Rekordmesse in barocker Kulisse: 30 Marken bei Ludwigsburger Automesse am 20. und 21. September

Vom vollelektrischen SUV bis zum Kinderschminken: Die Ludwigsburger Automesse am 20. und 21. September wird größer als je zuvor. 30 Marken, 15 Autohäuser und ein buntes Rahmenprogramm machen den Schlosshof zum Treffpunkt für Technikfans, Familien und Neuwagenkäufer – bei freiem Eintritt.

Ludwigsburg – Wenn Chrom glänzt, Hauben aufklappen und Fachgespräche mit Familienausflügen verschmelzen, dann ist wieder Automesse in Ludwigsburg. Am Wochenende des 20. und 21. September verwandelt sich der Innenhof der Schlossresidenz in einen Treffpunkt für Auto-Enthusiasten, Technikinteressierte und Neuwagen-Suchende. Der Eintritt ist frei – und das Interesse dürfte groß sein: Noch nie waren so viele Aussteller dabei.

30 Marken, 15 Autohäuser – Ausstellerrekord unter barockem Himmel

Mit 15 teilnehmenden Autohäusern verzeichnet die diesjährige Messe einen neuen Rekord. Über 30 Fahrzeugmarken werden vorgestellt – vom Stadtflitzer bis zum vollelektrischen SUV. Das Ludwigsburger Wochenblatt als Veranstalter spricht von der erfolgreichsten Automobilfachmesse der Region – und will mit einem erweiterten Rahmenprogramm punkten.

Technik zum Anfassen und Probieren

Wer sich für aktuelle Trends wie E-Mobilität, Assistenzsysteme oder moderne Innenraumtechnologien interessiert, bekommt hier umfassende Einblicke. Expertinnen und Experten vor Ort beantworten Fragen rund um Finanzierung, Nachhaltigkeit und Modellwechsel.

Auch für Kinder und Familien ein Highlight

Doch nicht nur Autoliebhaber kommen auf ihre Kosten: Für Kinder gibt es wieder das beliebte Kinderschminken mit den Bietigheimer Wobachspatzen. Außerdem warten ein großes Gewinnspiel mit attraktiven Preisen – darunter eine Baumhausübernachtung im Erlebnispark Tripsdrill – sowie Führungen durch die Schlossresidenz, die jeweils zwischen 10 und 17 Uhr im Halbstundentakt starten.

Auch kulinarische Genüsse kommen nicht zu kurz. Im vorderen Schlosshof ist das Café Schlosswache geöffnet, im mittleren Schlosshof bewirtet Imbiss Maier, im hinteren Schlosshof gibt es Churros von der Bäckerei Krämer. Markus Ketterer, Verlagsleiter des Ludwigsburger Wochenblatts, verspricht ein erlebnisreiches Wochenende: „Wir freuen uns auf viele Besucher, denen wir einen faszinierenden Überblick über den aktuellen Automobilmarkt bieten.“

Öffnungszeiten und Erreichbarkeit

Die Automesse Ludwigsburg findet am Samstag, 20. September, von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 21. September von 11 bis 17 Uhr statt. Die Automesse findet im Innenhof der Schlossresidenz in Ludwigsburg statt.

red

Kitas, Spielplätze, Gemeindetreffs: Land fördert 25 Kommunen mit über 15 Millionen Euro für soziale Integration

Baden-Württemberg fördert 25 Städte und Gemeinden mit insgesamt 15,4 Millionen Euro, um soziale Treffpunkte wie Kitas, Gemeinschaftshäuser und Spielplätze auszubauen. Das Landesprogramm stößt auf enorme Resonanz – die Mittel reichen bei Weitem nicht für alle Bewerber.

