Daseinsvorsorge in Ludwigsburg: Stadtwerke als Motor für Klimaschutz und Gemeinwohl

Ludwigsburg – Für die meisten von uns ist es eine Selbstverständlichkeit, sauberes Trinkwasser aus dem Hahn zu bekommen oder das Handy an der Steckdose mit Strom zu versorgen. Doch hinter dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit steckt die unermüdliche Arbeit engagierter Fachleute und die komplexe Infrastruktur kommunaler Versorgungsunternehmen. Am 23. Juni wird der “Tag der Daseinsvorsorge” begangen – ein Tag, der uns daran erinnert, wie essenziell die Bereitstellung grundlegender Güter und Dienstleistungen für unser tägliches Leben ist.

Daseinsvorsorge – was bedeutet das eigentlich? Es geht um staatliche Aufgaben zur Sicherstellung lebensnotwendiger Ressourcen wie Energie, Wasser und Telekommunikation. Doch hinter diesem abstrakten Begriff verbergen sich konkrete Leistungen und Herausforderungen, denen sich kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) täglich stellen. Ein Blick hinter die Kulissen dieses regionalen Versorgers zeigt, wie sie die Balance zwischen Tradition und Innovation meistern und so zu einem unverzichtbaren Partner für die Energiewende und das Gemeinwohl werden.

Die Wurzeln der Daseinsvorsorge in Ludwigsburg

Die SWLB, vollständig im Besitz der Städte Ludwigsburg und Kornwestheim, sind ein Paradebeispiel für kommunale Daseinsvorsorge. Seit über 160 Jahren versorgen sie die Region zuverlässig mit Trinkwasser und Energie. Täglich liefern sie 121 Liter bestes Trinkwasser pro Bürger und bieten eine breite Palette an Dienstleistungen, die weit über die grundlegende Versorgung hinausgehen. Dazu gehören unter anderem die Straßenbeleuchtung, der Betrieb von Schwimmbädern und einer Kunsteisbahn sowie das Parkraummanagement.

Herausforderungen und Erfolge: Stimmen aus der Führungsebene

Christian Schneider, Vorsitzender der SWLB-Geschäftsführung, unterstreicht die Bedeutung der Stadtwerke: „Die Stadtwerke sind aus der Versorgungslandschaft nicht wegzudenken. Seit Jahrzehnten sind wir die lokalen Allrounder.“ Sein Geschäftsführer-Kollege Johannes Rager ergänzt: „Wir als Stadtwerke sind zum Beispiel auch die wichtigsten Akteure bei der Umsetzung der Wärmewende, wir sind Treiber der Energiewende.“

Lenken die SWLB seit 2020 erfolgreich: Christian Schneider und Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB. Foto: Stadtwerke

Fernwärme und Klimaschutz: Ein durchdachter Plan

Ein zentraler Baustein der SWLB-Strategie ist die Fernwärme. In den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke die Fernwärmeinfrastruktur erheblich ausgebaut. Allein 2023 wurden fünf weitere Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt. Das Ziel ist, das Netz bis 2040 auf insgesamt 100 Kilometer zu erweitern. Ein Vorzeigeprojekt ist die Solarthermieanlage auf dem Römerhügel, die 2023 mit 6,7 Millionen Kilowattstunden erzeugter Wärme ein Rekordergebnis erzielte. Diese Anlage ist die größte Freiflächensolarthermieanlage in Baden-Württemberg und ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung.

Digitalisierung: Der Weg in die Zukunft

Neben der klassischen Versorgung spielen Digitalisierung und moderne Technologien eine immer wichtigere Rolle. 2023 wurden die Stadtwerke als „Digital-Champions“ und „Digitale Vorreiter“ ausgezeichnet. Der Ausbau des Breitbandnetzes, der bis 2026 abgeschlossen sein soll, ist ein Schlüsselprojekt. Kooperationen mit der Telekom sollen eine Netzüberbauung vermeiden und die Vielfalt der Anbieter gewährleisten. „Das Stadtgebiet Ludwigsburg soll bis Ende 2026 an das hochmoderne Glasfasernetz für superschnelles Internet angeschlossen sein,“ erläutert Schneider.

