Kornwestheim: Fiat beschädigt

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken stieß ein noch unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Fiat, der am Donnerstag zwischen 08:00 Uhr und 12:15 Uhr in der Poststraße in Kornwestheim abgestellt war. Der Wagen stand auf dem Parkplatz einer Anwaltskanzlei und wurde am Fahrzeugheck beschädigt. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von rund 1.000 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0.

BAB 81 / Möglingen: Mehrere Unfälle führen zu Stau

Am Donnerstag gegen 14:40 Uhr musste ein 45 Jahre alter Sattelzuglenker auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 49-jährige Lkw-Fahrer, der ebenfalls in Richtung Heilbronn unterwegs war, erkannte dies mutmaßlich zu spät und fuhr auf dem rechten von insgesamt drei Fahrstreifen auf seinen Vordermann auf. Durch den Aufprall erlitt der 49-jährige Mann leichte Verletzungen. Sein Lkw war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Darüber hinaus entstand ein Gesamtschaden von etwa 15.000 Euro.

Im Laufe der Unfallaufnahme kam es zu zwei weiteren Kollisionen an der Unfallörtlichkeit, wodurch ein Stau von etwa acht Kilometern entstand. Gegen 15:20 Uhr war aufgrund des vorangegangenen Unfalls die rechte Spur mittels einer Absperrwand der Autobahnmeisterei Ludwigsburg gesperrt. Diesbezüglich wollte ein 32-jähriger Fiat-Lenker nach links auf den mittleren Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit einen Sattelzug, dessen 54-jähriger Fahrer zum Zeitpunkt des Wechselns die mittlere Spur befuhr. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, wodurch ein Sachschaden von etwa 9.000 Euro entstand.

Im weiteren Verlauf ereignete sich gegen 15:50 Uhr nochmals ein Unfall mit zwei Beteiligten. Ein 62-Jähriger, der mit einem Ford Transit auf der rechten Spur unterwegs war, wollte ebenfalls aufgrund der Absperrwand im stockenden Verkehr einen Fahrstreifenwechsel durchführen. Vermutlich bemerkte der Ford-Lenker auf dem mittleren Fahrstreifen einen 36-jährigen Sattelzuglenker zu spät und stieß mit ihm zusammen. Hierdurch entstand ein Sachschaden von etwa 1.700 Euro.

Steinheim an der Murr: Einbruch in Wohnhaus

Ein bislang unbekannter Täter trieb am Donnerstag im Hofstattweg in Steinheim an der Murr sein Unwesen. Zwischen 06:00 Uhr und 14:40 Uhr hebelte der Unbekannte an einem Wohnhaus die Terrassentür auf und durchsuchte anschließend im Inneren die Räumlichkeiten. Hierbei stieß er auf einen transportablen Safe, den er komplett entwendete. In dem Tresor befand sich Bargeld, diverser Schmuck und eine Handtasche. Über die Höhe des angerichteten Sachschadens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144 82306-0, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

 

Achtung Vermieter: Ab sofort gilt in Ludwigsburg die Mietpreisbremse

Wohnungssuchende dürfen ein wenig aufatmen, wenn es um den Mietpreis geht. Bei Abschluss eines neuen Mietvertrags darf der Vermieter ab sofort die Miete künftig nur um so viel erhöhen, dass sie maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Das hatte die Landesregierung bereits am 26. Mai bei der Überarbeitung ihrer sogenannten Gebietskulisse für 52 neue Städte und Gemeinden, darunter Ludwigsburg, beschlossen, so dass die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg nun insgesamt für 89 Städte und Gemeinden Gültigkeit hat.

Ausschlaggebend für die Aufnahme in die Gebietskulisse für die Mietpreisbremsbegrenzungsverordnung ist ein Gutachten, das das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Stuttgart in Auftrag gegeben hatte, anhand dessen untersucht wurde, ob die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnraum in den Städten und Gemeinden gefährdet bzw. angespannt ist. Dafür spielen in dem Gutachten fünf Indikatoren eine Rolle: der Wohnungsversorgungsgrad basierend auf den Daten von 2018, die Wohnungsversorgung von Neubürgern aus 2018, die Mietbelastung (Bruttowarm), die Höhe und Entwicklung von Angebotsmieten im Zeitraum 2012/13 bis 2017/18 und als letzter Indikator die Mietpreisdifferenz 2018 bzw. Angebots- und Vergleichsmieten. In Ludwigsburg wurde gleich bei allen fünf Indikatoren eine Anspannungstendenz festgestellt.

