Spieler aus Kreis Ludwigsburg gewinnt fast 1,2 Millionen Euro

Vom Computer ausgewählte Zufallszahlen erwiesen sich am Freitagabend als goldrichtig für einen Eurojackpot-Tipper aus Bietigheim-Bissingen im Kreis Ludwigsburg.  Der noch unbekannte Glückspilz gewann in der europäischen Lotterie knapp 1,2 Millionen Euro. Das gab Lotto Baden-Württemberg am Samstag bekannt. 

Zum Millionentreffer bei der Eurojackpot-Ziehung am Freitag (9. April) führten die fünf Gewinnzahlen 11, 18, 23, 29, 32 und die Zusatzzahl 3. Mit der Kombination war der Baden-Württemberger im zweiten Rang erfolgreich. Der Gewinn liegt bei exakt 1.199.093 Euro und wird komplett steuerfrei ausbezahlt.

In Annahmestelle gespielt

Wer hinter dem Glückspilz steckt, ist Lotto Baden-Württemberg noch nicht bekannt. Der Tipper nahm anonym in einer Annahmestelle in Bietigheim-Bissingen an der Lotterie teil. Er setzte dabei auf einen so genannten Quicktipp, überließ also die Auswahl seiner Zahlen dem Zufallsgenerator im Terminal der Annahmestelle. Zum Abruf des Gewinns ist jetzt die gültige Spielquittung entscheidend. Diese kann die Besitzerin oder der Besitzer in jeder Annahmestelle in Baden-Württemberg oder direkt in der Stuttgarter Zentrale einreichen.

Achter Millionengewinn des Jahres

Der Freitags-Coup war der achte baden-württembergische Millionentreffer in diesem Jahr. Den letzten Millionengewinn im Landkreis Ludwigsburg hatte es im August 2020 gegeben. Seinerzeit jubelte eine Eurojackpot-Tipperin über satte 38,1 Millionen Euro.

red

Corona-Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt – RKI meldet weiteren Impf-Rekord für Deutschland

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 09.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 179 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten gestiegen. Damals wurden 152 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 177 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg steigt auch am Freitag

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag  und beträgt am Freitag 125,4 (+9,9) Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 126,7. (Stand – 09.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken ist die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, im Vergleich zum Vortag um 1 auf 47 gestiegen. Auf der Normalstation werden 33 (+1) Patienten behandelt. 14 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 beatmet werden. (Stand: 09.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 20.218 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 3 auf 431. Rund 18.554 (+34) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 09.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         18.113 (Vortag: 17.723)
– BioNTech:              14.524 (Vortag: 14.122)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.957 (Vortag: 8.957)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             2.244 (Vortag: 2.142)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              270 (Vortag: 270)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 44.108 (Vortag: 43.214) ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 08.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für Gesamtdeutschland aus: 

Nach dem Einstieg der Hausarztpraxen hat sich die Zahl der Coronaimpfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurde am Donnerstag mit rund 720.000 verabreichten Dosen ein neuer Impfrekord erzielt. Bereits am Mittwoch wurden rund 656.000 Impfungen durchgeführt. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 09. April 2021, 10:15 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard.de

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 132 | 1 )
Asperg ( 524 | 3 )
Benningen am Neckar ( 206 | 2 )
Besigheim ( 518 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.869 | 28 )
Bönnigheim ( 462 | 3 )
Ditzingen ( 867 | 10 )
Eberdingen ( 231 | 3 )
Erdmannhausen ( 133 | 0 )
Erligheim ( 127 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 458 | 5 )
Freudental ( 138 | 0 )
Gemmrigheim ( 195 | 1 )
Gerlingen ( 567 | 4 )
Großbottwar ( 280 | 1 )
Hemmingen ( 284 | 3 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 166 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 302 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 652 | 4 )
Kornwestheim ( 1.466 | 26 )
Löchgau ( 222 | 4 )
Ludwigsburg ( 3.646 | 16 )
Marbach am Neckar ( 560 | 3 )
Markgröningen ( 554 | 7 )
Möglingen ( 541 | 3 )
Mundelsheim ( 117 | 1 )
Murr ( 201 | 0 )
Oberriexingen ( 92 | 1 )
Oberstenfeld ( 271 | 14 )
Pleidelsheim ( 229 | 2 )
Remseck am Neckar ( 966 | 9 )
Sachsenheim ( 751 | 2 )
Schwieberdingen ( 328 | 3 )
Sersheim ( 232 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 375 | 2 )
Tamm ( 306 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.086 | 7 )
Walheim ( 106 | 1 )