   Stuttgart (red) – Das Land Baden-Württemberg unterstützt 25 Städte und Gemeinden mit insgesamt 15,4 Millionen Euro aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (Landes-SIQ). Wie das Entwicklungsministerium am Dienstag mitteilte, werden damit Projekte wie Kindertagesstätten, Gemeinschaftshäuser und Spielplätze in städtebaulichen Erneuerungsgebieten gefördert.

Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2022 wurden bereits 81 Kommunen mit insgesamt 65 Millionen Euro unterstützt.

Das Programm ist hoch nachgefragt: In diesem Jahr gingen 68 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 72 Millionen Euro ein, was einer Fünffachüberzeichnung entspricht.

Zu den geförderten Vorhaben gehören unter anderem der Neubau eines Kindergartens in Mühlacker (942.000 Euro), die Modernisierung der Mühlbachhalle in Schemmerhofen (1,16 Millionen Euro) und die Neugestaltung des Traubeplatzes in Nagold (942.000 Euro). Der Landkreis Ludwigsburg geht dieses Jahr leer aus. Die vollständige Liste der geförderten Projekte ist online veröffentlicht. 

Baden-Württemberg drängt auf eigenständige Satellitenkommunikation

Baden-Württemberg macht in Berlin Druck für eine eigenständige europäische Satellitenkommunikation. Das Land sieht technologische Souveränität als Schlüssel zur digitalen Sicherheit – und warnt vor wachsenden Abhängigkeiten von Drittstaaten.

   Stuttgart (red) – Baden-Württemberg hat mit einer hochkarätigen Veranstaltung in Berlin ein Zeichen für eine resiliente, souveräne und unabhängige Satellitenkommunikation in Europa gesetzt. Das Land setzt sich damit für die Stärkung der digitalen Infrastruktur auf europäischer Ebene ein.

Das Innenministerium Baden-Württemberg teilte mit, dass die Veranstaltung dazu dienen sollte, die Bedeutung einer von externen Abhängigkeiten unabhängigen Satellitenkommunikation für die Sicherheit und Stabilität Europas zu unterstreichen.

Dabei wurden konkrete Maßnahmen und Kooperationen diskutiert.

Die Initiative ist Teil der Digitalisierungsstrategie des Landes, die darauf abzielt, Baden-Württemberg als führenden Standort für digitale Innovationen zu positionieren und gleichzeitig die technologische Souveränität Europas zu stärken.

Laubsack-Aktion in Ludwigsburg startet – aber nur mit städtischen Säcken

Ab Oktober sammeln die Technischen Dienste Ludwigsburg wieder tausende Laubsäcke im Stadtgebiet ein – doch nur die offiziellen, kompostierbaren Säcke der Stadt werden mitgenommen. Wer private Gartenabfälle einfüllt oder andere Behälter verwendet, riskiert stehengebliebene Säcke. Die Aktion läuft bis Mitte Dezember.

Ludwigsburg (red) – Es ist wieder soweit: Die Blätter fallen, und mit ihnen füllen sich bald wieder tausende Laubsäcke am Straßenrand. Die Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) starten im Oktober erneut ihre alljährliche Laubsammelaktion – doch sie appellieren eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger: Nur die offiziellen, kompostierbaren Säcke der Stadt verwenden.

40.000 Säcke – aber bitte die richtigen

Etwa 40.000 Laubsäcke sammeln die TDL-Mitarbeitenden jedes Jahr im Stadtgebiet ein. Doch immer wieder landen auch falsch befüllte oder ungeeignete Säcke am Straßenrand – was zu Mehrarbeit, höheren Kosten und Umweltproblemen führt. Deshalb macht die Stadt klar: Nur die städtischen Laubsäcke werden mitgenommen. Falsche Behälter werden mit Hinweisaufklebern versehen und bleiben stehen.

Nur Laub von städtischen Bäumen

In die offiziellen Säcke gehört ausschließlich Laub von Straßenbäumen – etwa aus Alleen oder öffentlichen Flächen. Private Gartenabfälle, Hecken- oder Rasenschnitt dürfen nicht hinein. Wer solches Material entsorgen möchte, kann dies kostenlos auf dem Häckselplatz in Oßweil tun – dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr.