Allerdings gibt es Ausnahmen, die die festgesetzte Mitpreisbremse außer Kraft setzen. Sie greift nicht, wenn der vorherige Mietpreis bereits deutlich über dem 10-Prozent-Niveau der Vergleichsmiete gelegen hat. Bezieht man einen Neubau oder eine umfassend modernisierte Wohnung, unterliegt der Vermieter ebenfalls nicht der Mietpreisbremse. Sollte ein Vermieter seine Mietforderungen tatsächlich überzogen haben, obwohl die Wohnung unter die Mietpreisbegrenzungsverordnung fällt, ist der Mieter berechtigt, eine zu viel gezahlte Miete zurückzuverlangen. Zur besseren Einordnung der eigenen Miete, kann man den für Ludwigsburg geltenden Mietspiegel kostenlos aus dem Internet herunterladen unter www.ludwigsburg.de/mietspiegel. Alternativ kann er im Rathaus als Druckversion bestellt werden.

Eine Neuerung, die noch in Planung ist, ist das Vorhaben, künftig die neue Gebietskulisse den Landesverordnungen zur Kappungsgrenze und zur verlängerten Kündigungssperrfrist bei Mietwohnungen, die in Eigentum umgewandelt werden, zugrunde zu legen. Das bedeutet, dass die Bestandsmieten um maximal 15 Prozent binnen drei Jahren erhöht werden dürfen. Das sind für Ludwigsburg 5 Prozent weniger als bislang. Erhöht werden soll dagegen die bisherige Kündigungssperrfrist von drei Jahren. Wer seinen Mietern nach Umwandlung der Miet- in eine Eigentumswohnung wegen Eigenbedarfs kündigen will, kann dies in Zukunft frühestens fünf Jahre nach der Umwandlung tun.

Bei Rückfragen zum Thema Miete kann man sich an die Stadt wenden. Ansprechpartner ist der Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement, Soziales und Wohnen. Telefon: (07141) 910-2221 oder Mail: mietspiegel@ludwigsburg.de

Patricia Leßnerkraus

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Pleidelsheim: Unfall im Begegnungsverkehr fordert drei Verletzte

Drei Verletzte und ein Sachschaden von rund 20.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 11:50 Uhr auf der Landesstraße 1129 zwischen Freiberg am Neckar und Pleidelsheim ereignete. Ein 36-Jähriger war mit einem Lkw mit Anhänger auf der Landesstraße in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Kurz vor dem Kreisverkehr zur Osttangente scherte der Lkw-Anhänger in einer Rechtskurve, vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit, auf der regennassen Fahrbahn nach links aus. Dort prallte der Anhänger schließlich mit einem entgegenkommenden VW Touran zusammen. Durch den Zusammenstoß wurden der 58-jährige VW-Lenker, seine 40-jährige Beifahrerin sowie ein sechs Jahre altes Kind leicht verletzt. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte die Verletzten anschließend in umliegende Krankenhäuser. Um festzustellen, ob an dem Lkw-Anhänger möglicherweise technische Mängel vorhanden sind, wurde seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachten in Auftrag gegeben und ein Sachverständiger an den Unfallort bestellt. Der sichergestellte Anhänger, bei dem es sich um ein Fahrgestell handelt, wird sich nun einer technischen Prüfung unterziehen müssen. Hierzu musste der Anhänger abgeschleppt werden. Der nicht mehr fahrbereite VW wurde ebenfalls abgeschleppt. Im Rahmen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Landesstraße zwischen Freiberg am Neckar und dem Kreisverkehr / Osttangente bis etwa 16:25 Uhr voll gesperrt. Zudem kümmerten sich Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ludwigsburg vor Ort um Reinigungsarbeiten.

Schwieberdingen: Fahrzeugbrand in der Robert-Bosch-Straße

Die Freiwilligen Feuerwehren Markgröningen und Schwieberdingen rückten am Donnerstagnachmittag mit insgesamt 22 Einsatzkräften in die Robert-Bosch-Straße in Schwieberdingen aus, da es auf einem Firmenparkplatz zu einem Fahrzeugbrand gekommen war. Der Fahrer eines BMW hatten den PKW kurz nach 14.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt und war zur Arbeit gegangen. Wenige Minuten später entdeckten seine Kollegen, dass aus dem Motorraum Rauch aufstieg. Sie alarmierten Feuerwehr und Polizei. Kurz darauf stand der BMW im Vollbrand. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, so dass das Feuer gegen 14.30 Uhr gelöscht war. Der Einsatzbereich war während der Löschmaßnahmen weiträumig abgesperrt. Eine nahegelegene Tankstelle stellte ihren Betrieb für die Dauer des Einsatzes ein. Gegen 14.45 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen und auch der Tankstellenbetrieb konnte wieder anlaufen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Mutmaßlich entstand der Brand aufgrund eines technischen Defekts.

