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Alkoholisierter Unfallflüchtiger wird geschnappt

Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte am Mittwoch gegen 22.30 Uhr die Polizei, nachdem er in der Stuttgarter Straße in Kornwestheim zunächst einen Unfall zwischen einem PKW und einem LKW beobachtet hatte, bei dem sich der PKW-Lenker plötzlich zu Fuß aus dem Staub machte. Das Gehen schien dem Mann jedoch Probleme zu bereiten. Anhand der Beschreibung des Fahrers gelang es Beamten des Polizeireviers Kornwestheim den 47-jährigen Geflüchteten noch in der Stuttgarter Straße zu stellen. Dieser war zuvor mit seinem Audi von der Straße abgekommen und gegen einen geparkten LKW gefahren. Der Audi hatte sich in der Folge im Heck des LKW verkeilt. Während der ersten Kontaktaufnahme mit dem Audi-Fahrer stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Mann fest. Ein freiwilliger Test verlief positiv, so dass sich der 47-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 13.000 Euro belaufen.

Jede dritte Lebensmittelkontrolle in Deutschland fällt aus: In Ludwigsburg fast jede zweite

Recherchen der Verbraucherorganisation foodwatch belegen: Etwa jede dritte vorgeschriebene Kontrolle in Lebensmittelunternehmen fällt aus, weil es den Behörden eklatant an Personal mangelt. Demnach sind nur gut zehn Prozent der rund 400 Kontrollämter in der Lage, ihr vorgegebenes Soll bei der Überprüfung von Betrieben zu erfüllen. Bundesweit konnten die Behörden im Jahr 2018 insgesamt mehr als eine Viertelmillion der verbindlich vorgeschriebenen amtlichen Kontrollbesuche nicht durchführen.

Mit einer umfassenden Datenrecherche machte foodwatch erstmals die Lage in den fast 400 meist kommunalen Lebensmittelbehörden transparent – am vergangenen Mittwoch veröffentlicht in dem Bericht „Kontrolle ist besser“. Besonders katastrophal ist die Lage in Bremen und Berlin, wo die Behörden 2018 noch nicht einmal die Hälfte ihrer Vorgaben für Kontrollbesuche einhielten. Am wenigsten schlecht war die Situation in Hamburg, wo jedoch immer noch jede zehnte vorgeschriebene Kontrolle ausfiel. Bundesweit fanden in einzelnen Ämtern sogar 80 Prozent der vorgeschriebenen Kontrollen nicht statt.

Der Landkreis Ludwigsburg hat lt. dem Bericht “Kontrolle ist besser” insgesamt 6.202 Lebensmittelbetriebe vorzuweisen. Durchschnittlich 11,3 Mitarbeiter sind im Bereich Lebensmittelüberwachung beschäftigt. Von den im gesamten Jahr 2018 geplanten 5.429 Soll-Plankontrollen wurde lediglich nur fast jede zweite Kontrolle (2.513) durchgeführt. Damit liegt laut dem Bericht von foodwatch der Landkreis Ludwigsburg mit 46% weit unter der Soll-Planvorgabe.

Die Zahlen zeigen aus Sicht der Verbraucherorganisation ein fatales Politikversagen. „Wenn Verbraucherschutzbehörden fast flächendeckend gegen Verbraucherschutzvorgaben verstoßen, ist das ein handfester politischer Skandal. Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure, die einen harten Job machen, werden von der Politik im Stich gelassen. Die verantwortlichen Landräte, Oberbürgermeisterinnen und Minister schaden nicht nur den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern auch den vielen sauber und ehrlich arbeitenden Lebensmittelbetrieben“, erklärte Martin Rücker, Geschäftsführer von foodwatch Deutschland.

Die Verbraucherorganisation betonte, allein mit mehr Personal sei das Problem nicht zu lösen, wenn die Bundesländer nicht gleichzeitig eine umfassende Strukturreform in der Lebensmittelüberwachung angingen: Anstatt der unzähligen kommunalen Behörden müsse in jedem Bundesland eine einzelne, unabhängige Landesanstalt für die Kontrollen zuständig sein. Deren finanzielle und personelle Ausstattung müsse per gesetzlicher Festlegung allein an den Zielen des Verbraucherschutzes ausgerichtet werden. „Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dürfen nicht von der Kassenlage oder von politisch motivierten Haushaltsentscheidungen in Ländern oder Gemeinden abhängig sein. Der politische Einfluss auf die Lebensmittelkontrollbehörden muss gestoppt werden“, so Martin Rücker.

