Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 3. Oktober

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
05.10.2022                       7 bis 24 Uhr                   Ost / Vollsperrung
7 bis 24 Uhr                   West / Teilsperrung

Brahmsweg
Die Straße ist wegen Erneuerung der Wasser- und Gasleitungen vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November.
 

Frankfurter Straße
Wegen Verlegung von Fernwärmeleitungen sind hier die Fahrspuren verengt und nur eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich Ende Oktober.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar 2023.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Münchinger Straße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt wegen eines Feuerwehrfests vom 07.10. bis 10.10.2022.

Nussackerweg
Der Nussackerweg ist zwischen der Markgröninger Straße und der Teinacher Straße bis voraussichtlich Ende Oktober voll gesperrt.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schillerplatz / Mathildenstraße / Solitudestraße
Hier besteht wegen Erneuerung der Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Myliusstraße und der Solitudestraße. Die Einfahrt aus der Solitudestraße ist nur noch nach rechts in die Mathildenstraße möglich. Die Zufahrt zum Arsenalparkplatz ist ausgeschildert.  Der Fußgänger- und Radverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten, hier kann es zu Erschwernissen kommen.

Schorndorfer Straße
Die Straße ist wegen Leitungsarbeiten halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt voraussichtlich bis Mitte November.

Straßenäcker
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Oktober wegen Tiefbauarbeiten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Mitte Oktober. Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der Sternkreuzung. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

In der Wilhelmstraße, Stuttgarter Straße und Schorndorfer Straße ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar.

Wilhelmstraße/Arsenalstraße/Arsenalplatz/Schillerplatz/Myliusstraße
Da am 09.10. das Kastanienbeutelfest stattfindet, wird es zu starken Verkehrseinschränkungen kommen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Deutsche Meisterschaft im Blüba: Gewinner-Kürbis bringt 796 Kilogramm auf die Waage

Auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg fand am vergangenen Sonntag die Deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen statt. 18 Züchter samt Kürbisse aus ganz Deutschland traten dabei gegeneinander an. Gewonnen haben David und Jakob Frommelt aus Dinkelsried (Bayern) mit ihrem 796 Kilogramm schweren Kürbis. Auf Platz zwei liegt Matthias Würsching aus Einhausen in Hessen (754 Kilogramm). Den dritten Platz belegt das Team Vodkamelone aus Waldkirchen (Bayern) mit seinem 746-Kilogramm-Kürbis. Für die Lokalmatadore aus dem „Ländle“ gab es zudem eine Extra-Wertung.

Ein Kürbiswiegen mit einer solch eindrucksvollen Kulisse gibt es wohl kein zweites Mal: Gegen 13 Uhr kamen die ersten Kürbisse direkt vor dem Barockschloss Ludwigsburg auf die Waage. Mit Radladern wurden die Kolosse auf das spezielle Gerät bugsiert und nach und nach wurden die gewogenen Kürbisse der Sorte Atlantic Giant schwerer und schwerer. Die Sorte gehört zu den „Cucurbita Maxima“ und wird vor allem zur Riesenkürbis-Züchtung verwendet. Professionelle Züchter nutzen zudem Saatgut mit Stammbaum – dieses stammt von ehemaligen „Meisterkürbissen“ der vergangenen Jahre ab.

Die Gewinner dürfen sich über eine Siegprämie in Höhe von 1000 Euro freuen.

Gewinner – Deutsche Meisterschaft 2022: 
1.    Platz    David und Jakob Frommelt     796 Kilogramm    Dinkelsried
2.    Platz    Matthias Würsching    754 Kilogramm    Einhausen, Hessen
3.    Platz    Team Vodkamelone    746 Kilogramm    Waldkirchen

Gewinner – Baden-Württembergische Meisterschaft 2022: 
1.    Platz    Martin Rudorfer    549,5 Kilogramm    Hemmingen
2.    Platz    Johannes Mayer     480 Kilogramm    Laupheim
3.    Platz    Helga Rudorfer     368,6 Kilogramm    Hemmingen

Zudem wurde noch der längste Kürbis prämiert: Johannes Mayer züchtete ein 267 cm langes Exemplar. Die meisten Gewinnerkürbisse werden bis zum Ende der Ausstellung gut sichtbar auf dem Ausstellungsgelände präsentiert. Und der Wiege-Marathon geht noch weiter: am 9. Oktober kommen auf der Kürbisausstellung im Ludwigsburger Blühenden Barock dann die schwersten Kürbisse Europas auf die Waage.

red

Polizeigewerkschaft fordert Wiedereinführung von Grenzkontrollen

Heiko Teggatz, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft DPolG, fordert die Einführung temporärer stationärer Grenzkontrollen zur Tschechischen Republik. Das geht aus einem Brief vom 26. September an Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hervor, über den die „Welt am Sonntag“ berichtet. Dabei verweist Teggatz auf ein Strategiepapier der DPolG „zur Eindämmung irregulärer Migration nach Deutschland vor dem Hintergrund begrenzter Personalressourcen“.