Laubsack-Aktion läuft bis Mitte Dezember

Die Sammlung beginnt im Oktober und läuft bis zum Ende des Laubfalls – also voraussichtlich bis Anfang/Mitte Dezember.

Hier gibt’s die kostenlosen Laubsäcke

Die städtischen, kompostierbaren Säcke sind kostenlos und können während der regulären Öffnungszeiten an folgenden Stellen abgeholt werden:

Innenstadt: Rathausinformation

Neckarweihingen: Papeterie am Neckar (Hauptstraße 98)

Poppenweiler: Bürgerbüro

Hoheneck: Post-Filiale (Wilhelm-Nagel-Str. 61)

Eglosheim: Pflanzen Mauk (Markgröninger Str. 136)

Pflugfelden: Getränkemarkt Kiesel (Hoffeldstr. 2)

Oststadt: Blumen Paule-Liebchen (Neckarstr. 16)

Oßweil: Papeterie am Wettemarkt (Westfalenstr. 20)

Weststadt: Migro Supermarkt (Osterholzallee 36)

Kornwestheim sucht wieder Weihnachtsbäume – Bürger können spenden

Kornwestheim – Noch rauscht das Laub in den spätsommerlichen Bäumen, doch in der Stadtverwaltung ist man längst ein paar Schritte voraus: Schon jetzt sucht Kornwestheim Weihnachtsbäume – groß, stattlich, beeindruckend. Bäume, die zum Mittelpunkt der Innenstadt werden könnten. Und genau dafür sind nun die Bürgerinnen und Bürger gefragt.

Gesucht: Tannen und Fichten ab fünf Metern Höhe

Was in vielen Gärten als „zu groß geworden“ gilt, ist für Kornwestheim vielleicht der perfekte Weihnachtsbaum. Wer eine Tanne oder Fichte auf Kornwestheimer Markung oder an der Grenze zur Stadt stehen hat und Platz schaffen will, kann sich direkt an die Stadt wenden. Vorausgesetzt: Der Baum ist mindestens fünf Meter hoch und in gutem Zustand.

Die Stadt holt ihn – und lässt ihn leuchten

Nach einem Vor-Ort-Termin, bei dem die Eignung geprüft wird, übernimmt der Bauhof gemeinsam mit der Stadtgärtnerei das Fällen – natürlich mit professionellem Gerät. Die schönsten Bäume landen dann auf Plätzen in der Innenstadt oder sogar auf dem Rathausturm, wo sie zur Weihnachtszeit festlich beleuchtet werden.

Kontaktaufnahme leicht gemacht

Wer einen geeigneten Baum spenden möchte, erreicht den Fachbereich Tiefbau und Grünflächen telefonisch unter 07154 / 202‑7120.

red

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Fußball, Freundschaft, Freiberg: Ein Sommer-Camp, das Geschichten schrieb

Freiberg am Neckar – Montagmorgen, 9 Uhr in Freiberg: Die ersten Kinder kamen mit glänzenden Augen auf den Platz, das Uhlsport-Trikot saß noch ungewohnt frisch. 45 Mädchen und Jungen zwischen 5 und 13 Jahren – einige aus dem Verein, andere neu dabei – starteten ins Sommer-Fußballcamp des SGV Freiberg. Vier Tage voller Dribblings, Tore, Lachen und kleiner Mutproben folgten.

Der Moment, der hängen bleibt

Als die Trainer das neue SGV-Sportabzeichen ankündigten, war die Spannung greifbar. Sprint, Koordination, Schusskraft – jede Challenge wurde zum persönlichen Duell. Am Ende gab es nicht nur Urkunden, sondern auch klare Anhaltspunkte, an denen die Kinder beim nächsten Camp anknüpfen können.

