14°

Evangelische Hochschule erhält modernes Gebäude

Der Startschuss für die Baumaßnahme erfolgte am 16. April 2019 mit dem offiziellen Spatenstich durch Herrn Erster Bürgermeister und WBL-Geschäftsführer Konrad Seigfried, den Vorsitzenden der WBL-Geschäftsführung Andreas Veit, Herrn Oberkirchenrat Dr. Norbert Lurz, den Rektor der Evangelischen Hochschule Herrn Prof. Dr. Norbert Collmar, Herrn Achim Eckstein, Leiter des WBL-Projektmanagements, Projektleiterin Kerstin Eschenfelder und Architekt Karl Ströhle.

Geladen waren Nachbarn, Gemeinderäte, Aufsichtsräte der WBL, Vertreter verschiedener Fachbereiche der Stadt Ludwigsburg, Projektbeteiligte, Vertreter der Karlshöhe Ludwigsburg und des Landratsamts.

Junge Menschen können sich an der Evangelischen Hochschule (EH) Ludwigsburg in verschiedene Studiengänge für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen sowie für kirchliche Berufe einschreiben. Das Studienangebot im Bereich Pflegewissenschaft erfordert die Bereitstellung von Schulungs- und speziellen Trainingsräumen. Daher plant die Hochschule die Errichtung eines neuen Schulungsgebäudes mit Seminarräumen, Büros und einem sogenannten SkillsLab. Unter SkillsLabs versteht man die Simulation einer Pflegestation mit pflegerischen und speziellen Übungseinrichtungen. Dort sollen Studierende der Pflegewissenschaft gezielt medizinische Techniken und ihre praktischen Fähigkeiten erwerben und trainieren können. Damit kann die EH Ludwigsburg mit modernster technischer Ausstattung den gestiegenen Anforderungen an die Pflegeausbildung entsprechen.

Die Wohnungsbau Ludwigsburg wird das Gebäude in einer für die gewerbliche Nutzung weiterentwickelten Variante des CUBE 11 erstellen und nach der bereits für Oktober 2019 geplanten Fertigstellung an die Hochschule vermieten. Geplant ist ein dreigeschossiger Doppel-CUBE in massiver Holzbauweise, der neben dem SkillsLab Platz für 4 Seminar- und 20 Büroräume bietet. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 1080 m2 und einer Lagerfläche von ca. 110 m2 wird im KfW 55-Standard erstellt.

Alkoholisierte 33-jährige überschlägt sich mit PKW

B 27/ Ludwigsburg: Alkoholunfall

Vermutlich weil sich eine 33-Jährige alkoholisiert an das Steuer ihres Opel gesetzt hatte, ereignete sich am Montag gegen 21:10 Uhr auf der B 27 (Frankfurter Straße)ein Verkehrsunfall. Die 33-Jährige kam aus Richtung Bietigheim-Bissingen und war in Richtung Ludwigsburg unterwegs. Auf Höhe “Mäurach” führte die 33-Jährige ein Überholmanöver auf der zweispurigen Bundesstraße durch. Als sie plötzlich vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte, fuhr sie auf einen vorausfahrenden Honda, an dessen Steuer eine 30-Jährige saß, auf. Die 33-Jährige verlor vermutlich infolge des Aufpralls die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie fuhr über einen Bordstein auf die angrenzende Grünfläche und geriet dort auf eine Leitplanke. Ihr Fahrzeug überschlug sich im weiteren Verlauf und blieb auf der rechten Seite liegen. Die 33-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme stellten die hinzugerufenen Polizeibeamten bei der Opel-Fahrerin Alkoholgeruch fest. Daraufhin musste sich die 33-Jährige einem Atemalkoholtest und einer Blutentnahme unterziehen. Obendrein wurde auch ihr Führerschein beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.500 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Verständnisvolle Polizeibeamte lassen Ehepaar erst trauen

Landkreis Ludwigsburg: Unfall am Hochzeitstag

Wegen eines Unfalls mit Blechschaden wurden Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Samstag gegen 10.45 Uhr in eine Gemeinde im nördlichen Bereich des Landkreises Ludwigsburg gerufen. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte ein 26-jähriger Mercedes-Lenker, der einem Paketdienstfahrzeug Platz machen wollte, mutmaßlich aus Unachtsamkeit einen stehenden Opel touchiert. Als die Polizistinnen eintrafen, um den Unfall aufzunehmen, war der 26-Jährige jedoch nicht vor Ort. Ein Verwandter des Mannes nahm die Beamtinnen in Empfang. Der Fahrer selbst hatte tatsächlich Bedeutungsvolleres zu tun. Er hatte einen Termin zur Eheschließung beim Standesamt und konnte seine zukünftige Ehefrau nicht warten lassen. Statt dessen warteten die Polizistinnen bis das Paar getraut war, beglückwünschten die Neuvermählten und nahmen dann den Unfall auf.