Wie häufig Kontrollen in Lebensmittelunternehmen stattfinden müssen, regelt bundesweit die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift Rahmen-Überwachung“ (AVV RÜb), beschlossen von Bundesregierung und Bundesrat. Neben anlassbezogenen Kontrollen soll jeder Lebensmittelbetrieb routinemäßig in regelmäßigen Abständen überprüft werden – umso häufiger, je größer die Kontrollbehörde das Risiko einstuft. Wie die foodwatch-Recherchen belegen, können diese Plankontrollen jedoch in keinem Bundesland eingehalten werden, weil die politischen Entscheidungsträger am Personal sparen. In Niedersachsen versucht die Landesregierung sogar, mit einem ministeriellen Erlass von der bundesweiten Vorschrift abzurücken – sie gibt den kommunalen Kontrollbehörden vor, grundsätzlich nur 55 Prozent der aus der AVV RÜb folgenden Plankontrollen einhalten zu müssen. foodwatch stuft den Erlass als rechtswidrig ein.

Für den Bericht „Kontrolle ist besser“ hat foodwatch bei allen rund 400 Lebensmittelbehörden in Deutschland abgefragt, inwiefern die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl von Kontrollen eingehalten wird und wie die Personalsituation in den Ämtern ist. Grundlage für die Datenabfrage war das Verbraucherinformationsgesetz (VIG), über das Bürgerinnen und Bürger Informationen bei Behörden beantragen können. Die Recherche dauerte rund sieben Monate. Während einige Ämter bereits nach Stunden antworteten, waren andere erst nach Widerspruchsverfahren oder gar Aufsichtsbeschwerden bei den verantwortlichen Landesministerien zur Auskunft bereit. 19 Behörden verweigerten sich gänzlich, davon 18 aus Bayern und eine aus Brandenburg.

Busfahrer nickt ein: Verkehrsunfall führt zu kilometerlangen Stau

Möglicherweise wegen Sekundenschlafs ereignete sich am Donnerstag gegen 04.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und -Süd im Bereich einer Steigung ein Auffahrunfall zwischen einem LKW und einem Bus.

Der 28 Jahre alte Reisebus-Fahrer war wohl kurz eingenickt, was dazu führte, dass er auf dem rechten Fahrstreifen auf einen relativ langsam fahrenden Sattelzug auffuhr. Der Bus wurde in der Folge nach rechts abgewiesen, prallte zunächst gegen die Leitplanken und kam schließlich im Grünstreifen zum Stehen. Im Bus befanden sich keine Fahrgäste. Er war lediglich mit einem zweiten 50-jährigen Zusatzfahrer besetzt. Der Sattelzug, der Molkereiprodukte geladen hatte, war noch bedingt fahrbereit und konnte vom 62-jährigen Lenker bis zu einem Parkplatz im Bereich der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd gefahren werden. Der Reisebus musste durch einen sogenannten Masterlift, der zur Bergung von Fahrzeugen des Schwerlastverkehrs eingesetzt wird, und durch einen weiteren Abschleppwagen geborgen werden. Dies gestaltete sich schwierig, so dass die Bergung erst gegen 07.30 Uhr abgeschlossen war. Im Anschluss mussten weitere technische Maßnahmen durchgeführt werden, bis das Fahrzeug schließlich gegen 08.50 Uhr vollständig abgeschleppt werden konnte. Der rechte Fahrstreifen war bis dahin gesperrt. Die Autobahnmeisterei Ludwigsburg sicherte während des Einsatzes ab und führte Reinigungsarbeiten durch. Der entstandene Rückstau dürfte sich auf mindestens zehn Kilometer belaufen haben. Der Gesamtsachschaden wurde auf etwa 70.000 Euro geschätzt.