red

177 Corona-Neuinfizierte im Kreis Ludwigsburg – RKI meldet Impf-Rekord für Deutschland

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 08.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 177 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten gestiegen. Damals wurden 142 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 196 Fälle gemeldet.

Rund um die Osterfeiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet werden.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt weiter

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag wieder über den kritischen Wert und beträgt am Donnerstag 115,5 (+11,7) Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 119. (Stand – 08.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken ist die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen zum Vortag leicht gesunken und beträgt 46 (-4). Auf der Normalstation werden 32 (-3) Patienten behandelt. 14 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 beatmet werden. (Stand: 08.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 20.039 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt unverändert bei 428. Rund 18.520 (+108) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 08.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         17.723 (Vortag: 17.333)
– BioNTech:              14.122 (Vortag: 14.008)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.957 (Vortag: 8.855)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             2.142 (Vortag: 2.040)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              270 (Vortag: 270)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 43.214 (Vortag: 42.536) ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 07.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für Gesamtdeutschland aus: 

Nach dem Einstieg der Hausarztpraxen hat sich die Zahl der Coronaimpfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurden am Mittwoch rund 656.000 Dosen verabreicht – das sind etwa 290.000 Impfungen mehr als am Vortag. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 08. April 2021, 12:20 Uhr)

Mehr als 650.000 Dosen an einem Tag. RKI meldet Impfrekord. Screenshot / RKI

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 131 | 2 )
Asperg ( 521 | 6 )
Benningen am Neckar ( 204 | 0 )
Besigheim ( 518 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.841 | 21 )
Bönnigheim ( 459 | 2 )
Ditzingen ( 857 | 3 )
Eberdingen ( 228 | 2 )
Erdmannhausen ( 133 | 0 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 453 | 1 )
Freudental ( 138 | 2 )
Gemmrigheim ( 194 | 5 )
Gerlingen ( 563 | 4 )
Großbottwar ( 279 | 2 )
Hemmingen ( 281 | 2 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 164 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 299 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 648 | 4 )
Kornwestheim ( 1.440 | 20 )
Löchgau ( 218 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.630 | 19 )
Marbach am Neckar ( 557 | 9 )
Markgröningen ( 547 | 4 )
Möglingen ( 538 | 2 )
Mundelsheim ( 116 | 1 )
Murr ( 201 | 2 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 257 | 8 )
Pleidelsheim ( 227 | 2 )
Remseck am Neckar ( 957 | 10 )
Sachsenheim ( 749 | 7 )
Schwieberdingen ( 325 | 3 )
Sersheim ( 232 | 6 )
Steinheim an der Murr ( 373 | 2 )
Tamm ( 305 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.079 | 14 )
Walheim ( 105 | 0 )

red

Wegen Corona: “ Straßenmusikfestival“ und „Barocke Gartentage“ im BlüBa erneut abgesagt

Bereits im vergangenen Jahr blieben die Wiesen im Blühenden Barock leer. Auch 2021 fallen die „Barocken Gartentage“ und das „Internationale Straßenmusikfestival“ wegen der Corona-Pandemie aus. Der Veranstalter bedauert die Absage nach eigenen Angaben schweren Herzens. „Es blieb uns nichts anderes übrig, als auch in diesem Jahr die Barocken Gartentage abzusagen.“

Die „Barocken Gartentage“ und das „Internationale Straßenmusikfestival“ fällt in diesem Jahr erneut aus. Grund ist die Corona-Pandemie. Das teilte das BlüBa am Donnerstag mit. Die Barocken Gartentage, die vom 29.04. – 02.05. stattfinden sollten, waren mit einem neuen großzügigen Raumkonzept im Südgarten geplant worden. Nachdem jedoch aufgrund der aktuellen Inzidenz-Zahlen keinerlei Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen in Sicht sind, wäre die zugelassene Besucherzahl im Südgarten zu gering, um den Ausstellern eine ausreichende Kundenfrequenz zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung weiter.

