Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Wochen gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 9. September 2019

Alleenstraße
Für Abrissarbeiten wird eine Baustellenzufahrt benötigt. Dafür wird die Fahrradstraße aufgehoben.

Erbestraße
Hier besteht eine Vollsperrung. Die Zu- und Abfahrtsmöglichkeit für Anwohner wird so weit wie möglich aufrechterhalten.

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedrichstraße und der Hindenburgstraße bis voraussichtlich Mitte September. Der Anliegerverkehr ist frei.

Friedrichstraße (Steg)
Der Fuß- und Radweg ist voll gesperrt. Es besteht eine Regelung durch eine provisorische Fußgängerampel.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende Dezember. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.
 
Kurfürstenstraße
Es besteht voraussichtlich bis Mitte September eine halbseitige Sperrung von der Osterholzallee bis zur Kurfürstenstraße 10.

Lechtstraße
Hier besteht am Dienstag, 10. September, von 9 bis 15 Uhr eine Vollsperrung. Von Poppenweiler kommend gibt es keine Umleitung. Die Umleitung von Stadtmitte kommend erfolgt über die Neckartalstraße.

Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Brucknerstraße und der Lotzingstraße 7 bis voraussichtlich Ende April 2020.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht ein Halteverbot. Es kommt außerdem zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich auf Höhe der Martin-Luther-Straße 26.
 
Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es besteht eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.
 
Rilkestraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Austraße und der Thomas-Mann-Straße bis voraussichtlich Ende Dezember 2019. Umleitungen sind ausgeschildert.

Römerhügelweg
Zwischen der Solitudeallee und dem Wasserturm besteht bis voraussichtlich Mitte September eine Vollsperrung. Die Zufahrt zum Schulzentrum Römerhügel über die Daimlerstraße ist möglich.

Schlachthofstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Hoferstraße und der Gottlob-Molt-Straße bis voraussichtlich Mitte September. Die Umleitung führt über die Pflugfelder Straße, die Benzstraße und die Martin-Luther-Straße.

Schorndorfer Straße
Die Linksabbiegerspur von der Harteneckstraße nach Oßweil wird bis voraussichtlich Mitte September gesperrt.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren in der Schwieberdinger Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder. Die Sperrungen bestehen voraussichtlich bis Ende November.

Siegesstraße
Es besteht voraussichtlich bis Ende September eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walcker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Kürbisausstellung im Blühenden Barock: Schnitzwelt entsteht

Heute und morgen, wird die Sortenschau auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg komplettiert. Die Veranstalter sind gespannt: Wird es einen neuen Rekord geben? Schon am Donnerstag, 5. September, begannen Künstler damit, die Ludwigsburger Kürbisschnitzwelt zu erbauen. So ziehen viele detailreich geschnitzte Kürbisse in den Schlossgarten ein. Außerdem starten die Kürbis-Länderwochen mit seltenen Kürbissen aus dem östlichen Europa.

Auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg ging seit vergangenen Donnerstag das Kunstschnitzen los. Die Ludwigsburger Schnitzwelt wird aufgebaut. Auf den ehemaligen Sandfiguren bei der Broderie des Nordgartens werden die lustigen Kürbisgnome zum Leben erweckt. Bis morgen werden verschiedene Künstler in der Schnitzwelt aktiv sein und so dazu beitragen sämtliche Kulissen mit geschnitztem Kürbisleben zu füllen. Die Besucher der Kürbisausstellung können den Profis dabei über die Schulter schauen. Danach wird sich die geschnitzte Szenerie immer wieder verändern und sich weiterentwickeln, so dass es bis zum letzten Tag der Ausstellung am 3. November täglich neues zu entdecken geben wird.