30-jährige Fahrerin stirbt bei Verkehrsunfall auf A81 – Suizid wird nicht ausgeschlossen

Eine 30-jährige Autofahrerin wurde am frühen Montagmorgen gegen 03:35 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich der A 81 Heilbronn-Stuttgart, zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim, getötet. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte sie etwa 300 Meter vor dem Parkplatz “Kälbling” auf dem dort verengten Seitenstreifen angehalten und ihren Skoda verlassen. In der Folge wurde sie vom Lkw eines 63-Jährigen erfasst und auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, wo sie vom Mercedes eines 41-Jährigen überrollt wurde. Die 30-Jährige starb noch am Unfallort.

Die Polizei hat auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn für die weiteren Ermittlungen einen Sachverständigen hinzugezogen. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, was die 30-Jährige zum Anhalten und zum Verlassen ihres Fahrzeugs bewogen hatte. Dabei kann auch ein suizidaler Hintergrund nicht ausgeschlossen werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim bis 07:55 Uhr gesperrt. Vor der Ausleitung staute sich der Lkw-Verkehr auf etwa 20 Kilometern und der Pkw-Verkehr auf mehr als zehn Kilometern.

Ludwigsburg wird für Studierende immer attraktiver

Die Stadt Ludwigsburg hat im Rahmen des Konzepts „Studierende Willkommen“ unter den 146 Studentinnen und Studenten, die sich seit September 2018 mit Erstwohnsitz in Ludwigsburg angemeldet haben, 15 Fahrräder verlost.

Die sonnengelben Trekkingräder des Typs Velo de Ville Typ A100 mit 24-Gang Shimano Acera-Kettenschaltung haben einen Wert von 599 Euro. Heute wurden sie den Gewinnerinnen und Gewinnern überreicht.

Mit regelmäßig über 10.000 Studierenden an den Hochschulen und Akademien kann sich Ludwigsburg selbstbewusst Hochschulstadt nennen. Umso schöner, wenn die jungen Leute die Stadt kennen lernen, sich wohlfühlen und möglichst über das Studium hinaus Ludwigsburg und Umgebung treu bleiben. Das ist der zentrale Gedanke hinter dem Konzept „Studierende Willkommen“, das Stadt, Hochschulen und der Innenstadtverein Luis auf die Beine gestellt haben und das mit der Fahrradverlosung jetzt offiziell startet.

Alle Studentinnen und Studenten, die sich an einer der Hochschulen oder Akademien einschreiben, erhalten ab dem Sommersemester 2019 eine StuWi-Card. Das ist eine Bonuskarte, an der sich bereits über 20 Unternehmen, Vereine und andere Einrichtungen beteiligen. Sie wird mit der Immatrikulationsnummer und einer persönlichen Kennung über die Internetseite der Stadt freigeschaltet und berechtigt die Studierenden, an speziellen Bonusaktionen teilzunehmen. Die Unternehmen und Vereine können Aktionen für Studierende auf einer Plattform anbieten, die mit der Homepage der Stadt verlinkt ist. Die Angebote werden überprüft, bevor sie über soziale Medien veröffentlicht werden.

Studierende, die sich mit Erstwohnsitz in Ludwigsburg anmelden, haben einen weiteren Vorteil. Sie erhalten einmalig 200 Euro auf ihre StuWi-Card gutgeschrieben. Diesen Betrag trägt die Stadt Ludwigsburg zu dem Willkommenskonzept bei. Eingelöst werden kann das Geld bei allen beteiligten Unternehmen. Für sie ist die Teilnahme an dem Konzept übrigens an keine Bedingungen gebunden.

Nicht nur die Studierenden, sondern auch die Stadt Ludwigsburg profitiert von Erstwohnsitz-Anmeldungen. Pro Anmeldung erhalten Kommunen eine Geldzuweisung vom Land. Für Ludwigsburg bleiben davon nach Abzug von Umlagen rund 850 Euro pro Person im Stadtsäckel. Ein Teil des Geldes wird über die StuWi-Card direkt wieder in das Konzept „Studierende Willkommen“ investiert. Begleitend dazu ist die Stadt seit Sommer 2018 jeweils zu Semesterbeginn mit einem mobilen Bürgerbüro vor Ort bei den Hochschulen. So können sich die Studierenden im Rahmen der Einführungswochen schnell und einfach mit ihrem Wohnsitz in Ludwigsburg anmelden.