BlüBa-Geschäftsführer Volker Kugel versichert: „Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber bei der Abwägung aller Fakten, blieb uns nichts anderes übrig, als auch in diesem Jahr die Barocken Gartentage abzusagen.

Auch das Internationale Straßenmusikfestival, das vom 21.05 – 23.05. geplant war, muss in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung ausfallen. Es ist aus heutiger Sicht völlig unsicher, ob bereits an Pfingsten wieder mehrere hundert Gäste gleichzeitig vor einer Bühne den Darbietungen der Straßenkünstler lauschen könnten oder ob überhaupt internationale Straßenkünstler anreisen dürften, heißt es seitens dem BlüBa. Die organisatorischen Vorbereitungen sind so umfangreich, dass bereits jetzt entschieden werden musste, auch das Internationale Straßenmusikfestival im Blühenden Barock abzusagen.

Aber: es gibt auch eine gute Nachricht, denn die Veranstalter des Straßenmusikfestivals haben es nach Angaben durch die finanzielle Unterstützung des Hauptsponsors Sparda Bank erreicht, dass es immerhin ein „SMF@Home“ geben kann, eine digitale Veranstaltung mit den ausgewählten Künstlern die an Pfingsten nach Ludwigsburg gekommen wären.

Andreas Küchle, Marketingleiter der Sparda Bank ist überzeugt, dass mit dieser Form der Veranstaltung das Internationale Straßenmusikfestival in den Köpfen und speziell in den Herzen des Publikums weiterleben wird. Zudem ist er froh, dass die Straßenkünstler so eine Bühne und gleichzeitig eine finanzielle Unterstützung erhalten können.

red

 

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 07.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 196 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten gestiegen. Damals wurden 175 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 175 Fälle gemeldet.

Rund um die Osterfeiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet werden.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenz im Kreis Ludwigsburg wieder über kritischen Wert

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag wieder über den kritischen Wert und beträgt am Mittwoch 103,8 (+9,6) Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 118,1. (Stand – 07.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken ist die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen zum Vortag leicht gesunken und beträgt 50 (-2). Auf der Normalstation werden 35 (-1) Patienten behandelt. 15 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 (-1) beatmet werden. (Stand: 07.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.862 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt unverändert bei 428. Rund 18.412 (+110) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 07.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         17.333 (Vortag: 16.943)
– BioNTech:              14.008 (Vortag: 13.894)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.885 (Vortag: 8.855)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             2.040 (Vortag: 1.938)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              270 (Vortag: 216)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 42.536 (Vortag:41.930) ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 06.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 07.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 129 | 0 )
Asperg ( 515 | 8 )
Benningen am Neckar ( 204 | 4 )
Besigheim ( 514 | 3 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.820 | 26 )
Bönnigheim ( 457 | 2 )
Ditzingen ( 854 | 4 )
Eberdingen ( 226 | 11 )
Erdmannhausen ( 133 | 4 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 452 | 1 )
Freudental ( 136 | 2 )
Gemmrigheim ( 189 | 4 )
Gerlingen ( 559 | 2 )
Großbottwar ( 277 | 2 )
Hemmingen ( 279 | 1 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 163 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 298 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 644 | 1 )
Kornwestheim ( 1.420 | 12 )
Löchgau ( 217 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.611 | 41 )
Marbach am Neckar ( 548 | 3 )
Markgröningen ( 543 | 8 )
Möglingen ( 536 | 7 )
Mundelsheim ( 115 | 1 )
Murr ( 199 | 2 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 249 | 3 )
Pleidelsheim ( 225 | 1 )
Remseck am Neckar ( 947 | 10 )
Sachsenheim ( 742 | 8 )
Schwieberdingen ( 322 | 1 )
Sersheim ( 226 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 371 | 1 )
Tamm ( 301 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.065 | 14 )
Walheim ( 105 | 1 )

red

Inzidenz im Kreis Ludwigsburg fällt unter kritischen Wert – Zahl der Krankenhauspatienten steigt

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 06.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 52 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten deutlich gesunken. Damals wurden 91 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 20 Fälle gemeldet.