Teggatz schreibt von „explosionsartig ansteigenden Feststellungen der unerlaubten Einreise nach Deutschland“ – vor allem über die Autobahnen A4 und A17 sowie die Zugstrecke Prag-Dresden. „Wir stecken mitten in einem neuen 2015“, sagte Teggatz der „Welt am Sonntag“. In dem Brief an Faeser erklärte er, Medienberichten habe er entnommen, dass sich die Innenministerin Sorgen um die neue Flüchtlingswelle mache: „Damit Ihre ‚Besorgnis‘ keine mediale Floskel bleibt, sollten jetzt schleunigst ‚Taten‘ folgen.“

Das Bundesinnenministerium gab sich auf Anfrage der „Welt am Sonntag“ zurückhaltend: Die Bundespolizei habe als Reaktion auf das gegenwärtige Migrationsgeschehen bereits seit geraumer Zeit ihre Schleierfahndung an der Grenze intensiviert. „Wir werden die Lageentwicklung insgesamt, insbesondere mit Blick auf die tschechischen Maßnahmen an der Grenze zur Slowakei, weiterhin sorgfältig beobachten“, erklärte eine Sprecherin. Der CDU-Innenexperte Christoph de Vries übte Kritik an der Bundesregierung: „Die Migration läuft in den letzten Monaten immer mehr aus dem Ruder, auch weil Migranten ohne Schutzanspruch weitergehend ungehindert durch halb Europa gelangen. Wenn unsere EU-Nachbarn weiterhin europäisches Asylrecht missachten, ist die Innenministerin aufgefordert, diese Entwicklung mit allen Mitteln zu stoppen, die uns rechtlich zur Verfügung stehen.“ Auch stationäre Grenzkontrollen dürften kein Tabu sein.

red

Flüchtlinge im Landkreis – Landrat Allgaier: „Anreize für Einwanderung nach Deutschland begrenzen“

Von Ayhan Güneş

Die Bürgermeisterversammlung des Landkreises Ludwigsburg und Landrat Dietmar Allgaier (CDU) haben die Bundesregierung aufgefordert, „den Anreiz für die Einwanderung nach Deutschland vor allem für andere Gruppen als die der tatsächlich Schutzbedürftigen zu begrenzen“. Der Berliner Ampelkoalition werfen sie laut einer Mitteilung von diesem Donnerstag vor, nicht auf diese Situation zu reagieren. Es gebe keinen Versuch, „dem Zugang der Asylbegehrenden entgegenzuwirken“.

Statt den Geflüchteten, die nicht aus der Ukraine kommen, mehr Geld zu geben, diese damit den Ankömmlingen aus dem Kriegsgebiet gleichzustellen, sollte der Bund aus Sicht des Landrats mit zusätzlichen Förderprogrammen die Kommunen finanziell unterstützen. Der Bau von Flüchtlingsunterkünften müsse zudem gesetzlich erleichtert werden. Allgaier appelliert über die Medien: „Der Zustrom von Personen mit keinerlei Aussicht auf eine Bleibeberechtigung müsse begrenzt werden, damit der knappe Wohnraum denjenigen zugutekomme, die ihn wirklich brauchen.“

Vor wenigen Tagen hatten der Landrat und einige Bürgermeister aus dem Landkreis eine Videokonferenz mit Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis zu diesem Thema. Nicht teilgenommen haben die AfD-Abgeordneten. Fabian Gramling, Steffen Bilger (beide CDU), Macit Karaahmetoğlu (SPD) und Sandra Detzer (Grüne) sei deutlich gemacht worden, dass es notwendig sei, „die Kommunen mit der Last der Aufnahme und Integration der Geflüchteten stärker zu unterstützen“ – sowohl finanziell als auch „durch die bewusste Steuerung der Flüchtlingsströme in Europa“. Für die Unterbringung, aber auch die personelle Unterstützung sowie die Betreuung der Kinder und ärztliche Versorgung sei die Kompensation der kommunalen Kosten durch Bund und Land dringend anzupassen.