Ausbildung als Herzenssache

Für den SGV Freiberg war das Camp weit mehr als Ferienbeschäftigung. Der Verein versteht sich nicht nur als sportliches Aushängeschild der Region, sondern auch als Ausbildungs- und Förderverein. „Dass 45 Mädchen und Jungen bei unserem ersten Camp dabei waren, hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Es zeigt, wie groß der Bedarf an solchen Angeboten ist“, erklärte Campleiter Ihsan Başaran. 

„Wir wollen Kindern und Jugendlichen eine Chance geben – unabhängig davon, ob sie Vereinsmitglied sind oder nicht“, ergänzten die beiden Jugendleiter Ivo Popic und Herbert „Hebbe“ Offenbächer. „Fußball ist eine Sprache, die jeder versteht. Genau das leben wir hier.“

Trainer mit internationalem Background

Geleitet wurde das Camp von den beiden U19-Trainern des SGV, Ihsan Başaran und Noah Welter – beide ausgestattet mit UEFA-B-Lizenz und reichlich internationaler Erfahrung. Basaran, Bachelorabsolvent im Lehramt für Sonderpädagogik und angehender Lehrer, war in den USA College-Athlet in Indiana. Welter studierte Sportmarketing in Kalifornien, ebenfalls als Stipendiat in einem College-Team. Gemeinsam führen sie nicht nur die U19 des SGV in der Oberliga, sondern bringen ihre Erfahrung auch in die Ausbildung der Jüngeren ein. Unterstützt wurden sie dabei von weiteren UEFA-Lizenztrainern sowie Spielern der U19-Oberligamannschaft, die ihr Können und ihre Erfahrung an die Kids weitergaben.

Die Helden vom Rasen

Und dann die Profis: Autogramme, Selfies, kleine Quiz-Antwort-Spiele – und natürlich das gemeinsame Kicken. Für viele Kinder waren es Momente, die sie noch lange weitererzählen werden. Als Bonus gab es für jeden zwei Tickets fürs Heimspiel am 27. September – ein Wiedersehen mit den Idolen.

Eltern als stille Fans und ein Versprechen

Abseits des Rasens sorgte das Catering für volle Teller und zufriedene Gesichter. „Die Begeisterung der Kinder und auch der Eltern zeigt uns, dass wir mit dem Camp genau den richtigen Nerv getroffen haben“, sagte Jugendleiter Offenbächer. „Darum setzen wir in diesem Jahr mit einem Herbst- und Wintercamp direkt nach.“

red/ag

Brutaler Angriff in Ludwigsburg: Vier Männer schlagen 28-Jährigen vor Imbiss nieder

Ludwigsburg – Mitten in der Ludwigsburger Innenstadt wurde ein 28-jähriger Mann am Montagabend offenbar gezielt attackiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 19.45 Uhr in der Arsenalstraße – direkt vor einem Imbiss.

Nach Angaben der Polizei wurde der Mann plötzlich von vier unbekannten Tätern angegriffen, die ihm zunächst ins Gesicht schlugen. Als der 28-Jährige zu Boden ging, traten die Männer weiter auf ihn ein. Erst danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei erlitt er leichte Verletzungen.

Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich nicht um einen zufälligen Angriff handelte. Offenbar gab es bereits im Vorfeld eine persönliche Vorgeschichte zwischen dem Opfer und den Tätern. Unter den Angreifern soll sich demnach auch ein Verwandter des 28-Jährigen befunden haben.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zum Tathergang oder zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Unfall auf B27 bei Ludwigsburg: Opel kracht gegen Ampel – 79-Jähriger verletzt

Ludwigsburg – Ein Moment der Unachtsamkeit hat am Dienstagmorgen auf der stark befahrenen Bundesstraße 27 bei Ludwigsburg zu einem folgenschweren Auffahrunfall geführt – mit erheblichen Folgen für den Verkehr.