Ludwigsburg: Unbekannter randaliert in der Albrechtstraße

Kurz nach 00.00 Uhr wurden mehrere Anwohner der Albrechtstraße in der Nacht zum Donnerstag unsanft durch laute Geräusche von der Straße her geweckt. Die Zeugen konnten, als sie nach draußen sahen, einen bislang unbekannten Täter dabei beobachten, wie er auf der Straße randalierte. Er warf ein Fahrrad, das von einem der Häuser stand, sowie ebenfalls an einem Haus abgestellte Mülltonnen umher. Der Täter bewegte sich schließlich weiter in Richtung der Kreuzung mit der Osterholzallee, wo er versuchte einen festinstallierten, städtischen Abfalleimer aus der Verankerung zu reißen. Allerdings scheiterte er. Dann ging der Unbekannte weiter in Richtung Asperg davon. Der entstandene Sachschaden blieb gering. Der Täter soll etwa 25 Jahre alt sein und trug eine kurze Hose, ein schwarzes T-Shirt sowie eine schwarze Schirmmütze. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, zu melden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Unfallflucht

Zwischen Montag 17.00 Uhr und Mittwoch 13.50 Uhr kam es in der Teinacher Straße in Eglosheim zu einer Unfallflucht, bei der ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro entstand. Auf dem Parkplatz eines Discounters stand ein Mercedes gegen den ein noch unbekannter Fahrzeuglenker prallte. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, machte sich der Unbekannte kurzerhand aus dem Staub. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/5353-0, entgegen.

Ludwigsburg: Unfallflucht

Auf dem Parkdeck 1E eines Einkaufszentrums in der Heinkelstraße in Ludwigsburg ereignete sich am Dienstag zwischen 09.10 Uhr und 18.15 Uhr eine Unfallflucht mit einem Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Vermutlich beim Ein- oder Ausparken streifte der Unbekannte die rechte Fahrzeugseite eines geparkten VW und setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, bittet um Hinweise.

Asperg: Unfallflucht

Ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro entstand am Mittwoch zwischen 07.40 Uhr und 13.10 Uhr bei einem Unfall in der Mörikestraße in Asperg. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker stieß gegen das Heck eines VW, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Anschließend machte sich der Unbekannte davon. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Baden-Württemberg meldet nur 9 neue Corona Fälle binnen 24 Stunden

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat am Donnerstag (04. Juni) zwei neue Corona-Fälle für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg erhöht sich damit auf mindestens 1.771 (Stand: 04. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.677 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (04. Juni) rund 9 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.843 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden noch 47 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.209 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 6 auf insgesamt 1.778 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,70 (Stand: 04. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,79.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.778 an. Unter den Verstorbenen waren 1.003 Männer und 775 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Lockerungen: Das sind die Regeln für Schwimmbäder in Baden-Württemberg

Weitere Lockerungen in der Corona-Krise: Der Lenkungskreis der Landesregierung hat am Mittwochabend beschlossen, unter welchen Bedingungen Schwimmbäder und Badeseen in Baden-Württemberg ab dem 06. Juni wieder öffnen dürfen.

Ludwigsburg24 hat die wichtigsten Regeln aufgelistet:

Die Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen, beispielsweise im Becken und auf Liegewiesen ist durch geeignete Maßnahmen zu beschränken, heißt es auf der Webpräsenz des Sozialministeriums:

  • In Schwimmerbecken errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten, aus der Wasserfläche mit zehn Quadratmetern pro Person, in Nichtschwimmerbecken gelten vier Quadratmeter pro Person; abweichend hiervon kann die Wasserfläche in einzelne Bahnen, möglichst mit Leinen oder anderen geeigneten Markierungen, unterteilt werden; innerhalb der Bahnen ist ein Einbahnsystem einzuführen; dabei kann jede Bahn auf einer Bahnlänge von 50 Metern von maximal zehn Personen gleichzeitig genutzt werden; für Liegewiesen und Liegeflächen errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig auf diesen niederlassen, aus der Liegefläche mit zehn Quadratmetern pro Person;
  • Für die Bestimmung der maximalen Personenzahl in den Bädern insgesamt sind sowohl die Wasserfläche als auch die Liegefläche heranzuziehen.