Und auch die Sortenschau zieht am Samstag auf die Kürbisausstellung. Im vergangenen Jahr konnten im Blühenden Barock Ludwigsburg 684 verschiedene Kürbissorten bestaunt werden. Und auch in diesem Jahr soll die Anzahl der verschiedenen Kürbissorten wieder gigantisch sein. „Die Frage ist, ob wir wieder einen Rekord hinbekommen“, überlegt Stefan Hinner vom Veranstaltungsteam der Ausstellung. „Jens Eisenmann, der Kürbiszüchter, der uns mit allen Kürbissen beliefert, hat für die Sortenschau Ende April über 800 Kürbissorten ins Freiland gepflanzt und in dieser Woche werden noch die letzten Kürbisse vom Feld geholt.“ Einige Sorten waren bis zuletzt noch nicht ausgereift und werden bis Freitag geerntet. Dann wird sich herausstellen, ob im Blühenden Barock erneut ein Sortenschau-Weltrekord aufgestellt wird. Ab Samstag, 7. September, wird die Schau fertig aufgebaut sein, um die Besucher zu informieren, zu überraschen und zu begeistern.

Neu gibt es in diesem Jahr erstmals die „Kürbisländerwochen“, bei welchen seltene Kürbissorten aus Europa angeboten werden. Am Samstag startet die erste Kürbis- Länderwoche mit Kürbissen aus Ungarn, Polen und dem ehemaligen Jugoslawien. So gibt es die ungarischen Sorten „Paraszt Tök, „Kiszombori“, „blauer Ungar“, „Sonca“ und „Beja“, ergänzt durch den „Romanska Yougoslavian“ und einen polnischen Spaghettikürbis namens „Makaranowa“.

Beim neuen Verkaufsstand: „Geschnitten oder am Stück“ werden die oftmals großen Früchte auch in halbierten, geviertelten oder geachtelten Stücken angeboten. „Wir freuen uns, dass wir diese seltenen Kürbisse anbieten können, die es so auf unserer Ausstellung noch nicht gab“, so Stefan Hinner. Im Bereich der barocken Broderie wird außerdem die „Internationale Kürbisküche“, die Länderwochen aufgreifen und mit einem landestypischen Kürbis ein passendes Gericht anbieten. Außerdem trägt die Kürbisausstellung durch den Verkauf dieser alteingesessenen Sorten auch zusätzlich zum Erhalt der Kürbisvielfalt und der Biodiversität bei „Durch diesen internationalen Event wollen wir die Menschen ansprechen, die ihre Lieblingskürbisse aus der Kindheit schon lange nirgends mehr gesehen oder gegessen haben“, erklärt Stefan Hinner. „Wir werden Sorten anbieten, die es kaum irgendwo zu kaufen gibt und die – jede für sich – etwas ganz Besonderes sind.“

Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg | 30. August bis 3. November 2019, täglich 9 bis 18 Uhr

www.kuerbisausstellung-ludwigsburg.de

Goldene Wildbiene für Ludwigsburg

Die Stadt Ludwigsburg zeigt mit der insektenfreundlich gestalteten Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Neue Straße in Neckarweihingen, wie erfolgreicher Artenschutz vor Ort gelingt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat dieses Engagement jetzt im Rahmen des Wettbewerbs “Blühende Verkehrsinseln” mit der Goldenen Wildbiene ausgezeichnet.

Die Verkehrsinsel am Kreuzungsbereich Hauptstraße/Neue Straße in Neckarweihingen blüht auf. Wo vorher Asphalt war, sprießen heute bunte Wildblumen. Das erfreut nicht nur den Betrachter: Die neue Blühfläche dient vor allem Insekten als Lebensgrundlage. Wildbienen, Schmetterlinge und Co. finden in den überwiegend gebietsheimischen Pflanzen wichtigen Nektar und einen Nistplatz. Die pflegeleichte und trockenheitsverträgliche Bepflanzung kommt ohne Pestizide und ohne Dünger aus und wird einmal im Jahr gemäht.

Die Umgestaltung überzeugte auch die Fachjury des Wettbewerbs “Blühende Verkehrsinseln”, die die insektenfreundliche Fläche nun als eine der Gewinner kürte. Als Preis für ihr Engagement erhält die Stadt Ludwigsburg die landesweite Auszeichnung “Goldene Wildbiene” und gilt somit als Leuchtturmbeispiel des Insektenschutzes. Die Goldene Wildbiene kommt in Form eines Schildes auf die Verkehrsinsel nach Ludwigsburg-Neckarweihingen. So wird das Engagement für den Insektenschutz dauerhaft sichtbar bleiben.

