10°

Landrat begrüßt Azubis zum Start ins Berufsleben

LUDWIGSBURG. Für insgesamt 17 Auszubildende hat kürzlich beim Landratsamt der Start ins Berufsleben begonnen. Landrat Dietmar Allgaier begrüßte die Azubis und sagte: „An Ihre Ausbildungszeit werden Sie sich gerne zurückerinnern, denn diese ist mit die schönste im Berufsleben.“ Zwei Auszubildende wollen Verwaltungsfachangestellte werden, fünf streben die Beamtenlaufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst an, sechs haben sich für die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes entschieden, für drei lautet das Ausbildungsziel Vermessungstechniker. Für den neuen Stu- diengang „Bachelor of Arts – Digitales Verwaltungsmanagement“ hat sich eine Person entschieden.

Zum Ausbildungsstart fanden unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen Einführungstage statt: Unter anderem standen auf dem Programm eine Kennenlernrunde mit einem gemeinsamen Mittagessen, eine Segway-Tour durch die Ludwigsburger Innenstadt und Geocaching als Teambildungsmaßnahmen. Von Ausbildungsleiter Georgios Sidiropoulos gab es noch Tipps für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Obwohl das Ausbildungsjahr gerade erst begonnen hat, laufen bereits die Bewerbungsverfahren für die Ausbildung ab 2021. Wer sich bis zum 1. Oktober 2020 bewirbt, hat die Chance auf eine qualifizierte und spannende Ausbildung bei einem der großen Ausbildungsbetriebe des Landkreises. Für Fragen steht Ausbildungsleiter Georgios Sidiropoulos unter der Telefon- nummer 07141 144-42936 gerne zur Verfügung.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Baden-Württemberg meldet 386 bestätigte Corona-Neuinfektionen

Die Lage in Ludwigsburg:

24 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Donnerstag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Davon mindestens 2 Reiserückkehrer aus der Türkei und Spanien. Gestern wurden ebenfalls 24 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Donnerstag (17.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.460. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.193 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 24 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 386 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 286 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 46.420 , davon sind ungefähr 40.538 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.868 (Datenstand: 17.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,02  (Vortag: 0,83) angegeben.

Die Lage in Deutschland:

In Deutschland wurde innerhalb 24 Stunden + 2194 neue Corona-Infektionen verzeichnet Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Donnerstag veröffentlicht (Stand: Donnerstag 17.09. – 00.00 Uhr). Es ist der höchste Wert seit dem 23. April. Die meisten Fälle gab es erneut in Bayern (823), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (410), Baden-Württemberg (286) und Hessen (149).

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 265.857  (Datenstand: 17.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 237.000 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Mittwochmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.371 Menschen. Das sind drei mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei (Vortag: 1,04).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Landratsamt Ludwigsburg meldet 24 Neuinfizierte

Die Lage in Ludwigsburg:

24 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Gestern wurden 27 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Mittwoch (16.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.436. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.173 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 280 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 46.034, davon sind ungefähr 40.273 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.868 (Datenstand: 16.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1901 bestätigte Neuinfektionen (Stand: Mittwoch 16.09. – 00.00 Uhr). Am Mittwoch vor einer Woche wurden 1499 Neuinfektionen gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 263.663  (Datenstand: 16.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 236.600 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Dienstaggmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.368 Menschen. Das sind sechs mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,04 (Vortag: 1,18).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Anonyme Bombendrohung beim Amtsgericht Ludwigsburg

Nach Angaben der Polizei Ludwigsburg war das Amtsgericht in Ludwigsburg am Mittwoch gegen 12.50 Uhr das Ziel einer anonymen Bombendrohung.

Aufgrund der ersten Ermittlungen ging die Polizei nicht von einer konkreten Gefahrenlage aus. Die Personen im Gebäude verließen dieses dennoch in enger Abstimmung zwischen Amtsgericht und Polizei, damit das Objekt mit einem Sprengstoffhund abgesucht werden konnte. Glücklicherweise wurden bei der Durchsuchung des Gebäude keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden, so dass das Amtsgericht gegen 14:30 Uhr den Betrieb wieder aufnehmen konnte.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Gewerkschaft fordert mehr Geld für Dachdecker

Krisenfestes Handwerk: Die rund 720 Dachdecker im Landkreis Ludwigsburg haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

„Die Auftragsbücher im Dachdeckerhandwerk sind voll, die Wartezeiten für Kunden lang. Für die Beschäftigten muss sich die körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Mike Paul, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 4,8 Prozent, 100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die Sicherung der Zusatzrente in der jetzigen Höhe. Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch kein Angebot vorgelegt, kritisiert Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand, der die Verhandlungen führt: „Geht es nach den Unternehmen, sollen sich die Beschäftigten mit einer Nullrunde begnügen. Das ist eine Unverschämtheit – ebenso wie die Forderung nach Einschnitten bei der tariflichen Zusatzrente. Nur die allerwenigsten Dachdecker halten bis zum gesetzlichen Rentenalter durch. Und dann liegen die Bezüge oft deutlich unter 1.000 Euro. Deshalb ist eine Extra-Rente so wichtig. Hier darf den Beschäftigten nicht in die Tasche gegriffen werden – weder bei den künftigen Rentnern noch bei denen, die heute schon im Ruhestand sind“, so Burckhardt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in der Dachdeckerei und Bauspenglerei in der ersten, von der Pandemie geprägten Hälfte des Jahres um 6,7 Prozent. Die IG BAU ruft den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dazu auf, nun ein akzeptables Lohn-Angebot vorzulegen. Die Zusatzrente dürfe nicht angetastet werden. Die Verhandlungen werden am 7. Oktober in Frankfurt am Main fortgesetzt.