Während des gesamten Badebetriebs muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; Körperkontakt, insbesondere Händeschütteln und Umarmen, ist zu vermeiden:

  • falls Räumlichkeiten, insbesondere Toiletten, die Einhaltung des Mindestabstands nicht zulassen, ist die Anzahl der Personen, die die Toiletten gleichzeitig benutzen dürfen, entsprechend zu beschränken;
  • Zu- und Ausstiege aus den Becken sind räumlich voneinander zu trennen; sofern dies nicht möglich ist, ist auf andere Weise sicherzustellen, dass der Mindestabstand beim Betreten und Verlassen der Becken eingehalten werden kann; die Betreiber haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt zu Sprungtürmen, Wasserrutschen und ähnlichen Attraktionen gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden;
  • Kontakte außerhalb der Schwimmbecken und der einzelnen Attraktionen sind auf ein Mindestmaß zu beschränken; Ansammlungen im Eingangsbereich sind untersagt; die Betreiber haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt zu den Bädern gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden, ins-besondere durch vorherige Reservierung oder Ticketbuchung;
  • bei der Umkleide sollen möglichst Einzelkabinen genutzt und die Anzahl der Spinde entsprechend eingeschränkt werden, um den Mindestabstand sicherzustellen;
  • das Duschen vor dem Baden ist in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten in Kleinstgruppen durchzuführen; dabei ist im Duschraum eine maximale Anzahl von drei Personen pro 20 Quadratmetern einzuhalten; das Duschen nach dem Baden findet nicht im Duschraum statt; auf das Föhnen der Haare soll nach Möglichkeit verzichtet werden;

Badegäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen, um bei Bedarf eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Die Daten werden nach vier Wochen gelöscht.

red

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

 

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Gerlingen: Bei Kontrolle Polizisten beleidigt

Am Donnerstag gegen 00:05 Uhr hat eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ditzingen einen 20 Jahre alten Radfahrer im Bereich der Weilimdorfer Straße / Feuerbacher Straße in Gerlingen angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Grund hierfür war, dass der junge Radfahrer ohne Licht unterwegs war und während der Fahrt mit einem Mobiltelefon telefonierte. Der 20-Jährige zeigte sich zunächst einsichtig und gab seine Personendaten an. Bei einer darauffolgenden Überprüfung seines mitgeführten Fahrrads, stellten die Beamten allerdings fest, dass das Zweirad im Jahr 2013 in einem anderen Bundesland gestohlen wurde. Aufgrund dieser Feststellung sollte das Fahrrad sichergestellt werden. Hiermit war der 20-Jährige jedoch nicht einverstanden, geriet in Rage und beschimpfte einen Beamten. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kamen weitere Familienmitglieder hinzu und solidarisierten sich mit dem 20-Jährigen. Keiner von ihnen war mit der Sicherstellung des Rades einverstanden. Zudem beleidigte der 20-Jährige beim Eintreffen eines weiteren Streifenwagens die Einsatzkräfte mehrfach. Im Anschluss daran wurde der Familie ein Platzverweis erteilt. Während sie die Örtlichkeit verließen, äußerte der 20-Jährige lautstark weitere Beleidigungen und spuckte neben den Fuß einer Polizeibeamtin. Der 20-Jährige und seine 14-jährige Schwester, die ebenfalls Beleidigungen gegenüber den Polizisten ausgesprochen und obendrein noch eine beleidigende Geste gezeigt hatte, müssen nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen. Das Fahrrad wurde schlussendlich sichergestellt und zum Polizeirevier transportiert. Inwiefern der 20-Jährige im Zusammenhang mit dem Fahrraddiebstahl steht, bedarf weiterer Ermittlungen.

Bönnigheim: Beifahrertür beschädigt

Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Verkehrsunfallflucht geben können, die sich am Mittwoch zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr in der Neukircher Straße in Bönnigheim ereignete. Nach bisherigen Erkenntnissen streifte vermutlich ein Radfahrer einen Audi, der parallel zur Fahrbahn auf einem Parkplatz abgestellt war. Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrertür zerkratzt. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort.