Rund um die Osterfeiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet werden.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenz im Kreis Ludwigsburg fällt unter kritischen Wert

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag deutlich um 14,3 auf jetzt 94,2.  Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 110. (Stand – 06.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Zahl der Krankenhauspatienten im Klinikum Ludwigsburg steigt

Laut den RKH-Kliniken ist die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, über das Wochenende deutlich gestiegen. Aktuell sind es 52 Corona-Patienten. Vor dem Osterwochenende waren es 37 Patienten. Auf der Normalstation werden 36 (+9) Patienten behandelt. 16 (+6) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 15 (+6) beatmet werden. (Stand: 06.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.666 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 3 auf 428. Rund 18.302 (+138) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 06.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         16.943 (Vortag: 16.553)
– BioNTech:              13.894 (Vortag: 13.582)

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.885 (Vortag: 8.855)

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.938 (Vortag: 1.836)

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              270 (Vortag: 216)

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 41.930 (Vortag:41.042) ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 05.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 129 | 0 )
Asperg ( 507 | 2 )
Benningen am Neckar ( 200 | 0 )
Besigheim ( 511 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.794 | 6 )
Bönnigheim ( 455 | 0 )
Ditzingen ( 850 | 1 )
Eberdingen ( 215 | 0 )
Erdmannhausen ( 129 | 0 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 451 | 2 )
Freudental ( 134 | 0 )
Gemmrigheim ( 185 | 1 )
Gerlingen ( 557 | 1 )
Großbottwar ( 275 | 0 )
Hemmingen ( 278 | 5 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 162 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 296 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 643 | 3 )
Kornwestheim ( 1.408 | 6 )
Löchgau ( 216 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.570 | 13 )
Marbach am Neckar ( 545 | 0 )
Markgröningen ( 535 | 0 )
Möglingen ( 529 | 0 )
Mundelsheim ( 114 | 1 )
Murr ( 197 | 0 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 246 | 0 )
Pleidelsheim ( 224 | 0 )
Remseck am Neckar ( 937 | 4 )
Sachsenheim ( 734 | 4 )
Schwieberdingen ( 321 | 0 )
Sersheim ( 224 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 370 | 0 )
Tamm ( 300 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.051 | 3 )
Walheim ( 104 | 0 )

red

Autoposer-Treffen in Ludwigsburg – Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Die Parkfläche des Einkaufszentrums sowie der benachbarten Fastfood-Restaurants in Ludwigsburg wurde am Osterwochenende zum Treffpunkt der Poserszene und rief so die Polizei auf den Plan.

Am späten Samstagabend meldeten sich mehrere Anrufer beim Polizeipräsidium Ludwigsburg und berichteten über eine große Ansammlung von Personen und Fahrzeugen im dortigen Bereich. Mehrere Streifenbesatzungen überprüften die Parkfläche gegen 23:30 Uhr. Bereits bei deren Eintreffen entfernte sich ein Großteil der Fahrerinnen und Fahrer in unterschiedliche Richtungen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung wurden in diesem Zusammenhang nicht festgestellt. Die Polizei räumte im Anschluss den Platz vollständig und nur die Gäste der Schnellrestaurants durften bleiben.

Rund 150 Fahrzeuge und über 250 Personen trafen Polizeibeamte auch am Sonntagabend zur selben Zeit bei einer Kontrolle des Parkplatzes an. Dabei stellten sie fest, dass durch Hupzeichen bereits vor anfahrenden Einsatzfahrzeugen gewarnt wurde, die Personen sich in der Folge an Abstands- und Kontaktbeschränkungen hielten und auch Mund-Nasen-Schutz trugen. Angesichts der Polizeipräsenz hatte sich der Platz gegen Mitternacht geleert.