red

Umweltminister Franz Untersteller besucht Solarthermie-Anlage der Stadtwerke

Die Solarthermie-Anlage der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim am Römerhügel ist seit rund drei Monaten offiziell in Betrieb. Seither gab es Sonne satt und damit jede Menge Wärmeproduktion aus der Sonne. Franz Untersteller, Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, überzeugte sich bei einem Besuch vom Stadtwerke-Konzept und Bundes-Förderprojekt „SolarHeatGrid“.

Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schneider erläuterte Minister Untersteller das energieeffiziente Funktionsprinzip der derzeit bundesweit größten Anlage. Gemeinsam mit dem Ludwigsburger Oberbürgermeister, Dr. Matthias Knecht, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Kornwestheim, Daniel Güthler und weiteren Teilnehmern ergab sich eine angeregte Diskussion rund um Solarenergie, Förderprojekte und Energiewende. Die offizielle Einweihung der Solarthermie-Anlage wurde bei Projektabschluss Ende Mai 2020 Corona-bedingt verschoben. Die Stadtwerke hoffen, sie zumindest noch in diesem Jahr durchführen zu können.

red

Corona: Die Fall-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg steigen um 27 Neuinfizierte

Die Lage in Ludwigsburg:

27 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Darunter mindestens sechs Reiserückkehrer aus Frankreich, Albanien, Mazedonien, den Niederlanden und der Ukraine. Gestern wurden 20 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Dienstag (15.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.412. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.156 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 19,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 280 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 221 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 45.748, davon sind ungefähr 40.019 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.868 (Datenstand: 15.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,99 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1407 bestätigte Neuinfektionen (Stand: Dienstag 15.09. – 00.00 Uhr). Am Dienstag vor einer Woche wurden +1499 Neuinfektionen gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 261.762  (Datenstand: 15.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 234.600 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Montagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.362 Menschen. Das sind zwölf mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,18).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und im Landkreis los war

Remseck am Neckar: Verkehrsunfallflucht mit 4.000 Euro Schaden

Ein Verkehrsunfall mit Unfallflucht ereignete sich in Remseck am Neckar im Karl-Rohm-Weg zwischen Samstag 12.00 Uhr und Montag 14.30 Uhr. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen am Straßenrand geparkten Renault Modus. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dieser wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Hinweise zur Unfallflucht nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, entgegen.

K 1620 / Hessigheim: Fahrzeug kommt von Fahrbahn ab und verursacht Sachschaden

Ein 18-jähriger BMW-Lenker befuhr am Montag gegen 20.15 Uhr die Kreisstraße 1620 von der Landesstraße 1115 kommend in Richtung Hessigheim. In einer abschüssigen Rechtskurve kam er, vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit, erst nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er in einen Weinberg und beschädigte zahlreiche Weinreben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ensingen: Betrugsmasche “Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon”

Einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters erhielt ein 65-jähriger Mann aus Ensingen am Montag gegen 12.30 Uhr. Dieser erklärte ihm, dass sein PC wegen Fehlermeldungen repariert werden müsse und ein Fernzugriff über eine sogenannten “Remote”-Software notwendig sei. Dies gestattete ihm der 65-Jährige. Während der folgenden zweistündigen “Wartung” überwies der unbekannte Täter unter anderem einen dreistelligen Betrag vom Girokonto des Geschädigten. Bei der bekannten Betrugsmasche “Falsche Microsoft-Mitarbeiter” ist das Vorgehen der Täter immer ähnlich: Die angeblichen – häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden – Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können. Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Weitere Informationen zur Masche finden Sie im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Bietigheim-Bissingen Untermberg: Rauchentwicklung in Wohnung

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Dienstag gegen 07.00 Uhr in der Hinteren Schloßstraße in Untermberg. Auslöser war ein Herd, der von einer Bewohnerin beim Verlassen der Wohnung versehentlich nicht ausgeschaltet wurde. Ein in einer Pfanne liegendes Küchenpapier entflammte sich hierbei. Der entstandene Rauch löste einen Rauchmelder aus und zog aus einem geöffneten Fenster ins Freie. Die 18 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim, die mit vier Fahrzeugen anrückten, überprüften die betreffende Wohnung. Dort stellten sie fest, dass das Küchenpapier in der Pfanne vollständig abgebrannt war und das Feuer auf keine anderen Gegenstände übergriff. Es entstand kein Personen- oder Sachschaden. Auch ein in der Wohnung befindlicher Hund blieb unverletzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Partnerstadt von Ludwigsburg freut sich über den Bau weiterer Brunnen

Die Stadt Ludwigsburg setzt die erfolgreiche Klimapartnerschaft mit Kongoussi im Nordwesten von Burkina Faso fort. Eine der wesentlichen Maßnahmen in der zweiten Projektphase bis im Jahr 2022 ist die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in vier weiteren Dörfern der ländlichen Kommunen Kongoussis durch solarbetriebene Brunnen. Zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner ist der Bau der Brunnenanlagen nun gestartet.