Gemeinwohlorientierung und wirtschaftliche Herausforderungen

Ein weiteres Merkmal der SWLB ist ihre Gemeinwohlorientierung. Schneider erklärt: „Wir befinden uns im Besitz der beiden Städte, wir agieren und engagieren uns in der Region und sorgen hier für Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Das schafft Vertrauen. Wir sind Teil der Stadtgesellschaft. Unser Kontrollorgan setzt sich aus Gemeinderäten zusammen. Auch wir müssen Rendite erwirtschaften, die wir jedoch an die Städte ausschütten. Wir sind nicht am Profit, sondern am Gemeinwohl orientiert.“ Doch auch kommunale Unternehmen stehen unter dem Druck, profitabel zu sein. Dies wirft die Frage auf, wie gut sie langfristig konkurrenzfähig bleiben können, insbesondere angesichts der zunehmenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Projekte für eine klimaneutrale Zukunft

Ein besonders zukunftsweisendes Projekt ist die neue Energiezentrale im Gewerbegebiet Waldäcker III. Mit einer Investition von über 20 Millionen Euro wird hier die Fernwärmeversorgung auf eine klimaneutrale Erzeugung umgestellt. Rager erläutert: „Auf der Suche nach Alternativen, die nicht auf dem Einsatz fossiler Stoffe beruhen, haben wir uns keinerlei Denkverbote auferlegt. Ob eine Flusswasserwärmepumpe im Neckar oder Abwasserwärmepumpen, ob oberflächennahe Geothermie oder der Einsatz von Biomasse im größeren Stil: Wir spielen alle Möglichkeiten durch, um den Weg hin zu einer nachhaltigen und sicheren Wärmeversorgung zu schaffen.“

Fazit

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim spielen eine maßgebliche Rolle in der regionalen Versorgung und tragen zum Klimaschutz bei. Ihre Projekte und Ziele sind klar definiert, doch sie stehen auch vor Herausforderungen. Die Balance zwischen Gemeinwohlorientierung und wirtschaftlicher Effizienz wird entscheidend sein, um ihre langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Großes Fußballfest in Ludwigsburg: 700 Nachwuchstalente kicken um den Stadtpokal

Ludwigsburg – Während die Europameisterschaft in Deutschland die Menschen begeistert, steht in Ludwigsburg auch ein besonderes Ereignis an: Der Stadtpokal der jungen Fußballerinnen und Fußballer findet am 29. und 30. Juni 2024 im Jahn-Stadion statt.

Über 700 Kinder aus zehn Ludwigsburger Vereinen treten in 74 Mannschaften, von den Bambinis bis zu den D-Junioren, gegeneinander an. Die Veranstaltung ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis, das die ganze Stadt bewegt.

Ein Fest für die ganze Stadt

Der Stadtpokal ist weit mehr als nur ein Fußballturnier. Es ist ein großes Gemeinschaftsevent, bei dem Sport, Engagement und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Die Organisation erfordert zahlreiche helfende Hände: Ehrenamtliche Schiedsrichter, Trainer, Turnierleitungen und Helfer, die sich um Verpflegung und Logistik kümmern, tragen dazu bei, dass das Turnier reibungslos verläuft. Michael Bentz, der Organisator der Großveranstaltung, betont die Wichtigkeit dieser gemeinsamen Anstrengung.

Kleine Vereine ganz groß

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch kleinere Vereine triumphieren können. Bei den vergangenen Wettbewerben konnten sich oft Mannschaften aus kleinen Vereinen durchsetzen, was die hervorragende Jugendarbeit in allen Vereinen unterstreicht.

Sportliche Vielfalt und fairer Wettkampf

Die Spiele beginnen an beiden Tagen um 09:00 Uhr und enden gegen 18:00 Uhr. Der Stadtpokal bietet eine bunte Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und fairem Miteinander. Die jungen Athleten sind mit Eifer bei der Sache und werden erneut spannende und faire Spiele zeigen.

Ein Wochenende voller Fußballfreude

Der MTV Ludwigsburg, der die Ausrichtung des diesjährigen Stadtpokals übernommen hat, freut sich auf das kommende Wochenende. Für alle Fußballbegeisterten in Ludwigsburg ist der Stadtpokal ein Muss. Alle sind eingeladen, die jungen Spielerinnen und Spieler anzufeuern und gemeinsam ein unvergessliches Fußballwochenende zu erleben.

red

Wertvolle Oldtimer gehen in Rauch auf: Großbrand zerstört in Freiberg historische Fahrzeuge

Freiberg am Neckar – Ein Großbrand in der Straße “Salzmann” hielt am Mittwoch die Einsatzkräfte in Atem. Gegen 13:30 Uhr ging der Alarm ein: Eine Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen stand in Flammen.