Ingersheim: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Nach einer Unfallflucht, die sich am Mittwoch gegen 14:20 Uhr in Großingersheim zugetragen hat, sucht die Polizei nach Zeugen. Im Kreuzungsbereich Wilhelmstraße / Marktstraße war ein Ford am Fahrbahnrand geparkt. Zur Tatzeit bog ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker von der Wilhelmstraße nach rechts in die Marktstraße ein. Mutmaßlich beim Abbiegen touchierte der Unbekannte, der vermutlich mit einem weißen Sattelzug unterwegs war, das linke Fahrzeugheck des Ford. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Derzeit ist nicht bekannt, ob der Fahrer die Kollision bemerkte. Er fuhr anschließend davon. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr hinter dem Sattelzug ein noch unbekannter Radfahrer, der möglicherweise den Unfall beobachtet hat. Er und weitere Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Verkehrsunfallflucht

Ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker an einem VW Golf, der am Mittwoch zwischen 10:00 Uhr und 14:30 Uhr in der Bauernstraße in Ditzingen abgestellt war. Der VW stand quer zur Fahrbahn auf einen von insgesamt drei Stellplätzen und wurde auf derzeit ungeklärte Art und Weise am hinteren Radlauf der Fahrerseite beschädigt. Darüber hinaus blieb an dem VW ein weißlicher Lackabrieb zurück. Möglicherweise stammt die Lackantragung vom Verursacherfahrzeug, dessen Fahrer anschließend das Weite suchte. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0.

Bietigheim-Bissingen: Kompletträder gestohlen

Bislang unbekannte Täter suchten zwischen Montag 00:00 Uhr und Mittwoch 15:00 Uhr eine Sammeltiefgarage in der Friedrich-Ebert-Straße in Bietigheim heim. Die Diebe entwendeten vier Winterräder, die auf einem Stellplatz gelagert waren. Der Wert der Räder samt Felgen beläuft sich auf eine vierstellige Summe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Tel. 07142 405-0.

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Dachstuhlbrand führt zu Großeinsatz in Ludwigsburg – Polizisten retten 82-Jährige vor Flammen

Ein Feuer in einem Dachstuhl eines Wohngebäudes in Ludwigsburg sorgte am Mittwochabend gegen 20.50 Uhr zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Bereits beim Eintreffen der ersten Streifen des Polizeireviers Ludwigsburg befand sich der Dachstuhl in Vollbrand. Eine 82-jährige Bewohnerin konnte durch Polizisten aus ihrer Wohnung gerettet werden.

Ein Dachstuhlbrand in Ludwigsburg in der Leonbergerstraße führte am Mittwochabend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften. Das gab die Polizei in einer Meldung bekannt. Von den Anwohnern, welche das brennende Gebäude bereits verlassen hatten, erhielten die Streifen den Hinweis auf eine 82-jährige Bewohnerin, die noch im dritten Obergeschoss des brennenden Hauses war. Die Frau konnte durch Einsatzkräfte in ihrer Wohnung angetroffen werden und wurde von drei Polizisten die Treppen hinunter ins Freie getragen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das betroffene Gebäude ist eingerüstet und wird derzeit renoviert. Durch den Brand war auch ein Nebengebäude betroffen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Ludwigsburg und Freiberg, welche mit 14 Fahrzeugen und 70 Mann im Einsatz waren, gegen 22.15 Uhr gelöscht werden, gibt die Polizei an.

Die Brandursache ist laut den Behörden bislang nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an. Es entstand ein Sachschaden von ca. 300.000 EUR. Laut der Mitteilung, wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Beide Gebäude, in welchen insgesamt 17 Personen gemeldet sind, sind laut Angaben derzeit nicht mehr bewohnbar. Die meisten Betroffenen sollen bei Freunden und Bekannten unter gekommen sein. Für eine dreiköpfige Familie und die 82-Jährige wurde von der Stadt Ludwigsburg eine Unterkunft organisiert.

Neben der Feuerwehr waren zwölf Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg, Bietigheim, Kornwestheim, Marbach und des Kriminaldauerdienstes, 7 Fahrzeuge des Bevölkerungsschutzes, zwei Rettungswagen und ein Notarzt an der Einsatzstelle.

red

Corona: Baden-Württemberg meldet 47 Neuinfizierte – 12 Tote

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat am Mittwoch (03. Juni) einen Neuinfizierten gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg erhöht sich damit auf mindestens 1.769 (Stand: 03. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.677 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (03. Juni) rund 47 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.834 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 18 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.096 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 12 auf insgesamt 1.772 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,79 (Stand: 03. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,88.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Heidenheim, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.772 an. Unter den Verstorbenen waren 1.001 Männer und 771 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red