Mehr zum Thema

Landkreistags-Chef fordert Leistungskürzung für Ukraine-Flüchtlinge

Landrat Allgaier stellt fest: „Trotz großer Anstrengungen sind die Unterbringungsmöglichkeiten bei Kommunen und Landkreis am Ende.“ Die Sorge sei groß, dass die Unterbringung in Hallen im Herbst und Winter nicht ausreichend sein werde. Laut Zahlen des Landratsamts werden momentan dem Landkreis wöchentlich 150 bis 200 Personen vom Land zugewiesen, davon 100 bis 150 Geflüchtete aus der Ukraine. Die 34 Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises für die vorläufige Unterbringung in verschiedenen Gemeinden sind mit mehr als 2.000 Personen belegt.

„Für einen so dicht besiedelten Landkreis wie Ludwigsburg ist es zunehmend schwierig, mit den hohen Zugangszahlen umzugehen.“ Die kommunale Ebene fordere aus diesem Grund eine bessere Verteilung innerhalb Deutschlands. Auch eine „kommunale Umverteilung über Partnerstädte kommt für Allgaier in Frage. Erste Hallen seien bereits als Notunterkünfte eingerichtet worden, „statt für den Schulsport zu Verfügung zu stehen“. Auch die Zugangszahlen anderer Flüchtlingsgruppen steigen nach den Worten von Allgaier seit Monaten deutlich an. „Mit Blick auf den Herbst und Winter bereitet mir die Situation bereits jetzt große Sorgen“, so Landrat Allgaier zur bevorstehenden Entwicklung. Die Bevölkerung müsse laut Allgaier jetzt ganz besonders zusammenhalten, der soziale Frieden sei gefährdet.

Weinbergtraktor begräbt Beine von Mann (51) unter sich

Ein 51-Jähriger geriet am Freitagmittag in Ludwigsburg während der Weinlese unter seinen Traktor und wurde dabei schwer verletzt.

Was war passiert?

Mit noch unklaren Verletzungen wurde ein 51 Jahre alter Mann am Freitag mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 12:15 Uhr in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt war. Der 51-Jährige befand sich zum Unfallzeitpunkt bei der Weinlese am Lemberg zwischen dem Ludwigsburger Ortsteil Poppenweiler und Affalterbach und fuhr einen Weinbergtraktor. Mutmaßlich da der Traktor aufgrund des feuchten Untergrundes ins Rutschen geriet, kippte er um und begrub die Beine des 51-Jährigen unter sich. Mit Hilfe der Feuerwehren Ludwigsburg und Freiberg am Neckar konnte der Mann gerettet und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.

red

Sanierung Sternkreuzung – Nördliche Rampen vom 4. bis 8. Oktober gesperrt

An der Sternkreuzung geht bei der Erneuerung der Abdichtung der Fahrzeugunterführung der zweite Bauabschnitt seinem Ende entgegen. In der kommenden Woche soll nun der Endbelag eingebaut werden. Die Asphaltbauarbeiten können laut der Stadtverwaltung nur unter Vollsperrung der beiden Rampen der Schlossstraße vom 4. bis 8. Oktober ausgeführt werden. Die Bundesstraße B 27, also der Tunnel, ist von der Sperrung nicht betroffen. Anlieger können bis zur Bärenstraße fahren.

Der Kfz-Verkehr soll über den U-Turn auf Höhe der Karlstraße umgeleitet werden. Hier wird für die Dauer der Vollsperrung die Grünzeit verlängert. Fahrzeuge aus Richtung Bietigheim-Bissingen und Marbach mit Fahrtziel Innenstadt oder Oststadt bleiben auf der B 27 bis zum U-Turn auf Höhe der Karlstraße, nutzen diesen und fahren über die südliche Rampe auf die Kreuzung Stern und dann entsprechend ihrer Fahrziele weiter. Fahrzeuge aus Richtung Innenstadt und Oststadt fahren an der Sternkreuzung am Kreisverkehr in Richtung Stuttgart auf die B27 und nutzen den U-Turn auf Höhe der Karlstraße. Von dort geht es durch den Tunnel Richtung Bietigheim-Bissingen und Marbach.