Das Feuer hatte die Scheune bereits vollständig erfasst, als die Feuerwehr eintraf. Eine dichte Rauchsäule stieg in den Himmel und war weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen. Doch dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war der Brand gegen 14:30 Uhr soweit unter Kontrolle, dass keine weitere Rauchentwicklung mehr zu verzeichnen war. Wenig später konnten die Einsatzkräfte das Feuer vollständig löschen.

Ein benachbartes Wohnhaus, in dem eine dreiköpfige Familie lebt, blieb glücklicherweise verschont. Nur die 44-jährige Frau befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus und blieb unverletzt. Ein Feuerwehrmann hingegen erlitt leichte Verletzungen durch einen geplatzten Feuerwehrschlauch und wurde vor Ort versorgt.

Verheerender Schaden

Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, wird aber auf mindestens 250.000 Euro geschätzt. In der Scheune lagerten mehrere wertvolle Oldtimer-Fahrzeuge, deren Zustand nach dem Brand noch nicht vollständig erfasst werden konnte. Die genaue Schadenshöhe könnte daher noch deutlich ansteigen.

Ursache noch unklar

Die Ursache des verheerenden Feuers ist bislang unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Hinweisen zur Brandentstehung. Mehrere Schüler, die das Feuer entdeckt und den Notruf abgesetzt hatten, könnten wichtige Zeugen sein und werden gebeten, sich zu melden.

red

Polizeiradar Ludwigsburg: Aktuelle Meldungen aus der Region

Vaihingen an der Enz: LKW verursacht Unfallflucht – Zeugen gesucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0 oder E-Mail: vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de, sucht Zeugen einer Unfallflucht, die sich am Dienstag (18.06.2024) gegen 06.30 Uhr auf der Kreisstraße 1682 zwischen Horrheim und Kleinglattbach ereignete. Ein 24 Jahre alter Sprinter-Fahrer war in Richtung Kleinglattbach unterwegs, als ihm ein noch Unbekannter entgegen kam, der einen LKW gelenkt haben soll. Der LKW-Fahrer soll im Kurvenbereich zu weit nach links gekommen sein, so dass der 24-Jährige nach rechts ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern. In der Folge stieß er gegen die rechts verlaufende Leitplanke und erlitt leichte Verletzungen. Der Unbekannte setzte seine Fahrt indes unbeirrt fort. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro.

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Murr: Einbruch in Einfamilienhaus – Täter entkommen unerkannt

Bislang unbekannte Täter gelangten am Dienstag (18.06.2024) zwischen 09:30 und 14:00 Uhr durch das Aufhebeln eines Fensterflügels im Erdgeschoß in ein Einfamilienhaus im Tannenweg in Murr. Im Haus wurden mehre Zimmer durchwühlt. Die Einbrecher entwendeten unter anderem eine Umhängetasche samt Inhalt sowie einen Kleingeldbetrag. Ob die Täter noch weitere Beute machten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der durch den Einbruch entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144 82306-0 oder E-Mail marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de, in Verbindung zu setzen.

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Ludwigsburg: Fahrzeug in der Kurfürstenstraße aufgebrochen – Zeugen gesucht

Zwischen Samstag (15.06.2024) 14:00 Uhr und Dienstag (18.06.2024) 17:00 Uhr machten sich bislang unbekannte Täter an einem in der Kurfürstenstraße in Ludwigsburg geparkten Transporter zu schaffen. Mutmaßlich bohrten sie hierbei das Schloss an der Türe zur Ladefläche des Transporters auf. Im Inneren des Fahrzeugs entwendeten die Täter eine Kiste mit Spannguten und einen Scheibenwischwasserkanister. Es entstand Sachschaden von rund 500 Euro. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt Hinweise unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Besigheim: Fußgängerin angefahren und leicht verletzt