„Wir werden uns in nächster Zeit verstärkt um diesen Bereich kümmern,“ sagt der Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg, Polizeioberrat Christian Zacherle. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die abendlichen Besucher den Platz vermüllt zurückließen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Alter Oßweiler Weg
Zwischen Alter Oßweiler Weg 56 und 75 besteht eine Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten bis voraussichtliche Ende Juli.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Dieselstraße (Bauabschnitt 2)
Hier besteht zwischen der Dieselstraße 3 und der Kreuzung Dieselstraße/Daimlerstraße
eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende April.

Droste-Hülshoff-Straße / Ecke Weilerstraße
Hier kommt es im Baubereich sowie am westlichen Gehweg bis voraussichtlich Anfang April zu Beeinträchtigungen.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Ende April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier besteht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte April eine halbseitige Sperrung zwischen der Karl-Hüller-Straße und der Mörikestraße. Außerdem ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Schwieberdinger Straße eingerichtet.

Gerokstraße
Hier besteht vom 15. März bis 12. Mai auf der Höhe der Gerokstraße 1 eine Vollsperrung.

Hindenburgstraße
Hier besteht eine halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung.

Johann-Peter-Hebel-Straße
Hier besteht bis 28. Mai eine Vollsperrung auf der Höhe der Johann-Peter-Hebel-Straße 20.

Kallenberg’sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Mörikestraße
Hier wird der Verkehr halbseitig geführt.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Reinhold-Maier-Straße
Hier besteht eine halbseitige Verkehrsführung im Baufeld.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlossstraße – Bushaltestelle „Residenzschloss“
Die Bushaltestelle wird barrierefrei gestaltet, daher ist die Busspur zwischen der Marstallstraße und dem Kaffeeberg bis voraussichtlich Mitte April gesperrt.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Untere Kasernenstraße
Die Straße ist vollständig zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle gesperrt.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Ostermontag für den Kreis Ludwigsburg aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Ostermontag 05.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 20 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten leicht gesunken. Damals wurden 21 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 36 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag um 4,4 auf jetzt 108,5 – das spricht allerdings nicht unbedingt für eine Entspannung der Lage. Rund um die Osterfeiertage sind die Infektionszahlen weniger aussagekräftig, da weniger Tests durchgeführt und gemeldet werden. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 119. (Stand – 05.04. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 27 Patienten behandelt. 10 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 beatmet werden. (Stand: 05.04. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 19.614 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt unverändert 425. Rund 18.164 (+131) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 05.04.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         16.553 
– BioNTech:              13.582 

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.855

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.836

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              216 

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 41.042 ***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 04.04..2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 129 | 0 )
Asperg ( 505 | 1 )
Benningen am Neckar ( 200 | 0 )
Besigheim ( 511 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.788 | 1 )
Bönnigheim ( 455 | 0 )
Ditzingen ( 849 | 0 )
Eberdingen ( 215 | 1 )
Erdmannhausen ( 129 | 0 )
Erligheim ( 125 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 449 | 0 )
Freudental ( 134 | 0 )
Gemmrigheim ( 184 | 0 )
Gerlingen ( 556 | 2 )
Großbottwar ( 275 | 0 )
Hemmingen ( 273 | 0 )
Hessigheim ( 54 | 0 )
Ingersheim ( 162 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 296 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 640 | 2 )
Kornwestheim ( 1.402 | 2 )
Löchgau ( 216 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.557 | 2 )
Marbach am Neckar ( 545 | 1 )
Markgröningen ( 535 | 1 )
Möglingen ( 529 | 1 )
Mundelsheim ( 113 | 0 )
Murr ( 197 | 1 )
Oberriexingen ( 91 | 0 )
Oberstenfeld ( 246 | 0 )
Pleidelsheim ( 224 | 0 )
Remseck am Neckar ( 933 | 0 )
Sachsenheim ( 730 | 1 )
Schwieberdingen ( 321 | 0 )
Sersheim ( 224 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 370 | 0 )
Tamm ( 300 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.048 | 2 )
Walheim ( 104 | 0 )

red

Der letzte König von Württemberg und was historische Persönlichkeiten wie Pfizer und Daimler mit Ludwigsburg verbindet