Die Jury des Wettbewerbs setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Verkehrsministeriums, des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, des BUND Baden-Württemberg, des NABU Baden-Württemberg und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen zusammen. Bewertet wurden unter anderem die verwendete Saatgutmischung und die fachliche Expertise des Konzepts.

“Mit der 115 Quadratmeter großen, umgestalteten Fläche setzen wir ein Zeichen für den Artenschutz”, betont Bürgermeister Michael Ilk. Denn der natürliche Lebensraum für Insekten wird immer knapper – rund 42 Prozent der heimischen Arten sind in ihrem Bestand extrem reduziert oder sogar vom Aussterben bedroht. “Hier müssen wir gegensteuern und freuen uns sehr, dass unsere Arbeit nun landesweit als Leuchtturmbeispiel gilt”, so Ilk weiter.

Die bis August 2018 vollständig asphaltierte Verkehrsinsel bildete zusammen mit den Straßenflächen einen teilweise 25 Meter breiten, versiegelten Straßenraum. Durch die Umwandlung der monotonen Asphaltfläche in eine bunte und belebte grüne Insel haben sich auch das Straßenbild und die gesamte Raumwirkung in diesem Bereich positiv verändert. Im Jahresverlauf wechselnde Farbspiele der Blüten, Blätter und Samenstände machen die Fläche ganzjährig zu einem Blickfang. Zusätzliche Vorteile bestehen im Rückhalt von Regenwasser und der kühlenden Wirkung der Pflanzen in den Sommermonaten. Nach Überprüfung der Leitungstrassen konnte zusätzlich ein Spitzahorn gepflanzt werden. Da es sich um ein örtliches Projekt der Stadt Ludwigsburg im Rahmen der Grünen Nachbarschaft handelt, wird das Entsiegelungsprojekt von deren Geschäftsstelle weiter ausgearbeitet, den anderen Mitgliedskommunen als Grundlage zur Verfügung gestellt und somit in seiner positiven Wirkung multipliziert.

Die Grüne Nachbarschaft ist ein freiwilliger Zusammenschluss benachbarter Kommunen im Landkreis Ludwigsburg und besteht seit 1995. Die derzeitigen Mitgliedskommunen sind Bietigheim-Bissingen, Ingersheim, Freiberg am Neckar, Ludwigsburg und Tamm. Gemeinsam werden gemarkungsübergreifend Projekte für den Natur- und Umweltschutz, zur Umweltbildung, zum Klimaschutz und zur Förderung der Artenvielfalt entwickelt, geplant und realisiert.

Die Grüne Nachbarschaft informiert seit mehreren Jahren die Bevölkerung über Vorteile und den ökologischen Nutzen naturnaher Pflanzungen. Unterstützt werden diese Informationen durch Aktionen mit kostenlosem Blumensamen und Blumenzwiebeln von heimischen oder naturnahen Pflanzen. Weitere Informationen unter: www.gruene-nachbarschaft.de<http://www.gruene-nachbarschaft.de>

Verkehrsunfall: 85-Jähriger verwechselt Bremse und Gas

Ludwigsburg: Bremse und Gas verwechselt

Vermutlich weil ein 85-jähriger Audi-Lenker Bremse und Gas verwechselte, ereignete sich am Mittwoch kurz nach 17.00 Uhr in der Asperger Straße in Ludwigsburg ein Unfall. Der Senior war mit seinem Wagen in einem Parkhaus unterwegs. Dort wollte er vom Erdgeschoss mittels einer Rampe ins Untergeschoss fahren, um zur Ausfahrt zu gelangen. Hierbei verwechselte er mutmaßlich das Brems- mit dem Gaspedal. Der Pkw beschleunigte plötzlich und fuhr anstatt links abzubiegen, geradeaus weiter. Er prallte gegen eine massive Betonplatte, wodurch diese zerteilt und aus der Verankerung gerissen wurde. Anschließend überfuhr der Audi-Lenker eine Bordsteinkante und kam im Bereich eines Metallgitters zum Stehen. Im Verlauf des Unfallgeschehens hatte der Audi noch einen geparkten Audi A4 beschädigt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wurde auf rund 4.000 Euro geschätzt. Der übrige Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Durch den Unfall erlitt der Senior leichte Verletzungen. Ein hinzugezogener Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um ihn. Sein Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zudem wurde mit staatsanwaltschaftlicher Anordnung sein Führerschein beschlagnahmt.