Am Montag (17.06.2024) gegen 15:10 Uhr kam es auf einem Parkplatzgelände in der Weinstraße in Besigheim zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Fußgängerin. Eine 85-jährige Seniorin wollte ihren 86-jährigen Ehemann in eine Parklücke auf dem Parkplatzgelände einweisen. Hierzu stieg sie aus dem Opel ihres Ehemanns und stellte sich neben das Fahrzeug. Beim Einparkversuch verwechselte der Ehemann mutmaßlich den Gang seines Automatikgetriebes und stieß vorwärts gegen die 85-Jährige. Diese kam durch die Kollision zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Opel fuhr im Anschluss in eine Böschung hinter der Fahrbahn und kam dort zum Stillstand. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppunternehmen aus der Böschung gehoben werden. Die Seniorin kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Am Opel entstand Sachschaden von rund 500 Euro. Aufgrund des zunächst unbekannten Verletzungsbildes war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

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red

IHK Ludwigsburg-Präsident Pflugfelder fordert radikalen Bürokratieabbau

Stuttgart/Ludwigsburg – In einer aktuellen Mitteilung der IHK Ludwigsburg warnt Präsident Julian Pflugfelder vor den gravierenden Auswirkungen der Bürokratie auf Unternehmen in der Region. Die Ergebnisse der jüngsten Bürokratie-Umfrage der IHK Region Stuttgart zeigen deutlich, dass die Unternehmen am Limit ihrer Belastbarkeit angekommen sind. Pflugfelder fordert ein Umdenken in der Politik und betont: „Der Weg der kleinen Schritte und kleinteiligen Einzelfallerleichterungen ist gescheitert.“ Besonders die Bauwirtschaft leidet unter den zahlreichen Vorschriften und Verzögerungen, die Prozesse verlangsamen und die Kosten in die Höhe treiben.

Laut der Umfrage könnten sechs von zehn Unternehmen ihre Wertschöpfung um mindestens zehn Prozent steigern, wenn sie von unnötiger Bürokratie entlastet würden. Der Bürokratieaufwand wird heute mit 7,8 auf einer Skala von eins bis zehn bewertet – vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 5,3. Besonders alarmierend: 36 Prozent der Unternehmen würden sich aufgrund der gestiegenen bürokratischen Anforderungen heute nicht mehr für eine unternehmerische Tätigkeit in Deutschland entscheiden.

Die IHK schlägt vor, Genehmigungen als erteilt zu betrachten, wenn Behörden nicht innerhalb von acht Wochen reagieren. Dokumentationspflichten sollten durch Selbsterklärungen erfüllt werden können, und Kontrollen nur stichprobenartig erfolgen. Zudem sollten KI-gestützte Anwendungen die automatisierte Auswertung und Meldung von Statistik-Daten ermöglichen.

44 Prozent der Unternehmen bewerten die Belastung durch Nachweis- und Dokumentationspflichten als sehr stark, 37 Prozent sehen den Datenschutz als großes Hindernis. Kleinere Unternehmen investieren durchschnittlich 10,7 Stunden pro Woche in bürokratische Anforderungen. 71 Prozent müssen zusätzliches Personal einstellen, um die Bürokratie zu bewältigen, und 88 Prozent greifen auf externe Dienstleister zurück.

Im Vergleich zu anderen Ländern schätzen 78 Prozent der Unternehmen mit Standorten im EU-Ausland die dortige Bürokratiebelastung als niedriger ein, außerhalb der EU sind es sogar 91 Prozent.

Die IHK hat rund 700 Dokumente analysiert und identifizierte 435 Berichtspflichten, 510 Dokumentationspflichten und 250 Schriftformerfordernisse. Diese Ergebnisse wurden bereits an das Wirtschaftsministerium weitergeleitet.

Pflugfelder resümiert: „Wir brauchen ein neues Mindset. Der Normalzustand muss ‚keine Bürokratie‘ heißen, Bürokratie darf nur noch die Ausnahme sein. Wir müssen wieder dahin kommen, den Menschen zu vertrauen und nicht jede Vorgabe bis ins kleinste Detail und mit großem bürokratischem Aufwand für die Betriebe zu regeln.“

red

Ludwigsburg erhält 100.000 Euro Förderung für Wasserstoffprojekt

Ludwigsburg – Der Landkreis Ludwigsburg darf sich über positive Nachrichten aus dem Umweltministerium freuen: Das Projekt „H2LB“ wurde als eines von 16 Projekten im Rahmen des Programms „Regionale Wasserstoffkonzepte“ (RWK) des Landes Baden-Württemberg ausgewählt und erhält bis zu 100.000 Euro an Fördergeldern.