PKW eines 78-Jährigen beschleunigt plötzlich: Zwei Verletzte

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 68.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 11.30 Uhr in Remseck am Neckar-Hochberg ereignete. Ein 78 Jahre alter Mercedes-Lenker war auf der Heilbronner Straße in Richtung Hochberg unterwegs und wollte nach rechts auf die Straße “Neckaraue” einbiegen. Aus noch ungeklärter Ursache beschleunigte der Wagen des 78-Jährigen plötzlich. Im Einmündungsbereich fuhr der Mercedes-Fahrer einem 48-jährigen Hyundai-Lenker, der auf der “Neckaraue” bereits unterwegs war, hinten auf. Während sich der Hyundai drehte und gegen den Mazda eines 68-Jährigen prallte, wurde der Mercedes abgewiesen und kollidierte noch mit einem Opel, dessen 63-jährige Fahrerin auf der Gegenfahrbahn an einer roten Ampel stand. Der 48- und 68-Jährige erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte den 48-Jährige schließlich in ein Krankenhaus. Drei der insgesamt vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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Auto kracht frontal gegen Hauswand

Vermutlich infolge von Alkoholeinwirkung und nicht angepasster Geschwindigkeit ist die 26-jährige Fahrerin eines BMW am frühen Mittwochmorgen gegen 03:50 Uhr auf der Hauptstraße in Gerlingen im Verlauf einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und frontal in die Wohnzimmerwand eines Einfamilienhauses an der Ecke Hauptstraße/Gartenstraße gefahren. Dadurch entstand ein ca. 5 Quadratmeter großes Loch in der Wand und das Fachwerkhaus ist nach Einschätzung eines Statikers zunächst nicht bewohnbar. Die Bewohnerin des Hauses kam zunächst bei Bekannten unter. Die Feuerwehr Gerlingen war mit 11 Einsatzkräften vor Ort und übernahm erste Absicherungsmaßnahmen an dem Fachwerkhaus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Bei der Autofahrerin stellten Polizeibeamte Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Die 26-Jährige blieb augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. An ihrem BMW entstand Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Wohnungsbrand in Asperg

Am frühen Mittwochmorgen wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 02.56 Uhr durch einen 35-jährigen Hausbewohner mitgeteilt, dass Rauch und Qualm aus einem Mehrfamilienhaus, das an der Wunnensteinstraße gelegen ist, dringe. Beim Eintreffen der Feuerwehren Asperg, Möglingen und Tamm wurde festgestellt, dass dort eine Wohnung aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand geraten war. Durch die Einsatzkräfte konnte die 52-jährige Bewohnerin aus ihrer bereits im Vollbrand stehenden Wohnung gerettet werden. Die 52-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Versorgung verbracht. Es wurden 14 weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert. Das Feuer ist zwischenzeitlich gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die betroffene Wohnung ist unbewohnbar. Die Unterbringung der 52-Jährigen wird durch die Stadt Asperg gewährleistet. Die weiteren Bewohner konnten zwischenzeitlich wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Während der Einsatzmaßnahmen mussten zudem vorsorglich noch eine weitere Bewohnerin sowie ein Feuerwehrmann ärztlich versorgt werden. Die Feuerwehr war zeitweise mit bis zu 11 Fahrzeugen und etwa 50 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen, Notarzt, Leitendem Notarzt, Organisatorischem Einsatzleiter sowie zwei weiteren Fahrzeugen des ehrenamtlichen Rettungsdienstes vor Ort. Ebenso waren der Kreisbrandmeister und der Bürgermeister der Stadt Asperg anwesend. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte drei Streifenbesatzungen im Einsatz.

Update: (08.19Uhr)

Erste Ermittlungen zu dem heute Morgen gegen 02:56 Uhr in der Wunnensteinstraße ausgebrochenen Wohnungsbrand haben ergeben, dass der Brand in der Küche der Wohnung seinen Ausgang nahm und vermutlich aufgrund einer eingeschalteten und vergessenen Herdplatte entstanden war.