Tipps für den Osterspaziergang: unbekannte historische Plätze in Ludwigsburg

Von Uwe Roth

Das Grab des letzten Königs von Württemberg

In Ludwigsburg geht man an vielen historischen Orten achtlos vorüber. Man übersieht sie einfach. Nur Eingeweihte wissen, dass die Barockstadt mehr zu bieten hat als das Residenzschloss und den Marktplatz. Ostern im Lockdown ist die Gelegenheit, sich ein paar der geschichtsträchtigen Plätze bewusst zu betrachten. Sie sind alle öffentlich zugänglich und zugegebenermaßen auf den ersten Blick unscheinbar. Ihren besonderen Reiz erhalten die Ausflugstipps für den Osterspaziergang, wenn man einige Hintergründe kennt. Dann erscheinen sie in einem anderen Licht.

Das Grab des letzten Königs von Württemberg. Bild: Uwe Roth

So weiß kaum jemand, dass in Ludwigsburg der letzte König Württembergs begraben liegt. Königstreue Briten wären entsetzt, wüssten sie, wie die Schwaben ihren einstigen Monarchen Wilhelm II. von Württemberg (geboren 1848) nach seinem Tod 1921 links liegen ließen. Auf dem Alten Friedhof liegt die Grabstätte. Am Eingang steht kein Hinweisschild, das auf die Gedenkstätte aufmerksam macht. Nicht einmal Google Maps weiß Bescheid. Das Mausoleum, das in der Mitte des 1761 angelegten Friedhofs alle Blicke auf sich zieht, ist jedenfalls nicht das Königsgrab. Dort liegen die Gebeine des Karls von Zeppelin (1766-1801). Das ist eine andere Geschichte. Kommt man von der Harteneckstraße in die parkähnliche Anlage mit den verwitterten Grabsteinen geht es gleich nach dem Tor links (!) weg zum Königsgrab. Es ist mit Büschen umrahmt. Im Zentrum steht ein weißes Kreuz aus Carrara-Marmor, vor einem gotischen Torbogen, der an eine Kapelle erinnern soll. Um aber zu erkennen, wer dort beerdigt ist, muss ganz nah heran, um auf dem Sockel die Namen entziffern zu können.

Auf der Vorderseite steht an prominentester Stelle: Christoph Ulrich Ludwig – Prinz von Württemberg – geb. 28. Juli, gest. 28. Dezember 1880. Ein fünf Monate alter Säugling liegt hier in der Erde. Folglich kann es der letzte König nicht sein. Es ist der Sohn Wilhelms des Zweiten. Für ihn ließ der König die Grabstätte anlegen. Davor fand der württembergische Adel die letzte Ruhe in einer Gruft im Ludwigsburger Schloss.

Der Name des letzten von vier Königen, die Württemberg hatte, ist unauffällig auf der linken Sockelseite eingraviert: geb. 25. Febr. 1848, gest. 2. Okt. 1921. Der Steinmetz hatte nicht genug Platz, die Monatsnamen auszuschreiben. Die verwitterte Gravur ist die letzte öffentlich zugängliche Erinnerung an den Mann, der nach dem Ersten Weltkriegs am 29. November 1918 freiwillig die Königswürde verzichtete. Die letzten drei Jahre lebte er abwechselnd in Bebenhausen und Friedrichshafen am Bodensee.

 

Die Grüne Bettlade – der kleine Campingplatz des Herzogs

Ein Vorfahre des letzten Königs hat ebenfalls Spuren außerhalb der Schlossanlage hinterlassen. Herzog Eberhard Ludwig (1676-1733) hatte vor mehr als 300 Jahren das Privileg, auf dem höchsten Punkt Ludwigsburgs in exponierter Lage nach Lust und Laune campen und Feste feiern zu können. Heute ist „mehrtägiges Zelten“ an gleicher Stelle eine Ordnungswidrigkeit. 1988 erklärte das Landratsamt den „Salonwald und Umgebung“ zum Landschaftsschutzgebiet. Die Grüne Bettlage, wie der herzögliche Zeltplatz seit jeher heißt, bildet die südwestliche Ecke der Ludwigsburger Schlossgärten. Die Anlagen beschränken sich unter landschaftlichen Gesichtspunkten bei weitem nicht auf das 30 Hektar große Gelände, das seit den 1960er Jahren das Blühende Barock einnimmt.