30-Jähriger festgenommen – Ludwigsburger Geschäftsleute erpresst

Einen schnellen Erfolg konnte die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am vergangenen Freitagabend im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen räuberischer Erpressung verzeichnen. Am Mittwoch und Donnerstag registrierte die Polizei insgesamt vier Anzeigen. Vier Geschädigte aus Markgröningen, Hemmingen, Schwieberdingen und Sachsenheim hatten in ihren Briefkästen unfrankierte Briefumschläge entdeckt, in denen sich Trauerkarten befanden. In diesen Karten klebten jeweils ähnlich lautende Erpresserschreiben. Ein Unbekannter forderte zwischen 10.000 und 30.000 Euro Bargeld. Die Opfer wurden aufgefordert das Bargeld in einer Tasche an einer ganz bestimmten Örtlichkeit in Ludwigsburg abzulegen. Sollten sie dies nicht tun, hätten sie mit Repressalien zu rechnen. Die Ablagezeiten unterschieden sich jeweils. Eine der erpressten Personen sollte das Geld bereits am Freitag um 23.00 Uhr im Bereich des Parkplatzes eines Möbelhauses deponieren. Ein mobiles Einsatzkommando unterstützte die Kriminalpolizei und führte Überwachungsmaßnahmen durch. Bereits kurz nach 22.00 Uhr fiel den eingesetzten Beamten eine verdächtige Person auf dem Parkplatz auf. Schließlich begab sich der Mann in die Nähe des Ablageortes und wartete. Eine Beamtin deponierte eine Tasche und ging sodann, wie gefordert, davon. Zielgerichtet machte sich der Tatverdächtige dann in Richtung der Tasche auf und nahm sie an sich. Hierauf erfolgte die vorläufige Festnahme. Im Anschluss wurde der 30 Jahre alte Mann zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Seine Wohnung und seine Geschäftsräume wurden durchsucht. Die Ermittler fanden Blanko-Trauerkarten sowie ein weiteres bereits vorbereitetes Erpresserschreiben und beschlagnahmten Beweismittel. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 30-Jährige, der die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen räuberischer Erpressung, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Ein mögliches Motiv des 30-Jährigen könnten Geldprobleme sein. Bei den Geschädigten handelt es sich um ehemalige bzw. aktuelle Geschäftskunden des Tatverdächtigen. Im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen räumte der Mann ein, bereits seit Monaten versucht zu haben, noch mindestens eine weitere Geschäftskundin um ihr Geld zu bringen. Die Frau, die zwischenzeitlich von der Polizei ermittelt werden konnte, ging auf die Forderungen jedoch nicht ein. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, bittet weitere Personen, die ebenfalls derartige Trauerkarten erhielten, sich zu melden.

Erster Arbeitstag: OB Knecht begrüßt die neuen Azubis der Stadtverwaltung

Gemeinsamer Start: 

Für beide Seiten war es eine Premiere: An seinem ersten Arbeitstag begrüßte gestern Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht die neuen Auszubildenden im Rathaus. „Wir freuen uns auf Sie“, hieß er die 72 jungen Menschen willkommen und wünschte ihnen einen guten Start. „Ich hoffe, wir werden in den kommenden Jahren noch viel miteinander zu tun haben“, so Knecht. Und weil es auch sein erster Tag im Rathaus war, überreichte Ausbildungsleiterin Gabriele Ebner-Schlag auch ihm symbolisch das  Azubi-Starterpaket.

Insgesamt beginnen 45 Auszubildende und 27 junge Leute in den Freiwilligendiensten  bei der Stadt. 19 von ihnen erlernen die klassischen Verwaltungsberufe, 22 werden im sozialpädagogischen Bereich und vier im technischen Bereich, zum Beispiel als Gärtner oder Vermessungstechniker, ausgebildet. Die Stadtverwaltung bietet wieder viele Ausbildungsmöglichkeiten an – mit den besten Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Die nächsten Tage bestreiten die Azubis erst einmal gemeinsam: In der sogenannten Einführungswoche besuchen sie unter anderem alle Fachbereiche und Einrichtungen der Stadt, um einen ersten Überblick über die Verwaltung zu bekommen.