Im Mai 2018 vom Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales in öffentlicher Sitzung beschlossen, löst das Konzept „Studierende Willkommen“ die Erstwohnsitzkampagne „Heimvorteil“ ab, die Ende 2017 auslief. Zusammen mit allen Beteiligten soll „Studierende Willkommen“ stetig weiterentwickelt werden.

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 15. April 2019

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Wilhelm-Keil-Straße und der Abelstraße 42.

Eisenbahnstraße
Zwischen der Elmar-Doch-Straße und dem Wendehammer besteht eine halbseitige Sperrung mit Begegnungsverkehr.
 
Gänsfußallee zwischen Schwieberdinger Straße und Belschnerstraße
Der Verkehr wird durch eine Einbahnstraße zwischen der Schwieberdinger Straße und der Gröner-/Hoferstraße in nördlicher Fahrtrichtung geregelt.

Hermann-Wißmann-Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Steinäckerstraße und der Hermann-Wißmann-Straße 20.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Königinallee
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg.
 
Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Körnerstraße 13. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.

Kurfürstenstraße
Zwischen der Kaiserstraße und der Asperger Straße besteht eine halbseitige Sperrung.

Ludwigsburger Straße
Zwischen der Domertalstraße und Kornwestheim besteht wegen der Neuverlegung von Fernwärmeleitungen eine halbseitige Sperrung. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Siegesstraße
Es besteht eine Vollsperrung im Bereich der Kreuzung Sieges-/Kammerer-/Saarstraße.
 
Sommerhalde
Vom Irisweg bis zur Sommerhalde 30 besteht eine abschnittsweise Straßensperrung und ein Halteverbot.

Wieselweg
Zwischen der Danziger Straße und dem Marderweg besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung.

Baggerbiss für Neubau der betrieblichen Kindertagesstätte des Landratsamts

Mit einem öffentlichen Baggerbiss haben Mitglieder des Kreistags, Planer und Architekten sowie Mitarbeiter der Kreisverwaltung am Freitag (12.04.) das Zeichen für den Start des Baubeginns der betrieblichen Kindertagesstätte des Landratsamts Ludwigsburg gegeben. Landrat Dr. Rainer Haas begrüßte die Teilnehmer und sagte: „Der Fachkräftemangel betrifft auch uns – wir möchten durch die betriebliche Kita unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken.“ Die Kita wird voraussichtlich im Oktober 2020 eröffnet.

Der Neubau der Kita soll auf dem Gelände des Landratsamts, auf der Grünfläche bei den Gebäuden Hindenburgstraße 20/2 und 20/3, entstehen. Geplant wird der Neubau in Massivbauweise mit zwei Ebenen, insgesamt sollen 35 bis 40 Kinder ab dem 1. Lebensjahr auf drei Gruppen verteilt Platz in der neuen Kindertagesstätte finden. Im Erdgeschoss werden zwei Gruppen mit jeweils zehn Kindern unter drei Jahren, im Obergeschoss eine altersgemischte Gruppe mit 15 bis 20 Kindern untergebracht. Mit der Planung wurde das Planungsbüro KMB GmbH aus Ludwigsburg beauftragt. Derzeit beläuft sich die Kostenschätzung auf 2,94 Millionen Euro. Als Träger wurde durch europaweite Ausschreibung die „Johanniter Unfall-Hilfe e.V.“ gefunden. Die Beauftragung durch den Kreistag soll in der heute stattfindenden Sitzung erfolgen.

Landrat Dr. Haas: „Wir möchten durch die betriebliche Kita unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern“

Die Plätze in der Kindertagesstätte werden für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts sowie Kinder von Landesbediensteten des Landratsamts vorgehalten. Außerdem sind zehn Plätze für Kinder mit Erstwohnsitz in Ludwigsburg vorgesehen. Im Gegenzug dazu hat die Stadt Ludwigsburg einen Bauinvestitionskosten-Zuschuss von maximal einer Million Euro zugesagt.

Mann+Hummel will 1200 Arbeitsplätze streichen

Der Ludwigsburger Filterhersteller Mann+Hummel kündigt den nächsten Stellenabbau an. Weltweit sollen insgesamt 1200 Stellen gestrichen werden, wie das Familienunternehmen gestern mitgeteilt hat. 300 der 1200 Arbeitsplätze sollen in Deutschland abgebaut werden. Wieviele Arbeitsplätze davon in Ludwigsburg wegfallen werden, stehe noch nicht fest, sagte ein Unternehmenssprecher. Die unmittelbare Produktion sei aber nicht betroffen. Weltweit beschäftigte das Unternehmen knapp 20.000 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren kam es bei Mann+Hummel immer wieder zu Stellenstreichungen.