Was alles in Ludwigsburg und in der Region los war

Großbottwar: Pkw überschlägt sich

Vermutlich infolge nicht angepasster ist am Montag gegen 21.25 Uhr eine 19-jährige Autofahrerin mit einem BMW auf der Landesstraße 1100 von der Fahrbahn abgekommen. Die junge Frau fuhr von Oberstenfeld in Richtung Großbottwar und verlor unmittelbar am Ortseingang Sauserhof auf regennasser Fahrbahn mutmaßlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab, geriet auf einen Erdwall und überschlug sich. Letztendlich blieb der BMW auf der Landesstraße auf dem Dach Liegen. Die 19-jährige Fahrerin und ihre 20 Jahre alte Beifahrerin wurden anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt die 19-Jährige leichte Verletzungen und ihre Beifahrerin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro. Der BMW war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg-West: Fußgängerin schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste eine 48-jährige Fußgängerin am Montag vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie gegen 17.25 Uhr in Ludwigsburg-West in einen Verkehrsunfall involviert war. Von der Steinbeißstraße wollte eine 46-jährige Nissan-Fahrerin bei Grün nach links auf die Schwieberdinger Straße einbiegen. Dabei übersah sie vermutlich aus Unachtsamkeit die 48-jährige Fußgängerin, die ebenfalls bei Grün die Schwieberdinger Straße in Richtung der Wilhelm-Fein-Straße überquerte. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Beteiligten. Die 48-Jährige stürzte nach der Kollision auf den Asphalt und erlitt schwere Verletzungen. An dem Nissan entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro.

Remseck am Neckar: Einbrecher unterwegs

Bislang unbekannte Täter haben am Montag in Remseck am Neckar ihr Unwesen getrieben. Im Ortsteil Aldingen hatten die Unbekannten zwischen 13.00 und 21.10 Uhr im Hechinger Weg ein Wohnhaus aufgesucht. Um in das Gebäude zu gelangen, wurde mithilfe eines Steins eine Scheibe eingeschlagen. Anschließend durchsuchten die Eindringlinge zwei Etagen des Hauses und ließen Schmuck in noch unbekannter Höhe mitgehen. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Bei einem weiteren Einbruch, der zwischen 16.15 und 21.30 Uhr im Elsterweg im Ortsteil Neckarrems verübt wurde, suchten unbekannte Täter ebenfalls ein Wohnhaus auf. Dort wurde ein Rollladen nach oben geschoben und das dahinterliegende Fenster aufgehebelt. Im Inneren durchsuchten sie daraufhin sämtliche Räume und entwendeten Schmuck sowie eine Armbanduhr. Während sich die Summe des angerichteten Sachschadens auf rund 500 Euro beläuft, konnte der Wert des Diebesguts noch nicht beziffert werden. Ob hier dieselben Täter am Werk waren, ist ebenfalls nicht bekannt.

In beiden Fällen werden nun Zeugen gesucht, die Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, entgegen.

Oberstenfeld-Prevorst: Brand in Wohnhaus

Ein Sachschaden von 5.000 bis 10.000 Euro ist die Folge eines Brandes, der sich am Dienstag gegen 02.15 Uhr in einem Wohnhaus im Stocksberger Weg in Oberstenfeld-Prevorst ereignete. Insgesamt 32 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehrabteilungen Prevorst und Oberstenfeld befanden sich mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts fing ein Heizlüfter Feuer und setzte Teile des Schlafzimmerinventars in Brand. Nachdem das Feuer gelöscht war, haben sich drei Bewohner und ein Nachbar selbstständig mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser begeben.

Ditzingen: Einbruch in Einfamilienhaus

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich am Montag zwischen 15:30 Uhr und 19:00 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus in Ditzingen in der Panoramastraße. Im Gebäude durchsuchte der Unbekannte Schränke und Regale und nahm augenscheinlich zwei Uhren von bislang unbekanntem Wert an sich. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen unter Tel. 07156 4352 0 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Einbrecher bei Tat gestört

Am Freitag zwischen 16:30 Uhr und 19:15 Uhr drang ein bislang unbekannter Täter in ein Haus im Finkenweg in Bietigheim ein. Im Obergeschoss kam etwas Bargeld abhanden. Vermutlich wurde der Täter bei der Tat durch die heimkehrenden Bewohner gestört und flüchtete. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen bittet Zeugen sich unter Tel. 07142 405 0 zu melden.