Für den Busverkehr gilt: Durch die Sperrung der Rampen müssen die Buslinien 421, 424, 427,430, 444 und N41 umgeleitet werden. Die Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über die Heilbronner Straße, Abelstraße, Uhlandstraße zum ZOB. Hierdurch werden die Haltestellen Talstraße, Abelstraße und Uhlandstraße mit bedient. Die Haltestellen Residenzschloss, Rathaus und Arsenalplatz entfallen auf diesen Linien. Fahrgäste mit dem Fahrtziel Innenstadt müssen am ZOB auf die anderen Linien umsteigen.

red

Wie soll die neue Stadtbahn in Ludwigsburg heißen ? Namenswettbewerb gestartet

LUDWIGSBURG. Die Stadtbahn Ludwigsburg kommt – jetzt wird ein Name für zukünftige Stadtbahn gesucht. Bis zum 6. Oktober kann jeder Vorschläge abgeben.

Die Stadtbahn Ludwigsburg soll ab 2028 eine völlig neue Form der Mobilität zwischen Markgröningen, Ludwigsburg, Schwieberdingen und Remseck Aldingen bieten. Die dafür notwendigen politischen Grundsatzbeschlüsse stehen inzwischen fest und die konkreten Planungsarbeiten sollen bereits Anfang 2023 starten. Nun wird ein passender Name für die Stadtbahn gesucht. Deshalb hat der Zweckverband Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg einen Namenswettbewerb gestartet.

„Was uns jetzt noch fehlt ist ein innovativer und griffiger Name, der für unsere zukünftige Stadtbahn steht,“ sagt Landrat Dietmar Allgaier, Verbandsvorsitzender des verantwortlichen Stadtbahn-Zweckverbands. „Wir wollen mit der Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive Alternative zum Auto. So ein großes und modernes Projekt braucht einen Namen, mit dem sich möglichst viele Menschen identifizieren. Darum laden wir die Bevölkerung ein, sich mit ihren Ideen und ihrer Meinung zu beteiligten, denn es ist „ihre“ Stadtbahn.“

Frank von Meißner, Geschäftsführer des Zweckverbands Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg, ergänzt: „Dafür haben wir nun einen Online-Namenswettbewerb gestartet. Wir sammeln in einer ersten Stufe bis zum 6. Oktober Namensvorschläge. In einer zweiten Stufe kann dann über die Na- mensvorschläge abgestimmt werden.“

Man rechnet mit einer regen Beteiligung: „Wir spüren bereits jetzt ein starkes Interesse an der Stadtbahn. Mit dem neuen Namen wird dieses Projekt nun auch ein Gesicht bekommen,“ so die Verantwortlichen des Zweckverbands.

Die Namensvorschläge können bis zum 6. Oktober online über die Website www.bahnfrei-lb.de/name eingereicht werden. Daran schließt sich dann eine 2. und 3 Runde des Wettbewerbs an, in der die Bevölkerung den „besten“ Namen auswählen kann.

Unter allen Teilnehmenden werden ein Einkaufsgutschein in Höhe von 100 € sowie Eintrittskarten für das Blühende Barock verlost.

red

Ludwigsburger Bundestagsabgeordneter Karaahmetoglu kritisiert Merz für Ukraine-Aussagen

Ludwigburg/Berlin – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoglu hat die Aussagen des CDU-Bundesvorsitzenden -Fraktionsvorsitzenden Merz an der offenen Aufnahme von Ukraine-Geflüchteten durch die Bundesregierung in einer Pressemitteilung scharf kritisiert. „Auch wenn sich Friedrich Merz für den Begriff Sozialtourismus am Dienstag entschuldigt hat, bleibt sein verstörender Versuch, mit seiner Äußerung Stimmen am rechten Rand fischen zu wollen.“

Merz richte damit international Schaden an, sagte der SPD-Politiker. Putin setze alles daran, Deutschland und Europa zu spalten. In einer solchen Situation müsse eine staatstragende Partei, die die CDU nun mal sei, an der Seite der Bundesregierung stehen.

Karaahmetoglu erinnerte zugleich daran, dass die Landes-CDU jüngst in die gleiche Kerbe wie der Bundesvorsitzender geschlagen hat, nur im verklausulierten Verwaltungsdeutsch: CDU-Vertreter des Landes hatten beim Bundesparteitag den Antrag eingereicht, den sogenannten Rechtskreiswechsel für neu ankommende Schutzsuchende aus der Ukraine zum nächstmöglichen Zeitpunkt „rechtssicher rückgängig zu machen“. Ukraine-Geflüchteten sollten wieder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, also weniger Geld bekommen.