Die Königsallee in Ludwigsburg. Bild: Ludwigsburg24

Der Stadtgründer und sein Nachfolger Herzog Karl Eugen hatten das Gebiet östlich der heutigen Stuttgarter-/Schlossstraße nach und nach zur Partymeile ausgebaut. Sie beginnt mit dem Favoritenschloss im Norden, bezog den östlichen Schlossgarten mit der Oper ein und weitete sich bis in den Süden aus, dort wo heute der Salonwald an der Grenze zu Kornwestheim endet. Zutritt hatte aber nur der höfische Adel. Die frühen Einwohner hatten sich um den Aufbau der Stadt zu kümmern.

Die Grüne Bettlade ist ein historischer Ort, der in der Stadt kaum Beachtung findet. Dabei war dort das höfische Treiben nicht weniger turbulent als in der offiziellen Residenz. Das Gartendenkmal ist unscheinbar. Es ist ein wenige Quadratmeter großer rechteckiger Platz am oberen Ende der Königsallee – 1,3 Kilometer in gerader Linie vom Residenzschloss entfernt. Vier akkurat geschnittene Hecken in L-Form umgeben den Kiesboden. Vier Bänke stehen dort. Das war’s. Bettlade bezeichnet eine Kastenform zum Schlafen. Der Begriff erinnert mehr an ein Bauernmuseum als an eine Luxusherberge.

Herzog Eberhard Ludwig ließ den luftigen Schlafplatz bereits 1707 anlegen. Da war vom Schloss wenig und von der Stadt gar nichts zu sehen. Um zu verstehen, warum er sich gerade dieses grüne Fleckchen ausgewählt hat, muss man wissen, dass es den Salonwald nicht gegeben hat. Es war eine weitgehend kahle Anhöhe auf 300 Meter, die einen fantastischen Rundumblick ins sein Württemberg bot. In der Oberamtsbeschreibung aus dem Jahr 1859 wird der Blick von der Grünen Bettlade so beschrieben: „Vermöge der hohen Lage ist die Aussicht von dem Salon überraschend schön und reicht bis an die Alp (Hohenneuffen, Beurener Felsen etc.) in das Neckarthal, über die Filder hinweg an den Schönbuch, zur Solitude, an die Ausläufer des Schwarzwaldes, über den Schurwald, Welzheimer und Mainharder Wald, an den Wunnenstein, den Stromberg, Heuchelberg, Asperg und im fernen Hintergrund ragen noch einzelne Punkte des Odenwalds (der Katzenbuckel etc.) hervor.“

 

Der geschäftstüchtige Apotheker, dessen Namen die ganze Welt kennt

Im 19. Jahrhundert lebten in Ludwigsburg einige kreative Köpfe, an die heute kaum noch einer denkt. Einer wohnte Ecke Wilhelm-/Schlossstraße. Karl Pfizer wurde dort am 22. März 1824 geboren. Sein Vater war Konditormeister und Kolonialwarenhändler. Pfizer machte eine kaufmännische Ausbildung und erlernte zusätzlich als Apothekerlehrling den Beruf eines Feinchemikers. 1848 reiste er erstmals nach New York City. Mit seinem Cousin Charles Erhart baute er in der neuen Welt nach und nach einen Pharmakonzern auf, der heute zu den weltweit größten und kapitalstärksten zählt, der noch den Namen Pfizer trägt, aber Faiser ausgesprochen wird.

Gedenktafel an der Stelle des Geburtshauses in Ludwigsburg Foto: Florian Hoffmann / CC BY-SA 3.0 de

In den Anfangsjahren blieben die familiären Verbindungen zwischen den USA und Ludwigsburg eng: 1856 heiratete Charles Erhard in Ludwigsburg eine Schwester von Charles Pfizer. Damit war Erhart zugleich auch Schwager seines Vetters Pfizer. Bei einem späteren Besuch in Ludwigsburg lernte Charles Pfizer Anna Hausch kennen und heiratete 1859 ebenfalls in Ludwigsburg. Pfizer starb 1906 in den USA. Vor 150 Jahren war die Ecke Wilhelm-/Schlossstraße eine erste Adresse in der Stadt. Jetzt liegt diese an der lärmgeplagten Kreuzung mit der Schlangenskulptur in der Mitte.