Großsachsenheim: Gitterboxen und Paletten gestohlen

Zwischen Freitag, 19:00 Uhr, und Montag, 8:00 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter das Metalltor einer Firma in Großsachsenheim in der Konrad-Zuse-Straße auf und begaben sich in den dortigen Hofraum. Vermutlich wurde mit einem Klein-Lkw oder Transporter auf das Grundstück gefahren. Der oder die Täter entwendeten zehn Metall-Gitterboxen mit einem Einzelgewicht von circa 85kg, sowie 45 Europaletten aus Holz. Der Wert des Diebesgutes wird auf circa 1.900 Euro geschätzt. Der Sachschaden am Metalltor wird mit etwa 150 Euro beziffert. Der Polizeiposten Sachsenheim nimmt unter Tel. 07147 274060 Zeugenhinweise entgegen.

Vaihingen an der Enz: Unfallflucht

Am Montag gegen 13:05 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker in Vaihingen an der Enz in der Franckstraße einen Hyundai und verursachte circa 2.000 Euro Sachschaden. Der Unfall passierte vermutlich beim Einparken auf dem Parkplatz, auf dem der Hyundai abgestellt worden war. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht mit 5.000 Euro Sachschaden

In Bietigheim ereignete sich am Dienstag gegen 07.55 Uhr eine Verkehrsunfallflucht, zu der die Polizei nun nach Zeugen sucht. Auf der B 27 hat ein 41 Jahre alter Mercedes-Lenker an der Kreuzung zur Freiberger Straße an einer gelben Ampel angehalten. Zeitgleich wollte noch ein bislang unbekannter Lkw-Lenker den ampelgeregelten Kreuzungsbereich passieren. Nachdem der Unbekannte sein Fahrzeug beschleunigt hatte, streifte er auf der zweispurigen B 27 vermutlich beim Vorbeifahren die linke Fahrzeugseite des Mercedes. Anschließend soll der Unbekannte kurzzeitig das Warnblinklicht eingeschaltet haben. Ohne sich um den verursachten Sachschaden von rund 5.000 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Es ist lediglich bekannt, dass er zur Tatzeit mit einem Lkw unterwegs war. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Asperg: 24 Fahrzeuge beschädigt

Ein bislang unbekannter Täter hat zwischen Montag 19.00 Uhr und Dienstag 05.50 Uhr in der Eglosheimer Straße in Asperg sein Unwesen getrieben. Auf dem Gelände einer Abfallverwertungsgesellschaft hat der Unbekannte an 24 abgestellten Fahrzeugen diverse Kabel durchtrennt und somit ein Sachschaden von etwa 16.000 Euro angerichtet. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte beim Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 62033.

 

Verkehrsunfall: Ein Verletzter und 50.000 Euro Schaden

Zu einer Kollision mehrerer Fahrzeuge kam es am Montagabend kurz vor 19.00 Uhr auf der B27 an der Einmündung zur Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Nord.

Ein 40-jähriger Fahrer eines Opel Adam kam aus Richtung Ludwigsburg und wollte nach links auf die Autobahn in Richtung Stuttgart abbiegen. Hierbei missachtete er das Rotlicht seiner Linksabbiegerampel. Dabei kam es dann zu einer Kollision mit dem VW Golf eines 53-Jährigen, welcher im Gegenverkehr aus Richtung Bietigheim auf der dortigen linken Fahrspur angefahren kam. Durch die Kollision drehte sich der Opel teilweise und es kam zu einer weiteren Kollision im Gegenverkehr mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden Mercedes Sprinter, welcher von einem 79-Jährigen gelenkt wurde. Der Sprinter wurde durch den Zusammenstoß wiederum abgewiesen und prallte dann noch gegen die Leitplanke im Einmündungsbereich. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Der Fahrer des Opel wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 50.000Euro. Die Ausfahrt der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Nord war in Fahrtrichtung Stuttgart für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung für ca. eine Stunde gesperrt.

Jägerhofkaserne – Letzter Rundgang vor dem Umbau zieht 1000 Besucher an

Am vergangenen Samstag lud die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) alle Bürgerinnen und Bürger ein, die imposante und historische Jägerhofkaserne vor dem teilweisen Rückbau nochmal zu besichtigen.