Der Koordinator des Klimaprojekts in Kongoussi, Barthelemy Sawadogo, machte sich vor Ort selbst ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten und konnte im Dorf Tampoaga viele positive Rückmeldungen sammeln. Das Dorf hat rund 700 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt am Ufer des Bam-Sees, weniger als 20 Kilometer von Kongoussi entfernt. Die Dorfbewohner leben hauptsächlich von landwirtschaftlichen Produkten wie Getreide (zum Beispiel Hirse) und Kuherbsen. In der Trockenzeit bauen sie am See Gemüse an, insbesondere Zwiebeln, Tomaten und Bohnen.

„Uns fehlen die Worte, um unsere Freude und Zufriedenheit über die Fertigstellung der Wasserversorgung mit Unterstützung der Stadt Ludwigsburg auszudrücken“, sagt beispielsweise Sana Mamounata, die Beauftragte der Frauen des Dorfes. Die Frauen hatten bisher nur zwei Brunnen mit Handpumpen, vor denen sie sich jeweils anstellen mussten, um Wasser zu entnehmen. Manchmal mussten sie sogar verschmutztes Wasser vom Seeufer nehmen. Während der Regenzeit kam es dabei häufig zu Ausrutschern, Stürzen und Verletzungen, bis hin zu Knochenbrüchen. „Einen 25-Liter-Kanister auf dem Kopf zu tragen, während man einen steilen Hang hinaufgeht, ist außerdem nicht gut für die Wirbelsäule. Jetzt ist unser Leid gelindert und unsere Kinder können sauberes Wasser trinken, wann immer sie es brauchen. Bereits der Gedanke, dass ich keine so langen Wege mehr zurücklegen muss, um an Trinkwasser zu kommen, erleichtert mir das Leben.“

Dorfchef Koanda Hamado ergänzt: „Wenn man den See neben dem Dorf sieht, würde man denken, dass wir keine Wasserprobleme haben. Tatsächlich haben wir Wasser, um unser Gemüse zu bewässern, aber für sauberes Trinkwasser mussten unsere Frauen manchmal einen ganzen Tag lang anstehen. Einige verwenden daher das Wasser aus dem See, ohne an die gesundheitlichen Konsequenzen zu denken.“ Aber alle Wasserprobleme seien jetzt in naher Zukunft gelöst. Die Möglichkeit, das Wasser im eigenen Viertel vor der Haustüre zu haben, werde das Leben der Dorfbewohner verändern und insbesondere den Frauen und Kindern mehr Zeit geben, sich anderen Dingen zu widmen – zum Beispiel dem Lernen. „Vielen Dank an die Stadt Ludwigsburg für diese humanitäre Spende.“

Die erste Projektlaufzeit der Klimapartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Kongoussi ging im Dezember 2019 zu Ende. Mehr als 20.000 Menschen profitieren bereits heute von den Maßnahmen wie dem Brunnen- und Latrinenbau. Durch Ausbildungen und Schulungen sowie den Einsatz von Multiplikatoren werden zudem die Nachhaltigkeit sowie eine langfristige Wirkung der Projekte gewährleistet. „Wir freuen uns, dass wir unsere Klimapartnerschaft trotz der aktuell schwierigen Lage fortführen können. Wasser, sanitäre Anlagen und eine entsprechende Hygiene sind für eine nachhaltige Entwicklung unverzichtbar – und in Zeiten der Corona-Pandemie gilt das ganz besonders“, betont dazu Erster Bürgermeister Konrad Seigfried.

Als weitere Aktivitäten für die zweite Projektperiode stehen außerdem die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Plastikmüll in den städtischen und ländlichen Kommunen von Kongoussi auf dem Programm. Die Kosten für die in der zweiten Phase geplanten Projekte belaufen sich auf rund 480.000 Euro. 90 Prozent dieser Summe trägt der Bund, die restlichen zehn Prozent teilen sich die Stadt Ludwigsburg und der Förderkreis Burkina Faso.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Die aktuellen Fall-Zahlen nach dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

20 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Wieviele davon Reiserückkehrer sind, wird die Behörde nach eigenen Angaben erst morgen bekannt geben. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Montag (14.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.385. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.138 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 18,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 221 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 45.468, davon sind ungefähr 39.815 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.868.. (Datenstand: 14.9. – 17Uhr)

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,0 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +927 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 14.09. – 00.00 Uhr). Die veröffentlichtem Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig – an Wochenenden sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 260.355  (Datenstand: 14.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 233.300 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Sonntagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.350 Menschen. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,15).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red