„Es darf nicht sein, dass CDU-Mandatsträger auf Marktplätzen für eine offene Willkommenskultur eintreten und hintenherum diese mit solchen Anträgen in Frage stellen, sobald in seiner Partei und in konservativen Wählerkreisen schlechte Stimmung aufkommt.“ Angesichts der russischen Mobilmachung und des anstehenden Winters, die alle vor eine große Herausforderung stellten, müssen Deutschland geschlossen Stärke zeigen.

red

 

Galerie

Freiberg am Neckar: 91-Jähriger landet mit Auto auf Bahnhofsgeländer

Ein eher ungewöhnliches Bild zeigte sich am Dienstagvormittag Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr in Freiberg am Neckar. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein 91 Jahre alter Audi-Fahrer gegen 11:00 Uhr rückwärts über den Bahnhofsvorplatz in der Bahnhofstraße in Freiberg am Neckar.

Der mit Automatikgetriebe ausgestattete PKW kollidierte mit dem Geländer des Treppenabgangs der Bahnhofsunterführung und kam auf diesem zum Stehen, sodass das Heck des Audi über die nach unten führende Treppe ragte. Der 91-Jährige blieb den bisherigen Erkenntnissen zufolge unverletzt, wurde jedoch vorsichtshalber vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Die Feuerwehren Freiberg am Neckar und Ludwigsburg übernahmen mit sechs Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften die Sicherung und Bergung des Fahrzeugs, welche bis 13:15 Uhr andauerte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

red

Energiesparmaßnahmen treten in Kraft: Heilbad Hoheneck ab 01. Oktober geschlossen

Ludwigsburg.  Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) schließen in wenigen Tagen im Rahmen der Energieeinsparungen ihr Heilbad in Hoheneck. Das teilte das kommunale Unternehmen heute mit. Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt: „Uns ist die Entscheidung zur Schließung des Heilbads nicht leichtgefallen. Wir folgen mit diesem Entschluss dem Aufruf der Bundesregierung und der Landesregierung Baden-Württemberg sowie den Verbänden, im Rahmen der Energiekrise Energieeinsparungen einzuleiten, um einer möglichen Gasmangellage vorzubeugen.“

Mit Beschluss des SWLB-Aufsichtsrates von Mitte September wird das Heilbad ab 1. Oktober geschlossen. „Wir werden voraussichtlich zum 1. April 2023 das Bad wieder in Betrieb nehmen“, betont Christian Schneider und ergänzt: „Sollte sich im Laufe des Winterhalbjahrs abzeichnen, dass eine Gasmangellage ausgeschlossen werden kann, werden wir das Heilbad auch früher öffnen.“ Das übergeordnete Ziel lautet, den Erdgasverbrauch in städtischen Einrichtungen um  20 Prozent zu senken. Kommunen und öffentliche Einrichtungen wurden qua Verordnungen dazu verpflichtet.

SWLB ist ein zu 100 Prozent kommunales Unternehmen und unterstützt die Städte in ihren Bemühungen, die Forderungen umzusetzen, heißt es in der Mitteilung weiter. Bei der Ermittlung der Einsparpotenziale wurde das Augenmerk auf energieintensive kommunale und öffentliche Einrichtungen gelegt. Dazu zählen unter anderem das Heilbad Hoheneck und die Saunalandschaft im Stadionbad, deren Betreiberin die SWLB ist. Mit der zeitweisen Schließung allein dieser beiden Einrichtungen können nach Angaben der SWLB etwa drei Millionen Kilowattstunden Energie eingespart werden. Alle Maßnahmen, die die SWLB bisher eingeleitet hat, tragen einen wesentlichen Teil zur Erreichung des vorgegebenen Zielwertes bei. Grundlage sind die beiden Energieeinsparverordnungen (EnSikuMaV und EnSimiMaV), an die auch die SWLB gebunden ist, gibt das städtische Unternehmen an.

Geschäftsführer Schneider unterstreicht: „Uns ist bewusst, dass die Gesundheitsvorsorge für jede Generation hohe Priorität hat. Aus diesem Grund bieten wir während der Schließzeit in unseren Bädern Stadionbad Ludwigsburg und Alfred-Kercher-Sportbad in Kornwestheim ein alternatives Angebot wie Kurse und Gymnastikeinheiten für unsere Heilbadbesucher* an. Informationen dazu gibt es an den Kassen dieser Bäder.

red