Bei einer warmen Kartoffelsuppe und einem heißen Glühwein, konnten die Besucher im ehemaligen DRK Gebäude die Geschichte der Jägerhofkaserne auf Tafeln vom Garnisonmuseum Ludwigsburg und Bilder bestaunen. Die Zeitzeugen einer langen Ära Herr Claus Bittner Oberstleutnant a.D. und Herr Klaus Behlert, Oberstleutnant a.D. hielten über Ihre Stationierung in der Jägerhofkaserne spannende und fesselnde Vorträge. Es fanden persönliche Gespräche unter den Zeitzeugen und Interessierten statt.
Auch die Begehung der Kaserne und deren Areal schien für viele Bürgerinnen und Bürger bisher ein unbekanntes Terrain oder ein Erinnerungsort zu sein. Ein weiteres Ereignis war der Weg durch unterirdische, lange und dunkle Gänge bis hinein in den ehemaligen Luftschutzbunker.

Mit viel Herzblut erläutert Claus Bittner im Schutzraum 1 des Luftschutzbunkers die Lüftungsanlage. Auch der Siegerentwurf des Architekturbüros Hähnig Gemmeke aus Tübingen aus einem 2017 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb wurde für die Öffentlichkeit ausgestellt. Dieser sieht vor, dass die historischen Mannschaftsgebäude aus den Jahren 1894 – 1903 erhalten bleiben und die unter Putz versteckte Ziegelfassade möglichst wieder sichtbar wird. Ganz unter dem Motto „Historie und Moderne bilden eine neue Einheit“. „Denn wir möchten unter weitgehender Erhaltung der historischen Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert hier ein attraktives, lebendiges Areal mit Wohnbebauung und Gewerbeflächen mitten in der Stadt realisieren und richtungsweisende Impulse in die Zukunft setzen“, so Andreas Veit, Vorsitzender der Geschäftsführung der WBL.

Insgesamt entstehen auf dem Areal 149 neue Wohnungen, davon 70 öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Wohnbaufläche wird rund 9.000m² betragen. „Wir werden außerdem für eine gute soziale Durchmischung des Quartiers sorgen“, so Andreas Veit. „Ca. 73 % der Fläche ist für Wohnen bestimmt“, ergänzt der WBL-Prokurist und Leiter des Projektmanagements Achim Eckstein. Neben Flächen für Büros sind auch eine Kita und ein Tages Café vorgesehen. „Die Planungen laufen auf Hochtouren und es freut uns, dass heute so viele Besucherinnen und Besucher nochmal die Chance genutzt haben, die Jägerhofkaserne zu besichtigen“, sagt Eckstein.
Mit dem Rückbau der nicht historischen Bestandsgebäude soll Anfang 2020 begonnen werden. Läuft alles planmäßig, rechnet die WBL mit einer Gesamtfertigstellung Ende 2023.

Vielfalt bei der Ludwigsburger Polizei

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat Polizeipräsident Burkhard Metzger am 09.12.2019 ein sichtbares Zeichen für die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt beim Polizeipräsidium Ludwigsburg gesetzt.

“Als Vorbild vorangehen, das gelingt dort am besten, wo sich die Vielfalt der Gesellschaft in der Organisation widerspiegelt. Ein Schwarz-Weiß-Denken wollen wir nicht und es ist auch nicht mehr zeitgemäß,” so der Polizeipräsident. “Wir pflegen beim Polizeipräsidium Ludwigsburg eine Organisationskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Mit der Unterzeichnung und der Umsetzung der Charta der Vielfalt gehen wir diesen Weg gemeinsam weiter.”

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg gehört nun ebenfalls zum Kreis der bislang über 3.000 Unterzeichnenden der Charta der Vielfalt, dem größten Netzwerk für Diversity in Deutschland. Mit der Unterzeichnung bekennt sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit seinen über 1.800 Mitarbeitenden aus den Bereichen Polizeivollzugsdienst, Verwaltung und Tarif öffentlich zur Vielfalt und tritt als Vorbild für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein – unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.