Landrat Dietmar Allgaier zeigte sich erfreut über die Förderzusage und betonte die Bedeutung des Projekts: „Grüner Wasserstoff stellt einen wichtigen Baustein der Energiewende dar; insbesondere für die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft. Auch bei uns im Landkreis ist es daher notwendig, die regionalen Aktivitäten zu bündeln.“

Ziel des Projekts „H2LB“

Im Rahmen des Projekts „H2LB“ soll eine umfassende Wasserstoffstrategie für den Landkreis Ludwigsburg entwickelt werden. Hierbei werden lokale Bedarfe und Potenziale für dezentrale Wasserstoffkonzepte analysiert. Die erarbeitete Strategie soll klären, wo und wann eine Wasserstoffversorgung im Landkreis möglich ist oder wo bereits heute alternative Versorgungslösungen geplant und umgesetzt werden müssen.

Gemeinsame Richtung für eine strukturierte Transformation

Das kürzlich gestartete Projekt hat eine Laufzeit von sechs Monaten. Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut das Förderprogramm. Der Landkreis setzt das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V., dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart (IAT) und der Stadt Ludwigsburg um. In den kommenden Monaten sollen weitere regionale Akteure identifiziert und eingebunden werden.

Grüner Wasserstoff aus der Region

Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsselfaktor für den Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende. Voraussetzung für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg ist die Entwicklung einer Infrastruktur für die Erzeugung, Speicherung und den Transport von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten. Diese Derivate sind chemische Verbindungen, die aus Wasserstoff hergestellt werden und als Energieträger oder chemische Grundstoffe genutzt werden können. Sie ermöglichen es, Wasserstoff in praktischer oder sicherer Form zu speichern, zu transportieren und zu nutzen.

Ab 2032 wird eine Versorgung mit grünem Wasserstoff über Fernleitungen beginnen, eine flächendeckende Versorgung wird jedoch voraussichtlich erst ab 2040 verfügbar sein. Dezentrale regionale Wasserstoffkonzepte zeichnen sich dadurch aus, dass grüner Wasserstoff direkt im regionalen Umkreis erzeugt und/oder verbraucht wird.

red

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Tödlicher Unfall bei Eberdingen: BMW Mini prallt gegen Baum

Eberdingen – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute, 18. Juni 2024, zwischen Eberdingen und Weissach. Der Fahrer eines BMW Mini Cabrio kam dabei ums Leben.

Was war passiert? 

Nach ersten Berichten befuhr gegen 7:20 Uhr der Lenker des BMW Mini die K1688 von Eberdingen in Richtung Weissach. Etwa einen Kilometer nach dem Abzweig Richtung Hemmingen kam das Fahrzeug aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der komplette Motorblock des Fahrzeugs herausgerissen wurde und der Fahrer massiv im Fahrzeug eingeklemmt war.

Schnelles Eingreifen der Rettungskräfte

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Fahrer bereits seinen Verletzungen erlegen. Um den Verstorbenen bergen zu können, musste das Unfallfahrzeug zunächst von einem Abschleppdienst auf die Straße gezogen werden. Erst danach konnte die Feuerwehr den Leichnam aus dem Wrack befreien.

Aufwendige Bergungsarbeiten

Die Bergung gestaltete sich schwierig und erforderte den Einsatz einer Forstmaschine, um den beschädigten Baum zu fällen und so den Zugang zum Fahrzeug zu erleichtern. Die Unfallstelle war für mehrere Stunden gesperrt, um die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten durchzuführen.

red

Illegale Schafschlachtungen im Landkreis Ludwigsburg: Veterinäramt deckt Verstöße auf

Ludwigsburg – Das muslimische Opferfest, eines der bedeutendsten Feste im islamischen Kalender, brachte dieses Jahr nicht nur feierliche Momente, sondern auch einen unerfreulichen Vorfall im Landkreis Ludwigsburg mit sich. Das Veterinäramt führte am Sonntag, den 16. Juni 2024, unangekündigte Kontrollen bei Schafhaltern durch und deckte dabei gravierende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz auf.