Gegen 9.50 Uhr musste ein 79-jähriger Opel-Fahrer vermutlich auf Höhe eines Fußgängerüberwegs an einer rot zeigenden Ampel in Fahrtrichtung Bietigheim-Bissingen anhalten. Der 59-jährige Fahrer eines Mercedes erkannte dies offenbar zu spät und prallte mit seinem Fahrzeug in das Heck des stehenden Opel.

Durch die Aufprallwucht wurde der Opel nach links gegen eine Ampelanlage geschleudert. Der 79-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Unfallstelle musste in Fahrtrichtung Bietigheim-Bissingen für etwa 20 Minuten voll gesperrt werden. Auch in Richtung Ludwigsburg war nur eine Spur befahrbar, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr führte. Gegen 11.50 Uhr konnten die Einsatzmaßnahmen beendet und alle Spuren wieder freigegeben werden.

Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 33.000 Euro.

red

Polizist in Mannheim getötet: Attentäter erhält lebenslange Haftstrafe

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Polizisten in Mannheim hat das Oberlandesgericht Stuttgart den Täter zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest. Der 26-jährige Afghane hatte im Juni 2024 bei einer islamkritischen Kundgebung zugestochen und ein Geständnis abgelegt. Die Tat gilt als islamistisch motiviert.

   Stuttgart (red) – Im Prozess um den tödlichen Messerangriff auf einen Polizisten in Mannheim ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Stuttgart sprach ihn am Dienstag unter anderem wegen Mordes schuldig.

Zudem stelle es die besondere Schwere der Schuld fest.

Damit folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft, die den Afghanen wegen Mordes sowie wegen fünffachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt hatte. Die Verteidigung hatte ebenfalls auf lebenslang plädiert, allerdings ohne die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Bei dem Angriff in der Mannheimer Innenstadt hatte der Attentäter zunächst ein Vorstandsmitglied der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa angegriffen. Als mehrere Polizisten herbeieilten, kam es zu den tödlichen Messerstichen.

Der Afghane soll die Tat als Sympathisant des IS als bewusste Attacke auf eine islamkritische Kundgebung begangen haben.

Im Prozess legte er ein Geständnis ab.

Filtersäulen am Neckartor verschwinden – Minister Hermann: Gefilterte Luft im Freien muss historische Ausnahme bleiben

Stuttgart/Ludwigsburg – Das Symbol für Stuttgarts einstige Luftprobleme wird abgebaut: Die 23 Luftfiltersäulen am Neckartor, seit 2018 im Einsatz, sind nicht mehr notwendig. Die Luftqualität hat sich so deutlich verbessert, dass die Filteranlagen abgeschaltet wurden, teilte das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg mit.

„Es ist eine gute Nachricht, dass man die Luft in Stuttgart nicht mehr filtern muss, um durchatmen zu können. Dabei muss es bleiben. Gefilterte Luft im Freien darf nur eine historische Ausnahme bleiben“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Das Pilotprojekt kostete über zwei Millionen Euro und wurde gemeinsam mit dem Ludwigsburger Unternehmen MANN+HUMMEL durchgeführt. Dessen Geschäftsführer Hanno Höhn zieht eine positive Bilanz: „Seit 2018 begleiten unsere Filtersäulen diesen Übergang als wirksame Technologie.“

Auch wenn die Filter nur lokal wirkten, leisteten sie laut Ministerium einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der NO₂-Grenzwerte. Hermann stellte jedoch klar:

„Diese teure Nachsorge mit Filtern war notwendig, um die Spitze der Luftschadstoffbelastung zu kappen.“

Der Rückbau erfolgt nun im Zuge von Baumaßnahmen an der Cannstatter Straße (B14). Künftig setzt das Land auf langfristige Maßnahmen wie den ÖPNV-Ausbau, Verkehrslenkung und strikte Abgasregeln – insbesondere mit Blick auf die verschärften EU-Grenzwerte ab 2030.

red

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