Karl Pfizer. Bild: wikipedia

Das Geburtshaus von Karl Pfizer ließ die Stadt Anfang der 1970er Jahren abreißen und durch einen hässlichen Betonbau ersetzen – einer der vielen Bausünden der Ludwigsburger aus dieser Zeit. So kommt niemand auf die Idee, welche bemerkenswerte Firmengeschichte an diesem Ort ihren Beginn hat. Stünde das Geburtshaus noch, wäre es sicher zu einem Gedenkmuseum geworden. Schließlich wurde bei Pfizer das revolutionäre Potenzmittel Viagra entwickelt. Pfizer gehört zu den größten Produzenten eines von BioNTech entwickelten Impfstoffs gegen den Covid19-Virus. Gäbe es in Ludwigsburg ein Pfizer-Museum, wäre es spätestens nach Corona eine touristische Pilgerstätte.

 

Schiffsbau in Hoheneck: Wo Daimler sein erstes Motorboot bauen ließ

Die Neckarbrücke, die die beiden Ludwigsburger Stadtteile Hoheneck und Neckarweihingen verbindet, kennen so ziemlich alle Autofahrenden. An einem alten Gebäude, das auf einer Verkehrsinsel steht, fahren sie achtlos vorbei. Auch das könnte heute ein kleines Museum sein. Tatsächlich hat es dort zwischen 1858 und den 1960er Jahren eine kleine Werft gegeben, die so sogar Bootsgeschichte schrieb. Den Beleg dafür findet sich nicht am Neckar, sondern 270 Kilometer südöstlich von Hoheneck – im Deutschen Museum München. In der Abteilung Schifffahrt ist das erste Motorboot im Original zu sehen, das Gottlieb Daimler 1885 konstruierte. In den Erläuterungen zum Ausstellungobjekt steht: „Das auf der Werft G. Seibert in Hoheneck bei Ludwigsburg gebaute 4,5 Meter lange Fahrzeug fasste fünf Personen.“ Im August 1886 schwamm das Boot zum ersten Mal auf dem Neckar und erreichte eine Geschwindigkeit von zehn Kilometer in der Stunde. Es war weltweit das erste Motorboot, das tatsächlich längere Strecken zurücklegen konnte. Zwei Exemplare ließ Daimler in Hoheneck bauen.

Gottlieb Daimler. Bild: wikipedia 

Seiberts Schiffsbau hatte seinen Sitz seit 1858 in Hoheneck. Die Boote wurden auf Bestellung gebaut. Ruderboote, Paddelboote, Faltboote, Segel- und Transportboote. Mit 30 Metern lief 1930 das längste vom Stapel. Stocherkähne für die Fischer wurden bis Tübingen geliefert, wo sich Studenten damit Rennen lieferten.  Die Werft schien jedoch selten eine Einkommensquelle zu sein, auf die sich die Familie verlassen konnte. Die Seiberts bauten Anfang des 20. Jahrhunderts ein Mehrgenerationenhaus mit verschiedenen Anbauten, das vielen Zwecken dienen musste. Das einstmals repräsentative Gebäude an der Neckarbrücke war Firmensitz, Werkstatt, Wohnraum für die Großeltern, seine Eltern, Onkel und Tante. Im Erdgeschoss war ein Café, das Paddlerstüble, im Obergeschoss schliefen Kurgäste. Eine zufällig entdeckte Kochsalzquelle machte Hoheneck vor 100 Jahren zu einem florierenden Kurort mit Kurhaus und Hotels. Auch die Seiberts profitierten von dem Heilwasser. Die Familie hat das Haus samt umliegendem Grundstück Ende der 1960er Jahre an die Stadt verkauft. Heute ist das Gebäude von Verkehrslärm umgeben. Nichts erinnert an die Bootsvergangenheit. Dass sich Kurgäste auf dem umlaufenden Balkon entspannten, ist heute nicht mehr vorstellbar.