Über 1.500 Azubis starten im Landkreis Ludwigsburg

Das neue Ausbildungsjahr startet mit 1.527 neuen IHK-Auszubildenden im Landkreis Ludwigsburg. Damit sind es exakt so viele Lehrlinge, wie im Vorjahr. Die Betriebe im Landkreis können die Zahl der neuen Ausbildungsverträge somit auf konstant hohem Niveau halten. In den technischen Berufen erhöhte sich der Anteil an Azubis um 8,9 Prozent von 485 auf 528 Lehrlinge. Der Anteil an kaufmännischen Auszubildenden nahm hingegen um 4,1 Prozent auf 999 ab.

Aktuell gibt es noch viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt, da täglich noch Verträge eintreffen, die von der aktuellen Statistik bisher nicht erfasst wurden. Aus Erfahrung rechnet die IHK in Ludwigsburg bis Jahresende noch mit einem deutlich Anstieg an neu eingetragenen Ausbildungsverträgen. „Wir sind erstmal froh, dass wir das Niveau des vergangenen Jahres halten konnten“, so IHK-Bezirkskammerpräsident Albrecht Kruse. „Es wird für die Unternehmen im Landkreis immer schwerer, ihre freien Lehrstellen zu besetzen und wir tun unser möglichstes, um sie dabei zu unterstützen. Auch jetzt im September stehen wir unseren Mitgliedsbetrieben mit Rat und Tat zur Seite, um noch offene Plätze zu besetzten.“ Zusätzlich müsse alles daran gesetzt werden, Ausbildungsabbrüche in der Probezeit möglichst zu vermeiden beziehungsweise auf diese Weise wieder frei gewordene Stellen rasch nachzubesetzen.

Die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg hilft mit der Bewerbervermittlung „Azubi gesucht?“, einer passgenauen Vermittlung von Auszubildenden. Zudem stehen die drei Ausbildungsberater der IHK für kaufmännische und technische Berufe den Betrieben und Bewerbern zur Seite.

Natürlich können die Jugendlichen auch selbst aktiv werden: Insgesamt sind zum Start des neuen Ausbildungsjahres noch etwa 140 Lehrstellen auf der ihk-lehrstellenboerse.de für den Kreis Ludwigsburg online. Die meisten Angebote finden sich für eine Ausbildung als Kaufmann/-frau im Einzelhandel (22), Berufskraftfahrer/-in (19), Verkäufer/-in (19) und Fachinformatiker/-in (12).

65 neue Polizistinnen und Polizisten verstärken Ludwigsburg

Ludwigsburg: Insgesamt 57 “frisch gebackene” Polizeimeisterinnen und Polizeimeister begrüßte der stellvertretende Leiter des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Leitender Kriminaldirektor Frank Spitzmüller, am 02. September 2019. Die neuen Kolleginnen und Kollegen wurden nach ihrer Ausbildung bei der Hochschule für Polizei zum Polizeipräsidium Ludwigsburg versetzt und werden die Polizeireviere sowie die Verkehrspolizeidirektion in Zukunft unterstützen. Zeitgleich hieß Spitzmüller weitere acht Beamtinnen und Beamte willkommen, die bislang bei den Polizeipräsidien Stuttgart und Einsatz ihren Dienst verrichteten und im Rahmen des landesweiten Versetzungsverfahrens nun das Polizeipräsidium Ludwigsburg verstärken. “Gehen sie offen, interessiert und motiviert an ihre neuen Aufgaben im neuen Umfeld heran und passen Sie im täglichen Dienst aufeinander auf”, gab Frank Spitzmüller den neuen Kolleginnen und Kollegen mit auf ihren dienstlichen Weg. Im Gegenzug haben acht Polizistinnen und Polizisten Ludwigsburg verlassen. Sie wurden wunschgemäß zu anderen Regionalpräsidien versetzt.