Das auf Filter für Luft und Wasser spezialisierte Unternehmen hatte im vergangenen Februar angekündigt, in 2019 weltweit rund 60 Millionen Euro einsparen zu wollen. Massive Währungsschwankungen hatten im vergangenen Jahr das Wachstum gebremst. Nach ersten Zahlen des Unternehmens legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,7 Prozent zu. Die Umsätze summierten sich damit auf ca. vier Milliarden Euro. Angaben zum Ergebnis macht Mann+Hummel erst bei der Bilanzvorlage am 20. Mai. Dann will man sich auch genauer zu den Stellenstreichungen äußern.

red

Schlag gegen schwerkriminelle Drogenbande – 500 Polizisten und SEK im Einsatz

Landkreis Ludwigsburg, Enzkreis, Rems-Murr-Kreis, Stadt Stuttgart und Leonberg: Schlag gegen kriminelle Streetgang – Sieben Tatverdächtige verhaftet

Dem Polizeipräsidium Ludwigsburg ist ein erfolgreicher Schlag in der Bekämpfung der Bandenkriminaliät gelungen. Nach intensiver, mehrmonatiger kriminalpolizeilicher Ermittlungsarbeit führten am frühen Donnerstagmorgen im Landkreis Ludwigsburg, Enzkreis und Rems-Murr-Kreis sowie in den Städten Stuttgart und Leonberg mehr als 500 Polizisten eine konzentrierte Durchsuchungs- und Festnahmeaktion durch. Darunter befanden sich zahlreiche, besonders ausgebildete Kräfte und operative Einheiten des Polizeipräsidiums Einsatz, die durch Spezialeinsatzkommandos aus Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz sowie von Zoll und Steuerfahndung unterstützt wurden. Gefunden wurden Drogen, Bargeld und Handys. Sieben Personen wurden verhaftet.

Nach intensiven, verdeckt geführten Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurden insgesamt 30 Wohnungen, Gaststätten und Geschäftsräume durchsucht.

Hintergrund dieser Maßnahmen sind Ermittlungsverfahren, vorwiegend wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Kokain und Marihuana, die sich derzeit gegen 22 Beschuldigte richten. Bei den heute vorgenommenen Durchsuchungen entdeckten die Beamten unter anderem verkaufsfertig portioniertes Kokain und Marihuana, einen sechsstelligen Bargeldbetrag, Mobiltelefone und Speichermedien sowie mehrere Schreckschusswaffen und nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände.

Gegen sieben Tatverdächtige lagen aufgrund der Ermittlungserkenntnisse bereits Haftbefehle vor. Vier der Männer wurden dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der die Haftbefehle in Vollzug setzte und sie in verschiedene Justizvollzugsanstalten einwies. Die weiteren Vorführungen dauern an.

“Wir haben es hier mit äußerst gewaltbereiten Schwerkriminellen zu tun, die staatliche Strukturen, einschließlich der Polizei nicht anerkennen. Wir werden auch in Zukunft derartige Gruppierungen und ihre Anhängerschaft durch polizeiliche Maßnahmen immer wieder empfindlich stören, um deren Gefüge zu zerschlagen”, so der Kripo-Chef Frank Spitzmüller.

Die Maßnahmen richteten sich gegen Mitglieder sowie Personen aus dem Umfeld einer im Großraum Ludwigsburg und Stuttgart agierenden kriminellen Gruppierung. Diese spielte bei zurückliegenden Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum eine wesentliche Rolle.

Der Polizeivizepräsident Burkhard Metzger lobte die große Entschlossenheit, die die Ermittler in den letzten Monaten an den Tag legten: “Es ist uns heute nicht nur ein Schlag im Kampf gegen das Milieu der organisierten Kriminalität gelungen. Mit diesem Einsatz wollten wir auch das durch derartige Gruppierungen beeinträchtigte Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken”.

Arbeitsgemeinschaft Integration zugewanderter Menschen des Städtetags zu Gast im K

Kornwestheim. Am vergangengen Mittwoch haben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Integration zugewanderter Menschen des Städtetags Baden-Württemberg im Kultur- und Kongresszentrum Das K getroffen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Informationsaustausch zur Entstehung des Impulspapiers Integration sowie aktuelle Themen aus dem Ministerium für Soziales und Integration. Hierzu berichteten Ivo Fischer und Ursula Hesse-Dahlheimer vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Benjamin Lachat vom Städtetag Baden-Württemberg und Marta Aykut, stv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Oberbürgermeisterin Ursula Keck begrüßte die rund 80 Teilnehmer und gab einen Überblick über das städtische Integrationskonzept, aktuelle Daten, Projekte und Maßnahmen.