Schafschlachtungen ohne Betäubung entdeckt

In einer Hobbyschäferei im Landkreis Ludwigsburg wurden nach Angaben des Landratsamts mindestens zwei Schafe ohne Betäubung geschlachtet. Diese illegale Praxis verstößt nicht nur gegen das Tierschutzgesetz, sondern stellt auch eine Straftat dar. Die Polizei wurde hinzugerufen, um die Personalien der Anwesenden festzustellen. Der Schäfer erhielt ein sofortiges Verbot, weitere Schafe zu schlachten oder abzugeben, und das bereits geschlachtete Fleisch wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, und der Betrieb soll weiter überwacht werden.

Vergangene Kontrollen und Aufklärung

Interessanterweise war dieser Betrieb bereits am 12. Juni 2024 kontrolliert worden, wobei lediglich Mängel in der Dokumentation festgestellt wurden. Damals gab es keine Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

Vorbereitungen zum Ibrahimsfest

Das Veterinäramt Ludwigsburg hatte im Vorfeld des Ibrahimsfestes, das vom 16. bis 20. Juni 2024 gefeiert wird, insgesamt 50 Schafhaltungsbetriebe im Landkreis überprüft. Die Tierhalter wurden umfassend darüber informiert, dass sowohl nicht angemeldete Schlachtungen als auch das Schlachten ohne Betäubung verboten sind.

Hintergrund zum Ibrahimsfest

Das Ibrahimsfest, auch bekannt als Opferfest, erinnert an die Bereitschaft des Propheten Ibrahim (Abraham), seinen Sohn zu opfern, bevor Gott eingriff und ihm ein Tier zum Opfer anbot. Traditionell wird dabei ein Wiederkäuer, meist eines Schafes, einer Ziege oder eines Rindes geopfert. Das Schlachten der Tiere muss unter Beachtung religiöser Vorschriften erfolgen. In Deutschland ist das rituelle Schlachten ohne Betäubung nur mit Ausnahmegenehmigung und unter strengen Auflagen erlaubt. Für das diesjährige Fest wurden im Landkreis Ludwigsburg keine Ausnahmegenehmigungen erteilt.

red

Angriff in Asperg: Mitarbeiter eines Autohauses attackiert

Ludwigsburg – Ein 32-jähriger Mitarbeiter eines Autohauses in Asperg wurde Opfer einer Körperverletzung durch zwei noch unbekannte Männer. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, den 18. Juni 2024, gegen 18:30 Uhr in der Zeissstraße.

Der Mitarbeiter wollte gerade die Eingangstür des Autohauses schließen, als er von den beiden Tätern abgepasst und ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend flohen die Angreifer zu einem in der Nähe stehenden PKW, in dem ein dritter Unbekannter auf sie wartete. Das Trio fuhr in einem silbernen Kleinwagen davon, der vermutlich ein deutsches Kennzeichen trug, beginnend mit den Buchstaben „R“ und gefolgt von „P“ oder „W“.

Der 32-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Einer der Tatverdächtigen wird als etwa 175 cm groß beschrieben und trug einen weißen Kapuzenpullover. Zu den beiden anderen Tätern ist lediglich bekannt, dass auch sie Kapuzenpullover trugen. Der Hintergrund der Tat ist derzeit unklar, und die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug geben können, sich beim Polizeiposten Asperg unter Tel. 07141 1500170 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Tödlicher Unfall in Ludwigsburg: Pedelec-Fahrer stürzt schwer und erliegt seinen Verletzungen

Ludwigsburg – Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstag (15.06.2024) im Heilbadweg, als ein 78 Jahre alter Pedelec-Fahrer gegen 12.45 Uhr schwer stürzte und am folgenden Tag seinen Verletzungen erlag.

Der 78-Jährige war auf dem abschüssigen Heilbadweg in Richtung Uferstraße unterwegs, als er offenbar aufgrund eines blockierten Hinterrads auf Schotter die Kontrolle über sein Pedelec verlor. Der Bremsvorgang führte zum Sturz, bei dem der Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitt.

Rettungskräfte brachten den Verunglückten umgehend ins Krankenhaus, doch trotz intensiver medizinischer Versorgung erlag er am Sonntagmorgen (16.06.2024) seinen schweren Verletzungen.

red

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